Neue empirische Erkenntnisse über Erziehung



  • Mein Klavierlehrer schrieb:

    Die Erziehung deiner Kinder ist das schwierigste in deinem Leben

    Womit ich ihm im Großen und Ganzen eigentlich Recht gebe, wenn ich mir das mal so überlege.
    Sehen wir das alles mal von der umgekehrten Seite: Schlimmer ist, dass vielen Eltern Erziehung egal ist und DADURCH die Kinder auch nichts werden. Mal ganz zu schweigen von der sinkenden Geburtsrate, was ich auch sehr schade finde.
    Wenn wir von der Erziehung sprechen, würde ich sagen, dass Kinder in Deutschland ZU lange bei den Eltern sind. Sie sollten viel länger als bis 1 (!!!) Uhr in der Schule sein und da betreut werden. Natürlich sollten sie auch nicht mir 7 (!!!) eingeschult werden, sondern viel früher. Aber anscheinend verstehen das die Politiker nicht. Stattdessen kommen die auf geile Schnapsideen, wie z. B. diese:
    Man darf in NRW, wenn man 2 5er aufm Zeugnis hat, eine Nachprüfung in einen der beiden Fächer machen, so auf ne 4 kommen und dann die Versetzung schaffen.
    Da haben sich die Herren folgendes ausgedacht (ohne Scheiß, so hat's uns die respektvollste, strengste und beste Lehrerin unserer Schule gesagt) : Schüler, die zwei 5er aufm Zeugnis hatten, durften in einem anderen Fach die Nachprüfung machen, um die Versetzung zu schaffen. (Sprich also du hattest ne 5 in Mathe und Deutsch und durftest Nachprüfung in Religion oder Sport machen und warst damit weiter) Wisst ihr wie lange das Gesetz galt? EIN Jahr! EIN Jahr lang, dann wurde es wieder abgeschafft. Und was entstand dadurch? Millionen € oder DM wurden rausgehauen, um das umzusetzen. Man hätte es verhindern können, wenn man mal Lehrer vorher gefragt hätte.

    Mr. B



  • TGGC schrieb:

    Ich sags ja immer, sparst du mit Zynismus, verdirbst du den newbie. 😎

    *ROFL* Ich sehs schon kommen irgentwann heißts

    Zukünftiger Spieleentwickler schrieb:

    Danke für die gute Erziehung, TGGC!

    🙂



  • xroads42 schrieb:

    wenn du mal sehen willst was schläge anrichten können komm mal vorbei. ( und das ist keine gewaltandrohung! )

    Zum Thema Schläge mal etwas zum nachdenken.

    Robert Heinlein, Sternenkrieger(1959) schrieb:

    [geht um Jugendbanden, Anmerkung]
    ...
    (Mr. Dubois)Ein "jugendlicher Straftäter" ist eine in sich widerpsrüchliche Bezeichnung, die uns einen Hinweis auf ihre Probleme und ihr Unvermögen, sie zu lesen, gibt. Hast du schon mal junge Hunde großgezogen?
    (Erzähler)Ja, Sir.
    (Mr. Dubois)Hast du sie stubenrein gemacht?
    (Erzähler)Ah... Ja, Sir. Etwa.
    ...
    (Mr. Dubois)Ah ja. Als dein junger Hund in das Zimmer machte, warst du da böse auf ihn?
    (Erzähler)Weshalb? Er wußte es doch nicht besser; er war doch nur ein junger Hund.
    (Mr. Dubois)Was hast du getan?
    (Erzähler)Nun, ich habe ihn ausgeschimpft und seine Nase in seine Pfütze gesteckt und ihm ein paar übergezogen.
    (Mr. Dubois)Konnte er denn verstehen, was du zu ihm sagtest?
    (Erzähler)Nein, aber er merkte, daß ich sauer auf ihn war!
    (Mr. Dubois)Aber du sagtest doch eben, daß du nicht sauer auf ihn warst.

    Mr. Dubois hatte eine unangenehme Art, seine Schüler in Widerpsrüche zu verwickeln.

