Chinesische Warnung an USA



  • naja, der Punkt ist ja, dass man mit den Waffen der USA wunderbar eine konventionelle Armee schlagen kann. Aber das ist heute ja gar nicht mehr wichtig. Kriege zwischen großen Nationen wird es eh nicht mehr so schnelle geben: Eben wegen Atomwaffen.

    Und die ganzen Waffen sind ja nicht sehr effektiv im Guerilla Kampf. Schaut euch Vietnam, Afgahnistan oder den Irak an.

    Was nützt die stärkste konventionelle Bombe der Welt, wenn man keine Truppenansammlung hat zum draufwerfen? Was nützen Sattelitenbilder, wenn Kämpfer nicht anders aussehen, als normale Bürger?



  • Truthteller schrieb:

    Es gibt mittlerweile konventionelle Bomben mit der Sprengkraft kleiner Atombomben. Rate mal, wer die besitzt. Wer hat die beste Aufklärung/Sateliten, größte und modernste Luftwaffe/Seestreitkräfte? Wenn du die Antworten kennst, weisst du wie das Szenario "USA greift China an" ausgehen würde.

    Deine Ansicht finde ich sehr wage - China ist kein Land, dass man mit Panzern oder FLiegern einfach so überrollen kann. Wenn die nach Deiner Ansicht militärisch allmächtige USA wirklich das wäre, was Du behauptest, würde in Afghanistan und dem Irak kein Schuss mehr fallen...
    Wenn es wirklich dick kommt, fischen die großen amerikanischen Soldaten (ich habe in meiner BW-Zeit bei Zusammenarbeit/Begegnungen nur über deren Blödheit lachen können) mächtig im Trüben - da fällt ihr Kartenhaus vom Übermensch Amerikaner ganz schnell zusammen.

    Zum Thema Atombomben muss ich sagen, dass auch ich keine Skrupel hätte, im Falle des Besitzes, bei Verteidigung/Vergeltung gegen einen Atomschlag diese auch einzusetzen. Das würden wohl die meisten machen, oder?!



  • Wenn es in China nur noch Guerillawiderstand gäbe, hätte die USA den "richtigen" Krieg ja schon gewonnen. Darum ging es Scrub wohl. Guerillagruppen können sich natürlich immer und überall bilden, auch wenn sie militärisch unbedeutend sind.



  • Truthteller schrieb:

    Wenn es in China nur noch Guerillawiderstand gäbe, hätte die USA den "richtigen" Krieg ja schon gewonnen. Darum ging es Scrub wohl. Guerillagruppen können sich natürlich immer und überall bilden, auch wenn sie militärisch unbedeutend sind.

    Zwischen den USA und China wird es aber kein Krieg geben. Allein weil niemand daran Interesse hat und selbst wenn wirkt immer noch die Atomare Abschreckung.

    Ansonsten können die Amis mit ihren Waffen trotzdem wenig anfangen, weil China einfach den Vorteil des großen Raums und unglaubliche Resourcen an Menschen hat.

    Und die Unwichtigkeit von Guerillagruppen würde ich nicht runterspielen wollen. Schau dir doch mal Vietnam oder den Irak an.



  • kingruedi schrieb:

    Truthteller schrieb:

    Wenn es in China nur noch Guerillawiderstand gäbe, hätte die USA den "richtigen" Krieg ja schon gewonnen. Darum ging es Scrub wohl. Guerillagruppen können sich natürlich immer und überall bilden, auch wenn sie militärisch unbedeutend sind.

    Zwischen den USA und China wird es aber kein Krieg geben. Allein weil niemand daran Interesse hat und selbst wenn wirkt immer noch die Atomare Abschreckung.

    Ansonsten können die Amis mit ihren Waffen trotzdem wenig anfangen, weil China einfach den Vorteil des großen Raums und unglaubliche Resourcen an Menschen hat.

