Wahlprogramm der PDS
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"Gibt's denn niemanden, der noch gesunden Menschenverstand hat - gepaart mit Menschlichkeit und der Einsicht, dass es keinen Sinn macht, vornehm mit der Welt zugrunde zu gehen? Muss man denn alles selber machen? " von bitsy: da stimm ich dir zu!!
udn die hp entlassungen udn ähnliches IBM wohl auch!? sidn eine freschheitansonsten:
@ grogor: die frage ist aber, ob es nicht sinnvoller wäre die haushaltshilfe zu spezialisieren, die pflege auszulagern, auch opa kann, wenn nicht djrch einen selbst durch externe gepflegt werden, die einmal den tag vorbei kommt, meinet wegen zum mittag, alte menschen sind ja kein dauerpflegefall, dies ist ja nicht die regel ,
meine uroma wohnte bis zu ihrem tod bei meiner oma und opa, beide waren berufstätig ... es gab keine sogenannte haushaltshilfe ... und es gingund wer braucht jemanden der jede woche den garten macht(abgesahen davon sollte man sich einen garten nur anlegen, wenn man auch spaß dran hat den selbst zu pflegen imho)
udn wer den LUXUS trotzdem haben will, der muss halt mehr verdienen, aber es eght ja immer nur ums chein udn sein:"was du hast ne haushaltshilfe?boa bist du reich, boa gehts dir gut blabla..."
naja ich klink mich hier jetzt aus...
schöne tage udn geht, wenns soweit kommt wählen!!
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wir brauchen einfach mehr aufbruchstimmung in deutschland.
und weniger staatliche regelung der verwaltungswirrwar vernichtet nur unmengen von geld.hier hab ich noch einen link zum thema, der mann hat intressante vorschläge.
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Im globalen Kontext gesehen ist die Globalsierung also etwas gutes, nur eben inzwischen nicht mehr für die Industrieländer/Hochlohnländer.
Wir leben nunmal in der Zeit des Umbruchs. Das sieht schon wieder anders aus, wenn sich die globalen Niveaus angeglichen haben.
@Marc++us
Im Prinzip hast du mit dem Osten recht. Aber die Abwanderung ist nur eine logische Konsequenz. Das würde ich den Leuten im Osten nicht vorwerfen. Auch ich bin lieber angestellter, als hier eine Firma zu gründen und bin hier (im Osten) Ende des Jahres weg.
Womit wir wieder beim Thema sind, das ein System nicht reformierbar ist. Es muß erst gewaltig krachen, damit dann aus dem Trümmern was neues entstehen kann (siehe Nachkriegszeit oder Ostblock).
In dem Einigungswirrwar war die deutsche Politik so sehr mit innenpolitischen Problemen beschäftigt, das sie die Globalisierung 10 Jahre lang verschlafen hat. Man hat versucht dm Osten ein System über zu stülpen was selbst damals schon überholt war.
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TheBigW schrieb:
Womit wir wieder beim Thema sind, das ein System nicht reformierbar ist. Es muß erst gewaltig krachen, damit dann aus dem Trümmern was neues entstehen kann (siehe Nachkriegszeit oder Ostblock).
In dem Einigungswirrwar war die deutsche Politik so sehr mit innenpolitischen Problemen beschäftigt, das sie die Globalisierung 10 Jahre lang verschlafen hat. Man hat versucht dm Osten ein System über zu stülpen was selbst damals schon überholt war.das problem liegt nicht nur alleine am system, sondern auch die mentalität der leute hat sich über die fetten jahre hinweg geändert. heute schauen die leute nur noch auf sich und ihren profit ausserdem ist niemand mehr risikofreudig.
wie du sagst es muss erst einmal wieder richtig krachen das sich die einstellung der leute ändert.
