Frage zu Anschlägen.
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Naja... vielleicht hat ja auch ein unabhängiger, unvorenigenommener Psychologe... ach, vergesst es.
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MisterX schrieb:
Aber die Indianer haben nunmal verlohren und es regt sich keiner auf.
doch, ich bin ganz sicher, dass sich mehr als nur einer aufrehgt, wenn er ließt, dass die indianer verlohren haben.
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volkard schrieb:
MisterX schrieb:
Aber die Indianer haben nunmal verlohren und es regt sich keiner auf.
doch, ich bin ganz sicher, dass sich mehr als nur einer aufrehgt, wenn er ließt, dass die indianer verlohren haben.
Sehr geil!

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11111111 schrieb:
Vor kurzem lief eine Doku über die Anschläge auf Adolf Hitler. Wie sich teilweise Einzelpersonen entschließen einen Anschlag zu verüben. Da wird dann jedes Detail in Erfahrung gebracht, Verwandte befragt, ...
Aber bei anderen Anschlägen heißt es nur "geistig Verwirrter". (Attentäter auf Oskar Lafontain, Wolfgang Schäuble, Pim Fortyne, Theo van Gogh, WTC mit Mohamed Atta als labilen grenzdebilen,...)
Überleg dir doch einfach mal, ob es unter Umständen einen Unterschied zwischen Adolf Hitler und Oskar Lafontaine, Wolfgang Schäuble, Theo van Gogh und den Menschen im World Trade Center gibt. Kleiner Hinweis am Rande: wer von diesen hat eine faschistische Diktatur aufgebaut, circa 50 Millionen Menschen den Tod gebracht und "nebenbei" Völkermord begangen?
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sarfuan schrieb:
Kleiner Hinweis am Rande: wer von diesen hat eine faschistische Diktatur aufgebaut, circa 50 Millionen Menschen den Tod gebracht und "nebenbei" Völkermord begangen?
Wer har noch gleich dem 3. Reich den Krieg erklaert? England und Frankreich.
Der
Standpunkt 
geht immer vom Sieger aus, wie oben schon geschrieben.
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Wieviel Anschläge schafft ihr in der Minute? Ich nur etwa 150.

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MisterX schrieb:
Hat dann irgendwann mal die "Andere Seite" gewonnen, wahren das keine Verrückten mehr sondern Helden.
Frei nach george orwell: Who controls the past, controls the future...
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abbes schrieb:
Der
Standpunkt 
geht immer vom Sieger aus, wie oben schon geschrieben.Nein, das ist zwar ein hübsch simples Bild, aber eben auch ein nicht zutreffendes.
Das Beispiel mit Hilter sollte eines klar machen: es geht nicht nur darum, wer gewonnen hat sondern eben auch um moralische Werte. Aus dem selben Grund, aus dem manche Menschen zu allen Zeiten den Kriegsdienst verweigert haben, haben auch Deutsche Hitler bekämpft. Man kann das auch gerne mal umdrehen, frag doch mal z.B. Spanier, ob sie die Conquista gut finden. Spanien hat damals gewonnen und man spricht noch heute Spanisch dort, aber gut heißen werden die Kriege nur die wenigsten. Warum? Weil man die Taten aufgrund ethischer und moralischer Werte nicht gut heißen kann. Vollkommen egal wer gewonnen und wer verloren hat.
Bei einem einfachem Gebietsstreit hast du teilweise durchaus recht, aber gerade bei Hitler geht es eben nicht um einen Gebietsstreit sondern um eine ganz andere Kategorie.
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sarfuan schrieb:
Man kann das auch gerne mal umdrehen, frag doch mal z.B. Spanier, ob sie die Conquista gut finden. Spanien hat damals gewonnen und man spricht noch heute Spanisch dort, aber gut heißen werden die Kriege nur die wenigsten. Warum? Weil man die Taten aufgrund ethischer und moralischer Werte nicht gut heißen kann.
Ist das wirklich so?
Mir kommt es immer so vor, daß Spanier und Portugiesen dem Verlust ihrer Kolonien und Eroberungen ihrer großen Zeit stark nachtrauern - und die Helden ihrer großen Epoche auf Denkmälern und Straßennamen ehren.
Wieviele Cortez-Denkmäler findet man in Spanien?
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sarfuan schrieb:
...Weil man die Taten aufgrund ethischer und moralischer Werte nicht gut heißen kann. ...
Diese Werte sind sehr zei- und geschichtstabhaengig.
Und mehr als alles andere sind sie davon abhaengig, was die Obrigkeit verlauten laesst.Stell' dir mal vor die Iraker wuerden Saddam Hussein ohne Prozess und in aller Oeffentlichkeit den Kopf abschlage. Ein Aufschrei wuerde durch Europa gehen; "alles Barbaren, Menschenrechtsverachter, usw."
Und dann frag' mal einen Franzosen nach der Franz. Revolution und den Enthauptungen bei den Adeligen...