unehrliche Studenten
-
@the_alien & elise:
Das war auch mehr der Hinweis, das kein Zusammenhang mit dem Thema besteht.
-
Marc++us schrieb:
Hm, es gibt dieses Bewertungssystem ja schon länger in den USA, gerade an den großen und guten (und damit teuren) Unis, aber dort wird immer mehr kritisiert, daß Dozenten besser bewertet werden, wenn sie leichter prüfen.
Inwiefern durch die Bewertung von Dozenten das Uni-System verbessert wird ist mir nicht ganz klar. Natürlich wird's einige Leute geben, die einen Dozenten an der Qualität seiner Vorlesung bewerten, aber (ohne dies belegen zu können) ich wette, daß ein Dozent des Musters "Scheiß-Vorlesung, aber Klausur durch minimale Vorbereitung zu bestehen" in der Masse der Bewertungen besser abschneidet als ein Dozent "Super-Vorlesung, erstklassig erklärt, aber man mußte 5 Monate mitdenken um zu bestehen".
ja, ist schwer.. sehe ich auch so.
muss man sich überlegen, wie man bewerten läßt. müsste man die bewertungzettel nach anderen kriterien formen, vielleicht vor der notengebung ausfüllen lassen, oder sonstwie.
gibt ja kluge leute für sowas *g*wat solls.. ich lern für mich und nicht für die uni. darauf kommts an. und wenn die uni es dann zeitweise nicht schafft, mich ordentlich beim lernen zu unterstützen und mir die richtigen pfade aufzeigt, such ich sie mir halt selber

tggc: haben ich schon verstanden, aber diskussionen können "verlaufen" und wege einschlagen. sonst wär das leben doch sehr einseitig...
-
KlausB schrieb:
Hallo
das scheint aber immer mehr in Mode zu kommen (in den letzten Jahren)
was sich bei uns da vorgestellt hat (IQ ca. auf .....)MfG
KlausWie bewertest du den den IQ von Leuten?
Wie kommst du darauf, auf deren IQ?
Also woran siehst du ob sie wirklich intelligent sind?Nur zur Info, es kommt oft vor, das ein Gymnasiast dümmer ist
als ein Realschüler, denn, der Gymnasiast mag zwar toll Rechtschreiben oder
auswendig lernen können, aber wenn er ein Problem lösen soll,
dann steht er doof da.
Alles schon erlebt.
-
Es geht gar nicht um den IQ, vielmehr um das Interesse der Leute.
Wenn die Leute gewillt sind etwas zu lernen und die Einstellung stimmt, dann werden sie das Studium auch schaffen.Wir haben einige Leute mit 'Hauptschule -> Beruf -> BOS -> Studium' Werdegang. Auch wenn's manchmal etwas schwer fällt
(vor allem in den mathematischen Fächern), schlagen sie sich tapfer (und ohne zu spicken) durch.Von uns wurde noch keiner beim Spicken erwischt. Entweder stellen sie sich sehr geschickt an, oder keiner spickt

-
elise schrieb:
klar kann man alles "verstehen", aber leite dir mal in 3 stunden höllenklausur alle sachen logisch her, dann sitzt du am ende noch bei der ersten aufgabe... da ist es besser, formeln zu schütteln.
Was gibt es daran auszusetzen, dass man Formeln benutzt anstatt sie herzuleiten? Formeln sind konzentriertes Wissen.
Du erfindest den PC auch nicht neu, wenn du ihn benutzen willst oder doch?

Was mich stört ist, dass die Leute, die spicken sogar noch stolz auf ihre "Leistung" sind, dass sie sogar noch angeben, was sie alles in der kurzen Zeit für "tolle Leistungen" erbracht haben, während andere sich den Arsch aufreizen und wochenlang lernen.
Aber was rege ich mich so auf, es wird sich daran doch nichts ändern, traurig aber wahr.
-
Grazu schrieb:
Nur zur Info, es kommt oft vor, das ein Gymnasiast dümmer ist
als ein Realschüler, denn, der Gymnasiast mag zwar toll Rechtschreiben oder
auswendig lernen können, aber wenn er ein Problem lösen soll,
dann steht er doof da.Nein, sowas kommt sicher nicht oft vor. An Realschulen wird nämlich noch weniger Kreativität und selbständiges Denken gelehrt als an Gymnasien. Siehe Dazu auch die Pisa Studie, da sieht man sehr schön die Leistungskurven der verschiedenen Schultypen (Gaußsche Verteilungen). Die besten an der Realschule überflügeln da durchaus die schlechtesten am Gymnasium, mehr aber auch nicht.
-
Anonymizer schrieb:
Es geht gar nicht um den IQ, vielmehr um das Interesse der Leute.
Wenn die Leute gewillt sind etwas zu lernen und die Einstellung stimmt, dann werden sie das Studium auch schaffen.Wir haben einige Leute mit 'Hauptschule -> Beruf -> BOS -> Studium' Werdegang. Auch wenn's manchmal etwas schwer fällt
(vor allem in den mathematischen Fächern), schlagen sie sich tapfer (und ohne zu spicken) durch.Was ich bei solchen Leuten oft festgestellt habe ist kein Magnel an Fachlichem Wissen, das haben sie durchaus auch, aber extreme Lücken in der Allgemeinbildung oder z.B. der Schreibkompetenz oder Fremdsprachen. Das sind meist Fachidioten, sorry.
Für mich ist das kein guter Werdegang. Da ist viel verkümmert in den ganzen Jahren, wo diese Leute nicht geistig gefordert wurden und nur ihre "Eier geschaukelt haben".
-
Bin zu feige zum Spicken.

