Wehrpflichtigkeit
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ChrisM schrieb:
tut mir Leid, ich bin ehrlich gesagt erschrocken, wie viele Teilnehmer in einem Programmierforum, wo man ja eigentlich halbwegs vernünftige und zumindest durchschnittliche intelligente Leute erwarten sollte, einen Zwangsdienst wie die Bundeswehr gutheißen können.[...]auch zu glauben, sie hätten die Gesellschaft außer durch Verschwendung von Staatsressourcen irgendwie verändert. De facto haben sie nämlich Staatsgeld verschwendet
Ahso, du misst das also alles in Geld. So einfach ist das nicht. Vollkommen logisch, das eine Armee, den Staat natürlich Geld kostet, das hat mit der Wehrpflicht ja überhaupt nichts zu tun. Aber hast dich mal damit beschäftigt, was die Bundeswehr alles leistet? Ist dir schon mal aufgegangen, das die Europäische Union die größte Chance für den Weltfrieden ist? Und dazu gehören nun mal auch die Militärteinsätze mit deutscher Beteiligung. Immer mal ein europäischer Minister der im Ausland auf Einhaltung der Menschrechte pocht, das wird nicht viel nützen. Und das fängt nun mal mit der Wehrpflicht an. Das was die Wehrpflichtigen leisten, lernen (nicht nur "Panzerfahren", sondern auch Dinge wie Teamgeist und Kameradschaft), den potentiellen Beginn einer Karriere als Berufssoldat und die Einstellung der Bevölkerung zur Bundeswehr allgeim, das kannst du nicht einfach mit dem Geldargument vom Tisch wischen. Und dabei bin ich auf positive Effekte der Ersatzdienste noch überhaupt nicht eingegangen.
Ich frage mich daher eher, wie du als vernünftig denkender Mensch zu so einer Einseitigen Einschätzung der Dinge kommst. f'`8k
Bye, TGGC (\-/ returns)
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Buena Vista schrieb:
Hehe, wer ist der härteste? Krupp Stahl?? Full Ack!!!!!!!11111111einself
Wer nicht mit dem Rudel mitheult, wird verbissen!
Und wer Blut geleckt hat...Ja hallo. Es geht hier nicht um fanatisches Jeder-muss-Kriegsdienst-leisten-Gehabe. Bis jetzt hat keiner in diesem Thread diese Ansicht vertreten. Es geht darum, _irgendeinen_ Dienst abzuleisten, damit man 1 Jahr was gemacht hat und den Rest seines Lebens von diesen Diensten im Ernstfall profitiert. Die Bundeswehr ist nur eine Option davon und auch wenn der geschichtliche Hintergrund schon eher der Militärdienst ist, sieht die Praxis zumindest in D heute so aus, dass man sich völlig frei aussuchen kann, was man macht. Was ist daran schlecht? Achja richtig, "ich will aber nicht!".
Wisst ihr, was mein Ex bezahlt, dafür dass er den Wahnsinn einer Landesverteidigung, die nie Stand halten würde im Ernstfall
Du kommst aus der Schweiz? Da möchte ich nicht einmarschieren. Wenn dort nahezu jeder ein Sturmgewehr im Panzerschrank hat, ist eine vermeintlich besetzte Stadt mit Sicherheit krass viel gefährlicher als eine im heutigen Irak. Man kann ja schlecht die gesamte Zivilbevölkerung vorsorglich niedermetzeln.
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Lyrix schrieb:
Optimizer schrieb:
Unglaublich, man kann doch mal 9 Monate zur Bundeswehr gehen? Ich verstehe diese Luscherei (sorry) nicht. Ich hab auch vollstes Verständnis wenn einer sagt, er geht stattdessen lieber zur Feuerwehr oder zum THW um nichts mit einer Ausbildung zum Töten zu tun zu haben. Aber man kann doch echt mal nach der Schule ein Jahr lang was anderes und (vielleicht härteres als "verdammt, wir schreiben ne Ex") machen.
Sicher kann man das.
Ich glaube aber du gehst mit geschloßenen Augen durch die Straßen. Ich habe mit einem 1,6 Durchschnitt 28 Vorstellungsgespräche gebraucht um ne Ausbildung zu bekommen. Zumal ich vorher sogar schon eine gemacht habe. (Leider hat man mit der keine wirklichen Chancen im Bereich der Programmierung).Ich finde es eher unglaublich, dass du es verurteilst, wenn sich jemand um seine Existenz kümmert. Glaub mir nocheinmal diese Stunden an Strapazen. Die Nervestrapazen, die ich bei den ganzen Vorstellungsgesprächen hatte. Und den - jeder wird es kennen - gewaltigen Frust nach den ganzen absagen.
