Leben wir in einem schlechten Film?
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Bombenalarm in Turin: Auto löst Polizeiaktion aus
Die sprengen ein Auto auf, weil es irgendjemand mit laufendem Motor stehen lassen hat, um dann festzustellen, dass nichts ist. Irgendwie sind doch alle schon total hysterisch. Vor ein paar Jahren hätte sich niemand um so ein Auto gekümmert. Und wenn tatsächlich eine Bombe oder Giftgas im Auto gewesen wäre, dann hätte doch das Sprengen erst die Katastrophe auslösen können.
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wäre beruhigend wenns nur ein film wäre ...
aber wir sind auf dem falschen weg. da bin ich mir sicher.
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Das erinnert mich an den Herrn, der ganz in schwarz gekleidet mit seinen Reisekoffern sich das Weisse Haus angeschaut hat und deswegen von den
Sicherheitskraeften ueberwaeltigt und seine Koffer gesprengt worden sind.Man kann Panik auch kuenstlich heraufbeschwoeren.
mfg
v R
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Man stelle sich vor, was man mit all dem Geld machen könnte, das für den Kampf gegen Terror ausgegeben wird... z.B. den ÖV fördern, damit die Umwelt schonen, die Strassen entlasten -> weniger Unfälle, und damit 100e Menschenleben jährlich retten ... einfach nur wahnsinn...

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JBeni schrieb:
z.B. den ÖV fördern, damit die Umwelt schonen, die Strassen entlasten -> weniger Unfälle, und damit 100e Menschenleben jährlich retten ... einfach nur wahnsinn...

Grad in dem Augenblick als ich das gelesen hab ging mir "verblendeter Idealist" durch den Kopf. Egal wie sehr du den ÖV förderst: Damit kriegst dud ie Leute nicht zum Umdenken. Daher wird es keine Leben retten, denn es tritt keine Veränderung ein.
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1. Nun, den Typen mit dem Plastikspoiler am Auto erwischt man sicherlich nicht. Aber vielleicht das alte Ömi das sonst beim nächsten Zebrastreifen 5 Leute mit in den See genommen hätte.
Vor einigen Jahren wurde im Grossraum Zürich die ÖV um ein Nachtnetz erweitert (ein paar Busse und Züge die die ganze Nacht durch fahren). Man bezahlt einen Aufpreis, hält an jedem Klohäuschen - und seit der ersten Fahrt sind sie ausgelastet. Das Netz wird von vielen Geschätzt, weil sie jetzt "richtig" was im Ausgang trinken können, und nicht nur ein paar wenige (=immernoch zuviel) Glässchen.Ich weiss nicht wo du wohnst, ich weiss nur wie es bei uns ist: und da kenne ich eine Menge Leute die das Auto gerne stehen lassen würden, wenn es denn eine Alternative gäbe.
Wenn das Angebot stimmt, kommen die Leute. Wenn die Nachfrage vorhanden ist, sollte man ein Angebot aufbauen.
[Edit]
Nachtrag: 2. Terrorismus sollte man nicht verharmlosen. Aber man sollte es auch nicht übertreiben, und an jeder Hausecke einen Polizist aufstellen. Genau das wird aber gemacht (London: eine Kamera neben der anderen, Effekt: die Busse werden trotzdem gesprengt).
Ich bleibe dabei, der Kosten/Nutzenfaktor ist schlecht, und man könnte locker das ein oder andere Milliönchen in nützlichere Projekte fliessen lassen.[edit]Arg, immer dieses Typos
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Terrorismus wird doch absolut gehypt. Ich meine wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit in Europa durch Terrorismus zu sterben? Ich denke da sollte man die mittel anhand realer Zahlen verteilen. Aber da man mittlerweile kein rationales Denken mehr gewöhnt ist, werden wir wohl weiterhin millionen in sinnlose Kameras und Überwachungstechnik stecken, die im Ernstfall auch kein Leben retten.
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Ist doch genau wie der von Feigheit geprägte Vorschlag, ob man wg Vogelgrippe nicht die Fußball-WM absagen soll/muß.
Irgendein Meinungsführer im Nahen Osten hat in einem Interview hat von sich gegeben "Europäer sind Feiglinge" - Recht hat er.
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Marc++us schrieb:
Irgendein Meinungsführer im Nahen Osten hat in einem Interview hat von sich gegeben "Europäer sind Feiglinge" - Recht hat er.

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kingruedi schrieb:
Terrorismus wird doch absolut gehypt. Ich meine wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit in Europa durch Terrorismus zu sterben?
Höher als die Wahrscheinlichkeit, durch jugendliche amoklaufende Counterstrike-Spieler zu sterben, soviel ist sicher...
*SCNR*