Katastrophen 2005
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Talla schrieb:
Deine Schlussfolgerung dass Klima gleich Wandel bedeutet und deshalb nie ein Wandel feststellbar ist, ist falsch! Statistisch bereinigt über einen genügend großen Zeitraum kann man schon ein "bestimmtes" Klima ermitteln
eben nicht! also nicht in dem sinne, daß man durchschnittswerte finden kann um sich bei abweichungen sorgen zu machen. man kann allenfalls sachen wie die fraktale dimension herausfinden. faktoren zur fehlerverstärkung und selbstähnlichkeit. aber kein arithmentisches mittel zieht.
und das kann sich, wie du richtig gesagt hast ändern. Und gerade diese Äderung über einen großen Zeitraum bezeichnet der Klimawandel.
kurzfristige fluktuationen über wenige hundert jahre sind genauso normal wie ganz kurzfristige über tage und stunden und wie nicht so kurzfristige über 1000 und 10000 jahre.
Viele Menschen denken zu kurzfristig und meinen Klima ist die Witterung und das Wetter das sie momentan erleben(auch in ein paar Jahren)
ja, du. auch 1000000 jahre sind zu kurzfristig, um einen mittelwert sinnvoll bestimen zu können.
Nun aber zu der Rolle die der Mensch spielt. Fakt ist dass der Mensch seine Umwelt beeinflusst, und Fakt ist auch dass er das momentan eher negativ tut.
nein, positiv. ich will orangen im garten haben. und die heizölpreise sind mir auch zu hoch und ich würde lieber weniger für heizung ausgeben müssen.
Inwieweit der Mensch nun wirklich Anteil hat, lässt sich noch nicht bemessen.
ok.
Fakt ist aber das sich das System in den letzten Jahrzehnten schon verändert hat. Gletscher schmelzen ab, verschiedene durchschnittliche Temperaturen steigen an, usw. Ob nun wirklich der Mensch dran Schuld ist, möchte ich nicht sagen, aber dass das was wir momentan so anstellen auf Dauer nicht gut ist, müsste jeden klar sein!
weiß nicht. wer braucht gletscher?
Nun mal zu diesem Jahr: Es ist in der Tat eine Menge passiert, den Tsunami letztes Weihnachten kann man ja praktisch auch noch dazu zählen. Abgesehen von menschlich verursachten Katastrophen kommen viele starke Erdbeben wie zuletzt in Pakistan dazu, eine extrem aktive Sturmsaison auf dem Atlantik aber auch auf den anderen Ozeanen ist/war viel los, dazu Starkniederschläge + Überflutungen(Alpen diesen Sommer) und auch die Sonne ist unerwartet aktiv mit ein paar gewaltigen Flares dieses Jahr.
ich werde von so meldungen seit jahrzehnten genervt. naja, anfangs war es noch fastinierend und beängstigend. inzwischen werden die meldungen dümmer (begründungen sind nicht notwendig, es glaubt eh jeder, daß die erde umkippt) und fallen zu immer unpassenderen anlässen (erdbeben!). aber wenn ich das recht durchschaue, haben wir nur ein kleines zwischenhoch mit den kathastrophenmeldungen, so ein 30-jahre-zyklus. um 1900 haben die leute massenweise ihre vermögen verschenkt und sich umgebracht, weil der weltuntergang angeblich bevorstand.
Glaube zu den Erdbeben können wir am wenigsten sagen, da gibt es kaum brauchbare Vorhersagen und immer wieder passieren auch starke Beben.
eine begründung wäre ok, die kann dann ein anderer bei gelegenheit verreißen.
Anders sieht es mit den Stürmen auf dem Atlantik aus: Schon letztes Jahr wurde einer eher überdurchschnittlich aktive Saison vorhergesagt, die Vorhersagen wurden aber beiweiten übertroffen,
hat das was mit dem "klimawechsel" zu tun? oh, mein gott! wir werden alle sterben!
aber dieser sommer war kalt. neulich der sommer, da war es so fürchterlich heißt. hab dauernd geschwitzt. und in den nachrichten kam auch dauernd, daß das an den treibhausgasen liegt und wir alle sterben werden. böser klimawandel. aber diesen sommer hat's keiner gesagt, weil er nicht so zum schwitzen war. folgerung: das klima wandelt sich, wenn der sommer heiß ist, aber nicht, wenn er kalt ist.
