Buchempfehlungen für Science-Fiction-Einsteiger
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volkard schrieb:
l. ron hubbrad [...] wirste auch mögen, wenn du asimov magst.
Ist das dein Ernst? Ich habe zwar schon oft gehört, das Hubbard auch SF geschrieben hat, aber noch nie, dass die auch lesenswert wäre.
Es sei denn, man ist am theoretischen Unterbau seiner Sekte interessiert.Ansonsten noch zu empfehlen: A. und B. Strugatzki, Philipp K. Dick.
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fan_der_szene schrieb:
da ich denke was anderen Informatikern gefällt, gefällt mir wahrscheinlich auch (OK, ich unterstelle mal das hier viele Informatiker (im weitesten Sinne) anwesend sind).
ja, sinnvoll. deswegen frage ich auch immer in #cpp, wie ich was in linux (hab von linux wenig schimmer) machen soll. denen ist scripten voll natürlich und keiner sagt "nimm suse und klicke dann oben links...".
Ich denke ich werde mal mit Asimov in das Genre einsteigen. Kann man da irgendwie sagen, dass wenn man sich für Asimov entscheidet, man einen betimmten Titel zuerst lesen sollte?
das buch, in dem "lazarus long" vorkommt, ist sicher kein fehler. auch alle robotergeschichten und kiminalgeschichten von asimov sind sicher kein fehler. nee, die vorgenannten sind sogar gut. und alle weiteren von asimov sind kein fehler. kannst bei asimov anfangen, wo du willst. wenn du die wahl hast, nimm ältere bucher zuerst dran. neudatierte robotergeschichten erschlagen einen vielleicht mit zu viel kontext. zum glück hat mein mindestens so verrückter bruder wie ich ein [url="http://www.wolfhenk.de/Robots/"]roboterarchiv[/url] ins netz gestellt, wo man angeblich die wichtigen asimov-bots sehen kann. wenn einer fehlt, freut er sich über ne mail. wenn er sich nicht freut, haue ich ihn, bis er sich freut (dafür sind brüder ja da).
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Jansen schrieb:
Ansonsten noch zu empfehlen: A. und B. Strugatzki, Philipp K. Dick.
Die zuerst genannten habe ich auch gerade entdeckt - mit "Picknick am Waldesrand", sehr zu empfehlen, da werde ich mehr von kaufen.
R.A. Heinlein wurde noch nicht genannt.
@fan_der_szene:
Mein Lieblingswerk von Asimov: "Am Ende der Ewigkeit" als Einleitung in den Foundation-Zyklus.
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Jansen schrieb:
volkard schrieb:
l. ron hubbrad [...] wirste auch mögen, wenn du asimov magst.
Ist das dein Ernst? Ich habe zwar schon oft gehört, das Hubbard auch SF geschrieben hat, aber noch nie, dass die auch lesenswert wäre.
ist ernst gemeint. er baute vor seiner scientology-zeit lesenswerte romane. sieh es mal so: um ne sekte dieser ausmaße aufzuziehen muß man voll klug im kopf sein und auch schneller als ich. auf die sekten-idee kam er später erst, vorher war er aber schon sauklug.
ich gehe davon aus, daß er weder an seine sf-romane glaubt noch an seine sektenweisheiten. ich gehe auch davon aus, daß der papst nicht an gott glaubt. ich lehne hubbards romane nicht deswegen ab, weil er später ganz andere sachen schrieb (die aber auch lesenswert sind, nur kommt man kaum dran, eigentlich nur durch aussteiger, ich kam dran). ich erwähnte sie nur, weil sie gut zu asimov passen.
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Gunnar schrieb:
R.A. Heinlein wurde noch nicht genannt.
ack. heinlein ist auch voll dabei.
bei heinlein gibts aber gar keine reihenfolge, oder? aber heinlien ist sanft unter asimov (also wenn asomov 100% kriegt, kriegt heinlein 98%).ich wäre dran interessiert, daß dieser thread noch eine weile weitergeht, daß wie die hard-sf-autoren aufzählen. also die, wo es um eine "kleine story" geht. wir als germanisten würden das eine novelle nennen. nicht die kleinheit ist gemeint, sondern die abgeschlossenheit und das zentrieren auf eine konkrete idee. entsprechend wird man bei diesen autoren nimmer finden, daß eine kernidee, die allein eine geschichte rechtfertigt, noch vermanscht wird mit einer liebesgeschichte (siehe "I robot" und das original oder den neuen und "20000 meilen unter dem meer") und einer weltuntergangsgeschichte (es reicht, wie gezeigt, daß ein teddybär auf dem mars verlorengeht, um eine mich wirklich fesselnde geschichte zu schreiben, die welrt muß nicht holywood-mäßig jedesmal bedroht sein).
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"Die Tore zu Anubis Reich" von Tim Powers ist auch leicht SF angehaucht, aber kein SF im eigentlichen Sinne, eher nen sehr gelungener Genre-Mix. Auf jedem Fall ne Leseempfehlung.
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Ich würdemit den Klassikern anfangen: Asimov, Heinlein, Arthur C. Clarke, Bradbury.
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Douglas Adams,falls er noch nicht gennant wurde.
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William Gibson ('Gottvater' des Cyberpunk) Am besten hat mir die Neuromancer-Trilogie gefallen.
Bruce Sterling: Eclipse-Trilogie, wenn Du die noch irgendwo bekommst.
Robert Sheckley (sowohl die Kurzgeschichten, als auch die Romane sind hervorragend)@Volkard: Sind die Bücher in denen Lazarus Long vorkommt, nicht alle von Heinlein?
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Wenns um den "Hard-Sci-Fi" geht, wie wärs mit Andreas Eschbach?
Ansonsten les ich persönlich auch gern Star Wars *gg* Passt aber weniger zu den hier gestellte Forderungen^^Ach ja ich weis net mehr wie der Autor hieß, war irgendein Russe(wurde evtl schon genannt?) Kann mich nur an den Hauptheld der Romane erinnern: Timothy Struggle.Die waren auch net schlecht.
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Vielen Dank an alle für die zahlreichen Ratschläge :). Das hat mich der Materie näher gebracht.
Grüße
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fan_der_szene schrieb:
Hallo,
Welche Bücher könnt ihr nach eigenem Ermessen als anspruchvolle Werke empfehlen? Asimovs Werke sollen wohl zu den besten gehören?Asimov ist wirklich gut, aber teils auch schwere Kost.
Perry Rhodan interessiert mich, so nach dem was ich laut Wikipedia darüber erfahren habe, eher weniger. Von einem Bekannten habe ich gehört, dass es etwas von faschistischer Ideologie haben soll. Ist da was dran?
Das wäre mir neu.

