Atomenergie [Politisches]
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Sonnenzellen könnten aber in Zukunft noch etwas werden. Der größte Teil der Sonnenenergie wandeln sie nähmlich in Hitze und nicht in Strom um. Legendlich 10%-20% werden genutzt.
Sollte man dies auf 70%-80% hochschrauben können sähe die Situation anders aus. Zusammen mit den Wasserstoffzellen ist die Lagerung und der Transport von Energie auch kein unüberwindbares Problem mehr. In sonnenreichen Ländern errichtet man viele diese Anlagen und nutzt sie um per Elektolyse Wasserstoff zu gewinnen. Diesen pumpt man dann durch Leitungen in weniger sonnige Regionen und nutzt die Wasserstoffzellen um wieder Strom zu gewinnen. Schwankungen können durch große Tanks ausgeglichen werden.
Allerdings hängt diese Vision von diesen Hochleistungszellen ab und diese sind meiner Meinung nach in entferntener Zukunft als die Fusion.
Die Windkraft dient legentlich für Insellösungen. Zum Beispiel windige, dünnbesiedelte Inseln im Pazifik. Allerdings zur Versorgung von Großstädten völlig ungeeignet.
Wasserkraft wie wir sie heute kennen ist ein schönes Nebenbrot allerdings genug Energie lieftert sie auch nur für flussreiche dünnbesiedelte Gebiete. Wenn man es aber schaffen würde die Meeresstömungen zu nutzen könnte sich dies auch noch ändern. Man stelle sich nur Mal eine Staumauer von Frankreich nach England vor. Da Ebbe und Flut im Atlantik viel stärker sind als in der Nordsee wäre die Energie die man aus diesen Wasserströmungen ziehen könnte gewaltig. Ich würde auf Gigawatt Dimensionen tippen. Allerdings erscheint mir die Bendigung dieser Macht noch schwerer als die der Fusion.
Über Erdwärme will ich nicht so viel sagen da ich es schwer finde da Einschätzungen zu machen. Allerdings wenn man bedenkt was für eine Hitze von Vulkanen ausgeht dann wäre da wohl noch etwas möglich.
Allerdings ist die am nächstgreifbarer dieser Möglichkeiten die Fusion und auf lange Sicht für auch keinen Weg daran vorbei. Wer einmal mit Raumschiffen zu anderen Sonnensystemen fliegen will der braucht eine Energiequelle die nicht direkt oder indirekt von unserer Sonne abhängt. Dies sind aber zum jetztigen Zeitpunkt nur die Kernspalltung und Fusion. Die Kernspalltung fällt aber wegen dem zu grossen Treibstoffverbrauch aus. Desweitern kann man die Spaltungsprodukte auch nicht einfach ins All werfen. Man stelle sich nur vor : Erde wurde von Plutoniummeteorid verseucht.