ich hatte schon gehofft, diese panikmache sei vorbei. wir werden alle sterben! einfach, weil ich den leuten zeigen kann, daß die meldungen vom wetter abhängen, nicht von begründungen. und nu kommt ihr miut den tsunamis. schade, daß wir alle sterben müssen.Neben der großen Anzahl waren zum ersten mal zwei Kategorie 5 Hurricans im Golf von Mexico in einer Saison bei, und die auch noch innerhalb eines Monats, die auch ähnliche Regionen getroffen haben.
was ist das nu für ein argument?
wären die beiden in unterschiedlichen regionen oder zu unterschiedlicher zeit entstanden, wäre es viel besorgniserregender. so wissen wir nur, daß diese region anscheinend diesmal rect gut drauf war. ganz normal bei chaotischen systemen, keine bange.Nur lernen die Mensches daraus? Was schon angesprochen wurde ist die erhöhte Sensibilisierung der Medien.
panikmache. naja, ist ja auch interessanter als die politik zur zeit. (aber eigentlich nicht panikmachender.)
Wir müssen versuchen langfristig gesehen wieder verträglicher mit unseren Resourcen umzugehen.
jup. aber nicht aus klimatechnischen wandlungsgründen, sondern weil das öl viel zu kostbar für die chemische industrie ist, daß man es einfach verbrennen sollte.
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volkard schrieb:
link auf nen artikel, der kaufware ist.
Jo, hatte keine Zeit für Zitate und Quellenangaben.
Ist aber eh der falsche Link. Richtiger: http://www.wissenschaft-online.de/artikel/789396wie kommste auf so ein niedriges maximum?
Ich überhaupt nicht. Aber ich copy&paste-zitiere doch gerne:
"Die höchste Wachstumsrate aller Zeiten, etwa 2,1 Prozent im Jahr, lag zwischen 1965 und 1970." (...)
"Dass die Wachstumsrate der Weltbevölkerung seit 1970 so dramatisch fiel – auf heute »nur noch« 1,1 oder 1,2 Prozent jährlich –, geht vor allem auf die Entscheidung von Milliarden von Paaren für weniger Kinder zurück." (...)
"Ein im Ganzen langsameres Bevölkerungswachstum bedeutet, dass das 20. Jahrhundert wahrscheinlich das letzte war, in dem auf der Welt mehr jüngere als ältere Menschen lebten. Der Anteil von Kindern bis zu vier Jahren war 1955 am höchsten. Damals betrug er 14,5 Prozent. Er ging dann langsam zurück und liegt heute bei 9,5 Prozent. Der Anteil der mindestens 60-Jährigen stieg dagegen von 8,1 Prozent für 1960 auf heute 10,4 Prozent. Um das Jahr 2000 lagen die beiden Altersgruppen mit jeweils etwa 10 Prozent gleichauf. Künftig werden die Älteren zahlenmäßig die Oberhand haben." (...)
"Diese Entwicklung resultiert sowohl aus einer höheren Lebenserwartung der Menschen als auch aus weniger Nachkommen einer Frau. Das im Weltdurchschnitt erreichte Lebensalter wuchs von ungefähr 30 Jahren zu Beginn des 20. auf über 65 Jahre Anfang des 21. Jahrhunderts. Größer ist aber der Einfluss sinkender Fertilität."Das Bevölkerungswachstum nimmt also global schon seit den 70er Jahren ab und es gibt keinen Grund, anzunehmen, dass sich das in den nächsten Jahren plötzlich ändert. Das ist die Grundlage dafür, dass es sich auf einem stabilen Wert einpendeln kann.
Für die Weltbevölkerung ergeben sich folgende Werte:
Zeitpunkt 2050:
11,7 Milliarden: Fertilität bleibt auf dem Niveau von heute.
10,6 Milliarden: bei im Mittel nur einem halben Kind mehr pro Frau, als der gegenwärtige Trend erwarten lässt.
9,1 Milliarden: heutiger Trend des Fertilitätsrückgangs setzt sich fort (die häufigste Annahme).
7,7 Milliarden: bei im Mittel einem halben Kind weniger pro Frau, als der gegenwärtige Trend erwarten lässt.Auch interessant:
"Das deutsche Statistische Bundesamt errechnete bis 2013 einen leichten Anstieg auf 83 Millionen, bis 2050 einen Abfall auf gut 75 Millionen Einwohner."Quelle siehe Link.
