Gegenveranstaltung zum Weltjugendtag.
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Am 1. Mai 2004 marschierten einige tausend Neonazis im Berliner Bezirk Lichtenberg. Der gemeinsame Aufmarsch von NPD und "freien" Kameradschaften konnte durch erfolgreiche antifaschistische Proteste gestoppt werden. Die Nazis mussten nach etwa einem Viertel ihrer geplanten Route umkehen, weil die Straße durch zum Teil brennende Barikaden versperrt war. Mehrere Antifaschisten wurden unter dem Vorwurf festgenommen, sie hätten sich an den Blockaden beteilgt. Ein Antifaschist saß seit dem 1. Mai bis Ende Oktober in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft möchte ihn zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilen. Wir dokumentieren vollständig seine Prozesserklärung, die er Anfang Dezember 2004 vor Gerichtt abgegeben hat.
Und das ist von der Antifa-Webseite...

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Michamab schrieb:
Sorry, aber was du dort schreibst ist Unsinn. Es gibt nicht DIE Antifa, als Organisation zu der man sich bekennen kann. Allein in Berlin gibt es wohl bis zu 15 regionaler antifaschistischer Gruppen, die sich jeweils in politischen Zielen, Ansichten und Mitteln stark unterscheiden.
Dann ist "Antifa" für dich eher eine Beschreibung? Ich habe es immer als Namen aufgefasst. Und wer sich unter einen Namen dazuschreibt, der gehört dann halt auch nicht nur im positiven, sondern auch im negativen dazu.
Außerdem sollte man den Medien nicht immer so stark vertrauen, die haben doch immer ein Interesse daran ein Story möglichst dramatisch erscheinen zu lassen.
Ich weiß nicht, ob das an mich gerichtet war... aber ich gehe auch selbst vor die Tür und habe genug Pöbeleien von beiden Seiten mitbekommen. Mehr rechte als linke, falls es dich beruhigt.
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operator void schrieb:
Dann ist "Antifa" für dich eher eine Beschreibung? Ich habe es immer als Namen aufgefasst.
und ich habe mich seit seite 4 gewundert, weil ich draufgekommen bin, dass ihr das als namen (einer organisation? einer was?) verwendet. z.b ist das DÖW antifaschistisch, und die rennen sicher genauso wenig auf der straße pöbelnd rum, wie die rosa antifa. (aber auf mich hört ja niemand)
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Michamab schrieb:
Das einzige was sie eint, wie der Name schon verdeutlicht, ist die Ablehnung von Rechtsextremismus.
Hat "Rechts" denn nun was mit Rassismus zu tun oder nicht?

