ultraschall



  • Doch, nur dann hat man wieder einen Lag drinnen. Den muss man in kauf nehmen, sonst hat man wieder aprupte Sprünge drinnen.

    Ich versuch mich mal an ASCII:

    ^ Abstand zum Bildschirm
    |
    |
    |     x
    |      \
    |        \    
    |          \         x Hier müssten wir sein
    |            x
    |              .           
    |                .
    |                  .
    |                    +  Dank Extrapolation sind wir aber hier....
    |
     ----------------------------------------- > Frames (Zeit)
    

    Wenn man glätten will, bleibt wohl nix über als den Lag von 1 Frame in Kauf zu nehmen.
    Falls das jetz falsch ist, klär mich bitte auf, lieber TGGC. Ich bin immer geneigt deinen Weisheiten zu lauschen ... 😃



  • Da deine Achsen nicht beschriftet sind, kann ich deinem Diagramm nicht viel entnehmen.

    Bye, TGGC (Demo or Die)



  • Ich dachte ich müsste sie nicht beschriften, da das Problem ein allgemeines ist.
    Habs jetzt jednfalls beschriftet. Also?



  • Es geht sehr wohl. Allerdings müssen wir dann tatsächlich noch einmal interpolieren.
    Folgendermaßen: Wir haben zwei Punkte, extrapolieren den dritten (in der Zukunft), fahren dort hin. Soweit so gut. Jetzt erhalten wir den neuen Punkt, der natürlich nciht mit dem übereinstimmt, an dem sich unser Programm befindet. Jetzt extrapolieren wir den neuen Punkt (zwischen den vorigen zwei) und fahren da hin. Usw. Vielleicht kann ich es mit nem Diagramm verdeutlichen:

    p                       .
    ^                    .   .
    |                 *.  -    .
    |*             /  .     *  - .*  
    |  \     -  *    .            .
    |     *.        .
    |        .    .
    |           .
    0------------------------------> t
    

    * sind die realen Punkte, - / \ die Verbindungen dazwischen, . die inter-/extrapolierten Werte. TGGC, wie du siehst habe ich die Achsen beschriftet 😉 Hmm... sieht nach einem ziemlichen Geeier aus, aber so ungefähr passt es. Vielleicht sollte man sich aber trotzdem mit einem Lag begnügen. Um zu sehen, was jetzt besser ist bräuchte man ein Testprogramm. 😃
    geloescht



  • kennt sich den jemand hier damit aus wie man eine Webcam Schnittstelle benutzt?



  • OK, aber ich kann mir vorstellen, das das Überschwingen schwerer wiegt, als ein Lag von einem Frame.



  • ChockoCookie schrieb:

    Ich dachte ich müsste sie nicht beschriften, da das Problem ein allgemeines ist.
    Habs jetzt jednfalls beschriftet. Also?

    Ok. Die Zeichnung ist falsch. Man kann nicht zum + extrapoliert haben, wenn man eigentlich noch beim zweiten x ist. Dort stimmen nämlich die t nicht überein. Da t aber der Parameter und bekannt ist, kann der "falsche" Punkt nicht in der Zeitdimension abweichen.

    Bye, TGGC (Demo or Die)



  • TGGC schrieb:

    Ok. Die Zeichnung ist falsch. Man kann nicht zum + extrapoliert haben, wenn man eigentlich noch beim zweiten x ist. Dort stimmen nämlich die t nicht überein. Da t aber der Parameter und bekannt ist, kann der "falsche" Punkt nicht in der Zeitdimension abweichen.

    Huh? Das + und das x liegen doch direkt übereinander? Oder hast Du gedacht, das sei die Legende?



  • Hmm, ich sprach doch vom zweiten x, oder? Wenn du beim dritten x bist du beim dritten x. Dort weisst du doch, wo du bist, da muss nicht extrapoliert werden.

    Die Aussagen sind einfach nicht definiert genug. "Lag von einem Frame", welcher Frame ist da gemeint. Was sind "abrupte Sprünge"? Was bedeutet "funktioniert nicht" denn ueberhaupt? Mathematisch gesehen ist jeder extrapolierte Wert natürlich korrekt, physikalisch gesehen ist jeder fehlerhaft, denn jede Messung hat ohnehin Fehler. Und selbst wenn man jetzt festlegt, das wir eine Methode nur akzeptieren, wenn sie die folgenden Bedingungen nicht verletzt, dann hängt das wahrscheinlich von den Eingabewerten ab und wir haben keine aussagekrätigen Daten um solche Bedingungen zu überprüfen.

    Rein pragmatisch würde ich sagen, dass ein Fehler der Unterschied von Modell zur Wirklichkeit zur Darstellungszeit ist. Ein "funktionierendes" Modell hat einen mittleren Fehler in der gleichen Größenordnung wie das Modell mit dem geringsten mittleren Fehler. Jeder (sinnvolle) Algorithmus wird wohl dieses Kriterium erfüllen, da der Fehler immer in der Grössenordnung der halben Distanzänderung zwischen zwei Messungen liegt.