    (Erzähler) Nein, aber er sollte glauben, daß ich wütend auf ihn war. Er mußte das Lernen, nicht wahr?
    (Mr. Dubois)Einverstanden. Du hast ihm gezeigt, daß du sein Verhalten mißbilligst, aber wie konntest du dann so grausam sein, ihn auchnoch zu schlagen? Du sagtest, das arme Vieh wußte nicht, daß etwas Unrechtes tat. Trotzdem hast du ihm Schmerzen zugefügt, REchtfertige Dich! Oder bist du ein Sadist?

    Ich wußte damals noch nicht, was ein Sadist ist - aber ich kannte michmit jungen Hunden aus

    (Erzähler)Mr. Dubois, das geht nicht anders! Er bekommt Schelte, damit er weiß, er hat einen Fehler gemacht. Sie stecken seine Nase in seinen Kot, damit er merkt, wo der Fehler liegt, und Sie schlagen ihn, damit so etwas nicht nochmal einmap passiert - und das müssen Sie sofort machen! Es hat überhaupt keinen Sinn, ihn erst später zu bestrafen. Damit verwirren Sie ihn nur. Aber beim ersten Mal begreift er das noch nicht; und deshalb muß man ihn beobachten, damit man ihn rechtzeitig ertappt udn noch härter züchtigen kann. Dann lernt er es schnell. Sie erreichen nichts damit, wenn Sie ihn nur ausschelten. Wahrscheinlich haben Sie noch nie einen Hund großgezogen
    (Mr. Dubois) Viele. Ich erziehe gerade einen Dachshund - nach deinen Methoden. Aber kehren wir zu diesen jugendlichen Straftätern zurück. Die schlimmsten waren im Durchschnitt etwas jünger als die Schüler dieser Klasse... und oft begannen sie ihre Karriere bereits im Kindesalter. Halten wir uns das Beispiel des jungen Hundes vor Augen. Diese Kinder wurden oft ertappt;die Polizei verhaftete sie täglich hordenweise. Wurden sie gescholten? Ja, oft sehr gründlich. Steckte man ihre Nasen in ihren Kot? Selten. Die Medien und die Behörden hielten in der Regel ihre Namen geheim - an vielen Orten war es Gesetz, daß die Namen von Kriminellen unter 18 Jahren achzehn Jahren nicht bekannt gegeben werden durften. Wurden sie geschlagen? Unerhört! Viele von ihnen waren auch als Kleinkinder nie gezüchtigt worden. Nach der vorherrschenden Meinung erlitt ein Kind einen psychischen Dauerschaden, wenn es geschlagen oder auf schmerzhafte Art bestraft wurde.

    (Hier dachte ich an meinen Vater. Er konnte von dieser Theorie noch nie etwas gehört haben.)
    (Mr. Dubois)Körperliche Züchtigung an den Schulen war gesetzlich verboten. Nur in einer kleinen Provinz, in Delaware, war das Auspeitschen als gerichtliches Strafurteil noch zulässig, aber nur für ganz wenige Verbechen; und da es als "grausame und unübliche Bestrafung" galt, wurde diese Strafe selten verhängt.
    Ich kann diesen Einwand nicht verstehen, daß eine Strafe nicht "grausam und unüblich" sein darf. Während ein Richter in seiner Einstellung und seinem Verhalten wohlwollen sein muß, sollte sein Urteil dem Kriminellen weh tun, sonst ist es keine Strafe - und der Schmerz ist der wesentliche Mechanismus, der Jahrmillionen unserer Evolution in unsere Körper eingebaut wurde und uns vor jeder Gefahr warnt, die unser Leben bedroht. Warum sollte sich eine Gesellschaft weigern, so einen hochentwickelten Überlebensmechanismus auszunützen? Aber jene Epoche war vollgestopft mit vorwissenschaftlichem, pseudopsychologischem Unsinn. Was das "Unübliche" betrifft, so muß eine Strafe ungewöhnlich sein, oder sie erfüllt nicht ihren Zweck!
    ...
    [Anmerkung, nun folgt eine Darstellung UNSERER heutigen Situation- steigende (Jugend)Kriminalität, Jugendliche erhalten keine oder nur sehr geringe Strafen, schnelle Bewährung, etc. - Heinlein hat die Auswirkungen des Laizes-Faire korrekt erkannt und extrapoliert.
    ...
    (Mr. Dubois) Nehmen wir an, du hast deinen jungen Hund immer nur ausgeschimpft, ihn nie bestraft, ihn sein Geschäft im Haus verrichten lassen und ihn nur zeitweilig in einem Schuppen eingesperrt... aber ihn bald wiedr mit einer Verwarnung , so etwas nicht wieder zu tun, gnädig in in deinem Haus aufgenommen. Und dann stellst du eines Tages fest, daß er inzwischen aufgwachsen und immer noch nicht stubenrein ist - worauf du eine Pistole aus der TAsche ziehst und ihn auf der Stelle erschießt. Was sagst du dazu?
    (Erzähler) Nun ... das ist die verrückteste Art, einen Hund zu erziehen, die ich mir vorstellen kann!
    (Mr. Dubois) Ich Stimme dir zu. Oder die verrückteste Art, ein Kind zu erziehen. ...

