g++ Compiler unter Linux



  • Hi,

    ich versuche mich gerade unter Linux mit C++... habe ein kleines Programm geschrieben, das nichts besonderes macht: eben ein paar Zeilen ausdrucken.
    Ich kompiliere das Programm mit g++ meinProgramm.cpp
    Das funktioniert auch. Dadurch bekomme ich eine Datei namens a.out.
    Erstens: Was ist das für eine Datei? Und vor allem: Wie kann ich das Programm nun ausführen? Habe unter Win bisher immer die MSVC++ IDE benutzt und nie von Hand kompiliert. Wäre nett, wenn mir jemand helfen könnte!
    Vielen Dank,
    Michi



  • Gast22 schrieb:

    Erstens: Was ist das für eine Datei?

    Das ist dein Programm.

    Und vor allem: Wie kann ich das Programm nun ausführen?

    Wie jedes andere Programm auch: Indem du seinen Namen eingibst.



  • Hallo,

    Erstens: Was ist das für eine Datei?

    Das ist dein ausführbares Programm. Diese Datei wird angelegt, falls du nicht per -o-Argument den Outputnamen deines Programmes näher bestimmst.

    Wie kann ich das Programm nun ausführen?

    1. In die Shell gehen.
    2. Per cd-Kommando in das Verzeichnis deines Programmes wechseln.
    3. Dort

    ./a.out
    

    tippen. ;).

    /edit: laaaaaaaaaaangsam...

    Gruß Caipi



  • Juhu, daneschön 😃
    Kann es sein, das der g++ Kompiler eigenheiten hat? Er mag es zB nicht wenn ich die main Funktion mit void beginne. Also kein Rückgabewert angegeben ist. Musste darauf gleich eine Warnung einstecken 😉 Nunja, return 0; tuts ja dann schließlich auch!
    Lg Michi



  • Gast22 schrieb:

    Juhu, daneschön 😃
    Kann es sein, das der g++ Kompiler eigenheiten hat?

    Japp; und in diesem Fall nennen wir sie gern Standardkonformität. 😉



  • Aaaah, so ist das 😃

    Jetzt noch eine Frage. Ich muss das Programm ja mit ./meinProggi starten.
    Ich habe per RPM aber auch schon Programme auf meinem Linux-PC installiert, bei denen man einfach nur den Programmnamen aufrufen braucht. Was steckt da dahinter?
    Lg, Michi



  • Diese Programme liegen in einem Verzeichnis aus der $PATH Umgebungsvariable (meistens /bin, /usr/bin etc.). Wenn du ein Programm aus einem anderen Verzeichnis aufrufen möchtest, musst du seinen Pfad explizit angeben (z.B. ./ für das aktuelle Verzeichnis).



  • Ok, vielen Dank für die schnelle Hilfe 😉 Werde mich demnächst auch mal anmelden denke ich... Cya, Michi


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