Bachelor oder DiplIng



  • nicht BA/MA ist das problem, die umsetzung ist es. der bologna- beschluß hätte ohne weiteres ermöglicht, beide bildungsgänge anzubieten. aber nein, unsere totalradikalpolitiker müssen natürlich das diplom gleich völlig abschaffen.

    ich würd persönlich zum diplom raten- da wissen alle potentiellen arbeitgeber ungefähr, was sie haben. was nicht heißen muß, daß sie dich nicht sowieso nochmal unter die lupe nehmen.



  • scrub schrieb:

    nicht BA/MA ist das problem, die umsetzung ist es. der bologna- beschluß hätte ohne weiteres ermöglicht, beide bildungsgänge anzubieten. aber nein, unsere totalradikalpolitiker müssen natürlich das diplom gleich völlig abschaffen.

    Natürlich, sonst hätten sie es eingeführt aber keiner hätte das Angebot angenommen, wäre doch peinlich gewesen 😉

    ich würd persönlich zum diplom raten- da wissen alle potentiellen arbeitgeber ungefähr, was sie haben. was nicht heißen muß, daß sie dich nicht sowieso nochmal unter die lupe nehmen.

    Naja, das machen die Arbeitgeber sowieso. So einfach vom Fleck weg eingestellt nur wegen irgendeinem Diplom wird heutzutage keiner mehr. Assesmentcenter lässt grüßen.



  • Hier in Aachen gibt demnächst ja auch die B/M's für Informatik.

    > Solange es genug Master-Bewerber gibt, haben die Bachelor-Leute keine Chance. (Anonymer Personalchef aus Aachen)

    > Nachgefragt bei großen Aachener Unternehmen fanden die neuen Abschlüsse bisher auf keinen Zuspruch und noch nicht einmal Interesse

    Quelle: Klenkes-Magazin

    Ich vermute, dass es in anderen Städten nicht viel anders aussehen wird. Der Bachelor ist doch nur ne bessere Ausbildung und steht in der "Fressordnung der akademischen Titel" ganz unten.

    Gruß,
    Khadgar

    Edit: Zur Quelle: Es handelt sich dabei um die Semesteranfangs-Ausgabe, S.9



  • Khadgar schrieb:

    Der Bachelor ist doch nur ne bessere Ausbildung

    Quatsch hoch 10.



  • Khadgar schrieb:

    Der Bachelor ist doch nur ne bessere Ausbildung und steht in der "Fressordnung der akademischen Titel" ganz unten.

    na dafür müssen wir immer den doppelten stoff eines diplomers in einem semester durchackern.. doofe unis kriegen aber auch nichts geregelt 🤡

    meine meinung: wer durch einen bachelor an deutschen universitäten (nicht sonstige hochschulen, kenn ich mich nicht aus) durchgekommen ist, den kann nichts mehr schrecken. in fast halber zeit den gleichen stoff wie die diplomer...
    (die haben es sich einfach gemacht, die herren und damen, die die konzepte 'mal schnell' erstellen mussten)

    also arbeitgeber, wollt ihr superausgepowerte lernwesen, nehmt bachelors.



  • Das h"angt dann wohl von der Uni ab. Bei uns wurde der Umfang extrem zusammengestrichen...



  • curry-king schrieb:

    Ich möchte Informations- und Elektrotechnik mit Dipl.-Ing-Abschluss
    oder
    Informatik mit Bachelorabschluss

    an der FH-München studieren.

    Was würdet ihr bevorzugen und weshalb?

    Danke für Ratschläge!

    Betreibt hier wer crossposting? Das selbe Posting gabs schon bei spieleprogrammierer.de!



  • durchgekommen ist, den kann nichts mehr schrecken. in fast halber zeit den gleichen stoff wie die diplomer...

    Was bei uns überhaupt nicht möglich ist. Die Durchfallquote würde sich auf 97% erhöhen (liegt jetzt bei 50%).



  • ihr armen.. denke aber, bei uns hören viel mehr als 50 % auf...

    thats life (bin noch dabei.. *duchkämpf 🙂 )



  • Man kann dabei aber auch keine Fernuni mit einer normalen Uni vergleichen.

    Hast du denn überhaupt den vergleichbaren Dipl Studiengang besucht?



  • das schwierigste ist doch letztendlich eh das grundstudium, und das wird wohl beim bachelor (als vorstufe zum master) nicht einfacher sein, oder?
    inwiefern man sowas als "bessere ausbildung" bezeichnen kann, ist mir schleierhaft...



  • naja, der bachelor soll ja einen berufsbefähigenden abschluß darstellen.
    dabei frage ich mich einfach: wie soll das in 6 semestern gehen?



  • scrub schrieb:

    naja, der bachelor soll ja einen berufsbefähigenden abschluß darstellen.
    dabei frage ich mich einfach: wie soll das in 6 semestern gehen?

    dann hast du zimdest nachgewiesen, dass du was drauf hast (denn in den ersten semestern scheitern eh die meissten). nur die vertiefungen in speziellen fachgebieten fehlen eben.



  • maximAL schrieb:

    das schwierigste ist doch letztendlich eh das grundstudium, und das wird wohl beim bachelor (als vorstufe zum master) nicht einfacher sein, oder?
    inwiefern man sowas als "bessere ausbildung" bezeichnen kann, ist mir schleierhaft...

