Kriegsdienstverweigerung



  • Das macht es einem nicht schwerer als sonst auch, einen Job zu finden, wenn man fachlich was draufhat.
    Der neue Arbeitgeber wird sich natürlich versichern, dass man sowas nicht in absehbarer Zeit nochmal vorhat, aber das wars dann auch schon.

    das problem bei der sache ist doch du kommst dann gar nicht erst soweit das dem arbeitgeber zu versichern. Du kommst gar nicht erst zum vorstellungsgespräch. Unter den anderen 1000 Berwerbern/Berwerberinnen findet sich bestimmt jemand ohne "Fleck" in der Akte und der wird eingeladen. Was du wirklich kannst zählt in Deutschland nicht. Da zählt nur was auf dem Papier steht. Was du wirklich kannst, musst du dann in der Probezeit beweisen die Chance bekommst du aber nur wenn "deine Weste weiss" ist.

    Ich glaube dass ich ein paar Epidemiologie-Vorlesungen mehr hatte als Du und das daher ganz gut beurteilen kann; die Unterschiede sind durchaus nicht primär biologisch bedingt

    ok stimmt von biologie hab ich keine Ahnung aber ich hab mir das gerade erst von ne Meeresbiologin aus meinem Semester sagen lassen, das ich als armes kleines männlein ja früher den löffel abgeben werde da mich die Natur benachteiligt hat. Die Begründung war das Männer z.b. durch mehr Muskelmasse einen erhöten Energiehaushalt haben der zu einem schnelleren ableben führt. Was davon stimmt oder nicht kann ich nicht selber bewerten sondern nur so wiedergeben wie es mir gesagt wurde.

    Es geht hier aber nicht darum, was Du glaubst sondern um tatsächliche Gegebenheiten und primäre Osteoporose bei 95% aller Frauen sowie Sarkopenie bei 12%/60% aller Frauen über 60 sprechen für sich.
    Da noch groß Untersuchungen anzustellen wäre pure Geldverschwendung

    nehmen wir mal an es wären wirklich 95% aller Frauen über 60 nicht arbeitsfähig wette ich mit dir kann man trotzdem eine Rentabilitätsrechnung aufstellen, das es sich doch rechnet wenn die anderen 5% weiterhin arbeiten gehen... (es sei denn z.b. 4,9% fallen dann sofort das nächste Jahr weg)

    Gibt es aber, daher kannst Du das nicht so einfach aus Deinen Spekulationen über die aktuelle Situation ausklammern.

    hab ich ja nicht gemacht ich habe nur gesagt das ich diese Regelung für schlecht halte aber wenn sie zur Anwendung kommt, wie es meiner Meinung nach angewendet werden sollte. Eben im finanzwirtschaftlichen Sinne einer Rente
    Es spielt dabei keine Rolle welches Renteneintrittsalter man selber für richtig hält sondern nur die Relationen...

    Und der Arbeits-Zumutbarkeit/ Arbeitsfähigkeit?

    Ja ich habs zwar nicht expliziet erwähnt aber eine soziale Umverteilungskomponente die berücksichtigt das jemand nicht mehr arbeiten kann obwohl seine eigentlicher anspruch nicht zur denkung seines Lebensunterhaltes reicht sollte und muss natürlich am besten durch steuermittel aufgefangen werden.

    Z.B. annähernd gleiches Geld für gleiche Leistung wäre schonmal ein Anfang.

    dann müsstest du die arbeitgeber schon mal davon entbinden einer schwangeren weiterhin gehalt zahlen zu müssen (denn was leistet sie denn in diesem augenblick) viel schlimmer sie kostet ja sogar noch was da der ersatz garantiert nicth so effizient arbeitet wie sie, also müsste sie dem arbeitgeber noch was zahlen... die lösung ist imho der staat blecht das gehalt der frau und wälzt nicht das risiko der schwangerschaft auf den arbeitgeber ab.



  • Windalf schrieb:

    Du kommst gar nicht erst zum vorstellungsgespräch. Unter den anderen 1000 Berwerbern/Berwerberinnen findet sich bestimmt jemand ohne "Fleck" in der Akte und der wird eingeladen.

