Seid ihr bereit für die Opfer in New Orleans zu spenden?



  • Den amis würde ich auch nichts spenden.

    Zuerst einmal unseren (österreichischen) Opfern und dann denen helfen die es brauchen.

    Neben einer prinzipiellen Abneigung gegenüber den amis gibt es auch noch andre Gründe. (1 % der Militärausgaben für die Sturmsicherheit ausgeben hätte wohl gereicht.)

    Andre Frage. Wer baut eine Stadt eigentlich in so einer beschissenen Region??? Unter dem Meeresspiegel und obdrein von Wasser umgeben. Die Franzosen können nicht die alleinige Schuld haben. (Das french Viertel wurde zuletzt überflutet)



  • 0x00000001 schrieb:

    Gestern Nacht kam im Fernsehen ein Interview mit einem Mann, der zuerst ganz aufgelöst erzählt dass sein ganzen Haus fortgespült wurde. Als nächstes erzählter er dass er seine Frau nicht mehr halten konnte und sie fortgespült wurde. Und zuguterletzt macht die Kamera einen schwenk und zeigt seine beiden kleinen Kinder die neben ihm stehen während die Reporterin anfängt zu flennen.

    Jaja, den Fernsehpreis für die Reporterin, die am besten Mitgefühl heucheln kann, kennt man ja... 🙄 Sicher fühlt sich der Mann, der gerade mit dem Laster nen Schüler plattgewalzt hat auch nicht gerade gut. Aber mit einer riesen Katastrophe im Hintergrund ist das ganze ja viel ... äh... besser?

    Ich würde vielleicht spenden, damit die da ein Feldlazarett oder so aufbauen können. Das können sich die Organisationen dort aber locker leisten. Also sollte man vielleicht lieber Geld an Länder schicken, wo mehr Leute schlimmere Qualen erleiden. Hmm... wie heißen diese Länder nochmal...? Die, die nie in den Nachrichten kommen, weils zu langweilig geworden ist? Ach, mir fällts einfach nicht ein. 🙄



  • Heter Puth schrieb:

    Ben04 schrieb:

    Spenden tue ich grundsätzlich nicht solange ich nicht darum gebeten werde.

    Bitteee!!!!11 😃

    und es einen Grund dafür gibt. 😉

    Peace_VsC schrieb:

    Wahrnungen von Umweltschutorganisationen oder Experten
    habt ihr schon mal gesehn das den Empfehlungen zu der zufriedenheit der experten nachgegenagen wird

    Ich würde es schon zuverlässig einstufen als Umweltschutzorganisationen. Ich hab ein paar Recherchen im Internet diesbezüglich gemacht und es ist sehr schwer überhaupt etwas über die Hurrikanvorbereitung dieser Region zu finden. Was ich allerdings gefunden habe ist folgendes:
    http://ftd.de/pw/in/19982.html
    Katerina hatte also eine Geschwindigkeit von 234 kmh. Von dieser Quelle:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Galveston,_Texas#Galveston.27s_Rise_and_the_Hurricane_of_1900
    weiß ich, dass es vor gut 100 Jahren einen Hurrikan gab der, für Hurrikanverhältnisse, recht nahe an New Orleans vorbeikam. Dieser hatte eine geschätzte Geschwindigkeit (Messapparate hielten nicht stand) von etwa 135 mph = 217 kmh. Kann auch gut mehr gewesen sein also in etwa gleichstark. Die Tatsache, dass es nicht der erste Sturm war sollte doch als überzeugendes Argument für die Verlässlichkeit reichen. Offensichtlich war New Orleans bei weitem nicht auf einen solchen Sturm vorbereitet. Von Überschätzt kann also nicht die Rede sein.

    Gut man kann vielleicht argumentieren, dass die Vorbereitung teurer gewesen wäre als der Wiederaufbau aber in dem Fall braucht man ja auch nicht zu spenden da diese Situation ja vorhergesehen wurde.

    Gen.d.Pz.Tr.Seb schrieb:

    Wer baut eine Stadt eigentlich in so einer beschissenen Region??? Unter dem Meeresspiegel und obdrein von Wasser umgeben. Die Franzosen können nicht die alleinige Schuld haben. (Das french Viertel wurde zuletzt überflutet)

    Das gleiche könnte man über San Francisco, Neapel, Venedig oder Hamburg sagen.

    HEZ schrieb:

    Aber mit einer riesen Katastrophe im Hintergrund ist das ganze ja viel ... äh... besser?

    Dramatischer ist das Wort was du suchst.



  • HEZ schrieb:

    Jaja, den Fernsehpreis für die Reporterin, die am besten Mitgefühl heucheln kann, kennt man ja... 🙄

    Ach komm, hauptsache mal was anzweifeln obwohl Du es nicht gesehen hast. Wäre ich dort gestanden hätte ich wohl geflennt wie ein kleines Kind, denn es war das härteste das ich seit langem gesehen habe. Will auch nicht sagen dass es jetzt der Weltuntergang oder sonstwas wäre, nur wie manche hier ablästern stößt mir schon auf. Aber die Amis zu bashen ist ja gesellschaftlich weit akzeptiert, also nur zu.