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Da hab ich vor kurzem im Kabarett (Pfeffermühle - Leipzig) einen schönen Satz gehört:
"Da haben wir hier in Deutschland gerade mal 50 Jahre Wohlstand und haben schon geglaubt, das wir jetzt ein ewiges Anrecht darauf hätten...."
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dieses zitat von Wiedeking beschreibt doch das eigentliche problem der politik am besten
„Was hier kaputtgeredet wird, was hier vor allem die Glaubwürdigkeit unserer politischen und wirtschaftlichen Grundlagen untergräbt, ist gefährlicher als die Systemkritik der Achtundsechziger.“
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Marc++us schrieb:
scrub schrieb:
Marc++us schrieb:
Nun nehmen wir also eine Vollzeitkraft für Haushaltshilfe, Kinderbetreuung, etc. Die will bei 40 Stunden und legaler(!) Beschäftigung 1400 EUR (naja, das fordert die PDS doch auch als Mindestlohn).
was für eine frechheit, daß diese putzfrau von ihrem lohn auch noch leben können will. echt unerhört. purer kommunismus.
Hättest Du auch nur ein Wort verstanden von dem was ich geschrieben habe, so wäre Dir aufgefallen, daß ich weniger den relativ hohen Lohn kritisiert habe, sondern die Geldvernichtung - denn diese Putzfrau behält ja von den 1400 EUR nur einen Bruchteil, aber bezahlen muß man bei diesem Gehalt rund 2000 EUR. Die Putzfrau bekommt da vielleicht 800 EUR raus. D.h. aus 2000 EUR werden ~800 EUR, weil der Staat so kräftig zulangt.
Der gierige Staat ist der Geldvernichter. Wirkungsgrad miserabel.
Das ist doch das Dilemma, daß der Staat die Frau dazu zwingt, 1400 EUR zu verlangen, damit sie davon leben kann.
Jetzt ist's halt so, daß ich keine Putzfrau anstelle, und mache das Zeugs alleine. Und die potentielle Angestellte bekommt Stütze, ALG, oder vielleicht GARNICHTS, weil sie sich als Frau bereits aus dem Arbeitsmarkt abgemeldet hat. Ich kann damit leben, ob diese Person das auch kann?
sehr gut, dann bezahl ihr doch einfach ihre 800 EUR, der staat bekommt nix. damit habt ihr beide euer ziel erreicht, die putzfrau hat arbeit und du mußt nicht selber putzen.
und wo ist die frau jetzt krankenversichert? wo ist sie unfallversichert? wo ist ihre altersvorsorge? und so weiter und so weiter.
wenn der staat nicht zulangt, bekommt sie zwar mehr geld, sie muß dann aber daraus ihren ganzen kram finanzieren. daher kommts doch aufs gleiche raus.würde mir von alledem mal abgesehen jemand erklären, was so schwierig daran ist, einfach den ganzen alten mistkram über bord zu werfen und ein komplett neues system zu entwerfen? das will mir nicht in die birne...
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Weil alle davor Angst haben, dass jemand wie du uns den Kommunismus zurück holt :p
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scrub schrieb:
und wo ist die frau jetzt krankenversichert? wo ist sie unfallversichert? wo ist ihre altersvorsorge? und so weiter und so weiter.
wenn der staat nicht zulangt, bekommt sie zwar mehr geld, sie muß dann aber daraus ihren ganzen kram finanzieren. daher kommts doch aufs gleiche raus.wir müssen mal von diesem gedanken (im osten noch sehr verbreitet) der staat muss alles für uns regeln wegkommen. in anderen staaten geht das auch, da muss die putzfrau halt schauen wie sie mit ihren 800€ zu ihrer rente etc. kommt.
scrub schrieb:
würde mir von alledem mal abgesehen jemand erklären, was so schwierig daran ist, einfach den ganzen alten mistkram über bord zu werfen und ein komplett neues system zu entwerfen? das will mir nicht in die birne...
nichts aber die altensäcke in berlin bringen ja nix zustande, und schau dir mal an was wir bei der bundestagswahl für tolle alternativen haben.