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Volkard du hast anscheinend vollkommen die Realität verloren... Lasst uns Gase in die Luft schießen, lasst uns alle Bäume abholzen, scheiß auf die Gletscher ist eh alles nur blöde Panikmache und die ganzen Naturexperten haben eh alle keine Ahnung.
Ist eh blos blöde Panikmache kein Grund sich an die Umwelt anzupassen...
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dali schrieb:
Ist eh blos blöde Panikmache kein Grund sich an die Umwelt anzupassen...
Wie kann sich der Mensch der Umwelt anpassen? Der Mensch gestaltet die Umwelt, er ist Teil der Umwelt.
Die "Umwelt" von heute ist bereits ein Produkt des Menschen. Athen und Griechenland waren vor 3000 Jahren eine waldreiche Gegend.
Der Mensch sollte mit den Resourcen (Wasser, Sauerstoff, Öl) sorgsam umgehen, d.h. also explizit auch, keine Bäume im Übermaß abzuholzen, weil diese für den Sauerstoffhaushalt wichtig sind.
Aber sich der Umwelt anpassen? Wie soll das gehen?
Glaubst Du, wenn man in einem strohgedeckten Niedrigenergiehaus wohnt, wäre man der Umwelt angepasst?

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dali schrieb:
Volkard du hast anscheinend vollkommen die Realität verloren... Lasst uns Gase in die Luft schießen, lasst uns alle Bäume abholzen, scheiß auf die Gletscher ist eh alles nur blöde Panikmache und die ganzen Naturexperten haben eh alle keine Ahnung.
Ist eh blos blöde Panikmache kein Grund sich an die Umwelt anzupassen...gase? kommt drauf an, welche.
bäume? nee, viel grün ist gut. aber verdammt noch mal, autobahnen sind auch was gutes. es ist grundfalsch, daß keine mehr gebaut werden können wegen der ganzen bedenkenträger.
gletcher? nu erklär mir mal, wozu die gut sind.
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volkard schrieb:
gletcher? nu erklär mir mal, wozu die gut sind.
Als Süsswasserspeicher, falls es mal zuwenig regnet.
Und als Skigebiet im Winter.
Und für Naturkatastrophen *g*
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phlox81 schrieb:
Als Süsswasserspeicher, falls es mal zuwenig regnet.
dann basteln wir und schnell nen hurrikan. haste schonmal erlebt, daß wir mit lastern zu gletschern fahren und dort wasser abbauen? ich noch nicht. sind die also wirklich brauchbar als süßwasserspeicher?
Und als Skigebiet im Winter.
oh. war mir neu, daß man auf gletschern fährt. ich finde das konzept mit den überdachten schiehügeln in ballungszentren nicht schlecht. aber gut, wenn man drauf fährt, haben gletscher einen sinn. wir können anfangen, bei gletschergefährdenden unternehmungen zu überlegen, was mehr wert ist.
Und für Naturkatastrophen *g*
naja, für sehr lokale karaströphchen.
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volkard schrieb:
Nun aber zu der Rolle die der Mensch spielt. Fakt ist dass der Mensch seine Umwelt beeinflusst, und Fakt ist auch dass er das momentan eher negativ tut.
nein, positiv. ich will orangen im garten haben. und die heizölpreise sind mir auch zu hoch und ich würde lieber weniger für heizung ausgeben müssen.
Du vergisst, dass eine globale Erwärmung durchaus eine Abkühlung für
Europa bedeuten könnte.
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Jockelx schrieb:
volkard schrieb:
Nun aber zu der Rolle die der Mensch spielt. Fakt ist dass der Mensch seine Umwelt beeinflusst, und Fakt ist auch dass er das momentan eher negativ tut.
nein, positiv. ich will orangen im garten haben. und die heizölpreise sind mir auch zu hoch und ich würde lieber weniger für heizung ausgeben müssen.
Du vergisst, dass eine globale Erwärmung durchaus eine Abkühlung für
Europa bedeuten könnte.Na dann brauchen wir uns ja garnicht um die Gletscher sorgen...
Evtl. wird das ja dann der Exporthit, wenn wir Eisberge nach Afrika verkaufen,
weil da kein Regen mehr fällt

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volkard schrieb:
phlox81 schrieb:
Und als Skigebiet im Winter.
oh. war mir neu, daß man auf gletschern fährt. ich finde das konzept mit den überdachten schiehügeln in ballungszentren nicht schlecht. aber gut, wenn man drauf fährt, haben gletscher einen sinn.
dass so eine durchschnittliche schihalle einen energiebedarf von > 1 MW hat scheint dich da nicht zu stören (perverserweise werden die hallen von unten wieder beheizt, um keinen lokalen permafrostboden zu erzeugen).
dass gletscher nur sinn machen wenn 'man darauf fahren' kann zeugt von fortgeschrittener zivilisationsdummheit.
