Die Feinstaubhysterie ...



  • Mich kotzt es mittlerweile an.
    Das Problem ist seit Jahren bekannt, und schon 2001 gab
    es Studien, die die enorme Gefährlichkeit dieser
    Partikel nachwies, und dies besonders für Dieselfahrzeuge.
    Dennoch unternahm unsere Regierung nichts, wegen der Autoindustrie,
    die meinte das sie das nicht nötig habe, schliesslich würde
    dies die Gewinne schmälern und die Kosten im Gesundheitswesen
    trägt man ja dort nicht. Die EU Richtlinie die jetzt
    in Kraft tritt wurde 1999 verabschiedet, ist also schon
    einige Jahre bekannt das sie kommt. Unternommen wurde trotzdem
    nichts, weder der ÖPNV wurde ausgebaut, noch konnte man
    sich zu einer Förderung von Abgasfiltern durchringen, da
    dies ja lange nur die Franzosen anboten. (IMHO ist
    das in Frankreich schon lange gefördert (...))

    Jetzt auf einmal bricht die Hysterie los, das das Zeugs ja
    gefährlich sei, und sogar Krebs verursache 🙄, davor
    wurde das Problem aber von Medien wie Politik ignoriert.
    Wohl aus Rücksicht auf die Industrie...

    Und nun ? Plötzlich kommen fast alle Parteien mit den tollsten
    Forderungen, alle sind sie plötzlich voll besorgt, und tun so,
    als ob sie das nicht gewusst hätten. Sind unsere Politiker blind ?

    Devil



  • Dieser Thread wurde von Moderator/in Gerard aus dem Forum Rund um die Programmierung in das Forum Neuigkeiten aus der realen Welt verschoben.

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  • Ich habe letzt im Fernsehen gesehen, als einer von der Automobilindustrie meinte, dass die Ingenieure der deutschen Automobilindustrie entweder einen Benziner oder ein Dieselfahrzeug entwerfen. Da soll es solche und solche geben und da gibt es wohl auch ideologische Differenzen, es sind also zwei getrennte Lager. Aber in einer Sache sind sich alle einig: Elektroantriebe werden prinzipiell nichtmal in Erwägung gezogen, auch nicht als Egänzung oder so.

    Wenn die deutsche Automobilindustrie auch auf technischer Ebene tatsächlich so aussieht, dann wundert mich gar nichts mehr und dann bin ich mir sogar sicher, dass die deutsche Automobilindustrie auf Dauer tot ist. Anscheinend sitzen da nur ideologische Idioten, die genau in eine spezielle Richtung schauen und nicht nach links und rechts blicken. Es ist kein Wunder, dass einem Fahrzeug mit Hybridantrieb, wie dem Toyota Prius, kein Kokurrent von der deutschen Automobilindustrie entgegensteh. Es ist dann auch kein Wunder, wenn man der Konkurrenz in Sachen Rußpartikelfilter gnadenlos hinterherhinkt. Die französischen Autos haben den schon lange.

    Gerade die Umwelt scheint für die deutsche Automobilindustrie also kein Gebiet zu sein, auf dem Innovation gefördert wird. Ist ja letztendlich auch kein Wunder: Die Leute kaufen sich ja auch trotz steigender Kraftstoffpreise immer fettere Autos, die mehr verbrauchen und die Umwelt stärker belasten. Warum sollte sich die Industrie also um die Umwelt kümmern, wenn das die Kunden nicht interessiert. Es kaufen sich halt zu wenig Leute einen Kleinwagen für die Stadt, wenn sie auch einen Geländewagen haben können, der dafür ein Navigationssystem eingebaut hat, damit die Leute ihren täglichen Weg zur Arbeit besser finden (wie blöd kann man bitte sein). Technische Spielereien mit beschränktem Nutzen bringen der Industrie also offensichtlich mehr als eine Investition in eine saubere Umwelt, da braucht man sich nicht wundern, wenn man am Schluss in einer Kloake lebt. Letztendlich ist hier auch der Kunde gefragt: Dieser bestimmt, welche Innovationen die Industrie nach vorne bringen. Solange keine Umweltsensibilität vorhanden ist, wird die Umwelt halt misachtet. Vielleicht bringt ja mal ein Fahrverbot für Dieselfahrer ohne Rußpartikelfilter ein paar Leute zum Umdenken.


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