    Union-Fan



  • betrug schrieb:

    volkard schrieb:

    und richten die mauer wieder auf?

    nein, das wäre viel zu teuer. und es hat weder mit drogen, noch mit prügel zu tun.

    aber mit staatlicher erziehung, weil sie aus neuesten wissenschaflichen erkenntnissen besser ist.



  • Also manche haben ja echt einen Knall. Bei meinen Hunden ist körperliche Züchtigung/Strafe ein wunderbares Abrichtungsinstrument. Bei akutem Ungehorsam ein trockener Tritt, ein überraschender Schlag und ein Hund verliert sein schlechtes Verhalten. Hingegen hat bei meinen Kindern körperliche Züchtigung nichts zu suchen, dort ist Überzeugung durch Argumente angesagt.



  • Ein Hund hat prinzipiell keine Einsicht, ein Mensch schon. Was willst du mit erwachsenen Menschen, deren Sinn für Recht und Unrecht mit dem Instinkt eines geprügelten Hundes vergleichbar ist? Die Konservativen (von der CDU zumal) sind doch sonst die ersten, die eine scharfe Trennlinie zwischen Mensch und Tier ziehen, und jetzt sowas ... *lach*



  • Hallo

    Zum Thema Schläge mal etwas zum nachdenken...

    Ein Vergleich der hinkt.
    Bist du wirklich der Meinung, Kinder sollten wie Tiere erzogen werden? Hunde/Wölfe sind Rundeltiere, und die Rangposition wird durch (Androhung von) Gewalt ermittelt.

    Ich finde, Gewalt gegenüber körperlich Schwächeren (und in diesem Fall sogar Schutzbefohlenen) zeugt immer von mangelnder Kontrolle des Gewaltätigen. Auf Soetwas folgen auch negative Gefühle und Respekt wird vernichtet.

    bis bald
    akari



  • wenn er natürlich davon ausgeht, daß seine kinder prinzipiell nicht mehr einsicht zeigen können, als hunde, ist das was anderes. es ist dann traurig und er sollte schnell eingebuchtet werden.



  • Bashar schrieb:

    Ein Hund hat prinzipiell keine Einsicht, ein Mensch schon. Was willst du mit erwachsenen Menschen, deren Sinn für Recht und Unrecht mit dem Instinkt eines geprügelten Hundes vergleichbar ist? Die Konservativen (von der CDU zumal) sind doch sonst die ersten, die eine scharfe Trennlinie zwischen Mensch und Tier ziehen, und jetzt sowas ... *lach*

    Ja ein Mensch hat Einsicht. Ein Kind aber nicht. Einsicht kann ein Mensch entwickeln, wird es aber nicht immer. Deshalb brauchen wir durchgreifende Maßnahmen, damit wir diejenigen, die sich ohne oder (auch und gerade als Mensch) mit voller Einsicht gegen die Gesellschaft und ihre Gesetze stellen, von der Ausübung von Gesetzesbrüchen abschrecken.

    Wenn ein Mensch aufgrund Defiziten in der Entwicklung nicht zur Einsicht kommt, so halten ihn dann wenigstens die durch operantes Lernen (psychologischer Fachbegriff, wer ihn nicht kennt, sollte ihn nachschlagen).
    erworbenen Reflexe von Straftaten und sozialschädlichem Verhalten abhalten.