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Ich zitiere Volkards Antwort auf meinem Beitrag mal lieber net, würde mich nur zuviel aufregen und wieder Seiten schreiben

Deine Argumentation wieso der Klimawandel kein Wandel ist, leuchtet mir immer noch nicht ein! Dann könnte ich nach deiner Argumentationsweise auch sagen, das Wetter ändert sich in einer Woche kaum, weil es ändert sich ja laufend.
Den Klimawandel gibt es, obs grad ne natürliche Erwärmung ist oder durch Menschen beeiflusst ist die andere Frage.Deine Antwort auf meinen Post ist engstirning, egozentrisch und auch nur die Passagen rauszitiert, die dir grad in deine Argumentation gepasst haben!
Wenn dir das Wetter in Deutschland zu kalt ist, zieh dahin wos dir angenehmer ist. Deutschland hat nunmal kein mediterranes Klima und wäre auch schlimm wenns das hätte! Und dieser Sommer war nicht kalt! Das ist eigentlich genau das Problem, viele Menschen denken auch nur in zwei Wochen Abständen übers Wetter nach, und wenns da mal im August net warm ist, war der ganze Sommer fürn Arsch, dabei war der Juni z.B. im Süden fast 3°C zu warm!
http://people.freenet.de/frosch61.de/Archivdateien/KlimaSommer2005.htm
Insgesamt war der Sommer einfach nur mal nen durchschnittlicher Sommer! Je nach Region ein klein wenig zu warm, bissle zu viel Regen, aber nichts großartig besonderes. Nur das sind die Menschen nicht mehr gewöhnt! Alle denken Sommer müssen durchgängig so warm sein wie 2003, aber das das für die heimische Natur ne Katastrophe war, daran denkt kaum jemand. Und das ein verändertes Klima in Deutschland auch für uns ein erhöhtes Katastrophenrisiko darstellt, lässt sich auch nicht leugnen. Worüber z.B. in den deutschen Medien im Verhältnis zum Auftreten wenig berichtet wird, sind Tornados! Tornados in Deutschland?!? Klar nen paar schütteln den Kopf, aber die gibts häufiger als einige denken und wenn wir hier wirklich im Schnitt wärmere Luftmassen haben, ist auch das Risiko größer, dass wenn mal ne ordentliche Kaltfront aus Norden kommt, dass die auch verstärkt auftreten.Nun doch nochmal zu den Hurricanen: Das sind nicht so ne chaotischen Systeme wie du sie nennst. Klar sie entstehen aus Wellen die sich von Afrika aus aufm Weg zum Atlantik machen und ob die sich weiterentwickeln oder nicht können wir kaum vorhersagen, aber wenn die Meere eine so große positive Anomalie aufweisen, wie dieses Jahr im Mittleren Atlantik, Südsee, Golf von Mexiko, dann ist schon vorhersagbar, das viele Stürme sich entwickeln können und genug Energie haben um auch stärker zu werden. Weil die Energie die ein Hurrican zur Verfügung hat, stammt aus dem warmen Wasser, und je größer die ist, umso stärker könnte auch der Hurrican werden(abgesehen von den ganzen anderen Faktoren in der Atmosphäre die die Entwickung beeinflussen).