    (ach, ich hab heut früh zu viel Zeit... 😎

    Bye, TGGC (Demo or Die)



  • Es geht um das dritte x. Mit weniger als zwei gesehen Messwerten kann man ohnehin nicht vernünftig extrapolieren. Anhand dieser beiden Meßwerte extrapoliert er und bewegt sich weiter, bis er dieses + erreicht (oder kurz davor ist). Da kommt der neue Meßwert x und jetzt liegen wir ein deutliches Stück daneben. Ich denke das wo ChockoCookie damit zeigen und das kann man auch, wenn man sich nicht absichtlich blöd anstellt da auch raussehen.

    Mit Deiner Definition von Fehler kann ich mich übrigens ganz gut anfreunden. 😉

    Btw kann man die Interpolation vielleicht auch nichtlinear machen und ein Benutzermodell verwenden. Beispielsweise wird der Spieler sich wohl die meiste Zeit im Zentrum aufhalten etc. Indem man sowas modelliert kann man auch eine bessere Prädiktion erhalten, die sich zudem vielleicht auch noch auf einzelne Spieler trainieren läßt um deren Gewohnheiten vorherzusehen.



  • Ich denke wenn ihr sagt, daß der +-Wert _exklusiv_ in der Funktion ist, reicht es TGGC. 😉



  • Spielen die Feinheiten dieses Diagramms eine so große Rolle? Bevor man sich Gedanken über extrapolieren macht müsste man ersteinmal ein Verfahren entwickeln, wie der Computer die Position der Augen feststellen kann. Da ich weder in Bilderkennung bewandert noch eine Webcam habe kann ich das nicht machen. Interessieren würde es mich schon... Irgendwer hat gesagt, es gäbe schon sowas. Kann man das irgendwo finden?
    geloescht



  • is es nich besser nach dem ganzen Kopf zu suchen?
    die Augen sind ja viel kleiner
    und bei einer Bewegung sieht man dann den Unterschied durch den Hintegrund



  • Ja, Blickrichtung feststellen anhand der Augen funktioniert nur schlecht bis garnicht. Besser ist es erstmal den Kopf zu suchen und dann dessen Ausrichtung zu bestimmen.



  • geloescht schrieb:

    Spielen die Feinheiten dieses Diagramms eine so große Rolle?

    Naja wenn das Diagramm der Beweis dafür ist, das es sowieso nicht funktioniert., ist es vielleicht schon wichtig.

    Bye, TGGC (Demo or Die)



  • Jester schrieb:

    Es geht um das dritte x. Mit weniger als zwei gesehen Messwerten kann man ohnehin nicht vernünftig extrapolieren. Anhand dieser beiden Meßwerte extrapoliert er und bewegt sich weiter, bis er dieses + erreicht (oder kurz davor ist). Da kommt der neue Meßwert x und jetzt liegen wir ein deutliches Stück daneben. Ich denke das wo ChockoCookie damit zeigen und das kann man auch, wenn man sich nicht absichtlich blöd anstellt da auch raussehen.

    Danke, so war das auch gemeint.

    Ich kann mir auch vorstellen, das man mit nichtlinearer Extrapolation bessere Ergebnisse erhält. Rein vom physikalischen Standpunkt wird der Weg, den eine von Kräften beeinflusste Masse (Kopf) zurücklegt, über der Zeit aufgetragen einer quadratischen Funktion folgen (solange die Kraft konstant ist, was ja in einem genügend kleinem Zeitabschnitt (dt) der Fall ist).



  • Jester schrieb:

    Ja, Blickrichtung feststellen anhand der Augen funktioniert nur schlecht bis garnicht. Besser ist es erstmal den Kopf zu suchen und dann dessen Ausrichtung zu bestimmen.

    aber kein mensch ist an der blickrichtung interessiert. gesucht ist nur die augenposition.



  • ChockoCookie schrieb:

    Jester schrieb:

    [...]Da kommt der neue Meßwert x und jetzt liegen wir ein deutliches Stück daneben.[...]

    Danke, so war das auch gemeint.

    Wie ich schon sagte ist das Quatsch. Wenn man an dem Messwert ist, dann weiss man den Wert. Also wird man dann auch an der richtigen Stelle sein.

    Bye, TGGC (Demo or Die)



  • irgendwie ist ja die Blickrichtung egal
    es gibt eh nur 2 Möglichkeiten:
    a)er guckt auf den Bildschirm
    b)er guckt nicht auf den Bildschirm

    wenn er auf den Bildschirm guckt wissen wir ja die Blickrichtung
    wenn er nicht draufguckt kann uns das egal sein, da er dann eh nicht sieht was passiert
    ausser wir bauen nen Bildschirmschoner ein
    inmal kurz weggeguckt => Bildschirm aus



  • Selbst wenn er aus dem Augenwinkel schaut ist es egal! Der Blickwinkel hat kaum oder garkeine Auswirkung auf den Bildinhalt. Schwer wirds vielleicht, wenn mehrere Personen auf einen Bildschirm schauen, denn dann weiß das System nicht, welcher Kopf der richtige ist.
    geloescht


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