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falscher thread!
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durito schrieb:
Und auch wenns so wäre, wie Du Dir das vorstellst, Hooligans welche andere Hooligans verprügeln sind mir lieber als Hooligans die unbeteiligte Menschen verprügeln.
Du hast ne sehr merkwürdige Vorstellung davon, was denn Hooligans sind und was sie tun...
Und nur so als kleiner Blick über den Gartenzaun: Linkextremisten sind ebenso gewalttätig wie andere extremen gruppierungen.
Und gegen etwas zu sein und sich der Mittel des Gegners zu bedienen ist nun wirklich scheinheilig oder?
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junix schrieb:
durito schrieb:
Und auch wenns so wäre, wie Du Dir das vorstellst, Hooligans welche andere Hooligans verprügeln sind mir lieber als Hooligans die unbeteiligte Menschen verprügeln.
Du hast ne sehr merkwürdige Vorstellung davon, was denn Hooligans sind und was sie tun...
Ja, was tun sie denn in ihrer "Funktion" als Hooligan noch, ausser im Kollektiv besoffen und aggressiv zu sein?
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Hooligans die unbeteiligte "nicht hooligans" verprügeln gibt es nicht. In der Sicherheitsbranche Teilt man z.B. bei Fussballmatchs die Leute in 3 Klassen von Fans. Die Hooligans als C-Fan, sowie A und der B fans. Letzterer (b-Fan) ist der gewaltbereite, idiotische Fussballfanat, der auf alles Prügelt was ihm in die Finger kommt, wenn seine Mannschaft nicht wie erwartet spielt.
Deshalb ist er aber kein Hooligan. der A-Fan ist der klassische Beuscher des Fussballspiels der einfach nur des Sportes willen dieses Spiel verfolgt. Aber das wird dank der Presse immer unschärfer. Ist so ein ähnliches Phenomen wie bei Pädpohilie... (ja das "böse böse" wort...) ... welches ja nicht Kindesmisbrauch impliziert. Aber das ist eine andere Diskussion.Etwas für die Persönliche Weiterbildung:
wikipedia.org schrieb:
Unter Hooligans gibt es meist so etwas wie Regeln, der sog. Ehren-Kodex: Es werden im Normalfall keine anderen Zuschauer der Veranstaltungen, sondern nur gegnerische Hooligangruppen angegriffen. Personen, die auf dem Boden liegen, dürfen nicht weiter geschlagen werden, und der Gebrauch von Waffen und Gegenständen (Regenschirme, Stöcke, Flaschen, Steine, Bierdosen) ist nicht die Regel.
Für die Hooligans spielt das Fußballspiel selbst dabei nur eine untergeordnete Rolle. Oft nehmen Hooligans nicht mal als Zuschauer teil, sondern verabreden sich mit anderen Hooligangruppen außerhalb davon oder suchen den Konflikt im Umfeld des Stadions.
Das kann sogar soweit gehen, das die zuerst friedlich mit ihren "Gegnern" ein bierchen trinken, den Match zusammen schauen, sich verabreden, wann und wo und dann irgendwo in einer Waldlichtung oder so losprügeln. Dabei wird sich gegenüber unbeteiligten absolut normal verhalten - speziell gegenüber den Ordnungskräften.
[edit="junix"]Versteh mich nicht falsch. Ich hab kein Verständnis für diese Art von Freizeitgestaltung. Aber solange es sich in den Grenzen von Leuten hält, die das Selbe Ziel verfolgen, ist mir das doch egal und ich masse mir auch nciht an, deshalb alles in den selben Topf zu schmeissen. Bin ja auch kein Amokläufer, nur weil ich ab und zu im Schiessstand bin...oder?[/edit]
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TactX schrieb:
Am 1. Mai 2004 marschierten einige tausend Neonazis im Berliner Bezirk Lichtenberg. Der gemeinsame Aufmarsch von NPD und "freien" Kameradschaften konnte durch erfolgreiche antifaschistische Proteste gestoppt werden. Die Nazis mussten nach etwa einem Viertel ihrer geplanten Route umkehen, weil die Straße durch zum Teil brennende Barikaden versperrt war. Mehrere Antifaschisten wurden unter dem Vorwurf festgenommen, sie hätten sich an den Blockaden beteilgt. Ein Antifaschist saß seit dem 1. Mai bis Ende Oktober in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft möchte ihn zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilen. Wir dokumentieren vollständig seine Prozesserklärung, die er Anfang Dezember 2004 vor Gerichtt abgegeben hat.
Und das ist von der Antifa-Webseite...

Ich vermute mal du warst auf der Seite der Antifaschistischen Linken Berlin (www.antifa.de - ALB). Das ist nur ein Antifa-Gruppe von Hunderten.
Dann ist "Antifa" für dich eher eine Beschreibung? Ich habe es immer als Namen aufgefasst. Und wer sich unter einen Namen dazuschreibt, der gehört dann halt auch nicht nur im positiven, sondern auch im negativen dazu.
Antifa - ein Name ? Der Begriff Antifa beschriebt nur das Tätigkeitsfeld einer politischen Gruppe, aber keinesfalls deren Mittel. Das der Name automatisch immer mit Linksextremismus und brennenden Autos in Verbindung gebracht wird, liegt an der indifferenzierten Berichterstattung der Medien, daraus ergibt sich aber nicht die Notwendigkeit von der Bezeichnung "Antifa" Abstand zu nehmen.
Hat "Rechts" denn nun was mit Rassismus zu tun oder nicht?
Rechtsextremisten sind in der Regel meist auch Rassisten, auch wenn es Ausnahmen geben mag. Es gibt übrigens auch sogenannten "AntiRA"-Gruppen, die sich mit den speziell Problemen des Rassismus auseinandersetzten.
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habe während der schulzeit selbst antirassismus und antifaschismus-seminare gegeben, kann keiner fliege was zu leide tun...
und die inhalte haben nicht wirklich was mit "schlagt sie nieder!!11elf" zu tun