Ansonsten kann man das Spicken unterbinden, indem man den zu Prüfenden erlaubt Mitschriften anzufertigen und diese in die Klausur mitzunehmen.
Bei uns wurde sogar erlaubt, alles in die FGI-Klasur mitzunehmen, was man finden kann. (Nette Überlegung: Einen geeigneten Professor mitnehmen.
:D)
Aber die Idee an sich finde ich nicht verkehrt. Im realen Leben hat man auch Nachschlagewerke zur Hand. Sicher: Grundlagen muss man beherrschen, keine Frage.
Wer in einer Matheklausur nicht weiss wie man Brüche kürzt, wird es auch mit Unterlagen schwer haben. Das Nachschlagen dauert einfach zu lange um zu bestehen.
-
In zwei Matheklausuren durften wir auch jeweils ein handgeschriebenes DIN-A4 Blatt verwenden. Es hatte den Vorteil, dass man entspannter in die Prüfung gehen konnte. Draufgeschaut habe ich während der Prüfung nicht einmal, da dieses Faktenwissen für die Aufgaben nutzlos war. D.h. stellt der Prüfer ordentliche Klausuraufgaben, bringt auch spicken wenig bis nichts. Obwohl das in Mathe natürlich einfach ist als in anderen Fächern.
Dann zur Bewertung der Dozenten:
Die Fachschaften führen bei uns am Ende jedes Semesters eine Vorlesungsumfrage durch. Auf zwei Fragebögen kann man sich dann zu Dozent, Übung, Vorlesung, Stoff etc. äußern. Bringt aber recht wenig, da es den Dozenten letztlich egal sein kann wie ihre Bewertung ausfällt und man im Grundstudium keine freie Wahl der Vorlesungen hat.
-
in mathematik dürfen wir alles mitnehmen außer programmierbarem taschenrechnern. also bronstein, rep, unser mitgeschriebenes zeug, sogar alte klausuren und übungsklausuren...
aber leider hab ich das gefühl, daß uns das nur erlaubt ist, weil es uns eh nix bringt.

-
scrub schrieb:
aber leider hab ich das gefühl, daß uns das nur erlaubt ist, weil es uns eh nix bringt.

war bei uns auch oft genug ... da ham sich dann die Studies die Bänke mit Fachbüchern und Zeugs vollgeknallt - benutzt davon haben die kaum was -> es ist einfach zu wenig Zeit sich in der Prüfung noch Wissen anzueignen.
Mein Grundsatz: Entweder wissen wie´s geht, oder wissen wo´s steht.
-
muhkuh_dd schrieb:
Mein Grundsatz: Entweder wissen wie´s geht, oder wissen wo´s steht.

Sign here: Pu$$y-Kater
-
muhkuh_dd schrieb:
Mein Grundsatz: Entweder wissen wie´s geht, oder wissen wo´s steht.

... oder tüffteln bisses geht!

-
muhkuh_dd schrieb:
scrub schrieb:
aber leider hab ich das gefühl, daß uns das nur erlaubt ist, weil es uns eh nix bringt.

