Deutsche Regulierungswut und Alternativen
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Hallo Leute,
ich überlege mir in letzter Zeit immer häufiger, was es für Alternativen für Deutschland gibt. Mich stört zur Zeit massiv die extreme Bürokratie und Regulierungswut, man wird unter Generalverdacht gestellt und entmündigt. Auch sind die Lohnnebenkosten doch recht hoch im Vergleich zu anderen Ländern (habe leider grad per Google keinen direkten Vergleich gefunden, wäre nett, wenn mir jemand nen Link dazu hätte).
Ja und deswegen such ich Alternativen, aber ich weiss nicht so recht, nach welchen Kriterien ich da suchen soll...
Ich sag's ganz offen: Ich hätte kein Problem damit in einem Land zu wohnen und nach dessen Gesetzen versteuert zu werden, aber nach deutschem Maßstab bezahlt zu werden.
Mich stört zur Zeit in Deutschland einfach einiges, ich fühl mich hier nicht mehr richtig wohl...
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ich find dänemark toll

aber das ist doch rein subjektiv und jeder findet andere orte schön. ausserdem solltest du vielleicht dahin ziehen wo es dir gefällt und nicht dahin wo du am ende des monats am wenigsten lohnsteuern gezahlt hast
übrigens, du wirst dich wundern, wenn du dann in land xyz wohnst und dort eine zeitung kaufst, wird dadrin auf einmal stehen wie schlecht es land xyz geht und wie toll es doch in deutschland ist und wie toll die deutsche autoindustrie ist und wie hoch fortschrittlich hier die technologie ist und wie toll das gesundheits system ist.
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Das ist mir schon klar, dass es auch anderen Ländern schlecht geht und das ganze auch recht subjektiv ist. Ich weiss halt, dass hier 40% meines Gehalts an den Staat gehen. Und da hab ich ganz ehrlich was dagegen, wenn ich seh, wieviele politische Skandale es in letzter Zeit gegeben hat. Das muss meiner Meinung nach nciht sein. Und ich bin zu sehr Egoist um zu sagen: "Zahlst halt brav deine Steuern, dass es dem Land irgendwann wieder gut geht"
Dänemark. Da könnt ich sogar zu Verwandten ziehen *g*
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Auch auf die Gefahr von Protesten, USA.

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*g* Ne, nicht so mein Fall. Da würde ich mich glaub noch weniger wohl fühlen.
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du darfst jetzt nur nicht den fehler machen, grundsätzlich bürokratie zu verurteilen. das machen nämlich einige leider, sie fordern pauschal "deregulieren" (an dieser stelle möge man sich ein freundliches lächeln in richtung von herrn hundt denken).
nur, weil einige regelungen manchmal unsinnig erscheinen, darf man nicht einfach allgemein rumheulen. produktiver wärs, scheinbar überflüssige regelungen erstmal explizit zu nennen und dann jede einzeln unter den aspekten "warum wurde diese regelung/sache so eingeführt?" und "liegen die gründe heute noch vor?" zu sehen.
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Canada

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Sou Sang schrieb:
Canada

falls du reinkommst, soll sehr schwer sein
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newkid schrieb:
Sou Sang schrieb:
Canada

falls du reinkommst, soll sehr schwer sein
gerade für Software-Leute nicht, Stichwort "Software Development Worker Pilot Project".
In der Vergangenheit hatten auch deutsche Handwerker mit immer wieder gute Chancen bei Mangel-Berufen in Kanada und verdienten dort locker das 4-5 Fache von dem, was sie hier verdienen können.
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hmm soll ja für informatiker leichter sein
aber same prob as in usa after 11/9
das gilt für den vorletzen absatz. der arbeitgeber muss erstmal beweisen, dass er keinen kanadier gefunden hat. lol
http://www.english-vancouver.com/visa/german/page3.html
kanada hat eine zeitlang flüchtlinge aufgenommen aus BRD

sprich flüchtlinge die bald wieder von brd abgeschoben würden, haben nach kanada gehen können
find ich sehr sozial
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newkid schrieb:
aber same prob as in usa after 11/9
Meinst Du wegen Sicherheitskontrollen oder was??!
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KennerDerSzene schrieb:
In der Vergangenheit hatten auch deutsche Handwerker mit immer wieder gute Chancen bei Mangel-Berufen in Kanada und verdienten dort locker das 4-5 Fache von dem, was sie hier verdienen können.
aber dafür musst du dort auch alles, was bei uns unter Lohnnebenkosten fällt, selber aus der eigenen Tasche bezahlen. Und wehe du wirst mal arbeitslos, kannst die Krankenkassenbeiträge nicht bezahlen und brichst dir dann ein Bein.
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Warum so umständlich? Warum nicht einfach nach Österreich? Müsste man sich wohl am wenigsten umstellen. (Speisekarten mal ausgenommen
) Gut, dafür ist halt auch der Vorteil gegenüber Deutschland ein wenig geringer als bei den Anderen...
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In Ö ist es mit der Steuer ähnlich.
Ö. ist auch Bürokratisiert.
Ö hat VIEL weniger Arbeitslose.
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Oder wenn es weniger exotisch als Österreich sein soll:

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Sgt. Nukem schrieb:
newkid schrieb:
aber same prob as in usa after 11/9
Meinst Du wegen Sicherheitskontrollen oder was??!
Ne, nicht die Kontrollen am Flughafen, sondern das mit den jobs und so.
früher war es anscheinend einfacher einen aus dem ausland zu nehmen um eine stelle zu besetzen. nach dem 9/11 nicht mehr.
z.b. muss der arbeitgeber auch beweisen ( ka wie, maybe die bewerberabsageliste oder so ) das er keinen gefunden hat, und begründen warum es gerade dieser aus dem ausland sein soll. dann muss der arbeitgeber ( ich glaube 3 000 USD ) pro jahr zahlen. lol
naja wenn der bewerber mal richtig ne greencard hat, berechtigt ist da zu leben, dann nicht mehr.