Zitat: Ich bekenne mich schuldig
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Ja, ich habe Software entwickelt die Menschen Arbeitslos gemacht hat
(letzten Monat waren es 5 Leute die dadurch eingespart wurden)
Muss ich ein schlechtes Gewissen haben? Ich denke nicht.
Und wer von diesen in seinem Beruf keinen Job mehr findet der hat
halt Pech wenn er nicht umsatteln kann. Ist halt so. Das ist auch
nicht ungerecht oder sonstwie böse.Man muss sich ja mal überlegen in was für einer Gesellschaft wir
heute Leben. Arbeit für Menschen mit weniger geistiger Kapazität wird
immer weniger. Aber Menschen die auf soche Jobs angewiesen sind
werden nicht weniger.
Von daher sind die aktuellen Arbeitslosenzahlen eine mehr oder
weniger konsequente Folge davon.
Und bei jedem Arbeitsplatz der in D abgebaut und in Indien wieder
aufgebaut wird sollte man sich auch mal fragen was mehr wert ist: Ein
Deutscher mit Arbeit und ein Inder mit Arbeit? Nimmt sich wohl
nichts. Und wenn der Inder es günstiger macht ist es sinnvoll. Ende.
Ist ja schon Paradox: Da spenden wir für die Armen in allerweit bei
Hilfsorganisationen, aber wenn Arbeitsplätze (und damit
Kapital/Kaufkraft) ins arme Länder abwandert, ist das auf einmal böse
und unfähig von "den Managern" und "den Politikern".Was für ein verquere Logik.
just my 2 cents.
http://www.heise.de/newsticker/foren/go.shtml?read=1&msg_id=8582138&forum_id=82887
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Hm, den meisten Menschen ist nicht klar, was es zum Beispiel bedeuten würde Afrika den freien Marktzugang nach Europa (zum Beispiel für Lebensmittel) zu gewähren. Also ohne Schutzzölle der EU.
Es wäre zwar für Afrika die effektivere Förderung als die heutigen Hilfsprogramme, aber aber da unter dem Strich Geld ja nicht mehr wird, bedeutet jede effektive Förderung auch einen Abbau bei uns.
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soweit muss man garnicht schauen, passiert ja schon mit den EU erweiterungen hier zu genügend. wenn man eine europäische gemeinschaft haben möchte, dann besser unter ebenbürtigen ländern. niedriglohnländer ziehen nunmal das geld zu sich, irgendwann wird es vielleicht einen finanziellen ausgleich geben, den aber nur weil in den reicheren ländern das kapital wegzog. ich weiß nicht, ob das so wünschenswert ist.
wobei ich polen, wegen dem aufhalten der abstimmung über softwarepatente dankebar bin

rapso->greets();
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Marc++us schrieb:
Es wäre zwar für Afrika die effektivere Förderung als die heutigen Hilfsprogramme, aber aber da unter dem Strich Geld ja nicht mehr wird, bedeutet jede effektive Förderung auch einen Abbau bei uns.
Hast Du nicht selber mal gesagt Subventionen abzubauen

Geld wird sowohl mehr. Wenn ich für jemanden ein Haus baue, schuldet er mir das Geld für das Haus. Das Geld ist mehr geworden.
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Nur 1% der arbeitslosen in DE sind bedingt durch Verlagerung der Jobs ins Ausland...
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Black Shadow__ schrieb:
Nur 1% der arbeitslosen in DE sind bedingt durch Verlagerung der Jobs ins Ausland...
Gib mal die Quelle an. Mich interessiert, wodurch die anderen bedingt sind.
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zitierer schrieb:
Ja, ich habe Software entwickelt die Menschen Arbeitslos gemacht hat
(letzten Monat waren es 5 Leute die dadurch eingespart wurden)
Muss ich ein schlechtes Gewissen haben? Ich denke nicht.Die Frage müssen sich ziemlich viele stellen. Technischer Fortschritt bedeutet nunmal vor allem, die Arbeitsbedingungen radikal zu erleichtern und menschliche Arbeitskraft einzusparen. Und das ist auch gut so(TM).
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Bashar schrieb:
zitierer schrieb:
Ja, ich habe Software entwickelt die Menschen Arbeitslos gemacht hat
(letzten Monat waren es 5 Leute die dadurch eingespart wurden)
Muss ich ein schlechtes Gewissen haben? Ich denke nicht.Die Frage müssen sich ziemlich viele stellen. Technischer Fortschritt bedeutet nunmal vor allem, die Arbeitsbedingungen radikal zu erleichtern und menschliche Arbeitskraft einzusparen. Und das ist auch gut so(TM).
Heisst, es gibt immer mehr wenige Menschen, die dafuer sorgen muessen, dass Maschinen
weiterhin laufen (sie warten) und immer mehr mehr Menschen, die nichts tun muessen, weil
es nichts zu tun gibt.Oder wenn wir eine perfekte Welt haben, die so aussieht, dass der Mensch nicht mehr viel
leisten muss, damit bestimmte Dinge erledigt werden:Dann gibt es in der perfekten Welt immer weniger Menschen, die dafuer sorgen muessen,
dass die perfekte Welt perfekt bleibt.Wenn dem so ist und der Mensch dadurch natuerlich mehr Freizeit hat bzw. z. B.
Forschung durch den Menschen ja quasi ungezwungen und ohne Kapitalbindung passieren
kann, dann muessen wir aber auch dazu uebergehen, dass der Mensch sich sein z. B.
Brot eben nicht mehr verdienen muss, sondern es einfach bekommen kann, wenn er eins
braucht, oder nicht?Hab allerdings auch nicht soviel Ahnung von der Materie, vielleicht liege ich ja
total falsch.mfg
v R
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würde sagen ja. weg vom kommunikationszeitalter ab ins vergnügungsjahrhundert. wenn's funktioniert, warum nicht?
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Es hieß schon vor Jahrzehnten, dass man bald nur noch Dienstags arbeiten müsste. War wohl nix.
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Zuwenig Arbeit ist auch nichts, dann kommt man sich überflüssig vor und vor allem man rostet geistig und ist dann gar nicht mehr fähig an dem einem Tag zu arbeiten.
Aber an sich geht der Fortschritt auch in die Richtung, dass Maschinen Billiglohnjobs effektiver, kostengünstiger und mit viel weniger Menschen ausführen können. Allerdings diese paar Menschen müssen aber fähig sein die Maschine zu führen und die meisten Menschen die im Billiglohnbereich arbeiten sind dazu nicht in der Lage. Man hat also ein Mangel an Fachkräften und geht unter in den Billiglöhnern da immer weniger Fachkräftearbeitsplätze Billiglohnerarbeitsplätze mit sich ziehen.
Dies ist ein schwer zu lösendes Sozialesproblem. Um eine Art Sozialhilfe kommt auf lang oder breit einfach nicht herum. Allerdings finde ich, dass nur weil man Sozialhilfe krigt man nicht arbeiten muss Schwachsinn ist. Straßenfegen wäre zum Beispiel eine mögliche Arbeit, die kann zwar auch mit Maschinen erledigt werden allerdings muss man diese Leute so oder so bezahlen, also was solls. Desweiteren ist es kein wirtschaftlich wichtiger Zweig also kann auch nicht viel schief gehen.
Nebenbei würde das auch helfen überflüssige Energie losszuwerden und somit so manche Schlägerei vermeiden und soziale Spannungen zu entschärfen.
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HEZ schrieb:
Es hieß schon vor Jahrzehnten, dass man bald nur noch Dienstags arbeiten müsste. War wohl nix.
Wieso nur?
Liegt es an der Gier der Arbeitgeber? An der Gier der Arbeitnehmer nach
immer mehr Konsumgütern? Oder etwa daran, dass man im Zuge der
Globalisierung nicht mehr anders kann?
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Gregor@Home schrieb:
Black Shadow__ schrieb:
Nur 1% der arbeitslosen in DE sind bedingt durch Verlagerung der Jobs ins Ausland...
Gib mal die Quelle an. Mich interessiert, wodurch die anderen bedingt sind.
das hört sich so an als wurdest du die jobs, die ins ausland verlagert werden als hauptursache für die arbistlosigkeit sehen

