Neutrinos oszillieren zwischen den verschiedenen Neutrinotypen hin- und her.



  • Wird das inzwischen allgemein so gesehen, dass die drei bekannten Neutrinos und ihre Antiteilchen über eine Ruhemasse verfügen und durch "Oszillationen" ineinander übergehen können?



  • Jap, ersten sist deine Quelle wohl sehr seriös und zweitens finden sich dort am Ende auch zig Referenzen. Es wird also wohl schon so sein 🙂



  • Wenn Leptonen und Quarks (Elementarteilchen des Standardmodells) und Masse und Energie durch alle möglichen "Oszillationen" oder Wechselwirkungen mit "Austauschteilchen" ineinander übergehen können, dann gibt es eigentlich nur ein "Elementarteilchen", nämlich die Energie, die am Anfang des Big Bangs vorhanden war. Masse und Welle wären damit nur äußere Erscheinungsformen dieser "Urenergie". Die Frage ist, welches wäre dann das kleinste Energiequant E=hf?

    Ist dies die Erscheinungsform "Graviton", die erste Symmetriebrechung im Ablauf des Big Bangs? Man geht davon aus, dass < Planck-Länge (ca. 10-35 m) und < Planck-Zeit (ca. 10-43 s) Raum-Zeit kontinuierliche Eigenschaften verlieren. Objekte, die kleiner sind als die Planck-Länge, hätten aufgrund der Unschärferelation ungeheuer viel Energie (= Masse), so dass diese zu einem Schwarzen Loch "kollabieren" würden.

    Photonen, Gravitonen, Gluonen, ... wären damit auch alles Erscheinungsformen einer Urenergie. Ist das Schwarze Loch oder ein entsprechendes weißes Loch diese Urenergie? Eine gigantische, vielleicht sogar wirklich unendliche Energiedichte auf einem winzigen, vielleicht sogar ausdehnungslosen Raum (=Singularität)? Das wäre dann "das Alpha und das Omega".


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