Netzwerkverwaltung



  • Hallo,

    im Rahmen eines Projektes bin ich damit beschäftigt eine Ist-Stand-Analyse zum genannten Thema durchzuführen. Jetzt wird der eine oder andere schon wieder an Google denken. Google bringt mich aber nicht wirklich weiter. Das eine oder andere Produkt für dieses "Genre" hab ich dort gefunden. Allerdings sagt das leider nocht nichts darüer aus, was denn nun wirklich in den Firmen zum Einsatz kommt. In den einzelnen Firmen anrufen und die Verantwortlichen fragen, bringt leider auch keine Erfolge mit sich, da gewisse Daten nicht herausgegeben werden dürfen.
    Aber was interessiert mich eigentlich genau ? Sicherheitsrelevante Benutzerverwaltung interessiert micht im Prinzip nicht. Mir geht es mehr um die Hard- und Softwareverwaltung in mittelgrossen bis sehr grossen Netzwerken, wo dies ja schon mal etwas mehr Umfang annehmen kann.
    Jeder Admin sollte ja in irgendeiner Weise den Überblick über "sein" Netzwerk behalten. Die Frage ist nun, was denn genau so zum Einsatz kommt ?!
    Sind es (komplexe) Softwarelösungen wie z.B. von HP o.ä. Anbietern ? Sind es "nur" Lösungen basierend auf Officeanwendungen ala Excel oder Access ? Sind es "altertümliche" Lösungen mit Papier und so nem Zeug ? 🙂 Sind es selbstentwickelte Insellösungen ? Oder gibt es noch andere Möglichkeiten das "Problem" zu lösen ?
    Mit diesem Thread würde ich der Sache gerne auf den Grund gehen und eine Art Umfrage starten, die sich an Leute richtet die im Berufsleben irgendwas mit dieser Art von Netzwerkverwaltung zu tun haben. Interessant wären hierbei die Grösse des Netzwerkes (ca. Anzahl der Rechner) und die eingesetzte Lösung zur Verwaltung von Hard- und Software.
    Ich hoffe, die Erklärung war halbwegs verständlich und ich hoffe hier die eine oder andere hilfreiche "Informationsquelle" zu finden.

    Danke im Voraus



  • Hi,

    naja, es gibt viele Möglichkeiten. Das hängt u. a. auch von den Servern ab, den Anwendungen und natürlich den eingesetzten Betriebssystemen (bzw. den Versionen).

    Wir selber setzen Nagios, ServersAlive sowie Visio, und Excel ein. 😉

    Es sind ca. 50 Server, davon ca. 30 mit Suse Enterprise Linux 9, der Rest Windows (2000 + 2003). In so einem Rahmen kann man noch gut (wobei das auch schon manchmal schwierig wird) mit Excel und Vision arbeiten, aber bei 500 oder gar 5000 Servern natürlich nicht mehr. Wir sind auch nur zu zwei, da kann es eigentlich nicht so leicht passieren, dass auf einmal eine Server dazu kommt oder abgeschaltet wird, ohne das der andere das mitbekommt. Bei 20 Leuten, die recht unorganisiert sind, sieht das oftmals anders aus. Da sind heute erstellte Excel Tabellen morgen schon veraltet. 😉

    Ein Stichwort diesbezüglich ist SNMP (Simple Network Management Protocol) welches von zahlreichen Montoring-Tools unterstützt wird.



  • ahh danke für die erste antwort 😃 das hilft mir schon mal wieder nen stk weiter. prinzipiell gehts mir aber nicht nur um server, sondern auch um die ganz normalen "arbeitsstationen" für die "belegschaft" oder öffentlichkeit.
    sicherlich gibts auch netzwerke, wo man mehrheitlich server stehen hat um irgendwas zu realisieren und die rechner beim chef oder im labor oder oder oder sind mehr so nen "beiwerk" welches man nebenher noch mitverwaltet.
    was mir da halt einfällt sind z.b. internetcafes, (hoch)schulnetzwerke, netzwerke in redaktionellen betrieben oder andere firmen, in denen die kunden oder angestellten ihre arbeit rechnergestützt verrichten.



  • Hallo,

    Ich bin insgesamt für ein paar hundert Rechner zuständig, auch wenn ich die Arbeit an den Workstations bis auf Ausnahmefälle an andere Leute delegieren kann, was mich besonders bei den wartungsintensiveren Windows-Rechnern sehr freut.

    In den meisten Fällen komme ich mit einer (PostgreSQL)-Datenbank, einigen LDAP-Verzeichnissen und Flatfiles, die ich mit dem Emacs-org-mode bearbeite, eigentlich ziemlich gut zurecht.

    Wenn ich demnächst mal ein bisschen Freizeit habe, dann werde ich mir noch irgendwie ein Programm zurechtbasteln, das automatisch diffs über Änderungen dieser Daten ausspuckt, die dann zu irgendwelchen hübschen Berichten verwurstet werden, damit es für mich bequemer wird, meine Arbeitszeit abzurechnen. Sonst bin ich mit meinem jetzigen Setup sehr zufrieden.


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