Was verdient man als priv.Arbeitsvermittler?



  • Ein Freund meint er würde mit seiner 1-Mann-Firma als "Privater Arbeitsvermittler" vom Arbeitsamt eine Provision (oder was auch immer)
    in Höhe von 1000 bis 2000 Euro bekommen. Pro vermitteltem Arbeitslosen.
    Ich halte das ja für total gesponnen...was meint ihr ?

    Ich glaub wenn es die Kohle da gibt dann mach ich das auch 🕶 🤡



  • Hallo

    kann schon sein. Aber überleg mal, wie wahrscheinlich es ist einen Arbeitslosen zu vermitteln. Wenn das so einfach wäre, würde das Amt die Aufgabe ja nicht abgeben...
    Und wenn es der Vermittler doch schafft, ist das Amt einen "Kunden" los, der dann kein Geld mehr kostet. Also sind alle glücklich.

    bis bald
    akari



  • Der ehemalige Arbeitsminister Walter Riester führte den Vermittlungsgutschein zum 27.03.2002 als Teil des "Job AQTIV"-Gesetzes ein. Wer seit mindestens drei Monaten Arbeitslosengeld bzw. Arbeitslosenhilfe bezieht oder in einer Maßnahme (ABM, SAM) arbeitet, kann vom Arbeitsamt einen Vermittlungsgutschein anfordern. Damit kann für drei Monate eine private Arbeitsvermittlung beauftragt werden. Diese bekommt vom Arbeitsamt eine Provision, wenn sie für wenigstens drei Monate eine sozialversicherungspflichtige Stelle mit mindestens 15 Wochenarbeitsstunden beschafft hat. Die ersten 1000 Euro Provision fließen nach der Einstellung, der Rest wird fällig, wenn der Job sechs Monate überdauert.
    Die Vermittlungsprovision des Arbeitsamts beträgt 1500 Euro, wenn der Vermittelte länger als 6 Monate arbeitslos war, 2000 Euro, wenn der Vermittelte 6-9 Monate arbeitslos war, und 2500 Euro, wenn der Vermittelte länger als 9 Monate arbeitslos war.

    aber du stellst dir das einfacher vor als es ist, ausserdem wird damit viel unfug getrieben:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,362287,00.html


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