    Und die Unwichtigkeit von Guerillagruppen würde ich nicht runterspielen wollen. Schau dir doch mal Vietnam oder den Irak an.

    In Vietnam wurden die USA nicht von Guerillatruppen besiegt, zumindest nicht hauptsächlich. Der Hauptgegner war Nordvietnam, das über reguläre Streitkräfte verfügte. Der Vietcong mag lästig gewesen sein, ohne Rückendeckung Nordvietnams wären deren Operationen praktisch wirkungslos geblieben. Wenn die USA China angreifen würden, würden sie die Zentralregierung zerschlagen. Somit wäre kein effektiver Widerstand mehr zu erwarten.
    Die Guerillas im Irak sind militärisch bedeutungslos.
    Ich habe nie gesagt, dass ich einen Krieg zwischen China und den USA erwarte, sondern nur auf ein Post Scrubs geantwortet.



  • In Vietnam wurden die USA nicht von Guerillatruppen besiegt, zumindest nicht hauptsächlich. Der Hauptgegner war Nordvietnam, das über reguläre Streitkräfte verfügte. Der Vietcong mag lästig gewesen sein, ohne Rückendeckung Nordvietnams wären deren Operationen praktisch wirkungslos geblieben. Wenn die USA China angreifen würden, würden sie die Zentralregierung zerschlagen. Somit wäre kein effektiver Widerstand mehr zu erwarten.

    Wenn das Problem Nordvietnam war, warum hat man dann trotz massiver Bombardierung (mehr Bomben als im 2.Wk) und bester Technik nicht einfach Nordvietnam ausgeschaltet?
    Glaubst du wirklich, dass man China so leicht besiegen kann. Zum Glück hast du beim Militär und in der Politik nichts zu sagen.

    Die Guerillas im Irak sind militärisch bedeutungslos.

    Aber politisch nicht und das Militär ist nun mal nur ein Arm der Politik.



  • stek schrieb:

    Wenn es wirklich dick kommt, fischen die großen amerikanischen Soldaten (ich habe in meiner BW-Zeit bei Zusammenarbeit/Begegnungen nur über deren Blödheit lachen können) mächtig im Trüben - da fällt ihr Kartenhaus vom Übermensch Amerikaner ganz schnell zusammen.

    Interessant, dass du das sagst. Ich habe exakt die selbe Erfahrung gemacht. Wir waren zusammen mit ein paar Amis auf dem Schießplatz und es war wirklich erbärmlich, wie schlecht die geschossen haben. Nach dem dritten Lauf haben unsere Richter einfach gemogelt, denn sonst hätten die Amis nie die nötigen Punkt erreicht und man wollte ihnen weitere Peinlichkeiten ersparen.



  • Truthteller schrieb:

    Wenn die USA China angreifen würden, würden sie die Zentralregierung zerschlagen. Somit wäre kein effektiver Widerstand mehr zu erwarten.

    Wer bist du eigentlich? Der Supi-Dupi-General mit Wahrsagerkugel? Hast du dir mal China auf der Landkarte angeschaut? Junge, Junge... 🙄



  • Wenn das Problem Nordvietnam war, warum hat man dann trotz massiver Bombardierung (mehr Bomben als im 2.Wk) und bester Technik nicht einfach Nordvietnam ausgeschaltet?

    Politische Gründe:
    - Antikriegshaltung der US-Bevölkerung
    - Gefahr der Eskalation bis hin zum WK3
    (Nordvitnam wurde durch Sowjetunion unterstützt)
    Militärische Gründe:
    - Die USA war weit davon entfernt ihr volles Potential in diesem Krieg einzusetzen (Vietnamkrieg daurte übrigens länger als WK2)
    - Die Waffentechnologie und Strategien haben sich in 30 Jahren weiterentwickelt. Im Vietnamkrieg gab es weder Marschfluglörper, GPS oder Bomben mit einer solchen Vernichtungskraft wie heutzutage.

