Methode um bei sehr wichtiger Klausur ausgeschlafen zu sein?



  • Ich schreibe nächsten Monat eine für mich sehr wichtige Klausur, denn es ist mein letzter schriftlicher Versuch
    (und ich will auf keinen Fall in die "alles oder nichts" mündliche Prüfung).
    Ich bin zwar dieses Mal extrem gut vorbereitet, sodass ich mir - rational gesehen - keine Sorgen zu machen
    bräuchte. Doch ich habe leider (irrationale) Klausurangst und einer meiner Hauptsorgen im Hinblick auf die Klausur ist nun,
    dass ich am Abend vor der Klausur im Bett liege und mich in endlosen negativen Gedanken verliere und nicht einschlafen
    kann. Denn dann würde ich bei der Klausur am nächsten morgen total übermüdet sein, was mich Kopf und Kragen kosten könnte
    (gerade weil es mein letzer schriftlicher Versuch ist).

    Zum Glück ist die Klausur erst um 11 Uhr, sodass ich bis 9.30 Uhr schlafen kann. Aber ich hatte es auch schon mal,
    dass ich um 22 Uhr im Bett lag und bis in die frühen Morgenstunden kein Auge zugemacht habe. Deswegen bin ich am
    überlegen, wie ich AUF JEDEN FALL bei der Klausur ausgeschlafen sein kann.

    Ich habe mir überlegt am Tag vor der Klausur um 6 Uhr morgens aufzustehen und dann - nach 14 Stunden -
    um 20 Uhr ins Bett zu gehen und evt. noch Baldrian nehmen. Ich könnte dann ein leichtes,
    postives Buch lesen um meine Gedanken von der anstehenden Klausur wegzulenken.

    Dieses Vorgehen scheint mir dazu geeignet, die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen am nächsten Tag ausgeschlafen zur Klausur
    gehen zu können. Aber ich finde sie noch nicht idiotensicher genug: Was ist wenn ich bis 4 Uhr morgens nicht einschlafen
    kann?

    Mich würd also interessieren wie ihr solche Situationen in der Vergangenheit gemeistert habt bzw. wie ihr es machen würdet,
    wenn ihr in meiner Situation wärt 😉



  • Sowas dachte ich auch zu haben.
    Aber die Nächte vor den Abiturklausuren waren die, wo ich am besten schlafen konnte. Keine Ahnung wieso.



  • Hallo

    Ich kenn das Gefühl ein bisschen und mir hat es immer geholfen zeitig ins Bett zu gehen, ein Buch zu lesen und zu versuchen zu schlafen. Manchmal klappt das zwar nicht, aber zur Klausur am nächsten Tag war ich trotzdem fit. Danch bin ich dann zwar ins fas tot umgekippt, aber es hat gut geklappt. Also Ruhe bewahren und auf eigenen Stärke bauen, dann wir des auch was ohne viel Schlaf.

    chrische

    P.S.: unbedingt den Hefter unter's Kopfkissen, das bringt Glück



  • Hallo.

    Ich wurde kurz vor meiner bisher schwersten Prüfung unglaublich müde und hätte wahrscheinlich direkt einschlafen können. Die wochenlange Vorbereitung und Anspannung haben eben ihre Spuren hinterlassen. Als Sie dann endlich anfing wurde ich, wie immer, wieder hellwach.

    Es ist allgemein meine Erfahrung, während einer Klausur oder Prüfung ungeahnte Reserven aktivieren zu können. Deswegen mache ich mittlerweile keine Sorgen mehr darüber.
    Dass jemand ernsthaft schläfrig war in einer Klausur habe ich übrigens noch nie gehört. Also, keine Panik.

    space



  • Baldriantee wirkt bei mir Wunder 😉 Dazu noch irgendein langweiliges C++ Buch lesen. Den Stroustrup halte ich z.B. auch ohne Baldrian kaum 15 Minuten aus ohne schläfrig zu werden 😃

    Bei extremer Erregung könntest du dir vom Arzt einen leichten Beta-Blocker verschreiben lassen. Der fährt dich etwas runter. Die Wirkung dauert auch nicht ewig (ca. 6 Stunden) und du hast am nächsten Tag keinen Kater davon.



  • Das mit der Stress-Aktivierung (d.h. fit sein wenn man eigentlich müde ist) hatte ich bei meiner Mathe LK Klausur. Normalerweise bin ich ein Zombie wenn ich weniger als 6 h geschlafen habe, aber da habe ich 6 h lang gerechnet wie der Teufel 😉

    Aber ich will mich nicht darauf verlassen und möglichst viel Schlaf kriegen!



  • smax schrieb:

    Aber ich will mich nicht darauf verlassen und möglichst viel Schlaf kriegen!

    Dann geh auf keinen Fall um 20 Uhr bzw generell früher als üblich ins Bett.
    Wenn "üblich" bei dir für die Klausur zu spät ist, dann fange am besten möglichst lange vorher schon an, rechtzeitig ins Bett zu gehen, damit sich dein Körper drauf einstellt.



  • Wieviele Tage vorher sollte ich denn deiner Meinung nach damit anfangen?
    Beruht deine Empfehlung auf wissenschaftlichen Erkenntnissen oder persönlicher Erfahrung?



  • smax schrieb:

    Wieviele Tage vorher sollte ich denn deiner Meinung nach damit anfangen?
    Beruht deine Empfehlung auf wissenschaftlichen Erkenntnissen oder persönlicher Erfahrung?

    Eine Woche sollte es schon sein.
    Eigentlich denke ich, dass jeder über entsprechende, bestätigende persönliche Erfahrungen verfügen sollte, aber das Grundproblem findest du z.B. auch hier beschrieben:

    Klein, K. E. & Wegmann, H.M. (1974). The resynchronization of human circadian rhythms after transmeridian flights as a result of flight direction and mode of activity. In L. E. Scheving, F. Halberg, & J. E. Pauly (Eds.), Chronobiology (564-570). Tokyo: Igaku.

    Eine Arbeit, die sich ausschließlich mit dem Phänomen betrifft, hab ich jetzt ad hoc leider nicht zur Hand.



  • Ich trinke am Abend vor ner Prüfung immer ein Glas Wein (weder zwei, noch ne ganze Flasche, einfach nur eins). Schau noch ein bissel fern und geh dann nicht zu früh, nicht zu spät ins Bett.


  • Mod

    Wenn die Möglichkeit besteht: http://news.orf.at/ticker/207104.html

    MfG SideWinder



  • Ein Gläschen Rotwein kann ich auch empfehlen, das hat mir auch geholfen.
    Alternativ könntest du dich Abends sportlich 2 Stunden austoben, danach schlaf ich auch immer nach ca. 10 Min. wie ein Murmeltier.


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