Spielplatz der pfuscher?



  • Noodles schrieb:

    Was sind die Nachteile an einem billig DVD Player?

    Keine - mit Glück funktioniert er, mit Pech hast du ewig Scherereien. Also genau wie bei einem Markengerät auch. Darum geht es ja gerade, es gibt einfach gar nichts mehr, bei dem man davon ausgehen kann, dass es funktioniert.

    Computerfachgeschäft

    Hust...



  • Ringding schrieb:

    Computerfachgeschäft

    Hust...

    Deswegen hatte ich die - " " - gesetzt! 😉



  • Ich kaufe ja nun nicht so haeufig neue Hardware/Stand-allone-Geraete, aber das einzige, was mir in Sachen Qualitaetsverlust (zumindest was jetzt Sony betrifft - bin noch ueberzeugt von der Qualitaet derer Produkte 😉 ) aufgefallen ist, sind Druck-/Uebersetzungsfehler im Benutzerhandbuch. 🙄
    Ansonsten gewohnt gute Verarbeitungsqualitaet und Stabilitaet.

    Was jetzt DVD-Recorder betrifft: Unausgegorene Konzepte und hingeschluderte Hardwareumsetzungen in diesem Bereich gab es aber auch frueher schon. Ich denke da zB. an die X-Videokassettensysteme in den 70ern oder so obskure Erfindungen wie die Bildplatten (diese Waschmaschinen von Telefunken - *lol*).



  • virtuell Realisticer schrieb:

    Ich hoffe mit den Handies der Zukunft wird man noch telefonieren koennen ;). Ist
    das einzige Feature, was ich brauche. Und ich hasse SMS. Das duemmste, was man
    erfinden konnte.

    Mit den Handies der Zukunft wirst du dir ein Spiegelei braten können, deine Reiseroute planen, Warcraft zocken, Musik hören, Programmieren, CDs brennen, aber eins ganz bestimmt nicht: anständig telefonieren.
    Darauf schaut nämlich niemand beim Handy-Kauf.



  • Was sind die Nachteile an einem billig DVD Player?

    heute? gibt keine.
    Vor 3-4 jahren: bei nem markengerät ich ne art pseudeo-garantie. Ich konnte mich bis zu nem gewissen grad darauf verlassen das die geräten funktionieren, da die firma ja möchte das ich wömoglich noch mal was von ihnen kaufen und ein image zu verlieren hat.
    Mitlerweile hab ich hab ich aber das gefühl das ist allen egal, auch den großen firmen. Hauptsache was auf den Makrt bringen, vor dem anderen und möglichst billig, egal welcher schrott es ist.



  • Optimizer schrieb:

    Mit den Handies der Zukunft wirst du dir ein Spiegelei braten können, deine Reiseroute planen, Warcraft zocken, Musik hören, Programmieren, CDs brennen, aber eins ganz bestimmt nicht: anständig telefonieren.
    Darauf schaut nämlich niemand beim Handy-Kauf.

    Kann ich nicht nachvollziehen, ich halte es sogar für Unsinn.
    Ich kann heute genauso normal telefonieren, wie mit einem Handy von vor 5 Jahren.



  • virtuell Realisticer schrieb:

    aber eins ganz bestimmt nicht: anständig telefonieren.

    LMAO 😃

    Ist ja heute schon teilweise so. Das Handy meines Bruders hängt sich permanent beim Telefonieren auf, SMS empfangen ist damit soundso Glücksache. Am geilsten ist, dass es sich sogar beim Akku laden aufhängen kann... 🙄


  • Mod

    CMatt schrieb:

    Woran zum geiler liegt das??? Sind das die 3€ inder die das ja gleich gut können die ein westlicher dipl-ing? Ist der Zeitdruck? Ist das alles gar net so schlim und ich hab einfach immer das pech an solche buggy geräte zu geraten??

    Ich denke da kommen inzwischen viele Dinge gleichzeitig zusammen, wobei ich mir nicht sicher bin, welches Problem zuerst da war.