    Zum Glück hast du beim Militär und in der Politik nichts zu sagen.

    Versuchter Schlag unter die Gürtellinie. Ich habe niemals einen Krieg zwischen USA und China befürwortet, sondern nur auf Scrub geantwortet. Lies den Thread am besten nochmal.

    Interessant, dass du das sagst. Ich habe exakt die selbe Erfahrung gemacht. Wir waren zusammen mit ein paar Amis auf dem Schießplatz und es war wirklich erbärmlich, wie schlecht die geschossen haben. Nach dem dritten Lauf haben unsere Richter einfach gemogelt, denn sonst hätten die Amis nie die nötigen Punkt erreicht und man wollte ihnen weitere Peinlichkeiten ersparen.

    Die Schießkunst von Infanteristen ist übrigens nur von tertiärer Bedeutung, in einer modernen Kriegsführung.

    Wer bist du eigentlich? Der Supi-Dupi-General mit Wahrsagerkugel? Hast du dir mal China auf der Landkarte angeschaut? Junge, Junge...

    Keine weiteren Argumente mehr?



  • Truthteller schrieb:

    Keine weiteren Argumente mehr?

    Gut gekontert 👍



  • @interpreter:
    Extra für dich. Falls du auf die große Fläche anspielst, die China umfasst; warum sollte die USA, in diesem fiktiven Szenario, Interesse haben China flächendeckend zu besetzen, nachdem die Zentralregierung zerschlagen wurde und die militärische, wirtschaftliche Stärke (Chinas) gegen null tendiert?



  • wie kommst du darauf das die usa chinas regierung zerschlagen kann ohne weiteres? die haben eine ewigkeit gebraucht um saddam zu kriegen, china ist ein ganz anderes kaliber. du überschätzt die usa.



  • ^^ Warum glaubst du niemand würde mehr kämpfen nur weil die Zentralregierung
    zerstört wurde?

    // Edit: bla

    Außerdem wird es nie einen Krieg geben. Es wäre von beiden Nationen komplett
    sinnlos und idiotisch. Der eine braucht die Importe, der andere die Exporte.
    Ideologisch nähert sich China immer mehr dem Westen an, so dass hier kaum
    ein Feindbild aufgebaut werden kann. Und sowieso: China braucht nur ein
    paar Jahrzehnte warten und sie sind weit mächtiger als die USA.



  • EnERgYzEr schrieb:

    China braucht nur ein
    paar Jahrzehnte warten und sie sind weit mächtiger als die USA.

    Das könnte sogar ein Kriegsgrund sein. 😃



  • @Truthteller
    Du stellst dir das viel zu einfach vor. Was du erzählst ist einfach die Fantasie von irgend welchen US-Generälen. Aber das hat nichts mit der Realität zu tun.
    Angenommen die USA würden es schaffen die Regierungsspitze von China zu treffen, das Land würde sich noch lange nicht ergeben. Nenn mir ein Konflikt, wo dieses Vorgehen erfolgreich angewandt wurde. Die USA müssten auf jeden Fall einen Bodenkrieg führen und den können sie nur verlieren. Allein aussreichend Soldaten anzutransportieren wär logistisch nicht möglich.

    Die USA haben Vietnam einfach deshalb verloren, weil Hightech Waffen gegen Guerilla nichts aussrichten können. Selbst ein Krieg gegen den Iran wär für die USA nur unter hohen Verlusten möglich, wenn überhaupt gewinn bar.

    Das man mit präzisen Luftschlägen einen Krieg gewinnt ist ein Gespinnst.



  • kingruedi schrieb:

    Das man mit präzisen Luftschlägen einen Krieg gewinnt ist ein Gespinnst.

