Suche Unternehmengründungsberatung für Indien und China
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Netzwerk-Latenz schrieb:
Tut mir leid, aber so ist es.
Das ist vermutlich auch genau der Satz, den du als Antwort zu erwarten hast

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Prof84 schrieb:
Das Problem des Statthalters ist genau der Fokus, um dem sich meine Aktivitäten im Moment drehen. Für einen deutschen/europäischen Statthalter in China, der mich kompetenztechnisch vertreten kann, müsste ich mit LNK ca. 250.000,- € per Anno hinlegen. Das entspreche etwa die Hälfte meiner Einlage. Für die selbe Summe bekomme ich ca. 200 chinesische Arbeiter oder 80 indische Informatiker.
Ein Frisieren der Fakten würde bei mir schwer möglich sein - weil ich konsequent moderne Prozess und IT-Techniken einführen würde, dessen Daten bei mir in D verwaltet werden. Ein Fake würde bei Adherence Check oder Revision sofort auffallen.
Kann ich mir nicht vorstellen.
Dich nimmt vor Ort schon deswegen keiner Ernst, weil Du kein Gesicht hast wenn Du nicht Präsenz zeigst. Du gehörst nicht zur Gruppe, und bist daher nicht geschützt vor Falschdarstellungen. Oder z.B. gefälschte Mitarbeiterlisten, in den Büchern stehen viel mehr Mitarbeiter, damit zusätzliche Gehälter gebucht werden können. Oder es stehen weniger Mitarbeiter da, wenn gefordert wurde Mitarbeiter zu begrenzen, in Wirklichkeit arbeiten mehr in der Firma und die Gehälter werden über das Büromaterial und Stromrechnung bezahlt. Usw, die Liste der Möglichkeiten ist unendlich.
Dies passiert übrigens auch alltäglich in Firmen in Osteuropa (Polen, Tschechien, Ukraine), mein Vater berät Firmen bei solchen Niederlassungsgeschichten in Osteuropa, und es stellt sich immer wieder heraus, daß die Hauptfirma in Deutschland nach Strich und Faden belogen wird. Sparen kann sehr teuer sein.
Und in China wunderst Du Dich nach 2 Jahren, warum auf einer Messe plötzlich ein Produkt steht, das Deinem erstaunlich ähnlich sieht.
Auch wenn der Statthalter teuer ist, es heißt "geführt wird von Vorne". Denk doch mal systemtechnisch, alleine die Latenzzeit in der Informationsübermittlung. In jedem Regelkreis versucht man die Totzeit so kurz wie möglich zu halten. Und Zahlen sind bereits integrale Größen, d.h. eine Prüfung basierend auf Zahlenmaterial aus dem Rechner liefert bereits keine Information mehr über den Status zum Zeitpunkt t, es sind aber keine Details mehr. Denk mal so, in Indien oder China sind Betriebswirte so billig, daß man einen einstellen kann, der sich nur damit befasst die Zahlen für die deutsche Mutterfirma zu verschönern!
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Nicht boes gemeint, aber das liesst sich fuer mich, als ob das eine ganz krasse
Betrugsgesellschaft sei. Wie kommt es, dass sie wirtschaftlich so gut darstehen?
Genau aus diesem Grund?mfg
v R
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Na wenn ein deutschverständiger Chinese manche Statements liest, wird der auch nen tolles Bild von dem deutschen Unternehmensgeist bekommen

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SeppSchrot schrieb:
Na wenn ein deutschverständiger Chinese manche Statements liest, wird der auch nen tolles Bild von dem deutschen Unternehmensgeist bekommen

Hmmm...ja, kann ich mir auch gut vorstellen

mfg
v R
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virtuell Realisticer schrieb:
Wie kommt es, dass sie wirtschaftlich so gut darstehen?
Weil alle Welt nach China rennt und damit auch alles Wissen da hin trägt. Die Chinesen wiederum verstehen sich überwältigend gut darin, ihre eigene Wirtschaft zu schützen...
