Kein Nationalstolz mehr?
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Niemand mehr stolz darauf in seinem Land zu leben?
Also ich kann mit erhobenen Hauptes sagen "Ich bin Österreicher!"

MfG SideWinder
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SideWinder schrieb:
Niemand mehr stolz darauf in seinem Land zu leben?
Hatten wir schon vor ein paar Wochen und es führte zu keinem Ergebnis. Ich für meinen Teil kann absolut nichts mit Nationalstolz anfangen.
SideWinder schrieb:
Also ich kann mit erhobenen Hauptes sagen "Ich bin Österreicher!"

Ich bin Deutscher! Kann ich nix dran ändern, will ich auch nicht.

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Bist doch schon lange genug hier, um zu wissen, was mit solchen Threads passiert? So ein Thema gabs ja oft genug...
Ich tippe mal auf Schließung auf der 5. Seite.

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Ich bin auch Stolz darauf Bayer zu sein. Alles was über der bayrische Grenze ist, ist Ausland (Franken ist auch Ausland, des sind keine gscheiten Bayern).
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HEZ schrieb:
Ich tippe mal auf Schließung auf der 5. Seite.

Ich wette als Moderator des Forums 20€ dagegen :p;)
MfG SideWinder
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SideWinder schrieb:
Niemand mehr stolz darauf in seinem Land zu leben?
Ich verstehe nicht, inwieweit das etwas ist, auf das man stolz sein kann. Man kann nichts dafür, man hat nichts dazu beigetragen, man kann nichts dran ändern. Genausogut könnte man stolz darauf sein, dass es Schwerkraft gibt. IMHO.
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MFK schrieb:
Genausogut könnte man stolz darauf sein, dass es Schwerkraft gibt. IMHO.
Ich bin stolz auf die Schwerkraft!

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Ich bin stolz darauf, dass es in Deutschland Rotkraut mit Knoedel gibt und Bratwurst mit Sauerkraut.
Find ich genauso sinnig wie Stolz auf seine Herkunft zu sein.
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SideWinder schrieb:
Niemand mehr stolz darauf in seinem Land zu leben?
Also ich kann mit erhobenen Hauptes sagen "Ich bin Österreicher!"

MfG SideWinder
Dann lern mal Eure Amtssprache.
edit: Etwas Konstruktiveres fällt mir zu Deinem Beitrag nicht ein, sorry.
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@Doktor Prokt: Ich sehe hier ein "mit" zuviel und einen Doppelpunkt zu wenig - für ein Internetforum nicht weiter schlimm. Bei dir sehe ich zwei Großschreibungs-Fehler
. Eventuell erklärst du mal dein Posting für weniger betuchte Mitglieder wie mich, danke.MfG SideWinder
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SideWinder schrieb:
@Doktor Prokt: Ich sehe hier ein "mit" zuviel und einen Doppelpunkt zu wenig - für ein Internetforum nicht weiter schlimm. Bei dir sehe ich zwei Großschreibungs-Fehler
. Eventuell erklärst du mal dein Posting für weniger betuchte Mitglieder wie mich, danke.MfG SideWinder
Denk Dir einfach einen Smiley am Ende meines Beitrags.
Ich war nur überrascht, daß ein Mod einen erneuten Flamewar über dieses n-mal durchgekaute Thema gestartet hat.Aber verrate mir noch, wo Du Groß-/Kleinschreibungsfehler bei mir gesehen hast :).
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Nationalstolz??

Ist das nicht, wenn das amerikanische Kleinbuergertum morgens immer seine rotweiss gestreiften Faehnchen rausholt?
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Ich war nur überrascht, daß ein Mod einen erneuten Flamewar über dieses n-mal durchgekaute Thema gestartet hat.
Ich kann mich an keine Diskussion dieser Art in letzter Zeit erinnern (

;)). Ich habe den Thread als Parallelthread zu den "Deutschland geht den Bach hinunter"-Threads erstellt da ich hier eines der größten Probleme in unserer Gegend sehe - niemand will mehr stolz sein auf Erreichtes, immer nur jammern über Schlechtes.Edit: Hab ich glatt vergessen die Rechtschreibfehler aufzuzählen: Einmal "Eure" groß und einmal "Deinem". Die Großschreibung von Anreden ist aber nur noch bei der förmlichen Anrede zu benützen.
MfG SideWinder
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SideWinder schrieb:
@Doktor Prokt: Ich sehe hier ein "mit" zuviel und einen Doppelpunkt zu wenig - für ein Internetforum nicht weiter schlimm. Bei dir sehe ich zwei Großschreibungs-Fehler
welche fehler sollen das sein? ist alles korrekt...
ich bin übrigens stolz auf das schöne wetter hier

