Woran erkennen, das man nicht Gott ist?



  • finix schrieb:

    Dir ist klar dass der Begriff "gut" mehrdeutig ist? Wenn es um "gut<->böse" geht kannst du nicht mittels "gut<->schlecht" argumentieren.

    Ja, das ist mir schon klar. Hab' das wohl etwas durcheinander geworfen, war schon spät. 😉 Keine Ahnung, wie ich darauf gekommen bin.
    Nichts desto trotz dürfte es auch klar sind, dass die Definition von "Gut" und "Böse" relativ ist (s. mein Beispiel von Hitler). Es dürfte damit aber auch klar sein, dass "Gut" ("Böse") damit zeitlich abhängig ist. Etwas, was heute eine "gute Tat" ist, kann sich morgen schon als "böse Tat" herausstellen, weil man nicht alle Konsequenzen bedacht hat und es evtl. auch gar nicht konnte.

    1. axiom: gott ist gut
    Wenn Gott "gut" ist, dann würde das bedeuten, dass er zu jeder Zeit, zu der Gott existiert "gut" sein muss, das wiederum würde bedeuten, dass Gott allwissend ist, um beurteilen zu können, ab eine Tat von ihm auf Dauer als "gut" angesehen werden kann, was nicht sein kann, da 2. nicht gilt.
    => 1. gilt nicht.

    2. axiom: gott ist omnipotent
    Kann nicht gelten, s. Beispiel "Kann Gott einen Stein erschaffen den er selber nicht anheben kann?", somit kann auch 1. nicht gelten.
    => 2. gilt nicht.

    3. axiom: wer gut ist und boeses verhindern kann, tut das
    Da Gott nicht "gut" (s. 1) ist und auch "böses" nicht verhindern kann (s. 2) haben wir hier eine falsche Voraussetzung woraus man bekanntlich alles folgern kann.
    => 3. gilt.

    4. axiom: es passieren boese dinge
    Das dürfte soweit klar sein, dass man zu jeder Zeit irgendwelche Dinge als "böse" einordnen kann, die sich aber in einer gewissen Sicht als "gut" herausstellen.
    1. Naturkatastrophen kann man als Versuch der Natur sehen sich selbst auszubalancieren
    2. Wenn irgendwo eine "Katastrophe" passiert (z.B. 1), wo sehr viele Menschen sterben kann man das als natürlichen Ausgleich der Überbevölkerung ansehen.
    3. ...
    => gilt evtl.

    Da die Axiome nicht gelten kann man keine Aussage darüber machen, ob Gott existiert oder nicht.



  • 1. axiom: Was ihr da schreibt interessiert keinen
    2. axiom: Ihr könnt aufhören
    3. axiom: Denkt euch selber was...



  • alex89ru schrieb:

    @TGGC: DU bist auf jeden Fall KEIN Gott. Damit wäre schon mal die NICHEXISTENZ des TGGC-Gottes bewiesen.

    Ähh, durch was genau, war das jetzt noch mal bewiesen?

    Bye, TGGC(War, bin, sein.)



  • Ohne hier Alles gelesen zu haben, fällt mir nur ein Beweis ein, der nicht die Existenz von Gott beweißt aber eine Eigenschaft wiederlegt.

    (Ich habe nicht Alles gelesen und möglicherweise steht er hier schon)

    Behauptung: Gott ist allmächtig und allwissend.

    Aufgabe: Gott soll etwas erschaffen , wovon er nicht weiß was es ist.
    (Müsste er ja können wenn er allmächtig ist)

    Fallunterscheidung:

    1. Er kann es erschaffen, dann ist er nicht allwissend (er kennt ja die eine Sache nicht)

    2. Er kann es nicht, dann ist er nicht allmächtig.

    Folgerung: Gott kann nicht allmächtig und allwissend sein!
    (Man ich liebe "Beweise finden" 🙂 )



  • Aber so ganz greifen die Beweise auch nicht. Durch Gottes Allmacht glaubt man das Gott etwas unglogisches schaffen kann. Einen Stein zu erschaffen den er selber nicht heben kann. Etwas erschaffen wovon er nichts weiß.

    Auf der anderen Seite geht man aber davon aus das Gott sich an Logik hält. (Weil er nun den Stein erschaffen hat kann er ihn nicht heben, weil er etwas erschaffen hat wovon er nichts weiß, ist er nicht allwissend.)

    Gilt die Loogik auch für Gott? Sollte man Begriffe wie Allmächtig, Allwissend und Ominpotent überhaubt so auslegen? Sind die Begriffe vielleicht nicht einer Zeit entlehnt wo die Kirche Ablaßbriefe verkauft hat? Wo man Angst vorm Höllenfeuer schüren mußte?



  • TGGC schrieb:

    alex89ru schrieb:

    @TGGC: DU bist auf jeden Fall KEIN Gott. Damit wäre schon mal die NICHEXISTENZ des TGGC-Gottes bewiesen.

    Ähh, durch was genau, war das jetzt noch mal bewiesen?

    TGGC beweise, dass du existierst und ich glaube, dass du Gott bist.



  • Er_ist_es.



  • abcd schrieb:

    Gilt die Loogik auch für Gott?