    Das sind zum einen die 3EUR-Inder (was man auch auf die Chinesen erweitern kann), die zwar billiger arbeiten und auch gut ausgebildet sind, aber teilweise kulturell bedingt nur nach "cheap is good" arbeiten. Es gibt dort (noch?) kein Qualitaaetsbewusstsein, weder bei Herstellern noch bei Kunden.

    Dann sind da westliche Firmen, die mit diesen Herstellern im Wettbewerb stehen. Problem ist, dass die Innovationszyklen der Wettbewerber gigantisch kurz sind - alle 3-4 Monate werden Produkte auf den Markt geworfen. Beispiel BenQ: die haben immer nur Brenner und CD/DVD-Laufwerke hergestellt, sowie Monitore. Die haben nun innerhalb von 12 Monaten aus dem Stand den Einstieg in das Handygeschaeft geschafft und eine komplette Modellpalette im Angebot. Welche Firma kann das aber dann zu 100% perfektionieren? Wenn 95% erreicht sind, werden die Geraete auf den Markt geworfen. Anders kann auch eine Firma mit dem Anspruch hoher Qualitaet bei diesen Zyklen nicht mehr mithalten.

    Am Rande zu erwaehnen ist dann auch noch der schlechte Einfluss der im Normalfall eher miesen Softwarequalitaet. Frueher war nur Software schlecht, heute ist ueberall Software drin, die Kunden erkennen das auch, aber irgendwo hat man akzeptiert, dass Software nicht geht. Siehe E-Klasse Mercedes. Die Probleme mit der Elektronik sehen nach einem Design-Fehler im Protokoll des Bussystems aus. Also muss die Karre alle paar Monate zum Update. Und je mehr Hardware durch Software ersetzt wird, desto weiter verbreitet sich das. Hardwareingenieure wissen halt doch irgendwo, dass jeder Fehler ueble Nachbesserungen nach sich zieht - oder sehr teure. Software heisst aber - hey, machen wir ein Firmwareupdate.

    Noch ein Beispiel: Lufthansa hat die neue Business Class eingefuehrt, mit Multimedia-Center im Sitz, alles elektronisch verstellbar, usw. Bis Mitte letztes Jahr - 6 Monate nach Einfuehrung - flog bei jedem Flug ein Ingenieur der Herstellerfirma mit, weil staendig die Sitze neu gebootet werden mussten. Abstuerze im Mediacenter, sich nicht bewegende Sitze, das ist voellig normal im ersten halben Jahr. Und so ein Sitz kostet rund 60kEUR (pro Stueck!).

    Das alles geht Hand in Hand, und fuehrt dazu, dass inzwischen Neugeraete egal welcher Marke wirklich nur die Standardfunktionen halbwegs fehlerfrei ausfuehren.

    Die Akzeptanz von Softwarefehlern ist inzwischen so weit, dass man damit alles entschuldigen kann. Wenn man zB ein Hardwareproblem hat, das eigentlich peinlich ist und man wartet auf Ersatzteile, so sagt man dem Kunden einfach "we have a software bug, our engineers are working on it, sorry". Praktisch jeder Kunde reagiert darauf mit Verstaendnis "I see, the same on our side, they always blow every time schedule".



  • virtuell Realisticer schrieb:

    Ich hoffe mit den Handies der Zukunft wird man noch telefonieren koennen ;). Ist
    das einzige Feature, was ich brauche. Und ich hasse SMS. Das duemmste, was man
    erfinden konnte.

    mfg
    v R

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19483/1.html

    interesse?