cdu -> hat noch keinen richtigen plan aber ne grosse klappe und zu frau merkel muss ich ja wohl nix mehr sagen
spd -> hats versucht kamm aber nix bei raus
grüne -> siehe oben
fdp -> weis net was sie will
pds+wasg -> kommunisten
npd reps etc -> braucht man ja nix zu zu sagen
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Loggy schrieb:
Weil alle davor Angst haben, dass jemand wie du uns den Kommunismus zurück holt :p
Nach dem, was ich mitbekommen habe, wird in den amerikanischen Universitäten mehr Marx gelesen denn je - und durchaus positiv beurteilt. Denn das Grundprinzip ist genauso wenig verkehrt, wie es tatsächlich naturgegebene Gesetze der Wirtschaft gibt - selbst wenn es nur eine 'verteilende' Wirtschaft wäre.
Der Kommunismus im eigentlichen Sinne dürfte nicht zurückholbar sein, weil er noch gar nicht richtig umgesetzt wurde. (Fragt mich nicht, ob er überhaupt umsetzbar wäre - mit der gegenwärtigen Menschheit vermutlich aussichtslos!)Was zuerst notwendig ist:
Den Menschen muss die Sicherheit wiedergegeben werden. Der Staat darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen - wie auch immer die Finanzierung aussehen mag. Auf sich alleine gestellt überlebt hier keiner - und wer glaubt, das Geld im Kopfkissen für's Alter bunkern zu können, wird, wenn's gebraucht wird, nur wertloses Papier finden. Und da kann mir einer erzählen was er will - diese Thematik finde ich bei den derzeitigen grossen Parteien eher entgegengesetzt dargestellt und umgesetzt und im Programm. Diese neue Linke mag etliche Macken haben, aber die Menschen werden ihre Hoffnung dorthin projizieren, denn bei den herkömmlichen sind Silberstreifen am Horizont nur die nächsten Gewitter.
Das hat inzwischen schon der Dümmste gemerkt.
Ich prophezeie, dass diese neue Linke mehr als die derzeitig prognostizierten 12% erhält. Vermutlich viel mehr.
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Bitsy schrieb:
Ich prophezeie, dass diese neue Linke mehr als die derzeitig prognostizierten 12% erhält. Vermutlich viel mehr.
oh gott hoffentlich nicht, mit den papnasen kommt doch nix zustande. ich habe auch schon einige werke von marx gelesen aber ich halte das für völligen schwachsinn. die leute müssen entlich wieder mehr selbsverantwortung übernehmen und nicht nur beim staat die hände aufhalten.
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-Shadow- schrieb:
und zu frau merkel muss ich ja wohl nix mehr sagen
Nein? Wieso nicht? Was stört dich an ihr? Das ist irgendwie kein Argument, was du da bringst. Das ist Schwachsinn. Entweder richtig oder gar nicht. Aber nur laut "scheiße" zu rufen bringt nichts.
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Jan schrieb:
-Shadow- schrieb:
und zu frau merkel muss ich ja wohl nix mehr sagen
Nein? Wieso nicht? Was stört dich an ihr? Das ist irgendwie kein Argument, was du da bringst. Das ist Schwachsinn. Entweder richtig oder gar nicht. Aber nur laut "scheiße" zu rufen bringt nichts.
1. merkel kann nur rumkeifern.
2. merkel verfolgt keine klare linie.
3. merkel hat bisher zu keinem einzigen thema einen konstrucktiven beitrag geleistet.
4. merkel sieht aus wie ne geschorene bulldoge.
5. merkels berate sind allesamt schlecht (glaubt mir ich kenne herrn kauder persönlich)
6. merkel kricht Bush in den A.....
7. merkel ist ne frau (wäre für mich keine problem (von den 6 anderen punkten abgesehen) aber für viele der älteren generation schon)
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-Shadow- schrieb:
1. merkel kann nur rumkeifern.