Und zu den Gltschern muss ich echt den Kopf schütteln
Kann man so ne Meinung wirklich ernsthaft vertreten? Komm lass uns Grönland abschmelzen, dass dann Bangladesh und weiß ich was für Staaten dann ersaufen(New Orleans bestimmt auch wieder *gg*) ist ja egal oder? Okay, Gletscher wirklich zur Süßwassergewinnung nutzen rentiert sich wirtschaftlich nicht, aber das ändert nichts an dem Fakt das sie riesige Wasserspeicher sind, und wenn die fehlen, würde sich das Wasser auf der Erde umverteilen, und einige Regionen würden überhaupt net gut wegkommen.Was Jockelx gesagt hat ist auch noch etwas, was man bedenken muss. Regional kann eine globale Erwärmung ganz verschiedene Außmaße haben. Ist genauso wie bei El Nino, in der einen Region saufen die ab und in ner anderen verdursten die, weil das Wasser an anderen Stellen runterkommt. Eine globale Erwärmung bedeutet nicht automatisch auch dass du deine Orangen im Garten hasst, eventuell kannst es ja als Tiefkühlfach benutzen

Naja, genug aufgeregt. Es wurde auch diese Jahr genug von einem Klimawandel gesprochen, nur wenn es mal nicht von den Medien aufgenommen wird und auch in jeden Haushalt vorgekaut geliefert wrd, heißt es noch lange nicht dass dieses Jahr die Menschen anders denken. Ich empfehle die mal in ein passendes Forum zu schaun (z.b. www.wetterzentrale.de/forum) Dort siehst du auch viele Dinge die in Sachen Klima/Witterung/Wetter abgehen, die man niemals im Fernsehen zu sehen bekommt. Gerade was ungewöhnliche Wetterlagen angeht, liefern dir kompentente User mehr als das was man im Fernsehen im Wetterbericht sieht. Ich bin in den letzten Jahren z.b. nicht mehr vom Wetter überrascht worden. Ändern kann man es nicht, aber man kann sich darauf einstellen.
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atomfish schrieb:
dass so eine durchschnittliche schihalle einen energiebedarf von > 1 MW hat scheint dich da nicht zu stören (perverserweise werden die hallen von unten wieder beheizt, um keinen lokalen permafrostboden zu erzeugen).
wie groß sind die energiekosten für den touristenstrom, wenn die ganzen leute 2 tage nach östtereich fahren, um da 5 tage schie zu fahren?
dass gletscher nur sinn machen wenn 'man darauf fahren' kann zeugt von fortgeschrittener zivilisationsdummheit.
dann sag mir den sinn, den sie sonst haben!
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Talla schrieb:
Ich zitiere Volkards Antwort auf meinem Beitrag mal lieber net, würde mich nur zuviel aufregen und wieder Seiten schreiben

dann mach ich's auch kurz.
für dich ist *jede* änderung schlecht und wir werden alle sterben!
ich hingegen sage, daß jede änderung genausoviele gute wie schlechte seiten hat.
ich halte dich für engstirniger als mich.
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Talla schrieb:
Okay, Gletscher wirklich zur Süßwassergewinnung nutzen rentiert sich wirtschaftlich nicht, aber das ändert nichts an dem Fakt das sie riesige Wasserspeicher sind, und wenn die fehlen, würde sich das Wasser auf der Erde umverteilen, und einige Regionen würden überhaupt net gut wegkommen.
Das Argument verstehe ich nicht.
Bei der heutigen Wasserverteilung sind ja auch einige überhaupt net gut weggekommen... und die Schweizer haben das Wasser zum saufen. Von der Statistik her leben ja heute mehr Menschen in Trockengebieten, also würde doch eine Umverteilung des Wassers mit höherer Wahrscheinlichkeit mehr Menschen nutzen als schaden.
@Volkard: man braucht Gletscher für Testbilder von Digitalkameras. Blauer Himmel, grauer Berg, davor ein tiefblauer See, dazwischen strahlend weißer Gletscher - gibt kaum ein Motiv, daß diese Farbbrillianz toppen kann.
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Marc++us schrieb:
Talla schrieb:
Okay, Gletscher wirklich zur Süßwassergewinnung nutzen rentiert sich wirtschaftlich nicht, aber das ändert nichts an dem Fakt das sie riesige Wasserspeicher sind, und wenn die fehlen, würde sich das Wasser auf der Erde umverteilen, und einige Regionen würden überhaupt net gut wegkommen.
Das Argument verstehe ich nicht.
Bei der heutigen Wasserverteilung sind ja auch einige überhaupt net gut weggekommen... und die Schweizer haben das Wasser zum saufen. Von der Statistik her leben ja heute mehr Menschen in Trockengebieten, also würde doch eine Umverteilung des Wassers mit höherer Wahrscheinlichkeit mehr Menschen nutzen als schaden.
Diese "Umverteilung" würde so aussehen:
Gletscher schmelzen ab und erhöhen mittelbar (z.B. Alpen) oder unmittelbar (z.B. Antarktis) den Wasserspiegel der Meere -> Es gibt mehr, als Trinkwasser ungeeignetes, Salzwasser und mehr Überschwemmungen.
Wem ist dadurch geholfen?