    Entweder, Gott ist der Logik unterworfen, dann kann er nur das, was nicht logisch widersprüchlich ist (gibt es ein Problem, wenn man die Omni-*-Forderungen entsprechend anpasst?). Oder Gott hat die Logik erschaffen und unterliegt ihr nicht.



  • Hmmm. Im zweiten Fall wäre Gott schwer vorstellbar. Und genauso soll er ja sein!



  • TGGC schrieb:

    alex89ru schrieb:

    @TGGC: DU bist auf jeden Fall KEIN Gott. Damit wäre schon mal die NICHEXISTENZ des TGGC-Gottes bewiesen.

    Ähh, durch was genau, war das jetzt noch mal bewiesen?

    Bye, TGGC(War, bin, sein.)

    Wenn du Gott bist, dann können Schweine fliegen.
    *Aus_dem_fenster_schau*
    *Keine_fliegenden_Schweine_seh*
    *Beweis_dass_TGGC_KEIN_Gott_ist*



  • du blöder empirist, alex89ru



  • Tja, ich glaube halt nur an das was ich sehe.



  • Es gibt eine Geschichte, welche aus dem Islam kommt und so geht:

    Es waren einmal drei Kinder, die Haselnüsse gesammelt hatten. Es waren 103 Nüsse. Sie wussten nicht, wie sie diese Menge gerecht durch 3 teilen sollten. Also gingen sie zu einem alten Weisen und fragten ihn: "Alter Mann, wir haben 103 Haselnüsse gesammelt und wollen sie gerecht auf uns drei verteilen. Wir können uns nicht einigen- wir bitten dich, urteile du für uns." Der Alte sagte: "Wollt ihr menschliche Gerechtigkeit, oder göttliche Gerechtigkeit?" Die Kinder waren sich sicher, dass er mit der Gerechtigkeit Gottes richten sollte. Der Alte verteilte daraufhin 70 Nüsse auf das erste Kind, 32 auf das zweite Kind und das dritte Kind erhielt schließlich nur eine Nuss."

    Egal wie man es nennen mag, solange wir in unseren festgefügten Denkstrukturen von Gerechtigkeit, Gleich- und Ungleichheit denken, solange sind wir nicht bereit etwas neues zu erkennen. Das ist der Sinn des Zen-Spruchs: "Leere Deine Schale, sonst kann man nichts neues hineingießen."



  • alex89ru schrieb:

    Wenn du Gott bist, dann können Schweine fliegen.
    *Aus_dem_fenster_schau*
    *Keine_fliegenden_Schweine_seh*
    *Beweis_dass_TGGC_KEIN_Gott_ist*

    Logik ist nicht deine Stärke, oder?



  • alex89ru hat sich nur von der althergebrachten überholten scholastischen logik verabschiedet und geht ganz neue wege. das fenster, blick zu welt, sagt ihm die wahrheit. ein windowsjünger eben.



  • Chicken's wing schrieb:

    alex89ru hat sich nur von der althergebrachten überholten scholastischen logik verabschiedet und geht ganz neue wege. das fenster, blick zu welt, sagt ihm die wahrheit. ein windowsjünger eben.

    windowsjünger? NEE! Oder war das gerade ein Versuch von dir mich zu einem Flamewar anzustacheln?



  • alex89ru schrieb:

    windowsjünger? NEE! Oder war das gerade ein Versuch von dir mich zu einem Flamewar anzustacheln?

    Haha, als ob es hier Trolle geben würde...



  • mantiz:
    es ist kein problem, wenn du sagst, gott ist nicht gut, also akzeptierst du die axiome nicht.

    aber deine weitere argumentation ist ziemlich unlogisch. innerhalb dieser axiome folgt weder aus dem gutsein allwissendheit, noch aus dem fehlen von omnipotenz das fehlen von allwissendheit. und 3. bezieht sich nichtmal auf gott...

    logik setze ich natuerlich als nicht von gott abhaengig voraus, sprich er unterliegt ihr. ansonsten ist sowieso alles was wir denken in diesem zusammenhang irrelevant.

    einen stein schaffen, den er nicht heben kann, bedeutet, sich temporaer die faehigkeit zu nehmen, diesen stein heben zu koennen. ist das problematisch? es wird ja nirgends gefordert, dass er niemals in den zustand eingeschraenkter allmaechtigkeit geraten darf. nur muss er aufpassen, dass er sich damit nicht dauerhaft unfaehig macht, boeses zu verhindern, sonst waere er mit 3 nicht mehr gut.



  • Mal ne Frage: Verstößt 'Gott soll einen Stein erschaffen den er nicht selber heben kann' nicht schon gegen das vorherige Axiom von Gottes Allmächtigkeit? Und Axiome soltlen doch widerspruchsfrei sein...



  • PeterTheMaster schrieb:

    einen stein schaffen, den er nicht heben kann, bedeutet, sich temporaer die faehigkeit zu nehmen, diesen stein heben zu koennen. ist das problematisch? es wird ja nirgends gefordert, dass er niemals in den zustand eingeschraenkter allmaechtigkeit geraten darf. nur muss er aufpassen, dass er sich damit nicht dauerhaft unfaehig macht, boeses zu verhindern, sonst waere er mit 3 nicht mehr gut.

    Hehe.. der Absatz ist echt lustig 🤡


Anmelden zum Antworten