2. merkel verfolgt keine klare linie.
3. merkel hat bisher zu keinem einzigen thema einen konstrucktiven beitrag geleistet.
4. merkel sieht aus wie ne geschorene bulldoge.
5. merkels berate sind allesamt schlecht (glaubt mir ich kenne herrn kauder persönlich)
6. merkel kricht Bush in den A.....
7. merkel ist ne frau (wäre für mich keine problem (von den 6 anderen punkten abgesehen) aber für viele der älteren generation schon)1. Belege? Ich seh sie in den letzen Monaten / Jahren nicht besonders viel keifen.
2. Wo ist die Linie unklar? Wie kommst du zu der Behauptung?
3. Hat Schröder das jemals?
4. Gehts noch ein bisschen oberflächlicher?
5. Warum? Wie kommst du dazu, wieder einfach so eine Behauptung in den Raum zu stellen?
6. Angesicht der Position der USA ist das vielleicht auch gar nicht soo verkehrt. In gewissen Bereichen ist es einfach von Vorteil, wenn man da drüben ein paar "Freunde" hat. Den Amis von vorn herein in den Arsch zu treten ist wohl kaum sinnvoll.
7. Was interessieren die Probleme der "Älteren"?
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Bitsy schrieb:
Loggy schrieb:
Weil alle davor Angst haben, dass jemand wie du uns den Kommunismus zurück holt :p
Nach dem, was ich mitbekommen habe, wird in den amerikanischen Universitäten mehr Marx gelesen denn je - und durchaus positiv beurteilt. Denn das Grundprinzip ist genauso wenig verkehrt, wie es tatsächlich naturgegebene Gesetze der Wirtschaft gibt - selbst wenn es nur eine 'verteilende' Wirtschaft wäre.
Äh, ist das nicht gerade an Universitäten öfters der Fall?
Indien wurde jahrelang von in westlichen Universitäten ausgebildeten Intellektuellen (zB Nehru) geführt, die die ganzen marxistischen und keynesianischen Theorien ausprobiert haben und dem Land ging es grottenschecht. Seit der Öffnung der Märkte und dem Zulassen kapitalistischer Strukturen geht es dagegen rapide bergauf. In vielen afrikanischen Staaten wird auch ein protektoristisches planwirtschaftsartiges System von westlich angelernten Intellektuellen ausprobiert, mit großen Staatsmonopolen (Kenia zB). Das Ergebnis ist bekannt. Das Modell eines sozialistischen Planwirtschaftsstaat nach Keynes oder Marx ist aber in der Praxis so oft gescheitert, daß man auch Marx nicht mehr lesen müßte. Trotzdem liest jeder Marx. Sogar ich habe Marx gelesen ("Das Kapital", auch wenn ich nicht bis zum Ende durchgehalten hab). Hat hier jemand in seiner Freizeit Smith gelesen? Hayek? Friedman? Nein? Warum liest man aber Marx? Ich kapier's nicht.
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Bitsy schrieb:
Den Menschen muss die Sicherheit wiedergegeben werden. Der Staat darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen
Im Gegenteil!
Der Staat muß den Bürger endlich wieder "ermündigen" statt "entmündigen".
Alles was bei uns mit Geld, Absicherung, Vorsorge zu tun hat wurde den Menschen völlig aus der Hand genommen. Papa Staat kümmert sich angeblich um alles, keinerlei eigene Handlung notwendig. Es ist sogar soweit gekommen, daß Leute bei uns Versicherungen für Kapitalanlagen halten.