deine quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/916564?_seite=1
das mit 1% findest du glaub auf seite 2 oder 3mfg
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auch eine krasse variante, was dieser herr hier in einem interview zum besten gibt:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/916564?_seite=1
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zeit für die mittagspause!
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/916564?_seite=1
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Heter Puth schrieb:
HEZ schrieb:
Es hieß schon vor Jahrzehnten, dass man bald nur noch Dienstags arbeiten müsste. War wohl nix.
Wieso nur?
Liegt es an der Gier der Arbeitgeber? An der Gier der Arbeitnehmer nach
immer mehr Konsumgütern? Oder etwa daran, dass man im Zuge der
Globalisierung nicht mehr anders kann?Wenn alle sich mit dem Lebensstandard von 1930 (willkürlich gewähltes Datum) zufrieden geben würden, müsste auch nur noch dienstags gearbeitet werden.
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ein auszug:
*Erstens: Die Zahl der Jobs die in Deutschland verschwinden weil sie zum Beispiel nach Osteuropa oder China verlagert wird, ist verschwindend gering. Sie macht gerade mal ein Prozent der abgebauten Stellen aus. Der wirkliche Jobkiller ist der technologische Fortschritt. Aber davon hören Sie von den Politikern kein Wort. Maschinen machen sich als Buhmann eben schlechter als Chinesen oder Polen.
Was ist das zweite Pseudoargument?Das ist auch so eins für die Wahlreden: Wir müssen die Leute nur richtig ausbilden oder weiterbilden und schon ist das Beschäftigungsproblem gelöst. Nehmen wir mal an, man könnte tatsächlich alle fünf Millionen Arbeitslosen in Deutschland so fortbilden, wie sich die Politiker das vorstellen. Was wäre denn dann? Es gebe immer noch nicht genug Jobs. Die Zeiten der Massenarbeit ist vorbei. Wir werden nie wieder Tausende von Leuten sehen, die aus den Fabriktoren strömen. In Zukunft wird Arbeit etwas für die Eliten sein. Für besondere Aufgaben wird man immer noch die Top-Ärzte, Top-Anwälte oder Top-Designer brauchen. Aber Durchschnittsqualität kann ein Computer oder ein Roboter billiger liefern.
Wo liegt der dritte Fehler?
Ah, die sozialen Systeme. Darüber sprechen Sie hier schon seit Jahren, nicht wahr? Nun, ich will nicht sagen, dass es in Deutschland keinen Reformbedarf gibt. Aber wenn jemand daran denkt, den Weg der USA einzuschlagen, dann kann ich davor nur warnen. Je härter sie die Sozialsysteme beschneiden, desto eher tauchen die Probleme an anderer Stelle wieder auf. Schlechtere Gesundheit, größere Armut, weniger Sicherheit, mehr Kriminalität. Natürlich ist die US-Arbeitslosenquote niedriger als die deutsche. Aber bei uns sitzen allein zwei Millionen Leute in den Gefängnissen. Meinen Sie, das ist keine versteckte Arbeitslosigkeit? Glauben Sie mir, sie sind hier immer noch besser dran.*
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lol warum kopiert hier jeder meinen link??
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ups... schrieb:
zeit für die mittagspause!
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/916564?_seite=1