war bei uns auch oft genug ... da ham sich dann die Studies die Bänke mit Fachbüchern und Zeugs vollgeknallt - benutzt davon haben die kaum was -> es ist einfach zu wenig Zeit sich in der Prüfung noch Wissen anzueignen.
Mein Grundsatz: Entweder wissen wie´s geht, oder wissen wo´s steht.
jo, in andern fächern dürfen wir entweder gar nix benutzen oder bekommen mit den aufgaben eine formelsammlung.
der mann, der uns die formelsammlung austeilt, hat uns das auch recht plausibel begründet mit dem satz "früher war's mal erlaubt, alles mitzunehmen, das war aber nur eine trügerische sicherheit- deswegen haben wir das verboten".
aber dreistündig ganz ohne formelsammlung zehn aufgaben zu bearbeiten- das hört sich jetzt schon unschaffbar an.
-
Ach was.
An meiner Hochschule wird übrigens momentan die Bearbeitungszeit für Klausuren von 3 auf 2 Stunden begrenzt, weil die neunen Bachelor/Master Studiengänge das so vorsehen. Finde ich totale kacke, 2 Stunden ist doch ein Witz, was soll man da groß prüfen?
-
Anonymizer schrieb:
Es geht gar nicht um den IQ, vielmehr um das Interesse der Leute.
Wenn die Leute gewillt sind etwas zu lernen und die Einstellung stimmt, dann werden sie das Studium auch schaffen.Das ist nur die halbe Wahrheit bzw, eine sehr dumme kurz gedachte Schlußfolgerung.
Denn es gibt auch Leute, die sind gewillt etwas zu lernen, nur
hatten sie ein schlimmes Ereignis, das sie völlig fertig und aus
der Bahn geworfen hat.Danach beeinflußt dieses Ereignis auch indirekt das Studium.
Sie sind völlig demotiviert obwohl ihnen das Studium im Blut liegen würde und
die Motivation für das Studium vor dem Ereignis vorhanden war,
aber nach dem Ereignis geht es einfach nicht mehr bzw. braucht
sehr viel Zeit dieses Ereignis zu verdauen.Beispiele für solche Ereignisse können z.B. sein,
das die Freundin einen Autounfall hatte und daran gestorben ist.Wenn dir das mal passieren sollte, dann will ich dich mal sehen, wie motiviert du dann dein Studium fertig machst!
Also erspar uns deine Schwachsinnigen Schlußfolgerungen.
Das ist so wie Mr. Bush:
"Die Terroristen sind in unseren Wolkenkratzer gestürzt,
also müssen wir den Irak, Afganistan und Co mit Waffen angreifen."Das ist genau die gleiche dumme Art von "ich weiß es und schließe jetzt meine
Schlüsse, irren ist unmöglich."
-
Ganz ehrlich: schwache Leistung

die Einstellung stimmt
Ich sehe's bei uns: es gibt viele Studenten, die überhaupt kein Interesse zeigen etwas zu lernen.
Ach ja, 4 gewinnt, die Prüfung werde ich schon bestehen..
Einfach aus Bequemlichkeit.Beispiele für solche Ereignisse können z.B. sein,
das die Freundin einen Autounfall hatte und daran gestorben ist.Hier ging es ursrpünglich um's Spicken und nicht um "Gott hat mich bestraft"!!
Wenn dir das mal passieren sollte, dann will ich dich mal sehen, wie motiviert du dann dein Studium fertig machst!
Ja, selbst hier kann ich noch mitreden.
Also erspar uns deine Schwachsinnigen Schlußfolgerungen.
Wer schreibt hier den größeren Unsinn?
Für mich ist diese Diskussion beendet.
~CLOSED
-
elise schrieb:
na ja, bin ich froh, wenn ich im hauptstudium bin und dort dinge bauen kann, in denen ich mich austoben kann.
Habe ich schon öfters gehört. Ist es wirklich so, dass es im Hauptstudium erst so richtig interessant wird? Ich meine: Nicht, dass mich der Stoff im Moment nicht interessiert, aber es ist gerade in Analysis viel dabei von dem ich denke, dass ich es nie mehr brauchen werde (vielleicht für ein paar Herleitungen), zumal wir parallel die numerischen Methoden lernen. Im Moment hat es echt den Anschein, als wollten die die Belastbarkeit der Studenten auf die Probe stellen, bevor sie studieren dürfen was sie interessiert. Naja, noch 1 läppisches Semester und ich kann mir selber ein Bild davon machen.
elise schrieb:
diese sieberei am anfang ist echt ein nerv.
Jo, stimmt schon. Aber es ist auch ein Ansporn möglichst schnell ins Hauptstudium zu kommen.
space schrieb:
In zwei Matheklausuren durften wir auch jeweils ein handgeschriebenes DIN-A4 Blatt verwenden.
War bei uns auch so. Ich habe mir im Prinzip nur ein paar Sachen draufgeschrieben, die ich in der Anspannung hätte vergessen können. Aber ich war eigentlich so gut vorbereitet, dass ich die Aufgaben aus dem Kopf machen konnte.
-
[quote="Anonymizer"
Hier ging es ursrpünglich um's Spicken und nicht um "Gott hat mich bestraft"!!
[/QUOTE]
Du hast mit dem Thema "aus fehlendem Ehrgeiz" angefangen
und ich habe dir Ursachen genannt.Für mich ist diese Diskussion beendet.
~CLOSEDWeil du keine Argumente vorbingen kannst.