Sprache lernen: Latein oder Franzoesisch?
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Nobuo T schrieb:
Das (und die sehr pflichtbewusste junge Lehrerin ;)) hat mir mein Latinum mit einer 4- versaut.

Das kenn ich. Nur, dass meine Lehrerin nicht mehr jung war.

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der schönste tag in meinem leben war meine letzte franz stunde in der 11ten
die ausnamhen konnte sich doch keiner merken..
schon allein die frage, wann benutzt man imparfait und wann passé compose
schlimm waren auch das mache dinge wie z.B. la lit = das bett sind, wobei la ja weiblich war
und am ende der 11ten sollten wir dann noch eine zeitform lernen die nun in literarischen texten zur anwendung kommt

ich habe zwar keine ahnung von latein - schwerer kann es aber nicht sein
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steff3 schrieb:
der schönste tag in meinem leben war meine letzte franz stunde in der 11ten
Auf diesen Tag warte ich auch schon

schon allein die frage, wann benutzt man imparfait und wann passé compose
Imparfait: Hintergrundinformationen; Passe Compose: Haupthandlung;
naja so ungefähr...
Leider mache ich es trotzdem fast immer falsch
und am ende der 11ten sollten wir dann noch eine zeitform lernen die nun in literarischen texten zur anwendung kommt

Passe Simple?? Das hatten wir aber schon Anfang der 10.

ich habe zwar keine ahnung von latein - schwerer kann es aber nicht sein
full ack
icepacker
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Nobuo T schrieb:
Michael E. schrieb:
Wenn du auf ein paar Besonderheiten achtest ((Semi-)Deponentien, obliquer Konjunktiv etc.), dann ist der Rest Kinderkacke.
Naja... Willst du hier allgemein verkuenden, Latein sei einfach?
Also bei Caesar kann man vielleicht noch ganz gut runteruebersetzen, aber bei so Zeug wie Vergil erschliesst sich der Sinn nicht mehr so einfach. Da stehen die zT. verkuerzten/abgewandelten Woerter AFAIR teilweise recht abenteuerlich durcheinandergewuerfelt da und man muss dann halt schauen, wie zusammengesetzt das ganze den meisten Sinn ergibt. Da ist man mit blossem Nachschlagen der Vokabeln dann meist auch ziemlich verloren. Keine Ahnung wie das bei den Anderen hier so lief, aber bei mir kam der Hammer in Form der lateinischen Lyrik im letzten Jahr noch hinterher. Das (und die sehr pflichtbewusste junge Lehrerin ;)) hat mir mein Latinum mit einer 4- versaut. 
Hihi, ich hab (in der 11ten) mein Latinum mit 4- bekommen :D. Und ich glaube dir widersprechen zu müssen, auch die lateinische Dichtung ist mit dem "Standardverfahren" (Stowasser raus, Subjekt und Prädikat übersetzen, Objekte raten) recht gut lösbar.
Ich finde Latein aus den angesprochenen Gründen ebenfalls besser als Französisch. Es ist eine sehr klare Sprache und das einzige, was die Dichter nicht so genau nehmen ist die Satzstellung (die aber auch nicht soo relevant ist).
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minhen schrieb:
Gegen Ende geht man in Latein jedoch dazu über nur noch in der Richtung Latein -> Deutsch zu übersetzen. ... Man bekommt dann halt z.B. von Caesar den "Bellum Gallicum" oder...
Hm, also wenn Du gegen Ende Deines Latein-Unterrichts "De Bello Gallico" liest, dann würde ich die Schule wechseln. Nobuo T hat schon recht, auch wenn bei Latein an sich alles sehr schön regelmäßig sein kann, kann es doch deutlich komplizierter werden, wobei Vergil meistens auch noch halbwegs lesbar ist.
Und für Französisch braucht man eben auch etwas Sprachgefühl, unregelmäßiger als Deutsch ist das auch nicht, aber gibt ja auch da immer weniger Leutz, die wo das rischtisch gut reden können.
Das Latinum ist übrigens auch deswegen recht praktisch, weil man es bei einigen Studienrichtungen an der Uni braucht, durchaus nicht nur bei Medizin.
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[quote="icepacker"]
steff3 schrieb:
schon allein die frage, wann benutzt man imparfait und wann passé compose
imparfait = Zustandsbeschreibung
passé composé = HandlungIch hab übrigens Französisch gewählt, weil ich eine Sprache als Mittel zur Kommunikation ansehe. Latein wird wenig gesprochen

Für den op wäre aber, da kaum Chance auf richtige Konversation besteht, vermutlich Latein die bessere Wahl.MfG
GPC
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Ich danke euch, ihr habt mir wirklich sehr geholfen!
Werde mich nun wohl fuer Latein entscheiden, hat mich sowieso schon immer gereizt

Also danke nochmals

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nman schrieb:
Hm, also wenn Du gegen Ende Deines Latein-Unterrichts "De Bello Gallico" liest, dann würde ich die Schule wechseln.
"Bellum Gallicum" ist das einzige konkrete Werk an das ich mich noch erinner und zudem seh ich es oft in meinem Bücherregal. Deswegen habe ich es erwähnt. Aber zu deiner Beruhigung, ich hab das Buch eben durchgeblättert und zu meiner Überraschung ein handschriftliches Datum von mir gefunden. Demnach haben wir es wohl in der 9. Klasse gelesen, also nicht Ende sondern Halbzeit des Lateinunterrichts.
Das Latinum ist übrigens auch deswegen recht praktisch, weil man es bei einigen Studienrichtungen an der Uni braucht, durchaus nicht nur bei Medizin.
Ja, wenn ich mit meinem Studium zehn Jahre früher angefangen hätte, hät ich in der Tat ein Latinum für den Studiengang gebraucht ...
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Ich kann jetzt nichts "wirkliches" zu der Diskussion hier beitragen, aber wenn ich die Lateiner aus unserem Jahrgang sehe, ist das wirklich traurig. Die sind *nur* am Vokabeln pauken. Und was die da zum größten Teil übersetzen ist irgendwie wirklich Mist. Mir fällt grade nichts konkretes ein, aber bei den Texten denkt man sich schon so seinen Teil...
Meiner Meinung nach macht die Tatsache, dass Französisch eben keine tote Sprache ist, das Lernen viel einfacher. Man kann sich hinsetzten, Sachen auf Französisch lesen, Games auf Frazösisch zocken, sich mal einen Artikel im französischen Wikipedia statt im deutschen vornehmen - und schon hat man ein Sprachgefühl, etwas wovon die Lateiner, die ich so kenn, nur träumen. Ich bin für Französisch
Edit: Ist Spanisch eigentlich keine Option? Meiner Meinung nach einfacher und schöner als Französisch, auch wenn es nicht so viel Literatur auf Spanisch gibt.
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ich hab momentan beide und latein fällt mir persönlich um EINIGES leichter. kannst ja mal ne umfrage starten

Mr. B