Europa kapituliert vor Türkei



  • wo sind wir denn christlich geprägt? oder auch: wie oft scheißen wir denn auf unsere christliche prägung?



  • scrub schrieb:

    wo sind wir denn christlich geprägt? oder auch: wie oft scheißen wir denn auf unsere christliche prägung?

    Unsere gesamte Kultur ist christlich geprägt. Z.B. basiert unser Grundgesetz aus Werten, die sich von christlichen Moralvorstellungen ableiten.



  • Okay, lenken wir es mal ins sachliche:

    1. Ich wage es zu behaupten, das genau der gegenteilige Effekt eintreten wird. Durch die Förderungen durch die EU wird ein gewisser wirtschaftlicher Standard in der Türkei etabliert und gehalten werden, was radikalen kräften das Wasser abgraben wird. Dadruch wird die Demokratie in der Türkei gestärkt werden und die Türkei für die dauerhafte Stabilisierung der nah-ost Staaten beitragen.

    2. Aussagen darüber zu treffen das Kulturen inkompatibel zueinander sind, sind schlichtweg falsch. Die Kultur ist das Produkt von Entwicklung. Jede Kultur entwickelt sich in sich weiter und wird von äußeren Faktoren verändert. Dabei kommt es auch zu Kulturdurchmischungen. Das geschah die letzten Jahrtausende hindurch und daran wird sich auch nichts ändern. Die Globalisierung beschleunigt diesen Prozess so das zu erwarten ist, das sich alle Kulturen der Welt angleichen werden und nur noch nur reginale feinheiten unterscheidbar sein werden.

    Bitte widerlegen

    Gruß,

    Rastachiller

    P.S.: @Frank P. Wo ist denn der unterschied zwischen der christlichen und der islamischen Kultur? Hast du denn den Koran und die Bibel mal gelesen?



  • Frank P. schrieb:

    scrub schrieb:

    wo sind wir denn christlich geprägt? oder auch: wie oft scheißen wir denn auf unsere christliche prägung?

    Unsere gesamte Kultur ist christlich geprägt. Z.B. basiert unser Grundgesetz aus Werten, die sich von christlichen Moralvorstellungen ableiten.

    blablabla. welche christlichen moralvorstellungen denn? die, die uns die amtskirche vorbetet? oder etwa meine persönlichen, die ich mit selber aus der bibel zusammenstelle? inwiefern ist z.b. unser goldenes-kalb-tanzclub christlich geprägt?



  • Man braucht eine Bibel, um festzustellen, dass Menschen Grundrechte haben? Das ist eigentlich ziemlich erbärmlich...



  • Rastachiller schrieb:

    Okay, lenken wir es mal ins sachliche:

    1. Ich wage es zu behaupten, das genau der gegenteilige Effekt eintreten wird. Durch die Förderungen durch die EU wird ein gewisser wirtschaftlicher Standard in der Türkei etabliert und gehalten werden, was radikalen kräften das Wasser abgraben wird. Dadruch wird die Demokratie in der Türkei gestärkt werden und die Türkei für die dauerhafte Stabilisierung der nah-ost Staaten beitragen.

    2. Aussagen darüber zu treffen das Kulturen inkompatibel zueinander sind, sind schlichtweg falsch. Die Kultur ist das Produkt von Entwicklung. Jede Kultur entwickelt sich in sich weiter und wird von äußeren Faktoren verändert. Dabei kommt es auch zu Kulturdurchmischungen. Das geschah die letzten Jahrtausende hindurch und daran wird sich auch nichts ändern. Die Globalisierung beschleunigt diesen Prozess so das zu erwarten ist, das sich alle Kulturen der Welt angleichen werden und nur noch nur reginale feinheiten unterscheidbar sein werden.

    Bitte widerlegen

    Gruß,

    Rastachiller

    P.S.: @Frank P. Wo ist denn der unterschied zwischen der christlichen und der islamischen Kultur? Hast du denn den Koran und die Bibel mal gelesen?

    Es könnte ein mäßigender Einfluss ausgehen, das stimmt. Allerdings zeigt, zum Beispiel Saudi-Arabien, dass wohlhabend nicht unbedingt gemäßigt heißen muss. Die Terroristen, die in das WTC flogen waren keine armen Menschen. Das Wohlstand Extrmismus dämpft hat anscheinend keine universelle Gültigkeit.

    Ich habe mich absichtlich nicht auf die heiligen Schriften bezogen, wenngleich ich meine, das Neue Testament (und das ist das für das Christentum maßgebende)ist wesentlich friedlicher als der Koran. Vergleiche mal das Leben Jesu' und Mohameds.

    Vergleiche doch mal die Rechtssysteme in europäischen und islamischen Staaten. In beiden Fällen sind sie stark von der jeweiligen Religion beeinflusst.