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virtuell Realisticer schrieb:
Nicht boes gemeint, aber das liesst sich fuer mich, als ob das eine ganz krasse
Betrugsgesellschaft sei. Wie kommt es, dass sie wirtschaftlich so gut darstehen?
Genau aus diesem Grund?Naja, Statistikfälschungen sind ein großes Übel in China, aber sie stehen wirtschaftlich gut da, weil sie eine andere Einstellung zum Risiko haben - the sky is the limit. Alles was denkbar ist, wird auch unternommen, wenn man damit Geld verdienen kann. Und vor allem, alle wollen wohlhabend werden, dadurch gibt es eben einen anderen Durchzug, eine andere Bewegung.
Aber grundsätzlich sind die moralischen Vorstellungen bezogen auf Wahrheit und Lüge weniger scharf definiert als bei uns. Das ist kein Problem, wird es aber, sobald West und Ost Geschäfte miteinander machen. Zum Beispiel wird in China ein Vertrag als Verhandlungsbasis betrachtet, d.h. auf Basis des Vertrags verhandelt man noch mal nach. Das wird im Westen - pacta sunt servanda - als Betrug aufgefasst, ist aber einfach ein Mißverständnis. Eine westliche Firma muß einen Vertrag immer so gestalten, daß sie noch Luft für die Nachverhandlungen hat. Legt sie den Vertrag aber so aus, wie man es bei einem westlichen Partner machen würde, wird sie in China Verluste machen. Genauso schlecht beraten ist eine westliche Firma, wenn sie z.B. den Liefertermin ihrer Waren auf den Ghost Month legt, denn alle Geschäfte, die im Ghost Month beginnen, sind von Unglück umgeben. Das ist für die Chinesen ein schlechtes Omen.
Es ist einfach unglücklich, wenn man nun unsere Definition von Lüge auf diese Kulturen überträgt - programmiertechnisch gesprochen, es macht keinen Sinn, einem NULL-Zeiger einen true- oder false-Datenwert zusprechen zu wollen. Er zeigt nirgendwo hin, daher ist der Inhalt undefiniert.
Und noch eine Geschichte, die die Vorstellung von Wahrheit und Lüge in Asien schön darstellt:
Während des 2. Weltkriegs hatten die Japaner ganz Südostasien besetzt, und auch Truppen in Thailand stationiert, dieses aber nicht besetzt, die thailändische Regierung führte die Regierungsgeschäfte des Landes noch selbst. Unter dem Druck der Japaner erklärte Thailand den USA den Krieg. Aber der thailändische Botschafter in Washington übergab die formelle Kriegserklärung niemals an die Regierung der USA, weil ihm dies zu unhöflich und zu aggressiv war. Am Ende des 2. Weltkrieges gab es keinen Kriegszustand zwischen Thailand und den USA.
Nach unserer klassischen Logik ist sowas eigentlich nicht wirklich denkbar, daß ein Land den Krieg erklärt, und doch wieder nicht. Aber damit war für Thailand alles geklärt: die Japaner waren zufrieden, und gleichzeitig war gegenüber den USA alles im Lot.
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junix schrieb:
Weil alle Welt nach China rennt und damit auch alles Wissen da hin trägt.
Nicht nur - auch das Geld. In China wird auch deswegen so großartig und viel gebaut, weil die westlichen Firmen das Geld tonnenweise hertragen. Die Chinesen wissen teilweise echt nicht mehr wohin damit. Alleine was die Firmen ausgeben, um nachher die berühmten billigen 200 chinesischen Arbeiter zu beschäftigen, ist wirklich witzig. Du wirst keinen chinesischen Firmenstatthalter einer westlichen Firma finden, der nicht einen 7er BMW oder dicker fährt.
Letztlich ist's wie am Neuen Markt, Internetboom Ende der 90er: das Geld floss in diese Boom-Firmen, und man mußte es schier verbrennen, weil mehr reinkam als man ausgeben konnte. So ist's auch in China, nur eine Dimension größer. Natürlich gibt's inzwischen auch einheimisches (gesundes) Wachstum, dieses wird von der chinesischen Regierung im Rahmen eines Schutzprogramms auch sehr gut gepflegt und gehegt.