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Pelle das Tier schrieb:
Marc++us schrieb:
Talla schrieb:
Okay, Gletscher wirklich zur Süßwassergewinnung nutzen rentiert sich wirtschaftlich nicht, aber das ändert nichts an dem Fakt das sie riesige Wasserspeicher sind, und wenn die fehlen, würde sich das Wasser auf der Erde umverteilen, und einige Regionen würden überhaupt net gut wegkommen.
Das Argument verstehe ich nicht.
Bei der heutigen Wasserverteilung sind ja auch einige überhaupt net gut weggekommen... und die Schweizer haben das Wasser zum saufen. Von der Statistik her leben ja heute mehr Menschen in Trockengebieten, also würde doch eine Umverteilung des Wassers mit höherer Wahrscheinlichkeit mehr Menschen nutzen als schaden.
Diese "Umverteilung" würde so aussehen:
Gletscher schmelzen ab und erhöhen mittelbar (z.B. Alpen) oder unmittelbar (z.B. Antarktis) den Wasserspiegel der Meere -> Es gibt mehr, als Trinkwasser ungeeignetes, Salzwasser und mehr Überschwemmungen.
Wem ist dadurch geholfen?Den Pessimisten. Und somit fast allen Deutschen *g*
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volkard schrieb:
atomfish schrieb:
dass so eine durchschnittliche schihalle einen energiebedarf von > 1 MW hat scheint dich da nicht zu stören (perverserweise werden die hallen von unten wieder beheizt, um keinen lokalen permafrostboden zu erzeugen).
wie groß sind die energiekosten für den touristenstrom, wenn die ganzen leute 2 tage nach östtereich fahren, um da 5 tage schie zu fahren?
dass gletscher nur sinn machen wenn 'man darauf fahren' kann zeugt von fortgeschrittener zivilisationsdummheit.
dann sag mir den sinn, den sie sonst haben!
was sie für einen sinn haben ? was für eine dumme frage, ehrlich gesagt.
was für einen sinn hat ein stein ? das leben an sich ?
also meine bemerkung von der "zivilisationsdummheit" implizierte diese denkweise ja schon.ansonsten wenn du schon ne harte wissentschaftliche these brauchst: stichpunkt "albedo"
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volkard schrieb:
Talla schrieb:
Ich zitiere Volkards Antwort auf meinem Beitrag mal lieber net, würde mich nur zuviel aufregen und wieder Seiten schreiben

dann mach ich's auch kurz.
für dich ist *jede* änderung schlecht und wir werden alle sterben!
ich hingegen sage, daß jede änderung genausoviele gute wie schlechte seiten hat.
ich halte dich für engstirniger als mich.Wo steht das bei mir? Ich habe versucht objektiv die Situation zu erläutern, was diesjahr eventull besonders war(Frage des Threaderstellers), und meine eigene Meinung wiedergegeben, dass wir Menschen einfach verträglicher Leben müssen mit der Erde und das wir ja nicht noch zusätzlich unseren Senf zur Dynamik des Systms zugeben müssen. Habe nirgends gesagt das eine Änderung an sich schlecht ist! Nur deine, ich nenn sie einfach mal Wunschänderung(Orangen im Garten, Gletscher brauchen wir eh kaum), zeugen von wenig Weitsicht, weil wenn wir in der Situation sind, dass es hier wärmer ist und die Gletscher aus den Alpen verschwinden, dann heißt das, das global eine Erwärmung stattgefunden hat, und zwar in dem Maße, dass andere Regionen der Erde noch viel schlimmer betroffen wären!
Zu den Gletschern: Es würden ja nicht nur lokal ein paar Gletscher in den Bergen schmelzen, es geht vor allem um die großen Eisgebiete wie Grönland, Arktis und Antarkis. Die würden den Meeresspiegel deutlich ansteigen lassen können, und das bedeutet für Regionen wie Bangladesh .B. das Todesurteil.
Und Menschen in Trockengebieten hätten durch die Erwärmung noch weniger Wasser, nicht mehr. Das ist ein Trugschluss.
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atomfish schrieb:
ansonsten wenn du schon ne harte wissentschaftliche these brauchst: stichpunkt "albedo"
Eben. Mir fällt spontan "Albedo" ein und "Never change a running system" - ganz besonders wenn man nicht sagen kann, ob einem das Ergebnis gefällt. Und noch weniger, wenn es einem mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit wohl nicht gefallen wird.