Ich habe 1-500 und seit 2200 gelesen und entweder habe ich eine falsche Definition von faschistisch im Kopf oder da ist einfach nichts.
Frag deinen Bekannten mal, was er genau meint.

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Joe_M. schrieb:
William Gibson ('Gottvater' des Cyberpunk) Am besten hat mir die Neuromancer-Trilogie gefallen.
ähm. der ist aber ganz ganz weit von asimov weg.
Robert Sheckley (sowohl die Kurzgeschichten, als auch die Romane sind hervorragend)
jo. der sollte zu asimov, heinlein und clarke gestopt werden.
@Volkard: Sind die Bücher in denen Lazarus Long vorkommt, nicht alle von Heinlein?
stimmt.
und e. doc smith (unter anderem mit den lensmen) würde ich noch empfehlen.
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estartu_de schrieb:
Ich habe 1-500 und seit 2200 gelesen und entweder habe ich eine falsche Definition von faschistisch im Kopf oder da ist einfach nichts.

na, es gibt einen unsterblichen führer, der voll die macht über das volk hat. und der macht auch noch dauernd krieg mit den anderen. wir lesen immer nur aus der sicht im flaggschiff. wie dreckig es dem ausgebeuteten volk geht, erfährt man gar nicht.

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volkard schrieb:
Joe_M. schrieb:
William Gibson ('Gottvater' des Cyberpunk) Am besten hat mir die Neuromancer-Trilogie gefallen.
ähm. der ist aber ganz ganz weit von asimov weg.
Jo, das ist schon richtig. Da hat aber nix von 'nur klassiche SF' gestanden.

Und Gibson ist (meiner Meinung nach) einer der Besten.Und ich muß mich korrigieren: Die Eclipse-Trilogie ist gar nicht von Sterling, sondern von John Shirley...
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Ich würde eine Kurzgeschichtensammlung empfehlen. Ideen die andere auf 500 Seiten auswalzen kann man auch in 30 Seiten rüberbringen.
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volkard schrieb:
estartu_de schrieb:
Ich habe 1-500 und seit 2200 gelesen und entweder habe ich eine falsche Definition von faschistisch im Kopf oder da ist einfach nichts.

na, es gibt einen unsterblichen führer, der voll die macht über das volk hat. und der macht auch noch dauernd krieg mit den anderen. wir lesen immer nur aus der sicht im flaggschiff. wie dreckig es dem ausgebeuteten volk geht, erfährt man gar nicht.

Naja, der "Erste Terraner" wurde neulich ermordet - Perry Rhodan hats jedenfalls nicht erwischt. :p
Der ist nichtmal im Militär der Oberste, das ist Bull. Nur hin und wieder darf er auch mal den Obermacker miemen.

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Perry Rhodan hat Gucky und das ist schonmal ein Grund es zu lesen

Ich hab jetzt angefangen die Silberbände von PR zu lesen und ich finde es spitze, wenn man bedenkt das der anfang noch verhältnissmäßig langweilig sein soll im vergleich zu später...
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Der Anfang ist doch nicht langweilig.

Ich finde aber, dass die beim Übertragen auf die Silberbände arg gekürzt haben.
Irgendwas passte nicht, deswegen lese ich lieber die Hefte von Papa. 
Gucky ist auch in der aktuellen Handlung wieder dabei.

Überhaupt ist es Wahnsinn, wie oft alte Dinge wieder "verbraten" werden.
Da gibt es Personen oder Geschichtsfäden, die nach hunderten von Heften wieder aufgegriffen werden.
Gerade in den letzten Bänden haben die die Käfigtransmitter aus dem Zyklus um ES wieder ausgegraben.
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Naja bei den Silberbänen haben die halt nur die Hauptstory ansich drin, die unwichtigen nebenstorys fehlen. Da mein Mitbewohner ca 60 Silberbände hat und ich nicht an die Hefte in chronologischer Reihenfolge rankomm, macht es mir wenig aus das da kleinigkeiten fehlen