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Ich kenne mich da nicht aus, deswegen sind meine Fragen so bloed, aber warum
Pflegt man bei uns einen solchen Wachstum nicht auch? Einen, wenn auch kleinen,
Wachstum haben wir im Moment ja. Oder bekomm ich das vielleicht nur nicht mit?China tut ja offentsichtlich sehr viel in dieser Richtung, geht das bei uns
aufgrund der freien Marktwirtschaft nicht?mfg
v R
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virtuell Realisticer schrieb:
China tut ja offentsichtlich sehr viel in dieser Richtung, geht das bei uns aufgrund der freien Marktwirtschaft nicht?
wir haben hier keine freie marktwirtschaft...
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scrub schrieb:
virtuell Realisticer schrieb:
China tut ja offentsichtlich sehr viel in dieser Richtung, geht das bei uns aufgrund der freien Marktwirtschaft nicht?
wir haben hier keine freie marktwirtschaft...
Nach den '...' sollte man eine Erklaerung erwarten?
mfg
v R
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virtuell Realisticer schrieb:
China tut ja offentsichtlich sehr viel in dieser Richtung, geht das bei uns
aufgrund der freien Marktwirtschaft nicht?mfg
v Rich glaube wachstum zu bremsen indem man einfach auf halbem gas fährt ist deutlich leichter zu bewerkstelligen als mit einem 30ps golf 250 zu fahren. ausserdem herrscht hierzulande glaub immer noch kapitalflucht (im gegensatz zu china)
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virtuell Realisticer schrieb:
Ich kenne mich da nicht aus, deswegen sind meine Fragen so bloed, aber warum
Pflegt man bei uns einen solchen Wachstum nicht auch? Einen, wenn auch kleinen,
Wachstum haben wir im Moment ja. Oder bekomm ich das vielleicht nur nicht mit?Wir hatten bereits ein halbes Jahrhundert großes Wirtschaftswachstum. Da hat China durchaus noch einiges aufzuholen. Man muss auch bedenken, dass das Pro-Kopf-BIP in Deutschland $29.700 und in China nur $6.200 beträgt. Da gibt es also noch einiges nachzuholen ...
virtuell Realisticer schrieb:
scrub schrieb:
virtuell Realisticer schrieb:
China tut ja offentsichtlich sehr viel in dieser Richtung, geht das bei uns aufgrund der freien Marktwirtschaft nicht?
wir haben hier keine freie marktwirtschaft...
Nach den '...' sollte man eine Erklaerung erwarten?
http://de.wikipedia.org/wiki/Marktwirtschaft#Soziale_Marktwirtschaft
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Ist China schon da, wo wir jetzt sind? Ist China schon ein Industrieland? Angeblich soll sich der gewaltige Boom ja fast ausschließlich auf die großen Städte begrenzen, wohingegen es der Landbevölkerung ziemlich mies geht.
Und irgendwie isses ja auch klar, dass die mit ihrer Regierungsform viel effektiver handeln können. Siehe dieser Megastaudamm. Da werden halt einfach mal eine Million Menschen umgesiedelt. In Deutschland streitet man 10 Jahre mit einem Bauern um ein paar Quadratmeter Land, bis man einen Radweg bauen kann...
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Danke fuer den Link
mfg
v R
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@prof84 u. marc++us
ihr seit ja richtige china fans wenn ich das so hier lese.
ich sehe das etwas anders als ihr, ich würde nicht nach china gehen.
hier bei uns gibt es viele große machienbaufirmen die haben auch schon ihr glück in china versucht und die meisten haben ihr lehren daraus gezogen. das größte prolbem ist einfach der technologie diebstal ob mit oder ohne stadthalter, wie marc++us das so schön formuliert, wird dort geklaut das lässt sich nicht verhindern.