    Union-Fan



  • Union-Fan schrieb:

    Ja ein Mensch hat Einsicht. Ein Kind aber nicht

    Aha, Kinder sind also keine Menschen. 🙄 🤡

    MfG,
    MastaFlasH



  • willst du nicht mal "laissez faire" nachschlagen? (www.duden.de)

    was ist denn mit der these, dass ein mensch, welcher in seiner kindheit gewalt erfahren hat, auch im erwachsenenalter zu gewalt neigt, um seine ziele durchzusetzen? dass er also gewalt als akzeptable soziale verhaltensform ansieht? und dass er dann (gewalt-)straftaten verübt? klingt ziemlich plausibel, imho.



  • betrug schrieb:

    willst du nicht mal "laissez faire" nachschlagen? (www.duden.de)

    was ist denn mit der these, dass ein mensch, welcher in seiner kindheit gewalt erfahren hat, auch im erwachsenenalter zu gewalt neigt, um seine ziele durchzusetzen? dass er also gewalt als akzeptable soziale verhaltensform ansieht? und dass er dann (gewalt-)straftaten verübt? klingt ziemlich plausibel, imho.

    Du kannst sehr viele Thesen aufstellen. Nur müssen die, um Relevanz für die reale Welt zu haben, auch irgendwie verankert sein. Leider, leider bestätigen empirische Untersuchungen aber meine Thesen, während deine Thesen immer mehr als Schall und Rauch enttarnt werden.

    Union-Fan



  • Leute, wir sollten die Sache einmal anders angehen.

    Laßt uns erstmal definieren, mit welcher Kinetischer Energie Kinder ihren erzieherischen Klapps auf den Hintern bekommen dürfen, damit auch das richtige Maß der Erziehung erreicht wird.

    Also, wieviel Newton dürfen maximal, bei einem Klapps auf den Po zulässig sein?



  • volkard schrieb:

    betrug schrieb:

    volkard schrieb:

    und richten die mauer wieder auf?

    nein, das wäre viel zu teuer. und es hat weder mit drogen, noch mit prügel zu tun.

    aber mit staatlicher erziehung, weil sie aus neuesten wissenschaflichen erkenntnissen besser ist.

    ok, dann machen wir das. weitere vorschläge?



  • Ich würd mal ganz grob über den Peilen gedaumt sagen,
    daß ca. 500 N ausreichen sollten.

    Was meint ihr?



  • ROFLMAO



  • Hundefreund schrieb:

    Hingegen hat bei meinen Kindern körperliche Züchtigung nichts zu suchen, dort ist Überzeugung durch Argumente angesagt.

    lol 😃

    Argumentier mal mit einem Kind, dass gerade die deutsche Sprache lernt. Und was
    willst du ihm klarmachen? "Das da ist böse" Uii, denkt sich das Kind und wird
    weiter machen. Es müssen Konsequenzen gezogen werden, sonst bist du wieder bei
    der antiautoritären Erziehung. Ob das nun der Klapps auf den Hintern ist oder
    etwas anderes, dass dem Kind seine Grenzen aufzeigt, wie der Verzicht auf einen
    anstehenden Freizeitpark Besuch, etc. Übrigens: Sind all die Erwachsenen ge-
    schädigt, die früher in der Schule geschlagen wurden? Nein - die meisten sind
    sogar dafür, dass bei den heutigen Jugendlichen mehr dazwischen"geschlagen" wird.

    Interessant ist auch der Therapieansatz bei schwer assozialen Jugendlichen, dass
    man in einer größeren Gruppe zusammen ihren Willen bricht und sie zum heulen
    bringt - Ich nenn das Gewalt und trotzdem ist dieser Ansatz hocherfolgreich und
    wird von den Jugendlichen im Nachhinein sogar als gut empfunden.

