Grüne und CDU beerdigen Jamaika



  • ich meinte damit: wer eh schon ends kohle hat, nicht wirklich was arbeiten muss und es trotzdem mehr wird, der hat ein anderes verständnis dafür was "gerechte besteuerung" ist, als einer der 14 stunden am tag arbeitet wie ein blöder, und dann mal flux die hälfte gezockt bekommt, weil das so gerecht ist. natürlich bekommt der mehr geld. aber ich finde dieses geld steht ihm verdammt nochmal zu. ein normaler arbeiter arbeitet 8 stunden am tag mit mittagspause, schimpft über die besserverdiener, weis aber nicht was die oft schuften. glaube durchaus, dass viele dieser leute wenn sie problemlos wechseln könnten (also von ihrem gemütlichen 8 stunden tag in den stressigen 14 stunden tag) das NICHT machen würden.
    sich selber auf den vergleichsweise faulen arsch setzen aber schimpfen und wollen dass die anderen alles bezahlen.



  • @Korbinian:
    Ist schon richtig, dass viele der Besserverdiener eine große Verantwortung tragen und auch wirklich viel arbeiten. Solange das Verhältnis Arbeit/Verdienst stimmt, habe ich kein Problem damit. Aber bei vielen Topmanagern aus der Industrie sehe ich das Verhältnis nicht.

    Ich würde es ihnen gönnen, wenn sie 80.000 - 90.000 € im Jahr verdienen. Aber ich verstehe die Jenigen nicht, die 100.000 - (open end) pro Jahr verdienen. Da sehe ich beim besten Willen das Verhältnis nicht. Und wenn man ein Steuersystem schafft, dass diesen Leuten das Geld aus der Tasche zieht, finde ich es gut und gerecht.



  • Korbinian schrieb:

    ich meinte damit: wer eh schon ends kohle hat, nicht wirklich was arbeiten muss und es trotzdem mehr wird, der hat ein anderes verständnis dafür was "gerechte besteuerung" ist, als einer der 14 stunden am tag arbeitet wie ein blöder, und dann mal flux die hälfte gezockt bekommt, weil das so gerecht ist. natürlich bekommt der mehr geld. aber ich finde dieses geld steht ihm verdammt nochmal zu. ein normaler arbeiter arbeitet 8 stunden am tag mit mittagspause, schimpft über die besserverdiener, weis aber nicht was die oft schuften. glaube durchaus, dass viele dieser leute wenn sie problemlos wechseln könnten (also von ihrem gemütlichen 8 stunden tag in den stressigen 14 stunden tag) das NICHT machen würden.
    sich selber auf den vergleichsweise faulen ***** setzen aber schimpfen und wollen dass die anderen alles bezahlen.

    Während im (Kranken-)Pflegedient an Sonn- und Feiertagen natürlich im Sichtdient
    für lau gearbeitet werden muss, haben unsere wesentlich besser bezahlten
    Politiker, nach eigenem Bekunden, soviel Zeit das sich noch ein paar Nebenjobs
    zulegen müssen um ausgelastet zu sein. Ist es das was du unter gerecht verstehst,
    oder hab ich dich da missverstanden. 😕

    Ein Erklärung mehr warum diese Dilletanten nichts, aber auch absolut garnichts,
    geregelt bekommen. Wenn die nach Leistung bezahlt würden, was sie selbst so
    grossartig propagieren, dann müssten die noch was zuzahlen, was aber dank
    lukrativer Nebenjobs wahrscheinlich kein Problem wäre.



  • yet_another_kenner schrieb:

    Ich würde es ihnen gönnen, wenn sie 80.000 - 90.000 € im Jahr verdienen. Aber ich verstehe die Jenigen nicht, die 100.000 - (open end) pro Jahr verdienen. Da sehe ich beim besten Willen das Verhältnis nicht. Und wenn man ein Steuersystem schafft, dass diesen Leuten das Geld aus der Tasche zieht, finde ich es gut und gerecht.

    Wieviel sollten die denn deiner Meinung nach von den 100.000€ abgeben?



  • yet_another_kenner schrieb:

    @Korbinian:
    Ist schon richtig, dass viele der Besserverdiener eine große Verantwortung tragen und auch wirklich viel arbeiten. Solange das Verhältnis Arbeit/Verdienst stimmt, habe ich kein Problem damit. Aber bei vielen Topmanagern aus der Industrie sehe ich das Verhältnis nicht.

    Ich würde es ihnen gönnen, wenn sie 80.000 - 90.000 € im Jahr verdienen. Aber ich verstehe die Jenigen nicht, die 100.000 - (open end) pro Jahr verdienen. Da sehe ich beim besten Willen das Verhältnis nicht. Und wenn man ein Steuersystem schafft, dass diesen Leuten das Geld aus der Tasche zieht, finde ich es gut und gerecht.

    Welche dieser Grossverdiener tragen denn noch Verantwortung bzw. persönliches
    Risiko ? Alle sind doch nur Top-Angestellte die sich im Falle des Versagens
    mit Millionenabfindung in den Ruhestand oder wahrscheinlich, dank Vitamin B,
    in die nächste Führungsetage wechseln.



  • Redhead schrieb:

    Während im (Kranken-)Pflegedient an Sonn- und Feiertagen natürlich im Sichtdient
    für lau gearbeitet werden muss

    Ja. Und ganz negativ finde ich in diesem Zusammenhang, dass sich die Sonn- und Feiertagszuschläge, die diese Arbeiter erhalten, nichtmal positiv auf deren spätere Renten auswirken. Die Politiker, die dieses System so beibehalten wollen, sind echt unmenschlich. 🙂


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