  • Es heist Handys, nix mit englisch 😉

    Ich hab bewusst auf ein neues Handy verzichtet was all den schnick schnack
    kann. Mir reicht ein kleines Farbdisplay, ich brauch keine Videotelefonie
    und auch keine MMS unbedingt.
    Aber das immer mehr Schrott auf den Markt kommt, wen wundert das...
    Alles ist nach Asien ausgelagert, und heute zählt sowieso nur noch billig,
    und die Angebote der Discounter sind schon immer auf billig getrimmt
    gewesen. Und ich glaube das viele die Tücken der Elektronik und Software
    unterschätzen, und die Einstellung haben 'so schwer kann das doch nicht sein'.
    Siehe Mercedes E-Klasse oder T(r)ollCollect, der Projektplan wurde wohl beides
    mal von Leuten erstellt, die keinen Schimmer von Softwareentwicklung oder
    ähnlichem haben, diese Leute denken halt, "wenn wir das Outsourcen, dann
    schreiben die das in 6 Monaten schon". Was dann bei rauskommt, kann man
    im Film "Ein Leben nach Microsoft" sehen, so läufts dann wohl.

    Devil


  • Mod

    Naja, Du hast zwar recht damit, daß planlose Vorstände einen Zeitplan für ein Projekt beschliessen, aber viel schlimmer ist eigentlich, daß irgendwelche erfahrenen Ingenieure und Techniker zu diesen nicht haltbaren Plänen dann nicken. Würde jeder sagen "das geht nicht in dieser Zeit", dann wäre sicherlich viel Unheil vermieden.

    Aber in jeder Firma findet sich dann ein ehrgeiziger Nachwuchsentwickler, der sich meldet und sagt "ich schaff das". Natürlich geht das in die Hose, aber letztlich ist das für ihn sogar eine Karriereschleuder - denn nach diesem Fiasko wird er woanders hin befördert, damit er nie mehr ein zweites Mal ein technisches Projekt anfasst. Und das Fiasko wird dann nachher geflickt.

    Das Problem heute ist eben auch der Arbeitsplatzdruck - dadurch ist man auf Seiten der Technik gegenüber den Vorständen immer im Rückzug, da man insgeheim denkt "wenn man sich weigert, wird man abgesägt". Je weniger Arbeitsmarktdruck vorhanden ist, desto eher kann man als Entwickler ein Veto einlegen. Für 5-8 Jahren - in der goldenen Softwareentwicklerära - konnte man als Softwareentwickler immer sagen "dafür brauche ich 6 Monate, 3 reicht nicht". Alle haben gebrummelt und geknurrt, aber das schlucken müssen. Denn der Markt war leergefegt, neue und andere Softwareentwickler gab's nicht, höchstens über Headhunter und viel Geld. Inzwischen hat sich das auch geändert, als Vorstand kann man immer mit Outsourcing oder den verfügbaren Entwicklern auf dem Arbeitsmarkt drohen - so wie es in anderen Technikbereichen schon vor Jahren erfolgte, hat nun auch die Industrie einen Weg gefunden, sich aus der Abhängigkeit von einigen wenigen Softwareentwicklern zu befreien - noch nicht ganz so stark wie im Rest der Technik, aber die Marschrichtung ist klar erkennbar.



  • CMatt, dieses 'Gefühl' ist der erste Anflug von 'Weisheit'.
    Ihr kommt schon noch alle in mein Alter. :p


  • Mod

    @Bitsy:

    Aber Vorsicht!

    Konfuzius sagen: "Erfahrung ist wie ein Licht, das auf den Rücken gebunden ist - es beleuchtet nur den Weg, den man bereits zurückgelegt hat"

    😉



  • Siehe Mercedes E-Klasse oder T(r)ollCollect, der Projektplan wurde wohl beides mal von Leuten erstellt, die keinen Schimmer von Softwareentwicklung oder ähnlichem haben, diese Leute denken halt, "wenn wir das Outsourcen, dann
    schreiben die das in 6 Monaten schon".