    Schönes Praxisbeispiel: Hab im Park ne Mutter mit ihrem Kind gesehen. Das Kind
    hatte kein Bock zu laufen und ist stehen geblieben. Muttern ist also losgelaufen
    und hats ein Stückchen getragen und dann wieder losgelassen. Kind natürlich
    sofort wieder stehen geblieben und hat rumgeheult. Konsequenz: Kind wurde
    durchgehend getragen. Wie dumm kann man bitte sein? 😕

    Ich hätte damals einen kräftigen Anschiss bekommen und danach kapiert, dass
    meine Faulheit mein eigenes Problem ist und dass ich mich selbst bemühen muss.

    Also wo ist euer Problem?



  • Union-Fan schrieb:

    leider bestätigen empirische Untersuchungen aber meine Thesen, während deine Thesen immer mehr als Schall und Rauch enttarnt werden.

    ups, plötzlich sind es mehrere... operantes lernen (konditionierung)? lol, dann schlag mal nach, mit welcher art des lernens der mensch in welchen bereichen am meisten arbeitet 🙄

    aber beim lesen des textes am anfang hab ich mein schmunzeln auch nicht unterdrücken können *gg*

    btw. schon mal was vom demokratischen erziehungsstil gehört? als ob es nur laisser-faire und autoritär gäbe... aber es ist ja so einfach, immer nur richtig und falsch zu sagen.

    und dass erwachsene, die als kinder geschlagen wurden als eltern ihre kinder auch schlagen, halte ich nicht unbedingt für einen vorteil.



  • Naja ich finde es gibt immer zwei Möglichkeiten.

    Entweder erziehen die Eltern oder das Leben :>
    Schlimm ist nur wenn die Eltern sich dann in den Weg stellen wenn das Leben seine Konsequenzen ausbreitet.

    Ich war mal einkaufen, vor mir ein Kind mit seiner Mutter.
    Das Kind schiebt den Wagen und fährt der Oma vor ihm in der Schlange dauernd in die Hacken.
    Die wendet sich an die Mutter und die sagt nur "mein Kind wird antiautoritär erzogen".
    Konsequenz war das die Oma da beim nächsten mal den Einkaufswagen gepackt hat und etwas ruckwartig nach hinten schob... das Kind lag jedenfalls auf dem Boden, heulte rum und die Mutter find auf einmal an rumzuschimpfen trotz antiautoritär...

    Ich mein entweder sagt die Mutter "lass das Kind" oder das Kind lernt aus den Konsequenzen, es immer vor jeglichen Konsequenzen zu behüten ist definitiv falsch finde ich.

    Dumm ist nur wenn dann die Nachbarskinder mal wieder auf der Straße spielen und die Eltern nichts dagegen machen... die immer zu erschrecken geht aufs Reifenprofil 😶



  • dreaddy schrieb:

    Ich war mal einkaufen, vor mir ein Kind mit seiner Mutter.
    Das Kind schiebt den Wagen und fährt der Oma vor ihm in der Schlange dauernd in die Hacken.
    Die wendet sich an die Mutter und die sagt nur "mein Kind wird antiautoritär erzogen".
    Konsequenz war das die Oma da beim nächsten mal den Einkaufswagen gepackt hat und etwas ruckwartig nach hinten schob... das Kind lag jedenfalls auf dem Boden, heulte rum und die Mutter find auf einmal an rumzuschimpfen trotz antiautoritär...

    Ich mein entweder sagt die Mutter "lass das Kind" oder das Kind lernt aus den Konsequenzen, es immer vor jeglichen Konsequenzen zu behüten ist definitiv falsch finde ich.

    das ist nicht antiautoritär. sich zu beklagen, dass kinder nicht selbständig sind und aber gleichzeitig einen haufen regeln anzugeben, wird wahrscheinlich nicht viel bringen. schau dir mal an, wie es auf summerhill-schulen zugeht. DAS ist antiautoritär. und es funktioniert. zumindest im herkömlichen erziehungsbegriff.
    laisser-faire ist wieder was anderes. und dann gibt es ja auch noch die antipädagogik. und der situationssensitive erziehungsstile: allgemein kann man sicher nicht sagen, welcher stil der beste ist. das hängt von situation und kind ab. leider sind diese themen in der wikipedia auch nicht so gut und ausführlich beschrieben 😞


Anmelden zum Antworten