  • Ben04 schrieb:

    Gen.d.Pz.Tr.Seb schrieb:

    Wer baut eine Stadt eigentlich in so einer beschissenen Region??? Unter dem Meeresspiegel und obdrein von Wasser umgeben. Die Franzosen können nicht die alleinige Schuld haben. (Das french Viertel wurde zuletzt überflutet)

    Das gleiche könnte man über San Francisco, Neapel, Venedig oder Hamburg sagen.

    Was ist mit Hamburg falsch?

    Vendig ist schon recht alt. Die Probleme mit dem Wasserspiegel gibt es aber noch nicht so lange. (Klimaveränderung?)

    Das San Francisco in einer Erdbebenzone liegt werden die auch nicht gleich gewusst haben.

    Aber New Orleans gleich von anfang an unter wasser und umgeben von wasser zu bauen???


  • Mod

    Ihr könntet euch doch glatt mit Osama bin Laden treffen und die Weltherrschaft für das islamische Volk aushandeln. Da fragt man sich doch wo die Fundamentalisten eigentlich leben: Hier in Mitteleuropa. Den unbegründeten und auf vollkommen unsachlicher Basis aufgebauten Antiamerikanismus findet man ja nichtmal im tiefsten Hinterland vom Irak. omfg, manche von euch sollten mal sehen woher euer letzter Rest Kohle kommt. Nämlich aus der Wirtschaft von Übersee.

    MfG SideWinder


  • Mod

    Wasser = Anbindung an den Rest der Welt und nicht Katastrophe jedes Jahr?

    MfG SideWinder



  • Gen.d.Pz.Tr.Seb schrieb:

    Aber New Orleans gleich von anfang an unter wasser und umgeben von wasser zu bauen???

    Die Niederländer haben gleich ihr fast ganzes Land unter dem Meeresspiegel gebaut. Was müssen die doof sein, ey.


  • Mod

    Daniel E. schrieb:

    Gen.d.Pz.Tr.Seb schrieb:

    Aber New Orleans gleich von anfang an unter wasser und umgeben von wasser zu bauen???

    Die Niederländer haben gleich ihr fast ganzes Land unter dem Meeresspiegel gebaut. Was müssen die doof sein, ey.

    Stimmt, diese Holländer :p 😃

    MfG SideWinder



  • 0x00000001 schrieb:

    Achja? Die haben bei uns schon mehr als ein paar Cent "investiert". Sie haben uns nicht nur befreit, sondern hinterher auch noch massig finanzhilfen zukommen lassen. So sind die halt, die bösen bösen Amis.

    Natürlich auch nicht aus ganz uneigennützigen Gründen 😉
    Trotzdem, was hier an Anti-Amerikanismus abgeht ist echt merkwürdig.



  • Rodney schrieb:

    0x00000001 schrieb:

    Achja? Die haben bei uns schon mehr als ein paar Cent "investiert". Sie haben uns nicht nur befreit, sondern hinterher auch noch massig finanzhilfen zukommen lassen. So sind die halt, die bösen bösen Amis.

    Natürlich auch nicht aus ganz uneigennützigen Gründen 😉
    Trotzdem, was hier an Anti-Amerikanismus abgeht ist echt merkwürdig.

    Sind halt Deutsche!

    Hauptsächlich alles Ossis, die auf die Wessis neidisch sind, die damals nämlich von den Amis nen Haufen Hilfegeld bekommen haben, während sie selber, die Ossis bei den Russen leer ausgingen.

    Fazit: Alles nur NEID!



  • howdy kumpel,
    ja ich will auf jeden fall spenden und dieses mal mache ich es auch. schliesslich ist new orleans noch was anderes als asian, das sind sozusagen nachbarn und es haette uns auch passieren koennen

    mfg,
    coolio



  • ach howdy nochmal,
    diese amerika feindlichkeit darf man nicht so ernst nehmen, ich habe in deutschland nur nette erfahrung gemacht,, ich glaube das ist meistens nur gerede im forum. im echten leben haben die meisten menschen nichts gegen amerikaner

    mfg,
    coolio



  • Ich würde spenden, wenn sie's bräuchten, aber ich denke die USA können das
    finanziell sehr gut alleine schaffen. Wesentlich sinnvoller finde ich das
    Angebot der Bundesregierung Trinkwasseraufbereitungsanlagen und ähnliches
    zu schicken - und auch dafür braucht Deutschland keine Spenden.

    In erster Linie muss es jetzt darum gehen den Menschen, die noch immer nicht
    evakuiert werden konnten oder kein sauberes Trinkwasser/Essen, zu helfen. Anti-
    Amerikanismus hat hier überhaupt nichts zu suchen. Genausowenig, wie ein
    "Selber Schuld" oder "Von denen würde doch auch nichts kommen".