Das Ziel der staatlichen Alimentierung ist letztlich doch nur der Versuch, den Bürger noch besser zu kontrollieren. Je mehr Menschen direkt durch Transferzahlungen abhängig sind, desto mehr Kontrolle kann der Staat ausüben. Durch die Androhung, eine Leistung zu entziehen, kann (und tut es auch) der Staat die Menschen lenken, oder bestimmte Dinge verhindern. Daher muß man solchen Programmen, die noch mehr Transferleistungen ausschütten wollen, entschieden entgegentreten - es geht hier um eine Kontrolle, die schlimmer ist als Kameras an öffentlichen Plätzen!
Heute hat der Staat bereits die Macht, daß er mit einer einzigen Gesetzesänderung die gesamte finanzielle Zukunft vernichten kann. Möglich wurde dies eben dadurch, daß die finanzielle Zukunft vom Staat geplant und verwaltet wird.
Sehr schlimm für unsere nahe Zukunft ist, daß auch die CSU dieses Mittel der Kontrollausübung unbedingt behalten und erweitern will. Das lässt nichts Gutes hoffen.
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Marc++us schrieb:
Bitsy schrieb:
Den Menschen muss die Sicherheit wiedergegeben werden. Der Staat darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen
Im Gegenteil!
Der Staat muß den Bürger endlich wieder "ermündigen" statt "entmündigen".
das versuch ich ihm auch schon die ganze zeit zu erklären.
Jan schrieb:
-Shadow- schrieb:
1. merkel kann nur rumkeifern.
2. merkel verfolgt keine klare linie.
3. merkel hat bisher zu keinem einzigen thema einen konstrucktiven beitrag geleistet.
4. merkel sieht aus wie ne geschorene bulldoge.
5. merkels berate sind allesamt schlecht (glaubt mir ich kenne herrn kauder persönlich)
6. merkel kricht Bush in den A.....
7. merkel ist ne frau (wäre für mich keine problem (von den 6 anderen punkten abgesehen) aber für viele der älteren generation schon)1. Belege? Ich seh sie in den letzen Monaten / Jahren nicht besonders viel keifen.
2. Wo ist die Linie unklar? Wie kommst du zu der Behauptung?
3. Hat Schröder das jemals?
4. Gehts noch ein bisschen oberflächlicher?
5. Warum? Wie kommst du dazu, wieder einfach so eine Behauptung in den Raum zu stellen?
6. Angesicht der Position der USA ist das vielleicht auch gar nicht soo verkehrt. In gewissen Bereichen ist es einfach von Vorteil, wenn man da drüben ein paar "Freunde" hat. Den Amis von vorn herein in den ***** zu treten ist wohl kaum sinnvoll.
7. Was interessieren die Probleme der "Älteren"?
1. schau dir mal ihre reden im bundestag an.
2. ich sag nur irakkrieg und harz4
3. ja agenda 2010 allerding kamm die bundesrat problematik dazu.
4. ne.
5. ich hatte mit herrn kauder schon einiges zu tuen und wenn frau merkel auf so leute vertraut na dann malzeit.
6. ich hab nix gegen gute beziehungen zu den usa. aber frau merkel kricht bush in den a..... sie hätte die bundeswehr in den irak geschickt.
7. so weit wohl nix aber die dürfen auch noch wählen.
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Daniel E. schrieb:
Hat hier jemand in seiner Freizeit Smith gelesen?
ähem. smith war schon tot, bevor die soziale frage überhaupt erst richtig dringlich wurde. was er meint (kann doch noch gar kein neo-(das setzt man ja jetzt überall davor)-kapitalistisches system sein, weshalb seine theorien wohl auch etwas unausformuliert wirken, auf heutige verhältnisse bezogen), ist doch auch, dass der staat sich um die bildung der arbeiter kümmern muss, sie sogar dazu zwingen soll, und - was imo eher aus christlich-sozialen kreisen kommt: mitgefühl und spenden; also nur bedingt so etwas, was liberale heutzutage fordern. also warum soll der staat nicht dafür sorgen? noch ein nettes zitat aus dem Wohlstand der Nationen: "Keine Gesellschaft kann gedeihen und glücklich sein, in der der weitaus größte Teil ihrer Mitglieder arm und elend ist."