auserdem ist das nur ein gerücht das man da unten gut ausgebildete arbeitskräfte findet. mein onkel lässt viele einfache fräsarbeiten in pakistan machen und ca. 50-60% von dem was zurückkommt kann er wegschmeisen, und die produzieren auf neuen maschinen.hier noch en paar gründe aus meiner sicht warum es sich nicht lohn nach china zu gehen:
- china ist in meinen augen kein politisch stabieles land
- der konflikt mit taiwan ist noch nicht zu ende. da kochts gerade gewalltig
- die chinesiche industrie ist einer der größten umweltferschmutzer auf unserem planeten (dicht gefolgt von den USA)
- die löhne werden irgendwann da auch ansteigenund nun noch ein paar moralische gründe die dagegen sprechen:
- wir bäuten die chinesischen arbeiter aus, wir zahlen ihnen für ihre arbeit keine angemessenen löhne und die freuen sich noch.
- arbeitsschutz gibts da net gesetzlich vorgeschrieben und wird daher gerne von ausländischen inverstoren vergessen. ist ja egal wenn ein arbeiter nicht mehr kan stellt man halt einen neuen ein gibt ja genug.
- auserdem sollte man nicht auser acht lassen welchen land man es zu verdanken hat das man so weit gekommen ist. man hat hier in deutschland ne gute ausbildung und studium bekommen. man hat hier die möglichkeit eine eigene existenz aufzubauen. hätte man das als chinese so einfach geschafft wie hier, das wage ich zu bezweifeln. ich denke es ist nur gerecht seinem land auch wieder etwas zurück zu geben nach dem es einem diese möglichkeiten eröffnet hat.meiner meinung nach ist es möglich in deutschland ebenfallst kostengünstig zu produzieren. wenn die qualität der produkte stimmt lassen sich hier auch etwas teuere produkte verkaufen, das beste beispiel hierfür ist porsche.
„Die Lohnkosten sind wirklich nicht das eigentliche Problem in Deutschland. [...] Ich sage ihnen: Wir verarmen, wenn wir asiatisch werden wollen." Chinesische Lohnkosten wären in Europa volkswirtschaftlicher Unsinn. "Mit welchem Geld solle dann der deutsche Arbeitnehmer konsumieren? Diese ganze Geiz-ist-geil-Mentalität ist doch das eigentliche Problem.“ - Dr. Wendelin Wiedeking Vorsitzender des Vorstandes der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG.
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sarfuan schrieb:
Wir hatten bereits ein halbes Jahrhundert großes Wirtschaftswachstum. Da hat China durchaus noch einiges aufzuholen. Man muss auch bedenken, dass das Pro-Kopf-BIP in Deutschland $29.700 und in China nur $6.200 beträgt. Da gibt es also noch einiges nachzuholen ...
Wo hast Du die Zahlen her? Ich würde China da noch ein ganzes Stück schwächer einschätzen. www.weltalmanach.de macht zum Beispiel einige Angaben zum Bruttonationaleinkommen. Ich weiß nicht genau, wie das mit dem BIP zusammenhängt, aber bei Deutschland stimmt es nahezu mit deinen Angaben bezüglich des BIP überein, bei China beträgt es hingegen eher ein Fünftel deiner Angabe.
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Mein Fehler. Die Zahlen stammen aus dem World Factbook. Die Unterschiede ergeben sich vermutlich daraus, dass die Angaben bei "deinem" Almanach von 2003, die Angaben im World Factbook dagegen von 2005 stammen.
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Marc++us schrieb:
Dich nimmt vor Ort schon deswegen keiner Ernst, weil Du kein Gesicht hast wenn Du nicht Präsenz zeigst. Du gehörst nicht zur Gruppe, und bist daher nicht geschützt vor Falschdarstellungen. Oder z.B. gefälschte Mitarbeiterlisten, in den Büchern stehen viel mehr Mitarbeiter, damit zusätzliche Gehälter gebucht werden können. Oder es stehen weniger Mitarbeiter da, wenn gefordert wurde Mitarbeiter zu begrenzen, in Wirklichkeit arbeiten mehr in der Firma und die Gehälter werden über das Büromaterial und Stromrechnung bezahlt. Usw, die Liste der Möglichkeiten ist unendlich.