    Dem Einzelnen (insbesondere den Armen) kann man wohl kaum die Schuld am Un-
    glück geben. Es hätte mehr getan werden müssen - aber hier stellt man bei
    jeder neuen Katastrophe auch fest, dass mehr hätte getan werden müssen.

    Ich glaube auch nicht, dass die USA uns im Stich lassen würden, wenn wir Hilfe
    bräuchten. Die Hilfsbereitschaft der amerikanischen Bevölkerung darf man nicht
    verachten. Ob die Regierung uns helfen würde ist natürlich eine politische
    Sache, aber ich bin mir recht sicher, dass sie es tun würde. Schließlich sind
    wir keine Todfeinde, sondern trotz Differenzen wichtige Handelspartner (in
    beide Richtungen, schließlich haben wir eine pos. Handelsbilanz).



  • Die Sache ist doch auch: Die wollen gar kein Geld aus dem Ausland.
    Wisst ihr, dass sogar Thailand damals bei der Katastrophe lange gezögert hat die Hilfsgelder anzunehmen? Warum? Aus "Stolz"! (sieht man mal wieder wie sinnvoll das ist 🙄 )

    Den ganzen "selbst Schuld"-Kram kann ich aber auch nicht mehr hören.



  • coolio schrieb:

    im echten leben haben die meisten menschen nichts gegen amerikaner

    Nee, stimmt. Hab gerade gestern erst selbst welche gebacken! 😉

    Aber mal ersthaft? Warum zum Teufel sollt ich in die USA spenden? Die Amis haben selbst mehr als genug Geld (auch, wenn sie Schulden ohne Ende machen, aber wer mehrstellige Milliardenbeträge für unsinnige Kriegsmaschinerie ausgeben muss 🙄 ).
    Um die Asiaten kümmert sich doch jetzt auch keiner, obwohl da die Taifune längswüten.

    Dazu habe ich auch eine lustige Feststellung gemacht:
    Kurz nachdem bekannt wurde, dass da bald ein Hurricane über die USA herfällt, gab es schon einen mehrere Bildschirme füllenden Wikipedia-Artikel mit sämtlichen Hintergründen und Details zu diesem Hurricane. Dieser Artikel änderte sich stündlich.
    Bis jetzt gibt es den Begriff "Talim" noch nichteinmal in der Wikipedia.
    Ich finde es echt lächerlich, wie hier (in diesem Zusammenhang, nicht >hier< in diesem Forum) selektiert wird und das "Interesse" variiert.



  • Irgendwie seltsam wie schnell im "Superstaat USA" garnichts mehr funktioniert. Schon damals beim Stromausfall 2003(?) brach mancherorts alles zusammen. Und jetzt in New Orleans dauerte es lange, bis Hilfskräfte anrückten um Überlebende zu evakuieren. Die militärisch unangreifbaren USA scheitern offenbar leicht an derartigen, inneren Krisen. Selbstverständlich wird im Falle des Falles mangels Krisenbewältigungs-Infrastuktur auch gleich das Kriegsrecht ausgerufen. Hier in Europa doch unvorstellbar, oder?



  • coolio schrieb:

    ach howdy nochmal,
    diese amerika feindlichkeit darf man nicht so ernst nehmen, ich habe in deutschland nur nette erfahrung gemacht,, ich glaube das ist meistens nur gerede im forum. im echten leben haben die meisten menschen nichts gegen amerikaner

    Schlicht der Unterschied zwischen eigenen Erfahrungen und Second-Hand Stereotypen/Vorurteilen...



  • BloodLord schrieb:

    Selbstverständlich wird im Falle des Falles mangels Krisenbewältigungs-Infrastuktur auch gleich das Kriegsrecht ausgerufen. Hier in Europa doch unvorstellbar, oder?

    Schwer zu sagen. Gab es in der Nachkriegszeit schon vergleichbares in Europa?
    Eine Millionen-Stadt innerhalb von Stunden fast komplett zerstört?



  • @ben04: Klasse, einen Trend an zwei Ereignissen zu bewerten. Willst du mal Medizin studieren?

    Frau Rice soll grad bekannt gegeben haben, das keine Hilfe abgelehnt wird 🙂
    (http://www.foxnews.com/story/0,2933,168203,00.html)

    Warum zum Teufel sollt ich in die USA spenden?

    Du spendest einer Oranisation, die Leute und Material dorthin schickt. Die Situation scheint ziemlich außer Kontrolle zu sein, und ein Großteil der US-Armee ist grad' nicht zu Hause. Auch wenn mir letzteres nicht paßt, seh' ich keinen Anlaß zu Schadenfreude. Aber wenn Dir dein Geld am Arsch festgebacken ist, dann laß es halt.

    @tz6: du bist so doof wie'n blondieres Brot.


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