oder um deine frage kurz zu beantworten: Ja
außerdem ist es ein unterschied, marx zu lesen oder dem kommunismus nahe zu sein. wissenschaftlicher sozialismus ist keine ideologie.zum thema
ich glaube einerseits (wie marcus, wenn ich ihn richtig verstehe), dass der staat durch undurchsichtige, unverständliche und zielverfehlende (sozial-,umwelt-,wirtschafts-,etc)politik den mensch "entmündigt", dass das allerdings auch eine frage von distanz ist. wenn ich mich richtig erinnere (sinngemäß), hat er einmal gemeint: natürlich wollen die politiker in brüssel eine distanz zu den leuten, man stelle sich nur vor, wenn einmal nur ein zehntel der eu-bevölkerung vor dem eu-parlament gegen eine reform protestieren müsste (wären im moment 45,5 millionen). also was wird getan? auf das subsidiaritätsprinzip vertraut und die wirklichen reformen von oben durchgequetscht. dass das zu politikverdrossenheit, eu-desinteresse, nons etc. führt, war doch abzusehen. mehr autonomie nach unten, aufteilen der verantwortung nach unten und gleichzeitig eine kontrolle bzw. verwaltung des austauschs untereinander. warum haben denn jetzt alle probleme mit abwanderung nach osten (innerhalb der EU?), doch wohl, weil dort alles billiger ist.
nicht nur; durch die EU wurden ja erst die wettbewerbsbedingungen geschaffen (und ich rede jetzt nicht von der EU vs. globalisierung) sondern von EU vs. EU. und das ist mir unverständlich. imo ist der EU-ropäische markt einer, der autark genug ist, und intern eigene regeln festlegen kann. die EU muss kein superblock vorbild USA werden, um "international" mithalten zu können, aber sie kann "international mithalten" (oder auch nicht), weil sie es so will.
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davie schrieb:
smith war schon tot, bevor die soziale frage überhaupt erst richtig dringlich wurde. was er meint (kann doch noch gar kein neo-(das setzt man ja jetzt überall davor)-kapitalistisches system sein, weshalb seine theorien wohl auch etwas unausformuliert wirken, auf heutige verhältnisse bezogen), ist doch auch, dass der staat sich um die bildung der arbeiter kümmern muss, sie sogar dazu zwingen soll, und - was imo eher aus christlich-sozialen kreisen kommt: mitgefühl und spenden; also nur bedingt so etwas, was liberale heutzutage fordern. also warum soll der staat nicht dafür sorgen?
Wenn ich an Smith und seine Werke denke, dann denke ich daran, daß er der erste war, der Wirtschaft und deren Funktionsweise zu verstehen begonnen hat. Darum ist sein Werk auch heute noch entscheidend und wichtig; ob man jede seiner Vorschläge wortwörtlich umsetzten muß, ist nun wieder eine ganz andere Frage.
Er hat aber als erster wirklich durchschaut, daß Wirtschaft keine Religion ist, die sagt "mache dies und das und du wirst schweinereich", sondern er sagt eher: "wenn du dies und das machst, dann wird dies und das passieren", wie eine Naturwissenschaft. Das ist eine Erkenntnis, die sich auch heute noch nicht sehr weit herumgesprochen zu haben scheint. Die Gesetze der Wirtschaft gelten immer dort, wo viele Menschen interagieren. Sie gelten auch, wenn man kein kapitalistisches System vor sich hat. Offensichtlich galten die Gesetze der Wirtschaft, genau wie die Gravitation, auch in der Sowjetunion genau so, wie in den Vereinigten Staaten oder sonstwo. Dabei hat Smith auch als erster(?) erkannt, was bei Monopolen üblicherweise passiert usw. Er hat für damals ziemlich viel verstanden und sein Werk war wegweisend. Marx zitiert ihn ja auch des öfteren, um ihn dann wortgewaltig, wie Marx nunmal war, zu widerlegen ...