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Ben04 schrieb:
...Sollte man dies auf 70%-80% hochschrauben können sähe die Situation anders aus. Zusammen mit den Wasserstoffzellen ist die Lagerung und der Transport von Energie auch kein unüberwindbares Problem mehr. In sonnenreichen Ländern errichtet man viele diese Anlagen und nutzt sie um per Elektolyse Wasserstoff zu gewinnen. Diesen pumpt man dann durch Leitungen in weniger sonnige Regionen und nutzt die Wasserstoffzellen um wieder Strom zu gewinnen. Schwankungen können durch große Tanks ausgeglichen werden.
Ganz so einfach ist das auch nicht.
Zur Speicherung:
Vor einigen Jahren geisterte mal die Idee umher in jedem Haushalt eine Brennstoffzelle aufzustellen und diese dann ueber die Gasleitung mit Wasserstoff zu versorgen. Das Problem hierbei ist das Wasserstoff sehr Diffusionsfreudig ist, zumindest als Gas. Bei einer fluessigen Lagerung saehe das anders aus, allerdings haettest du hier wieder Energieverbrauch fuer den Kuehlaufwand.
(Vieleicht kann ja mal einer was dazu schreiben, der sich auf dem Gebiet besser auskennt!?)Zu den Solarzellen:
Es gibt schon einige Entwicklungen (zB Legierungen), die die Effizienz erheblich verbessern. Allerdings ist das Problem hier aber ein anderes: naemlich die Rohstoffknappheit. Auch wenn die "gruenen Quellen" hier gerne sagen: "Silizium ist nur Sand und davon gibt es genug auf der Welt", Quarzsand zu finden, der den Anspruechen genuegt ist garnicht mal so einfach.
(Uebrigens auch mit ein Grund, warum die Solarzellen in den letzten Jahren nicht wirklich billiger geworden sind - von der Subventionierung mal abgesehen)
Aber vieleicht hoert man in Zukunft ja mehr von Polymersolarzellen, sollte es moeglich sein deren Effiziens weiter zu steigern.
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nicht direkt solarzellen, aber auch sonnenenergie (im ammiland steht glaub ich sogar schon ein testkraftwerk mit ein paar mw):
wasser kommt durch rohre geflossen. unter diesen sind spiegel aufgestellt, welche die rohre erwaermen. wasser verdampft und treibt turbinen an (kann auch sein, dass es einfach durch konvektion war).so ein system hat soweit ich weiß einen viel besseren wirkungsgrad als solarzellen. ist halt nicht fuer kleine geraete wie taschenrechner etc. geeignet..
btw:
was habt ihr eigentlich gegen wasserkraft?
die kraftwerke koennen umweltfreundlich (umgehungsstraßen fuer die fische) gebaut werden und bringen kontinuierlichen strom. mit speicherkraftwerken kann auch spitzenstrom angeboten werden.@Ben04 wasserkraft (auch wenn man nur die fluesse nimmt) hat me ein viel groeßeres potential als windkraft, solarZELLEN und erdwaerme zusammen. schließlich wird sie auch schon sehr aktiv genutzt.
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aMan schrieb:
btw:
was habt ihr eigentlich gegen wasserkraft?
die kraftwerke koennen umweltfreundlich (umgehungsstraßen fuer die fische) gebaut werden und bringen kontinuierlichen strom. mit speicherkraftwerken kann auch spitzenstrom angeboten werden.@Ben04 wasserkraft (auch wenn man nur die fluesse nimmt) hat me ein viel groeßeres potential als windkraft, solarZELLEN und erdwaerme zusammen. schließlich wird sie auch schon sehr aktiv genutzt.
Keiner hat was gegen Wasserkraft, nur ist Deutschland vom Standort her nicht gerade praedistiniert dafuer. Oder hast du Lust dein Haus zu verlassen, weil dort ein Stausee angelegt werden soll?
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Fakt ist: Italien ist innerhalb von 3 Jahren aus der Kernenergie ausgestiegen und importiert jetzt 85% seines Stroms. Ich finde, alle sollten es so machen. Es wäre ja viel umweltfreundlicher, wenn jeder seinen Strom nur noch importieren würde.

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@wasserkraft
laufkraftwerke haben keinen großen rueckstau. aber stimmt, bei euch in de ist das vielleicht nicht ganz so leicht wie in tirol..mfg aman..
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aMan schrieb:
nicht direkt solarzellen, aber auch sonnenenergie
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Apropos, was ist aus den sagenumwogenen Aufwindkraftwerken geworden?
Bye, TGGC (Das Eine, welches ist.)
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in australien haben sie da glaub ich was entwickelt, hat aber imo ein aehnlich kleines potenzial wie die erdwaerme, vielleicht noch kleiner..
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aMan schrieb:
kleines potenzial wie die erdwaerme
Informier dich mal, bevor du so'n Quatsch erzählst. Erdwärme steckt _alles_ was in diesem Thread genannt wurde in die Tasche.
Bye, TGGC (Das Eine, welches ist.)
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Wikipedia schrieb:
Radioaktive Zerfallsprozesse (Geothermie)
Dieser Anteil der Geothermie geht auf den natürlichen Zerfall der im Erdkörper vorhandenen langlebigen radioaktiven Isotope wie z.B. Uran-235 und U-238, Thorium-232 und Kalium-40 zurück. Diese Elemente sind in die Kristallgitter bestimmter Minerale eingebaut, beispielsweise in die Feldspäte und Glimmer in Graniten. Es handelt sich um eine natürliche Form der Kernenergie.Ja super! Echt! Tschuess Atomstrom - es lebe der Atomstrom!

Geothermie ist auf jeden Fall eine gute Alternative. Imho um einiges besser
und "zuverlaessiger" als Windkraft. Aber leider kommen aktuelle Geothermiekraftwerken mit ihren vieleicht 5MW noch lange nicht an AKWs ran. Auch
bezweifle ich, dass sich das in Zukunft nocht gross verbessern wird. Vorteile sind natuerlich: keine Brennstoffkosten, kein Entsorgungsaufwand, keine hohen Sicherheitsanforderungen.Aber wer weiss, vieleicht werden ja Osmosekraftwerke die Energietraeger der Zukunft