    Mit solchen Aussagen wäre ich sehr vorsichtig. Ab einer gewissen Projektgröße überhaupt noch einen realistischen Projektplan zu erstellen ist äußerst schwierig. Man muß sich einfach Mal vor Augen halten, wie schnell sich selbst erfahrene Programmieren bei kleinen Arbeitspaketen (ca. 14 Tage oder so) verschätzen. Passiert das bei großen Projekten häufiger, ist der ganze schöne Zeitplan dahin. Rechnet nun der Projektleiter solche Fehler mit ein, sprich plant mehr Zeit ein, wird das Projekt zu teuer und nicht mehr realisierbar.

    Es gibt zwar Ansätze, die die Qualität deutlich verbessern, die sind aber gewaltig kostenintensiv.



  • Bei mir ist letztens der Vertrag verlängert worden, also ich zum nächsten Shop gedackelt und mich wegen Handys informiert

    • Handys mit Farbdisplays brauchen mehr Strom, was zu kürzeren Akkulaufzeiten führt
    • Die Kamera braucht eh kein Mensch, da sie für anständige Fotos zu billig ist. Macht das Handy also nur schwerer
    • Polyphone Klingeltöne regen mich seit dieser Jamba-Mist angefangen hat immer auf. Außerdem ist man im geschäftlichen wie auch privaten Umfeld sofort unten durch, wenn Tweety aus dem Handy johlt
    • Dank einer aufwändigen Software legt das Handy nach jedem Tastendruck erst mal 'ne Gedenkminute ein um irgendwas zu laden. Haben die inzwischen 'ne Festplatte drin?
    • Das Einzige, was ich außer telefonieren auf einem Handy gerne hätte ist eine anständige Adressendatenbank+Kalender. Und da lese ich dann im Inet ständig von wegen: "Vorischt, hängt sich beim Synchronisieren mit Outlook auf" oder "Hat meine ganzen Kalendereinträge in Outlook gelöscht"
    • aber das Beste war echt der Verkäufer, der zu mir dann gemeint hat, dass ich auf jeden Fall in einem halben Jahr wieder kommen muss fürs nächste Firmwareupdate weil "irgendwas finden die immer noch" bzw. "die Software ist so kompliziert, die hängt sich immer wieder mal auf"

    Warum soll ich mir dann ein neues Handy zulegen? Warum? Mein altes hat einen Kalender, ein einigermassen anständiges Adressbuch und kann telefonieren! 👍



  • Der einzige Grund für ein neues Handy ist meistens, dass der Akku den Geist aufgibt...



  • Ja, aber dann hol ich mir doch einen neuen Akku, bevor ich mir ein neues Handy hole was nur Nachteile und keine Vorteile bringt.



  • Neues Handy kostet aber für die meistens nur 1 € und neuer Akku ist viel teurer.



  • Deswegen mein Tipp: Handy nehmen, bei Ebay verkaufen (mit beigelegter Rechnung macht sich das total super) und von dem vielen Geld einen Akku kaufen und mit dem Rest einen trinken gehen.

    Wie wir in einem Nachbarthread gelernt haben, sollten das mindestens drei Liter pro Tag sein. Ich sitz hier schon an meinem dritten Bier und fang grad mein viertes an. Bei Bier muss man allerdings beachten, dass man ziemlich oft auf Toilette muss. Logische Folge: Noch mehr Bier trinken um das auszugleichen.

    Prost 👍



  • Hab auch son lustiges Handy, dass alles kann außer telefonieren 😞 Verliert
    dauernd sein Netz, stürzt bei Anrufen / SMS ab, schaltet sich einfach ab,
    hängt sich so auf, dass nur noch Akku rausnehmen hilft,... Wer nutzt schon
    diesen ganzen Schwachsinn wie GPRS, WAP, MMS,...? Wer mit seinem Notebook
    mobil ins Inet will, kann sich diese GPRS PCMIA Karte holen und gut ist. Muss
    doch nun wirklich nicht jedes Handy haben 👎

    Unsere Autohersteller habens ja anscheinend begriffen und wollen nun alle bei
    Toyota abkupfern, was das Qualitätsmanagement angeht. Hoffen wir das Beste,
    denn die deutschen Autos sind tatsächlich zum Verzweifeln.


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