Kommen die Einsteins von morgen wieder aus Deutschland?
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(die guten Gehälter bekommen sie ja wohl nicht umsonst)
Wohl eher für die Forschung in der Wissenschaft als für die Ausbildnug von Studierenden?!
MfG SideWinder
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SideWinder schrieb:
(die guten Gehälter bekommen sie ja wohl nicht umsonst)
Wohl eher für die Forschung in der Wissenschaft als für die Ausbildnug von Studierenden?!
MfG SideWinder
Lebst du in der Traumwelt und denkst ernsthaft, dass jeder Professor forscht?
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Hallo,
ich habe da auch kürzliche drüber nachgedacht, aber nicht über Naturwissenschaftler, sondern über Künstler. Ist das heute noch möglich? Oder gibts einfach zu viel Schrott bzw. zu viele gute Leute, um die wirklichen Genies herauszufiltern?! Wäre Beethoven heute auch noch ein Star, und würde man ihn später als Genie bezeichnen? Oder Goethe? Oder Schiller?
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chomsky0 schrieb:
die guten Gehälter bekommen sie ja wohl nicht umsonst
Welche guten Gehälter? Da gibt es ne Besoldungstabelle:
http://www.lbv.bwl.de/service/gehaltstabellen/beamte/besoldungstabelleab082004.pdf
Die Professoren werden (bzw. wurden bis vor kurzem) wohl hauptsächlich nach C3 oder C4 bezahlt. Ich finde, das ist nicht so viel. Wenn man das mit Gehältern in der Wirtschaft bei Berufen mit entsprechender Qualifikation vergleicht, dann ist das sogar jämmerlich wenig.
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Carsten ich denke nicht, das solche Künstler heute schon erkannt werden können. Dazu gibt es, wie du selber sagst, viel zu viel Trara und Schrott.
Kulturerbe ist dann das, was bleibt, wenn der Medienrummel verzogen ist.
Gerade in der Literatur sind ja die berümtesten Werke mit zeitlosen Fragen beschäftigt. Schund gab es auch schon früher, er konnte sich nur nicht so verbreiten.
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Gregor@Home schrieb:
chomsky0 schrieb:
die guten Gehälter bekommen sie ja wohl nicht umsonst
Welche guten Gehälter? Da gibt es ne Besoldungstabelle:
http://www.lbv.bwl.de/service/gehaltstabellen/beamte/besoldungstabelleab082004.pdf
Die Professoren werden (bzw. wurden bis vor kurzem) wohl hauptsächlich nach C3 oder C4 bezahlt. Ich finde, das ist nicht so viel. Wenn man das mit Gehältern in der Wirtschaft bei Berufen mit entsprechender Qualifikation vergleicht, dann ist das sogar jämmerlich wenig.
Soso, du findest ein Gehalt zwischen 3000 und 6000 EUR also nicht GUT. Alles klar...
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chomsky0 schrieb:
Soso, du findest ein Gehalt zwischen 3000 und 6000 EUR also nicht GUT. Alles klar...
Nö, finde ich nicht gut. Guck dir mal die ct-Gehaltsumfrage an. Hier mal das wichtige Diagramm davon:
http://www.heise.de/ct/05/06/102/bild7.jpg
Das höchste da ist "Uni-Studium mit Abschluss". Ein Professor hat eine höhere Qualifikation. Zumindest wäre dort ein gutes Gehalt (nach 10 Jahre) wohl etwa im Bereich über 80.000€ jährlich. Was dadrunter ist, halte ich für Durchschnitt. Aus meiner Sicht wären für Professoren Maximalgehälter von 100.000€ in Ordnung, mit einer entsprechenden Staffelung bis dort. Ein Maximalgehalt von etwa 72.000 im Jahr halte ich eindeutig für zu wenig. ...und jetzt muss man da mal die "Reichensteuer" der SPD einordnen, die erst ab 250.000€ Jahresgehalt anfängt. Wen soll die eigentlich treffen?
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Die Professoren arbeiten ja nicht nur an der Uni... Und das Lehren ist bei den
meisten wohl eher eine Nebentätigkeit.
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energyzer schrieb:
Die Professoren arbeiten ja nicht nur an der Uni... Und das Lehren ist bei den
meisten wohl eher eine Nebentätigkeit.Das kann ich bestätigen. Nahezu ALLE Profs arbeiten nebenbei in der Wirtschaft (meistens sind sie selbstständig oder arbeiten als Berater). Vormittags leiern sie dann eben gelangweilt ihr Skript von 1990 runter. Die paar die nicht nen Nebenjob haben, forschen dann meistens.
Zu der Topaktuellen Umfrage der ct: Der Durchschnitts ITler verdient also nach 10Jahren ca 60000€ brutto, das sind grob 40k EUR oder 3333 EUR im Monat. Und jetzt schau nochmal in der Gehaltsliste für Profs was die nach 10 Jahren bekommen. Oh, und man sollte nicht den Arbeitsaufwand vergessen. Wenn ich mir so den Stress mancher Profs ansehe, is ihr Gehalt exorbitant hoch
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chomsky0 schrieb:
energyzer schrieb:
Die Professoren arbeiten ja nicht nur an der Uni... Und das Lehren ist bei den
meisten wohl eher eine Nebentätigkeit.Das kann ich bestätigen. Nahezu ALLE Profs arbeiten nebenbei in der Wirtschaft (meistens sind sie selbstständig oder arbeiten als Berater). Vormittags leiern sie dann eben gelangweilt ihr Skript von 1990 runter. Die paar die nicht nen Nebenjob haben, forschen dann meistens.
Zu der Topaktuellen Umfrage der ct: Der Durchschnitts ITler verdient also nach 10Jahren ca 60000€ brutto, das sind grob 40k EUR oder 3333 EUR im Monat. Und jetzt schau nochmal in der Gehaltsliste für Profs was die nach 10 Jahren bekommen. Oh, und man sollte nicht den Arbeitsaufwand vergessen. Wenn ich mir so den Stress mancher Profs ansehe, is ihr Gehalt exorbitant hoch
1. Ich kann das nicht bestätigen. Ich kenne nahezu keinen Professor, der es sich neben seiner Tätigkeit in der Universität noch leisten kann, in der freien Wirtschaft zu arbeiten.
2. Die Gehälter, die Professoren kriegen, sind natürlich auch brutto. Ich weiß nicht, warum du da plötzlich brutto gegenber netto vergleichst. Auch Professoren müssen Steuern zahlen und und und.
3. Worum ging es hier noch mal? Um die "Genies" von morgen. Glaubst du, die kann man durch solche Gehälter nach Deutschland locken? Ist deren Arbeit weniger Wert als die eines Managers? Im Fernsehen haben sie letzt für einen durchschnittlichen Manager ein Gehalt von 150.000€ angenommen. Also ich finde, dass da ein deutliches Ungleichgewicht herrscht. Natürlich haben die Spitzenleute in Deutschland einen starken Anreiz, ins Ausland zu gehen, wo sie vielleicht deutlich mehr für ihre Arbeit rausholen können. Wenn hier in Deutschland beim Verdienst für diese Spitzenleute irgendwann am Ende der Karriere an einer Stelle Schluss ist, die letztendlich ein durchschnitlicher Absolvent der Uni schon viel früher erreicht, dann muss der sich doch verarscht vorkommen.
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Ich finde ihr habt Recht. Mehr Geld für mich!

Bye, TGGC