    Hm, bei uns ist die Arbeitslosenrate nicht so hoch wie bei Euch, da gibts derartige Probleme nicht in dieser extremen Form.
    Ich habe zB schon einige Jobs bekommen, für die sonst nur Bewerber mit abgeschlossenem Hochschulstudium vorgesprochen haben, obwohl ich zu dem Zeitpunkt noch nicht mal begonnen hatte, zu studieren.
    Damals wurde ich einfach auf Verdacht dank meiner Matura-Noten und Referenzen zum Vorstellungsgespräch eingeladen und habe das dann gleich genutzt, um mir den Job zu krallen, aber kann schon sein, dass das in D schwieriger ist.

    ok stimmt von biologie hab ich keine Ahnung aber ich hab mir das gerade erst von ne Meeresbiologin aus meinem Semester sagen lassen, das ich als armes kleines männlein ja früher den löffel abgeben werde da mich die Natur benachteiligt hat. Die Begründung war das Männer z.b. durch mehr Muskelmasse einen erhöten Energiehaushalt haben der zu einem schnelleren ableben führt.

    Nein, das stimmt so nicht. Da Du über 20 sein dürftest kann ich Dir prophezeien, dass Du laut Statistik ganz gute Chancen hast, diese Dame zu überleben, wenn Du Dich ein bisschen zusammenreißt. 😉

    nehmen wir mal an es wären wirklich 95% aller Frauen über 60 nicht arbeitsfähig wette ich mit dir kann man trotzdem eine Rentabilitätsrechnung aufstellen, das es sich doch rechnet wenn die anderen 5% weiterhin arbeiten gehen... (es sei denn z.b. 4,9% fallen dann sofort das nächste Jahr weg)

    Naja, die DXA-Untersuchung ist nicht allzu teuer, aber die meisten Ärzte erkennen sowas ziemlich mies, die Diagnose ist derzeit wenn ich mich recht entsinne nichtmal in einem Viertel(!) aller Fälle korrekt. 🙂

    Ja ich habs zwar nicht expliziet erwähnt aber eine soziale Umverteilungskomponente die berücksichtigt das jemand nicht mehr arbeiten kann obwohl seine eigentlicher anspruch nicht zur denkung seines Lebensunterhaltes reicht sollte und muss natürlich am besten durch steuermittel aufgefangen werden.

    Klingt gut, so alles in allem find ich.

    die lösung ist imho der staat blecht das gehalt der frau und wälzt nicht das risiko der schwangerschaft auf den arbeitgeber ab.

    Wie das geregelt wird, ist für die Frauen selbst letzten Endes wohl egal, aber ich stimme Dir zu, dass es sinnvoller wäre, nicht alles dem Arbeitgeber anzuhängen. Nur werden derartige Maßnahmen in Zeiten, in denen Unwörter wie "Nulldefizit" et al so furchtbar modisch sind, leider nicht umgesetzt werden. 😞



  • windalf schrieb:

    nein die kürzere Lebenserwartung ist biologisch bedingt und hat prinzipiell nichts mit Risikobereitschaft zu tun.

    Und die Tatsache, dass Männer häufiger vom Blitz getroffen werden hängt natürlich auch mit den elektrischen Eigenschaften des männlichen Körpers zusammen und nicht damit, dass sich Männer statistisch gesehen einfach häufiger draußen aufhalten als Frauen. :p



  • nman schrieb:

    sarfuan schrieb:

    Dass Frauen auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt sind, ist nicht eine mangelhafte Umsetzung von irgendwelchen Rechten.

    Kommt doch aufs gleiche Endresultat raus, ob Rechte schlecht umgesetzt werden oder nicht gesetzlich verankert werden, insofern also völlig egal.

    scrub schrieb:

    gut, jetzt brauchen wir nur noch jemanden, der die grenze definiert, ab der "frauen" die gleichen rechte haben. wie willst du das denn feststelleb?

    Z.B. annähernd gleiches Geld für gleiche Leistung wäre schonmal ein Anfang.

    Es gab ja letztens eine ganze ZEIT voll mit Artikeln über das Thema. Eine Essenz war u.a., das Frauen nicht so geldfixiert sind wie Männer und idR weniger mit systematischer Diskriminierung.

    Da aber auch Männer nicht gleiches Geld für gleiche Leistung bekommen, wenigstens in den meisten Bereichen, läuft die Vorderung ohnehin ins Leere.



  • Daniel E. schrieb:

    Da aber auch Männer nicht gleiches Geld für gleiche Leistung bekommen, wenigstens in den meisten Bereichen, läuft die Vorderung ohnehin ins Leere.

    ja, stimmt. am schlimmsten sind diese faulen it-typen in ihren geheizten zimmern. während sich jeder anständige handwerker für seine mäuse wundrackert und im 'schweisse seines angesichts' knechtet, hängen die vor ihren bildschirmen und surfen im internet :p



  • nman (alias Anwalt der Frauen) schrieb:

    Z.B. annähernd gleiches Geld für gleiche Leistung wäre schonmal ein Anfang.