Du hast mich missverstanden. Ich will und muss einen europäischen Statthalter haben. Ist mir klar. Entweder brauche ich dann mehr Kapital oder die Vorlaufzeit/Durststrecke muss kürzer werden. Ich muss den Vertrieb in Europa dann auch noch ausbauen.
Zum Bescheissen habe ich folgende Einstellung:
Ein guter Offizier muss auch mal den Befehl des Vorgesetzten verweigern, um das sinnlose Abschlachten seiner Männer zu vermeiden. Riskiert aber ein Kriegsgericht.
Sprich - wenn er einmal ein Mitarbeiter mehr einstellt und die Kosten über andere Ausgaben zu kaschieren versucht, um die Situation zu retten, habe ich als Vorgesetzter drei Möglichkeiten:
- Entlassung
- Strafanzeige (Europa)
- Abmahnung (offizelles Auspeitschen, aber inoffizielles Anerkennen der Umstände und Leistung)Das Zauberwort heißt "Vorgabe":
Der Werksleiter kann ruhig 7'er BMW fahren oder die Mitarbeiter statt im Büro am Lap und Handy im Cafe hängen oder pennen - Hauptsache Sie schaffen Ihre Vorgaben! Ich bin ein großer Verfechter von Zuckerbrot und Peitsche!
Wenn Sie allerdings weniger Mitarbeiter eingestellt haben als die Bücher das ausweisen, merke ich das sofort bei zentralisstischer Datenverwaltung.Marc++us schrieb:
Dies passiert übrigens auch alltäglich in Firmen in Osteuropa (Polen, Tschechien, Ukraine), mein Vater berät Firmen bei solchen Niederlassungsgeschichten in Osteuropa, und es stellt sich immer wieder heraus, daß die Hauptfirma in Deutschland nach Strich und Faden belogen wird. Sparen kann sehr teuer sein.
Wenn Die im Knast landen wollen. Also ich gehe davon aus Betrug auch im Ausland strafbar ist.
Marc++us schrieb:
Und in China wunderst Du Dich nach 2 Jahren, warum auf einer Messe plötzlich ein Produkt steht, das Deinem erstaunlich ähnlich sieht.
Das ist der Hauptgrund, warum so gut wie kein Konzern sein R&D Bereich in China hat. Kurz gesagt - China scheißt auf Patent- und Markenrechte.
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Marc++us schrieb:
Aber grundsätzlich sind die moralischen Vorstellungen bezogen auf Wahrheit und Lüge weniger scharf definiert als bei uns. Das ist kein Problem, wird es aber, sobald West und Ost Geschäfte miteinander machen. Zum Beispiel wird in China ein Vertrag als Verhandlungsbasis betrachtet, d.h. auf Basis des Vertrags verhandelt man noch mal nach. Das wird im Westen - pacta sunt servanda - als Betrug aufgefasst, ist aber einfach ein Mißverständnis. Eine westliche Firma muß einen Vertrag immer so gestalten, daß sie noch Luft für die Nachverhandlungen hat. Legt sie den Vertrag aber so aus, wie man es bei einem westlichen Partner machen würde, wird sie in China Verluste machen. Genauso schlecht beraten ist eine westliche Firma, wenn sie z.B. den Liefertermin ihrer Waren auf den Ghost Month legt, denn alle Geschäfte, die im Ghost Month beginnen, sind von Unglück umgeben. Das ist für die Chinesen ein schlechtes Omen.
Aus diesen Grund will ich evt. nur die Produktion nach China verlegen. Substanz sollte da nicht bleiben. Aber vielen Dank für Deinen Tipp mit der Verhandlungsbasis und die Darstellung für das Verständnis des Status Quo.

Ferengi Erwerbsregel Nr. 16: "Ein Deal ist ein Deal! (aber nur unter Ferengis)"
Ferengi Erwerbsregel Nr. 24: "Wenn man sich bedienen kann, wozu fragen!"
oder Nr. 14: "Alles Gestohlene ist purer Profit!"