    Gruß
    Frank



  • scrub schrieb:

    Frank P. schrieb:

    scrub schrieb:

    wo sind wir denn christlich geprägt? oder auch: wie oft scheißen wir denn auf unsere christliche prägung?

    Unsere gesamte Kultur ist christlich geprägt. Z.B. basiert unser Grundgesetz aus Werten, die sich von christlichen Moralvorstellungen ableiten.

    blablabla. welche christlichen moralvorstellungen denn? die, die uns die amtskirche vorbetet? oder etwa meine persönlichen, die ich mit selber aus der bibel zusammenstelle? inwiefern ist z.b. unser goldenes-kalb-tanzclub christlich geprägt?

    Absolvier mal ein Semester Politik-Grundstudium, dann wirst du es hoffentlich gelernt haben.



  • Frank P. schrieb:

    Absolvier mal ein Semester Politik-Grundstudium, dann wirst du es hoffentlich gelernt haben.

    ach und schon wieder sich selbst die Basis für anständige Diskussion entzogen. Schade aber auch.

    amüsiert,
    Rastachiller



  • HEZ schrieb:

    Man braucht eine Bibel, um festzustellen, dass Menschen Grundrechte haben? Das ist eigentlich ziemlich erbärmlich...

    Die Moralvorstellungen haben ihren maßgeblichen Ursprung in der christlichen Religion. Aus diesen Moralvorstellungen haben sich die Ansichten zu Menschenrechten entwickelt, wie sie sich, z.B. in der französichen Revolution manifestierten.



  • wo wir uns mit unserer geschichte auseinander gesetzt haben, wird in der türkei einfach nicht beachtet, ich denk da auch an die geschichte mit dem schulbuch

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Massengrab_Armenier_1918.jpg



  • Rastachiller schrieb:

    Frank P. schrieb:

    Absolvier mal ein Semester Politik-Grundstudium, dann wirst du es hoffentlich gelernt haben.

    ach und schon wieder sich selbst die Basis für anständige Diskussion entzogen. Schade aber auch.

    amüsiert,
    Rastachiller

    Wohl keine Argument mehr? Schade aber auch.



  • Frank P. schrieb:

    Rastachiller schrieb:

    Frank P. schrieb:

    Absolvier mal ein Semester Politik-Grundstudium, dann wirst du es hoffentlich gelernt haben.

    ach und schon wieder sich selbst die Basis für anständige Diskussion entzogen. Schade aber auch.

    amüsiert,
    Rastachiller

    Wohl keine Argument mehr? Schade aber auch.

    Da du um meine Argumente herumnavigierst und nur auf die Antwortest auf die du lust hast, bedarf das wohl keiner weiteren Erklährung mehr. Genauso wie dein Kommentar mit dem Politik-Grundstudium, bei dem es auch keiner weiteren Erklärung bedarf warum es amüsant ist.

    Gruß,
    Rastachiller



  • Argumente? Für Argumente müsste man die ganze "Diskussion" von vorne beginnen. Bisher hatte ich eher den Eindruck einer entspannten alkoholgeschwängerten Stammtischrunde. Wie man es eben hier gewöhnt ist. Wer eine sachliche, vernünftige Diskussion will, sollte auf die Art auch beginnen. Sonst wird das nix. Außerdem finde ich, dass die Bedienung ordentlich Holz vor der Hütte hat.



  • Frank P. schrieb:

    Rastachiller schrieb:

    Okay, lenken wir es mal ins sachliche:

    1. Ich wage es zu behaupten, das genau der gegenteilige Effekt eintreten wird. Durch die Förderungen durch die EU wird ein gewisser wirtschaftlicher Standard in der Türkei etabliert und gehalten werden, was radikalen kräften das Wasser abgraben wird. Dadruch wird die Demokratie in der Türkei gestärkt werden und die Türkei für die dauerhafte Stabilisierung der nah-ost Staaten beitragen.

    2. Aussagen darüber zu treffen das Kulturen inkompatibel zueinander sind, sind schlichtweg falsch. Die Kultur ist das Produkt von Entwicklung. Jede Kultur entwickelt sich in sich weiter und wird von äußeren Faktoren verändert. Dabei kommt es auch zu Kulturdurchmischungen. Das geschah die letzten Jahrtausende hindurch und daran wird sich auch nichts ändern. Die Globalisierung beschleunigt diesen Prozess so das zu erwarten ist, das sich alle Kulturen der Welt angleichen werden und nur noch nur reginale feinheiten unterscheidbar sein werden.

    Bitte widerlegen

    Gruß,

    Rastachiller

    P.S.: @Frank P. Wo ist denn der unterschied zwischen der christlichen und der islamischen Kultur? Hast du denn den Koran und die Bibel mal gelesen?

