Die Zukunft wird golden
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Was sagt man dazu: http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/949236
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F98 schrieb:
Was sagt man dazu: http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/949236
Das hier:

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Mist.

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Oha, der Thread
*erinner* 
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Sag' ich doch schon die ganze Zeit
- Wohlstand ist, wenn's einem ohne Arbeit gutgeht.
Maschinen unter der Erde schaffen lassen, und oben forschen, Gefahren prognostizieren und Gegenmassnahmen einleiten, Altlasten beseitigen (wie Giftfässer in den Meeren und Atom-U-Boote, die bald durchrosten) und - nebenbei kreativ sein und weitere schöne virtuelle Welten erzeugen.
Und dabei drängt die Zeit ( (Öl)resourcen, Aussterben von Tier/Pflanzenarten und ganzer Ökosysteme, Erderwärmung etc.)Diese Aufgaben können nur von einer globalisierten Gemeinschaft bewältigt werden, die sich mit problemerzeugenden Unsinnigkeiten wie territorialen Ansprüchen, religiösen Feindschaften, wirtschaftlichem Wettbewerb etc. nicht aufhalten kann, sonst verliert sie das Rennen.
Da die gegenwärtigen Generationen für derartige Ansprüche viel zu versaut sind, bliebe nur die Hoffnung, die nächsten Generationen in dieser Grundidee zu schulen. Das wird aber kaum gehen, solange Kultusminister bereits an so profanen Dingen wie Rechtschreibereformen hängenbleiben.Annahme:
Dorf A hat 100 Leute, die mit all ihrer Arbeitskraft 16 Stunden am Tag powern müssen, damit sie über die Runden kommen.Dorf B hat eine Maschine, die jene Arbeit erledigt, und es werden nur noch 10 Leute benötigt, die am Tag 4 Stunden powern müssen, damit das ganze Dorf über die Runde kommt. = 40 Manhours. Die Maschine spart 1560 Manhours. (Anm.: die Maschine fordert also 40 Manhours um ein Dorf zu versorgen).
1 Maschine = 10 Leute a 4 Stunden = 2 Leute a 20 Stunden
10 Maschinen = 20 Leute a 20 StundenDorf C hat Vollbeschäftigung. Mit fünf Unternehmen die je 10 Maschinen haben, also je 20 Leute, die je 20 Stunden knüppeln müssen, nur damit man vieeeelleicht was von seiner Ware verkauft (heute weniger, morgen mehr).
Vielleicht geht's einem Unternehmen wirklich mal besser, das schafft aber Frust bei einem anderen Unternehmen. Die Überproduktion ist nicht speicherbar und wird zerstört. Wo ist hier irgendein Fortschritt gegenüber Dorf A?Okay.
Jeder sagt Planwirtschaft geht schief.
Aber nur weil in Dorf A die Leute noch mehr geschuftet haben, um eine Maschine zu bauen, konnte man Dorf B erreichen.
Und nur Dorf B wird eine neue Maschine bauen können, wenn die alte kaputt geht (was jedes menschliche Gebilde bekanntlich tut).Dorf C ist jedenfalls total hirnrissig - aber - sowas spielt sich gerade ab.
edit:
Ich weiß auch, daß die Verhältnisse in Dorf C nicht lange halten.
Aber es werden trotzdem in einem 'ausgependelten' System massiv Resourcen verschenkt - und etliche Leute gehen kaputt dabei, bloß weil andere den Hals nicht vollkriegen. Es ist mir auch klar, daß Dorf B eine gewisse Monopolisierung beschreibt (die ich auch nicht wollte). Eine Dezentralisierung mit mehreren kleinen Maschinen, die noch weniger bedient werden müßten, wäre noch effektiver. Dann wäre man dem Problem, daß die eine Große den Dienst versagt, nicht ausgesetzt.Und ja - eine goldene Zukunft wäre durchaus vorstellbar!
(wenn ich etwas cross-posten darf: Mit etwas mehr Anforderung an das Geistige Marc++us
Es lebe der Dalai Lama
)