    Jeap, mir auch. Sowas kann nur jemand sagen, der keine Ahnung hat. Wahrscheinlich ein 10t-Klässler der noch nie ne Uni von innen gesehen hat aber überall mitreden will 😃



  • elise schrieb:

    na dafür müssen wir immer den doppelten stoff eines diplomers in einem semester durchackern.. doofe unis kriegen aber auch nichts geregelt 🤡

    meine meinung: wer durch einen bachelor an deutschen universitäten (nicht sonstige hochschulen, kenn ich mich nicht aus) durchgekommen ist, den kann nichts mehr schrecken. in fast halber zeit den gleichen stoff wie die diplomer...
    (die haben es sich einfach gemacht, die herren und damen, die die konzepte 'mal schnell' erstellen mussten)

    also arbeitgeber, wollt ihr superausgepowerte lernwesen, nehmt bachelors.

    blablabla. Wie alle, die auf Bachelor gehen: Große Klappe und nichts dahinter. Das glaubst du doch nicht selbst, was du da sagst. Deine Geringschätzung anderer, höherqualifizierender, Abschlüsse ist widerlich und anmaßend. Du kannst ruhig mal davon ausgehen, dass in einem Diplomstudiengang auch nicht auf langsam geschaltet wird. Die Angabe, dass du als Bac-Studentin das gleiche in deutlich kürzerer Zeit machst, ist einfach nur unrealistisch und falsch. Offensichtlich fehlt dir ein bischen der Überblick, was in dem entsprechenden Diplomstudiengang abgeht. Du leidest an Realitätsverlust.



  • blablablabla schrieb:

    elise schrieb:

    na dafür müssen wir immer den doppelten stoff eines diplomers in einem semester durchackern.. doofe unis kriegen aber auch nichts geregelt 🤡

    meine meinung: wer durch einen bachelor an deutschen universitäten (nicht sonstige hochschulen, kenn ich mich nicht aus) durchgekommen ist, den kann nichts mehr schrecken. in fast halber zeit den gleichen stoff wie die diplomer...
    (die haben es sich einfach gemacht, die herren und damen, die die konzepte 'mal schnell' erstellen mussten)

    also arbeitgeber, wollt ihr superausgepowerte lernwesen, nehmt bachelors.

    blablabla. Wie alle, die auf Bachelor gehen: Große Klappe und nichts dahinter. Das glaubst du doch nicht selbst, was du da sagst. Deine Geringschätzung anderer, höherqualifizierender, Abschlüsse ist widerlich und anmaßend. Du kannst ruhig mal davon ausgehen, dass in einem Diplomstudiengang auch nicht auf langsam geschaltet wird. Die Angabe, dass du als Bac-Studentin das gleiche in deutlich kürzerer Zeit machst, ist einfach nur unrealistisch und falsch. Offensichtlich fehlt dir ein bischen der Überblick, was in dem entsprechenden Diplomstudiengang abgeht. Du leidest an Realitätsverlust.

    👍



  • Jungs, natürlich sieht immer jeder nur das was er gerade selber leistet und meint es wäre so viel mehr als das, was andere leisten, weil man da nur nen oberflächlichen Blick drauf hat 😉

    Festhalten können wir aber, dass auch ein Bachelor ein akademischer Abschluss ist, der nichts mit einer Berufsausbildung gemein hat. Das "berufsqualizizierend" bezieht sich nur darauf, dass man eben einen Abschluss in der Tasche hat. Jemand mit 6 Semestern Diplom-Studium könnte auch schon fein arbeiten in der Wirtschaft, er hat halt nur keinen Schein darüber.



  • Wie sieht das eigentlich aus, wenn man einen Studiengang auf Diplom studiert und eben dieser Studiengang als B/M eingeführt wird? Dann könnte man sich ja eigentlich nach 6 Semestern einen Großteil der Leistungen anrechnen lassen und hätte den Bachelor schon fast in der Tasche. Oder ist diese Vorstellung aus irgendeinem Grund unrealistisch?



  • Walli schrieb:

    Wie sieht das eigentlich aus, wenn man einen Studiengang auf Diplom studiert und eben dieser Studiengang als B/M eingeführt wird? Dann könnte man sich ja eigentlich nach 6 Semestern einen Großteil der Leistungen anrechnen lassen und hätte den Bachelor schon fast in der Tasche. Oder ist diese Vorstellung aus irgendeinem Grund unrealistisch?

    jo, bei uns ist das so. aber die meisten diplomler machen das nur sehr ungerne weil sie dann noch eine bachelor-arbeit schreiben müssen, dann haben sie ein semester mehr.

    die meisten müssen aber wechseln weil, wenn sie einmal durch eine prüfung fallen diese im nächstem semester nicht mehr für diplomler angeboten wird 😮
    deswegen würde ich auch keinem raten diplom zu machen wenn die uni auch bachelor/master anbietet, der komplettumstieg steht dann kurz bevor und man wird wenn nicht alles glatt läuft mitten im studium wechseln müssen.



  • Walli schrieb:

    Wie sieht das eigentlich aus, wenn man einen Studiengang auf Diplom studiert und eben dieser Studiengang als B/M eingeführt wird? Dann könnte man sich ja eigentlich nach 6 Semestern einen Großteil der Leistungen anrechnen lassen und hätte den Bachelor schon fast in der Tasche. Oder ist diese Vorstellung aus irgendeinem Grund unrealistisch?

    Der Nachteil ist natürlich, dass man dann beim Master u.U. Studiengebühren zahlen darf wegen Zweitstudium (einen abschluss hat man ja schon). Das ist mein Dipl. nicht so. Also wenn man weiß, dass man mehr will als "nur" bachelor, dann lohnt der Umstieg in keinem Fall!!


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