    Es könnte ein mäßigender Einfluss ausgehen, das stimmt. Allerdings zeigt, zum Beispiel Saudi-Arabien, dass wohlhabend nicht unbedingt gemäßigt heißen muss. Die Terroristen, die in das WTC flogen waren keine armen Menschen. Das Wohlstand Extrmismus dämpft hat anscheinend keine universelle Gültigkeit.

    Ich habe mich absichtlich nicht auf die heiligen Schriften bezogen, wenngleich ich meine, das Neue Testament (und das ist das für das Christentum maßgebende)ist wesentlich friedlicher als der Koran. Vergleiche mal das Leben Jesu' und Mohameds.

    Vergleiche doch mal die Rechtssysteme in europäischen und islamischen Staaten. In beiden Fällen sind sie stark von der jeweiligen Religion beeinflusst.

    Gruß
    Frank

    Hallo Rastachiller,
    du batest darum, deine Aussagen zu widerlegen. Ich tat dies.
    Offenbar kannst du dem nicht widersprechen, so werte ich deine Nichtantwort als Zustimmung.

    Gruß
    Frank



  • Na schön, wenns sonst niemand macht:

    1. hast du falsch interpretiert. Es geht nicht darum, der Türkei Geld in den Arsch zu blasen. Es geht um gezielten und kontrollierten Aufbau. Die Saudis haben praktisch "einfach so" Geld bekommen.

    An 2. hast du komplett vorbei geredet.



  • Frank P. schrieb:

    Die Moralvorstellungen haben ihren maßgeblichen Ursprung in der christlichen Religion.

    ach, shit christentum. der muslim darf 4 frauen haben, jedenfalls wenn er sie durchfüttern kann. das ist doch gar nicht so unmoralisch 😉



  • HEZ schrieb:

    Na schön, wenns sonst niemand macht:

    1. hast du falsch interpretiert. Es geht nicht darum, der Türkei Geld in den ***** zu blasen. Es geht um gezielten und kontrollierten Aufbau. Die Saudis haben praktisch "einfach so" Geld bekommen.

    An 2. hast du komplett vorbei geredet.

    Es ging darum, ob Wohlstand grundsätzlich Extremismus dämpft. Und nicht darum, wie der Reichtum zu stande kommt. Übrigens haben die Saudis eine Gegeleistung gebracht und das Geld nicht einfach so in den *piep* geblasen bekommen... .

    Antworte ich halt auch zu Punkt 2, wenn ihr es unbedingt wollt. Die Geschichte (ja, sie ist auch ein univeritärer Studiengang und keine Märchenstunde) hat gezeigt, dass Multikulturelle Gesellschaften sehr häufig in Bürgerkrieg enden. Vielleicht würde das Experiment mit der Türkei nicht so ausfallen, aber warum sollte man das Risiko eingehen, wenn es völlig unnötig ist?

    Ich habe auch auf das "P.S." geantwortet.



  • Für Schreihälse und Abgehauene 🙂
    http://www.tcberlinbe.de/de/turkei/politik.htm



  • @Frank

    Ein "gewisser wirtschaftlicher Standard" muss nicht "alle haben mehr Geld heißen". Aber gut, ich würde jetzt genauso viel interpretieren wie du, wenn ich versuchen würde, mehr heraus zu ziehen.

    Warum überhaupt von einer Kulturvermischung ausgegangen wird, kann ich eigentlich auch nicht ganz verstehen. Aber anscheinend gehen beide Seiten davon aus, also überlass ich denen mal das Urteil über die Vor- und Nachteilschätzungen.

    Die Antwort auf das PS hab ich bemerkt, aber nicht zu den Aussagen gezählt, die du angeblich beantwortet hattest.



  • Frank P. schrieb:

    Die beiden Belagerungen Wiens, 1529 und 1683, welche durch extreme Graumsamkeiten der Angreifer, wie z.B. Gefangenverbrennungen, gekennzeichnet waren, waren große Monumente des europäischen Widerstandswillens ohne den wir nicht in unserem abendländischen Kulturkreis leben würden. Die Abwendung der zweiten Belagerung stellt zudem ein großes Beispiel innereuropäischer Kooperation dar, wurde der Sieg doch durch österreichische, deutsche und polnische Heere errungen.
    Sollen diese Opfer vergebens sein?

    Engländer und Franzosen haben sich aber mit Absicht nicht daran beteiligt, weil
    sie auf den Untergang der Habsburger spekulierten, von Einheit kann also
    damals keine Rede sein. Zu dem die Türken um ein Haar Wien eingenommen hätten,
    wenn die Wiener nicht noch die letzte Mine entschärft hätten.

    Wenn wir Demokratie und westliche Werte auch in die Arabischen Länder tragen wollen,
    ist die Türkei wohl ein ganz guter anfang. Es ist ja keine Aufnahmegarantie.


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