Aller Anfang ist schwer



  • also ich finde es mit einer ide persönlich "leichter" (muss mich da nich so um das make etc kümmern)

    Aber das programmieren an sich ist nicht viel anders! (sprache is ja die gleiche)
    nur muss man schauen, welche "features" eben das eine oder andere tool hat (code vervollständigen, funktionen zusammenfassen und der allgemeine look)

    zB kann ich besser mit dem BCB als mit dem VS umgehen (hier mein ich nicht ob der vcl oder mfc, sondern rein vom look and feel)

    [Edit] und da du ja schon erfahrung in delphi gemacht hast, wäre es viell sinnvoll dir den Borland C++ Builder mal anzuschauen (wenn du die möglichkeiten dazu hast)



  • Die bisherigen Borland C++ Compiler sind aber nicht zu empfehlen, da sie weit von ISO-Standard entfernt sind und von vielen Communities auch nicht mehr supportet werden. Z.B. kann man die Boost Libraries nicht mehr unter Borland zum compilieren bekommen. Die Borland Compiler sind also eher nicht zu empfehlen. Wenn man neu anfängt, sollte man auch gleich mit aktuellen Compilern einsteigen.



  • Dimbel schrieb:

    Hallo alle zusammen.
    Ich habe mich entschieden C++ zu lernen und jetzt habe ich ein paar Fragen.
    Ich bin kein Programmierneuling, habe schon Erfahrung in Delphi und PHP.
    Wie codet man am besten C++? Per Editor und Compiler oder mit zB Visual Studio C++?

    Damit das Chaos perfekt ist, rate ich Dir nun zum genauen Gegenteil: Wenn Du anfängst, im Idealfall so, dass Du wenig drumrum hast, dass Dich ablenken kann. => keine große IDE, lieber ein guter Editor und einen Compiler, den Du aus der Konsole aus bedienst.

    Ich bringe meinen Leuten in der Regel C/C++ unter der Linux-Konsole bei, vielleicht noch 'nen Editor auf 'ner GUI, aber das war's dann auch.
    Vielleicht hast Du Dank PHP ja schon Kontakt zur Linux-Welt.

    Delphi ist objektorientiert, von daher sollte der Umstieg hier nicht problematisch sein. Das übliche Handicap beim Lernen von C sind Zeiger und das Verständnis von Datentypen (bzw. wie die sich verändern, wenn man Zeiger benutzt). Da solltest Du Dir ruhig ein paar Tage (Wochen, Monate ...) Zeit für nehmen und viel experimentieren.

    Mehrfachvererbung und Templates erfordern ebenfalls Erfahrung, also viel experimentieren, bevor Du in eine beliebige Entwicklungsumgebung umziehst oder Produktivität von Dir verlangst.
    Je mehr Du weißt, desto produktiver wirst Du am Schluss sein.
    Ich programmiere jetzt seit etwa 7 Jahren C++ (davor schon ein paar Jahre C) und benutze immernoch den erweiterten Editor von KDE (Kate). Ein übertrieben schneller Umstieg auf eine IDE ist also nicht unbedingt notwendig. (Habe ein jahr lang auf VS2003 C# und C++ programmiert, ist nicht so, als würde ich sie nicht kennen).

    Wenn Du das ganze richtig anpacken willst, solltest Du Dich auch in die andere Richtung weiterbilden. Grade Bit/-Shift-Operatoren haben viel Potential für schnelle Programme. Wer in C++ schnell sein will, sollte C verstanden haben.



  • Xin schrieb:

    Wenn Du das ganze richtig anpacken willst, solltest Du Dich auch in die andere Richtung weiterbilden. Grade Bit/-Shift-Operatoren haben viel Potential für schnelle Programme. Wer in C++ schnell sein will, sollte C verstanden haben.

    Irgendwie wird mir der Sinn deines letzten Satzes nicht klar.



  • Also, ich hab mir jetzt das Buch "C++ Lernen und proffesionell anwenden" gekauft. Ich komme auch sehr gut damit zurecht. Nun hab ich wieder ne Frage^^. Im Buch war Microsoft Visual C++ enthalten. Ich hab aber auch gehört das der Bloodshet Dev-C++ kompiler gut sein soll. Zu welchem von beiden würdet ihr mir raten?



  • Ich habe auch beide... aber Visual finde ich eindeutig besser, da er besser dem Standart folgt. Zumindest der visual c++ 6.0, bei älteren versionen weiß ich das nicht so genau...



  • Eine Frage hätte ich da noch. Um in C++ gut Programmieren zu können, oder um gute Programme schreiben zu können ist C nicht vorrausgesetzt? Oder?



  • Dimbel schrieb:

    Eine Frage hätte ich da noch. Um in C++ gut Programmieren zu können, oder um gute Programme schreiben zu können ist C nicht vorrausgesetzt? Oder?

    Nicht unbedingt, aber es ist schön zu wissen wie "leicht" C++ ist, wenn man vorher C programmiert (oder gelernt) hat.



  • Dimbel schrieb:

    Hallo alle zusammen.
    Ich habe mich entschieden C++ zu lernen und jetzt habe ich ein paar Fragen.
    Ich bin kein Programmierneuling, habe schon Erfahrung in Delphi und PHP.
    Wie codet man am besten C++? Per Editor und Compiler oder mit zB Visual Studio C++?

    Sorry, aber diese Frage ist mit die Dümmste, die hier immer wieder gestellt wird. Unglaublich, dass Leute noch darauf antworten.



  • Dimbel schrieb:

    Eine Frage hätte ich da noch. Um in C++ gut Programmieren zu können, oder um gute Programme schreiben zu können ist C nicht vorrausgesetzt? Oder?

    C++ ist eine Erweiterung zu C, die die objektorientierte Programmierung vereinfacht. So sehr vereinfacht, dass viele glauben, dass OOP mit C nicht möglich wäre.

    C++ vereinfacht also OOP, aber programmiert wird weiterhin in C. Eine Methode eines Objektes ist das gleiche wie eine Funktion in C. Wer Funktionen schreiben kann, kann Methoden schreiben.

    Ohne C ist C++ nicht möglich, wer mit C nicht zurecht kommt, kann OOP programmieren, das Ergebnis danach aber in die Tonne werfen. OOP ist nur nur ein Kontainer für strukturierte Programmierung, der strukturell gelöste Probleme (mit C) in Klassen einordnet und somit eine bessere Übersicht bei größeren Projekten bietet.


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