    Wer redet denn von präzisen Luftschlägen?
    Hier wurde doch auch schon erwähnt, dass China ein großes Land mit riesen Fläche sei. So ein Gebiet ist deutlich "bombenfreundlicher" als ein verzwickter Kampf im Dschungel a la Vietnam. Anders als in Vietnam erlaubt es China erst mal alles großflächig und bequem dem Erdboden gleich zu machen. Zumal es eindeutige Industriezentren gibt und der Rest "dritte Welt" ist.



  • sarfuan schrieb:

    kingruedi schrieb:

    Das man mit präzisen Luftschlägen einen Krieg gewinnt ist ein Gespinnst.

    Wer redet denn von präzisen Luftschlägen?
    Hier wurde doch auch schon erwähnt, dass China ein großes Land mit riesen Fläche sei. So ein Gebiet ist deutlich "bombenfreundlicher" als ein verzwickter Kampf im Dschungel a la Vietnam. Anders als in Vietnam erlaubt es China erst mal alles großflächig und bequem dem Erdboden gleich zu machen. Zumal es eindeutige Industriezentren gibt und der Rest "dritte Welt" ist.

    Warum vergleichst du die Eigenschaft "großes Land" mit "Dschungel"? Ist irgend wie Apfel und Birne 🙂

    Und auf alles Bombenwerfen funktioniert ja eh nicht. Das große Land bedeutet nur, dass die chinesen beim Bodenkampf einen enormen strategischen Vorteil haben. Schau dir mal die ganzen Kriege in Russland an oder den 2. sino-jap Krieg. Aber den Amis wird es eh unmöglich sein effektiv auf dem Boden zu operieren. Bis aussreichend Material angelandet ist, wurden die doch schon längst wieder zurückgeworfen. Die Amis besitzen keinen Brückenkopf. Angenommen man würde versuchen über Nordkorea zu kommen, dann würde dies allein ein hohes Opfer für die Amerikaner, Japaner und Südkoreaner bedeuten.

    Es gibt keinen Weg effektiv einen Krieg gegen China zu führen. Selbst für die Amis und selbst für die teuerste Bombe der Welt nicht.

    Aber das ist eh alles nicht die Zeit wert, die wir hier vertrödeln, da so ein Szenario einfach nicht statt finden wird.

    Kriegführen ist (leider?) nicht so leicht wie in Civilization 😉



  • kingruedi schrieb:

    Warum vergleichst du die Eigenschaft "großes Land" mit "Dschungel"? Ist irgend wie Apfel und Birne 🙂

    Da haste natürlich recht. Ich hatte halt beim Schreiben irgendwie die unendlichen Weiten der Wüste Gobi vor Augen. So sieht das chinesische Hinterland für mich einfach aus *g*

    Schau dir mal die ganzen Kriege in Russland an oder den 2. sino-jap Krieg.

    Ich hab zwar grundsätzlich erst mal herzlich wenig Ahnung von militärischen Strategien (woher auch? war bei der Luftwaffe *gg*), aber bei diesen Kriegen konnte man noch etwas durch pure "man power" erreichen. Heutzutage ist die Anzahl der Soldaten doch nur noch zum Halten und Verwalten besetzter Gebiete wichtig, aber doch nicht mehr für die Eroberung ...

    Kriegführen ist (leider?) nicht so leicht wie in Civilization 😉

    Ja, ... in Civ ist irgendwie nie jemand von meinen ICBMs abgeschreckt 😞


  • Mod

    Was ich lustig finde, da droht ein chinesischer General den USA mit einem Atomkrieg, falls China Taiwan überfällt und die USA in diesem Fall als Verteidiger auf der Seite Taiwans in den Krieg eintreten, und dann diskutieren alle über einen Angriffskrieg der USA auf China.

    Es sollte doch wohl offensichtlich sein, wer in diesem Szenario der Aggressor ist, oder?

    Und wem man eigentlich die Sympathien schenken sollte...



  • Warum wollen sich die USA überhaupt einmischen?
    Hat das irgendwelche geschichtlichen Hintergründe?


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