BTW: Die Spendenbereitschaft hervorzuheben und Solidarität zu propagieren war doch jahrelang (immer noch?) eine zentrale Idee des klassischen Liberalismus.
Über Bildung und wer Bildung zu übernehmen hat, hat Friedman ja einiges geschrieben. Stichwort: Gutscheinsystem in den USA, school-choice-Bewegung.
Back to the topic: Meine Frage war eher: warum hat jeder Marx gelesen, aber fast niemand Smith, außer Du? Nicht, daß ich Marx' Werk madig machen möchte. Auch wenn mich sein Werk nicht so sehr beeindruckt hat, so hat Marx die Probleme seiner Zeit richtig erkannt und beschrieben. Über die zugrundeliegenden Schlüsse kann man natürlich lange diskutieren (und tut es ja auch), aber ist es nicht ein WENIG einseitig und fixiert? Meinjanur. Ich sage ja auch nicht, daß jeder, der Marx gelesen hat gleich ein strammer Marxist ist oder sowas, ich erkenne nur, das eigentlich NUR Marx gelesen wird.
[EU]
auf das subsidiaritätsprinzip vertraut und die wirklichen reformen von oben durchgequetscht.Subsidiaritätsprinzip (= Hilfe zur Selbsthilfe)? In der EU? Ich sehe eher das Gegenteil. Alles soll bis ins Detail reguliert, von dem Bananendurchmesser bis zum europäischen Einheitssteuersatz. Ärmere Staatenn sollen ewig arm bleiben, dafür sorgen sanfte EU-Zuschüsse, statt der Möglichkeit, daß ärmere Staaten damit punkten, daß sie niedrigere Steuern verlangen können (weil sonst wieder wegen Lohn-, Steuer-, Sonstwas-Dumping herumgeschimpft wird, insbesondere von den großen, "sozialen" Demokratien Deutschland und Frankreich, die selbst kurz davorstehen selbst zu kollabieren)?
Darüber, daß zu viel zentral deligiert wird, sind wir uns aber einig. Warum sollte ein EU-Komissar in Brüssel wissen, wo man in Österreich am besten Geld investiert? usw usf. So wie die EU derzeit läuft ist das kein grosser Spaß. Regularien und Bürokratie überall.
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Daniel E. schrieb:
Subsidiaritätsprinzip (= Hilfe zur Selbsthilfe)? In der EU? Ich sehe eher das Gegenteil.
wie gesagt zumindest theoretisch.
http://europa.eu.int/eur-lex/de/treaties/selected/livre345.html
(auf die gefahr hin verschiedene gewalten zu vermischen) die praxis zeigt natürlich das gegenteil.Alles soll bis ins Detail reguliert, von dem Bananendurchmesser bis zum europäischen Einheitssteuersatz. Ärmere Staatenn sollen ewig arm bleiben, dafür sorgen sanfte EU-Zuschüsse, statt der Möglichkeit, daß ärmere Staaten damit punkten, daß sie niedrigere Steuern verlangen können (weil sonst wieder wegen Lohn-, Steuer-, Sonstwas-Dumping herumgeschimpft wird, insbesondere von den großen, "sozialen" Demokratien Deutschland und Frankreich, die selbst kurz davorstehen selbst zu kollabieren)?
sprichst du von ärmeren EU-ländern? imo kann die EU, wenn sie wollte, eine alternative zu den modellen USA/China/Indien(?) bieten, aber nur wenn sie innerhalb ihrer eigenen grenzen einheitliche (sozial-,lebens-,lohn-,öko-)standards schafft. im prinzip ist alles nur eine frage des politischen willens. wie schon gesagt halte ich den EU-Markt für autark genug, das auch durchzustehen.
aber die prinzipielle frage ist natürlich die nach dem regulieren, ja.