    Daran sind die Frauen doch oftmals selber Schuld. Frauen verhandeln einfach oft schlechter. Häufig hängt das mit einem geringeren Selbstbewußtsein bzw. Selbstwertgefühl zusammen. Männer sind da (im Schnitt) einfach dreister und penetranter bei ihrem Gehaltswunsch.



  • Merke : Niemand verdient soviel wie er verdient, sondern nur soviel, wie er im Stande ist auszuhandeln 😉



  • BigBoomer schrieb:

    Hallo Leute,

    ich habe ein Problem:
    Vor ca. 6 Monaten wurde ich gemustert und für T2 befunden. Im Kreiswehrersatzamt wurde mir mündlich versichert, dass es unwahrscheinlich sei, dass ich eingezogen werde. Da ich so schnell wie möglich studieren möchte und weder Bundeswehr noch Zivildienst leisten möchte, habe ich mich darauf verlassen und keine weiteren Maßnahmen gegen die Bundeswehr (z.B. KDV) unternommen. Leider ging dies total in die Hose und hab ein Einberufungsbescheid erhalten. Da ich lieber Zividienst anstatt Bundeswehr machen möchte, machte ich von meinem Kriegsdienstverweigerungsrecht gebrauch.
    Vor kurzen erhielt ich aber ein schreiben vom Bundesamt für Zivilsienst, dass es ein Wiederspruch ist, dass ich erst nach meiner Einberufung die KDV einreichte. Ich habe nun 1 Monat lang zeit, diese Zweifel auszuräumen (in schriftlicher Form). Das Problem ist nur, wie ich es Begründen soll, dass ich erst jetzt verweigere. Kann mir jemand Tipps oder Links dazu geben?

    Danke im voraus

    Verweigerer? Du verpasst was! Der Bund war das geilste was es gab, Ordnung, Training (Gut für Figur, darauf fliegen die Weiber!), Gehorsam, Klare Vorgehensweise, Kameradschaft (Ist einer zurückgefallen hilft jeder jedem!), Fun (Wache schieben und sich storys am Feuer erzähel ist witzig) uvm!

    Mein Bruder hat verweigert und Dienste im Kindergarten gemacht, nicht das ich keinen respekt vor dem habe, aber im Nachhinein sagte er mir auch das er mich beneidet, weil bei ihm war alles nur scheiße und jedes mal wenn ich Heim kam, hat er die Storys beneidet was passiert ist.

    Er meinte sogar könnte er nochmal entscheiden würde er nicht wieder verweigern.

    Und nun? Bin noch immer beim Bund, mach dort Ausbildung und Studiere dort auch. Das Training kurbelt auch das Hirn an!

    Nebenbei: Ausgebiltete Leute mit Abitur (oder Studium) vom Bund aus sind mehr gefragter als leute die normales Schulabitur haben oder Studium, das ist leider noch immer eine Tatsache die man sich auch nahelegen sollte! Vorallem wenn man die möglichkeit für Bund hat!



  • *** schrieb:

    Das Training kurbelt auch das Hirn an!

    Nebenbei: Ausgebiltete Leute mit Abitur (oder Studium) vom Bund aus sind mehr gefragter als leute die normales Schulabitur haben oder Studium, das ist leider noch immer eine Tatsache die man sich auch nahelegen sollte! Vorallem wenn man die möglichkeit für Bund hat!

    *lol* Bund kurbelt das Gehirn an? *rofl* Da muss das Gehirn aber ziemlich Brach liegen, um bei den Bund-Tatigkeiten angekurbelt zu werden *roflmao*

    Das Letztere ist einfach mal Quatsch und entstammt höchstens einem Bund-propaganda-hochglanz-Werbe-Prospekt, aber nicht der Realität 😉



  • *** schrieb:

    ...Fun (Wache schieben und sich storys am Feuer erzähel ist witzig) uvm!

    mach ein feuer mitten auf'm kasernenhof und erzähl ein paar geschichten dazu. dann kommste bestimmt weg vom bund 😉



  • KennerDerSzene schrieb:

    *** schrieb:

    Das Training kurbelt auch das Hirn an!

    Nebenbei: Ausgebiltete Leute mit Abitur (oder Studium) vom Bund aus sind mehr gefragter als leute die normales Schulabitur haben oder Studium, das ist leider noch immer eine Tatsache die man sich auch nahelegen sollte! Vorallem wenn man die möglichkeit für Bund hat!

    *lol* Bund kurbelt das Gehirn an? *rofl* Da muss das Gehirn aber ziemlich Brach liegen, um bei den Bund-Tatigkeiten angekurbelt zu werden *roflmao*

    Das Letztere ist einfach mal Quatsch und entstammt höchstens einem Bund-propaganda-hochglanz-Werbe-Prospekt, aber nicht der Realität 😉

    Man bist Du dämlich! Schon mal gehört das durch ständiges Training der Stoffwechsel angeregt wird? Na? Klingelts? Höherer Stoffwechsel, bessere Durchblutung, Hirn bekommt mehr Sauerstoff.