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scrub schrieb:
ich bin übrigens stolz auf das schöne wetter hier

Da kannst auch stolz drauf sein, hat nicht jeder. Ich nicht

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Wenn eure Lieblingsfußballmannschaft ein Match gewinnt dann freut ihr euch doch auch, oder? Ich denke der "Nationalstolz" ist so etwas ähnliches. Ein unglücklich gewähltes Wort für "ein Fan von etwas sein"

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Ist das Wort tatsächlich so negativ belastet? Cengiz hat da schon recht, und wenn die Fußballmannschaft mit den Fans Eins ist dann läuft das Spiel auch besser. Wenn ich die ganze Zeit nur unter Bu-Rufen spielen muss kann das ja nichts werden.
MfG SideWinder
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Mein Vater sagt z.B. er ist stolz auf Deutschland, weil es 60 Jahre keinen Krieg gab und
dass er ja auch dafür gesorgt hat, indem er SPD gewählt hat. Auch eine Überzeugung.Mich selbst hat der alte Thread (von mir ja sogar gestartet) doch zum nachdenken angeregt
und mich erkennen lassen, dass es einen großen Unterschied gibt zwischen "glauben stolz
zu sein" und "stolz zu sein". Denn in Wahrheit gibt es nichts auf das ich stolz bin, dass
mit Deutschland zu tun hat. Worauf ich stolz bin, dass sind die Dinge, die ich selbst
erreicht habe (wobei bei mir da auch oft das Gefühl kommt, da wäre noch mehr drin ge-
wesen. z.B. bei meinem Abi, dass mit 1.5 zwar gut ist, aber es hätte auch besser sein
können
- nennt man wohl übertriebenen Ehrgeiz...).Der Nationalstolz würde auch Deutschland nicht helfen, sondern was nur was bringen würde,
dass wäre wenn der Stolz auf die Arbeit wieder zurückkommt. z.B. "ich bin stolz teil
dieses teams zu sein, und auf die Produkte, die wir schaffen.". Wenn Firmen aber nur
bemüht sind kurzfristige Gewinne zu erzielen (was ich ihnen auch nicht verübeln kann),
dann wird so ein Gefühl nie aufkommen.Vielleicht sind wir Deutschen in der Hinsicht ja sogar das fortschrittlichste Volk,
indem wir den Nationalstolz für eine bessere internationale Zusammenarbeit auf-
geben. Aber komischerweise ist mit dem Nationalstolz nicht auch die Abneigung gegen
bestimmte Nationen verschwunden...
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CengizS schrieb:
Wenn eure Lieblingsfußballmannschaft ein Match gewinnt dann freut ihr euch doch auch, oder? Ich denke der "Nationalstolz" ist so etwas ähnliches. Ein unglücklich gewähltes Wort für "ein Fan von etwas sein"

Wenn eine Fußballmanschaft gewinnt, kann man froh darüber sein, daß seine Lieblingsmannschaft gewonnen hat. Genau so kann SideWinder gerne froh darüber sein, dass er in Österreich lebt und Österreicher ist. Er kann sich darüber freuen und diese Tatsache jeden Tag feiern, aber stolz zu sein auf seine Nationalität ist unangebracht, weil man selber eben nciht dazu beigetragen hat. Genausowenig trägt man zum Sieg seiner Lieblingsfußballmanschaft bei.
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Genausowenig trägt man zum Sieg seiner Lieblingsfußballmanschaft bei.
Das sehe ich anders

aber stolz zu sein auf seine Nationalität ist unangebracht, weil man selber eben nciht dazu beigetragen hat.
Stolz darauf die Staatsbürgerschaft erreicht zu haben kann ich nicht sein weil ich die bei der Geburt ausgestellt bekommen habe. Aber man muss nicht unbedingt auf eigene Errungenschaften stolz sein, man kann auch auf jemand anderes stolz sein - in diesem Fall auf den Staat. Das die Gesamtheit der Bürger eigentlich ganz ordentlich für ein besseres und schöneres Österreich arbeitet.
MfG SideWinder