Mathe-Unterricht mit Maple
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Später will ich, da bin ich mir relativ sicher, Informatik studieren. In der Schule wird jetzt für nächstes Jahr Matheunterricht mit dem Programm Maple angeboten anstelle des normalen Unterrichts. Nun weiß ich nicht, ob ich den normalen Unterricht weiter machen soll, oder ob ich doch lieber den Mapleunterricht wählen sollte, was mich eigentlich auch mehr interessieren würde. Nur was hilft mir jetzt fürs Studium später mehr? Der normalen Theorieunterricht oder doch das Mapleprogramm?
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bei mir sind in inf-mathe nichtmal taschenrechner zugelassen...
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Maple und Mathematica sind halt "die" verbreitetsten programme. da es aber wahrscheinlich simpel ist, das arbeiten damit zu erlernen, ist es im prinzip eher wurscht.
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computer im unterricht => schwierigere aufgaben (idr)
wenn du gut bist, nimm maple, sonst normal (da kann man mit "handwerkszeug" punkte sammeln)
aber, wenn du informatik studieren willst, bist du wahrscheinlich nicht sooo schlecht.
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Ich würde dir empfehlen in den normalen Matheunterricht zu gehen. Wir haben damahl s recht viel Zeit damit verschwendet rauszufinden wie das Programm funktioniert. Ich meine es ist wirklich einfach zu kapieren, wir hatten aber ein paar Leute dabei, die das nicht so richtig kapieren wollten.
Wenn Du auf dein Studium üben willst, dann geh in normale Mathe, weil Du wie schon vorher jdm gesagt hat, in den Prüfungen im Studium nicht mal nen Taschenrechner hast. Da ist es schon praktisch, wenn man in der Schule wenigstens einmal ein paar Integrale von Hand bestimmt hat.
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betrug schrieb:
aber, wenn du informatik studieren willst, bist du wahrscheinlich nicht sooo schlecht.
böses klischee

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bei uns gabs im informatikstudium nen maple kurs.
ich fand das sehr interessant; man macht nicht nur trockene
theorie sondern "sieht" auch was (z.b. funktionen plotten)
und kann schaun was sich da tut.also fuer das info studium wirst du das nicht brauchen,
da wirds egal sein, ob du maple schon kennst oder nicht.
wenn es dich aber interessiert ist es vielleicht besser
(es steigert dann ja vielleicht auch die motivation beim
mathe lernen ;)).
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nachteile hab ich im studium dann aber keine, wenn ich jetzt mit maple mathe mache oder? und nein, ich bin wirklich nicht sooo schlecht in mathe..

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MasterCounter schrieb:
nachteile hab ich im studium dann aber keine, wenn ich jetzt mit maple mathe mache oder?
doch, immer zu beginn des ersten semesters müssen sich alle, die sich mit maple auskennen, nackt vor dem rektorat aufstellen und dem rektor ein ständchen bringen.

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rofl

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Unterricht mit Maple hat nur Vorteile. Immerhin kann man sich mit richtiger Mathematik beschäftigen statt sich ewig mit Rechnungen aufzuhalten die u.U. dann nach langem Hin und Her auch noch falsch sind, weil man ein Vorzeichen vergessen hat o.ä. Wissen wie man es notfalls von Hand machen kann sollte man es optimalerweise dann doch
. Bei uns an der Uni werden Übungszettel verteilt in denen man nach eigenem Ermessen Maple oder Matlab einsetzen kann... In der Klausur gibt es dann aber nur Papier und Stift
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Walli schrieb:
Unterricht mit Maple hat nur Vorteile.
...
In der Klausur gibt es dann aber nur Papier und Stift
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maximAL schrieb:
Walli schrieb:
Unterricht mit Maple hat nur Vorteile.
...
In der Klausur gibt es dann aber nur Papier und Stift
.

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das dachte ich mir auch grade...
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stichwort: widerspruch.
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maximAL schrieb:
stichwort: widerspruch.
Und der liegt wo?
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kapier ich auch nicht. uns wird hier ständig gesagt "stellen sie jetzt die matrixgleichung auf, wenn sie lust haben, können sie die mit maple dann noch lösen. da wir ihnen nicht allen zur klausur einen PC in die hand drücken können, bleibt es in der klausur beim aufstellen der matrixgleichung(en). dafür gibts mehr aufgaben..."
die arbeit sieht vielleicht anders aus, aber das ist doch keine widerspruch?
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ich denke maximAL meint, dass es dir nicht viel nützt, wenn du zu Hause alles mit Maple machst und es dir dann in der Klausur nicht zur Verfügung steht, oder??
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Ausrechnen ist so blöd, dass es in den meisten Klausuren ganz wegfällt. Ausser vielleicht einfache Sachen, die für weitere Teilaufgaben gebraucht werden. Die muss man dann schon ausrechnen, aber das sind dann meist einfache Zahlenwerte mit denen man gut im Kopf rechnen kann. Von der fehlerfreien Beherrschung der 4 Grundrechenarten und einiger Umformungen, sowie dem Verständnis der Notation und der Fähigkeit einen Taschenrechner zu bedienen wird einfach ausgegegangen. Wer damit immer noch Probleme hat, kann ja die Aufgaben zuhause nochmal von Hand nachrechnen.