    Zum letzten: Das ist keine ProBund-Propaganda, das ist eine Tatsache. Guck mal auf den Arbeitsmarkt! Leute die vom Bund kommen mit Ausbildung werden eher genommen als leute mit normaler ausbildung! Wenn Dus nicht glaubst, geh mal zum Arbeitsamt, die bestätigen Dir das und zeigen dir auch die Zahlen.

    Bevor Du rumlaberst über andere, geh dich erstmal informieren.

    @net
    Da steht: "Wache Schieben", das beudetet unter freiem Himmel im Wald das Lager bewachen, dazu wird oft ein kleines Lagerfeuer gemacht um das lager ausreichend zu beleuchten. Daran schon gedacht?

    Denkste das macht einer in der Kaserne? ich bitte dich, für wie doof hälst du die leute von heute? ist ja schon erniedrigend.



  • War da nicht vor kurzem ein Bericht? Ihr die beim Bund studiert müßt auch länger baim Bund bleiben. Studieren für lau, dafür aber 10 JAhre Berufsoldat. Wenn Ihr dann endlich da raus seid ist euer Wissen veraltet. Außerdem: Auxch wenn ihr beim Bund E-Technik studiert, werdet Ihr nach dem Studium trotzdem im dreck liegen. Und studiert habt Ihr um Lichschalter in verotteten Kasernen auszuwechseln oder um Berichte zu verfassen die eh keiner ließt.



  • *** schrieb:

    Zum letzten: Das ist keine ProBund-Propaganda, das ist eine Tatsache. Guck mal auf den Arbeitsmarkt! Leute die vom Bund kommen mit Ausbildung werden eher genommen als leute mit normaler ausbildung! Wenn Dus nicht glaubst, geh mal zum Arbeitsamt, die bestätigen Dir das und zeigen dir auch die Zahlen.

    Bevor Du rumlaberst über andere, geh dich erstmal informieren.

    Na du musst es ja wissen, da du ja noch nie auf dem Arbeitsmarkt warst?!
    Für ne Ausbildung kann ich das nicht sagen, für Akademiker stimmt es auf jeden Fall nicht und ist blanker Unsinn.

    Für mich hört sich das alles nach Bund-Propaganda an 😃



  • Ich muss *** zustimmen, als ich vom Bund kam (vor 2 Monaten) hatte ich keinerlei probleme einen Job zu finden während sich andere den Arsch aufreißen.

    Das mit dem Studium ist auch Korrekt, die Diplom-Mathematiker oder Techniker vom Bund sind viel gefragter als normale! Vorallem an Unis.



  • Daniel E. schrieb:

    Es gab ja letztens eine ganze ZEIT voll mit Artikeln über das Thema. Eine Essenz war u.a., das Frauen nicht so geldfixiert sind wie Männer und idR weniger mit systematischer Diskriminierung.

    Interessanter Ansatz.
    Deckt wohl trotzdem nur einen Teilaspekt ab.
    Dass Diskriminierung systematisch erfolgt, habe ich übrigens nicht behauptet, das kommt von Dir.

    Da aber auch Männer nicht gleiches Geld für gleiche Leistung bekommen, wenigstens in den meisten Bereichen, läuft die Vorderung ohnehin ins Leere.

    Du weißt, dass ich meinte, Frauen sollten für die gleichen Tätigkeiten wie Männer gleich entlohnt werden und nichts anderes.

    KennerDerSzene2 schrieb:

    Ich muss *** zustimmen, als ich vom Bund kam (vor 2 Monaten) hatte ich keinerlei probleme einen Job zu finden während sich andere den aufreißen.

    Die hatte ich auch noch nie und beim Bund(esheer) war ich nicht.
    Mit "Zivildienst im Schwerstbehinderten-Wohnhaus" kann man sicher nicht vor den gleichen Leuten angeben, die sich vom Bund beeindrucken lassen, aber als karriereschädlich würde ich es trotzdem nicht bezeichnen.



  • KennerDerSzene2 schrieb:

    Das mit dem Studium ist auch Korrekt, die Diplom-Mathematiker oder Techniker vom Bund sind viel gefragter als normale! Vorallem an Unis.

    Blödsinn. Wie unqualifiziert deine Aussage ist sieht man alleine schon daran, dass Techniker nicht studiert haben sondern eine Technikerschule besucht.

    Zeig mir eine Statistik die besagt, dass Bund-Leute schneller nen Job finden. Ich halte das für Blödsinn.


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