All das kann und möchte ich nicht nach ein paar Monaten wieder durchleben, nur weil mir evt ein verkorkstes "System" mir das erreichte wieder wegnimmt.Tut mir leid, dass du in einer solchen Situation bist. Ich frage mich allerdings schon auch inwiefern ein (Wehr-)dienst deine Situation verschlechtern würde. Es verschiebt sich alles um ein Jahr, deswegen bist du nicht krass älter (man kann auch mal eine Klasse wiederholen oder erst mit 7 eingeschult werden, es gibt viele Möglichkeiten, ein Jahr zu verlieren).
Auf jeden Fall hast du dann ein Jahr Zeit, einen Job für nächstes Jahr zu suchen und hast eine gute Begründung, warum du so lange nicht im Berufsleben warst.Natürlich ist die Bundeswehr amsonsten nicht der Karriere-Kick. Trotzdem habe ich von keinem gehört, der dadurch in seinem Leben gravierende Nachteile hat. Ich persönlich habe es verplant, mich für zwei Semester beurlauben zu lassen (und habe es also nur für eines) und studiere jetzt offiziell ein Semester mehr als wirklich. Aber wo ist das Problem? Viel schlimmere Dinge können dir in der Praxis kaum passieren. Vielleicht kannst du mal ein bisschen klarer darlegen, wodurch genau die für dich so gravierenden Nachteile entstehen würden.
Das selbe natürlich auch für jede andere Art von Gemeinschaftsdienst.
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scrub schrieb:
was kann der rest der welt dafür, daß die schweiz hirnrissige gesetze hat? was du da bringst, ist lediglich ein partikularargument. im rest der welt gibts keine "ersatzzahlung", wenn man nicht zum wehrdienst geht.
Wobei ich den Gedanken grundsätzlich gut finde. Denn genau wie ein Untauglicher nichts dafür kann, untauglich zu sein, kann ein Tauglicher nichts dafür tauglich zu sein. Ich finde es eine Unverschämtheit, dass der eine ein Jahr verliert und der andere sich n Keks freut. Entweder alle müssen etwas leisten oder keiner. Völlig egal ob tauglich oder untauglich, männlich oder weiblich. Aber davon kann man wohl nur träumen ...
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dEUs schrieb:
Also ich hatte keinerlei Probleme:
Habe meinen BA-Ausbildungsvertrag ans Kreiswehrersatz-Amt geschickt und einige Wochen später kam dann die Rückstellungs-Bestätigung.
Alles vollkommen schmerzlos.Ich hatte mein Vorstellungsgespräch für ein BA-Studium erst 2 Wochen nach dem Einberufungsbefehl... tja, die Firma hätte mich auch genommen, aber durch den Einberufungsbefehl haben die erstmal abgesagt.
Anfangs war ich echt sauer, aber das hat sich gelegt da ich jetzt bei einer anderen Firma bin.
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Optimizer schrieb:
Tut mir leid, dass du in einer solchen Situation bist. Ich frage mich allerdings schon auch inwiefern ein (Wehr-)dienst deine Situation verschlechtern würde.
Du scheinst nicht lesen zu können oder nciht verstehen zu wollen. Sein Problem ist nicht der Wehrdienst. Sein Problem ist der Wehrdienst JETZT, dass der Wehrdienst ihm einen Haufen Arbeit kaputt macht, die ihn Zeit, Geld und viele Nerven gekostet hat (vorausgesetzt er wird tatsächlich vor der Ausbildung gezogen, was ich bezweifle).
Wenn er nämlich jetzt gezogen wird, dann ist sein Ausbildungsplatz flöten, weil wir in Deutschland davon eh viel zu wenige haben.
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Chris++ schrieb:
dEUs schrieb:
Also ich hatte keinerlei Probleme:
Habe meinen BA-Ausbildungsvertrag ans Kreiswehrersatz-Amt geschickt und einige Wochen später kam dann die Rückstellungs-Bestätigung.
Alles vollkommen schmerzlos.Ich hatte mein Vorstellungsgespräch für ein BA-Studium erst 2 Wochen nach dem Einberufungsbefehl... tja, die Firma hätte mich auch genommen, aber durch den Einberufungsbefehl haben die erstmal abgesagt.
Anfangs war ich echt sauer, aber das hat sich gelegt da ich jetzt bei einer anderen Firma bin.
Das ist echt doof... von dir und der Firma. Du hättest dich noch immer zurückstellen lassen können!
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dEUs schrieb:
Optimizer schrieb:
Tut mir leid, dass du in einer solchen Situation bist. Ich frage mich allerdings schon auch inwiefern ein (Wehr-)dienst deine Situation verschlechtern würde.
Du scheinst nicht lesen zu können oder nciht verstehen zu wollen. Sein Problem ist nicht der Wehrdienst. Sein Problem ist der Wehrdienst JETZT, dass der Wehrdienst ihm einen Haufen Arbeit kaputt macht, die ihn Zeit, Geld und viele Nerven gekostet hat (vorausgesetzt er wird tatsächlich vor der Ausbildung gezogen, was ich bezweifle).
Wenn er nämlich jetzt gezogen wird, dann ist sein Ausbildungsplatz flöten, weil wir in Deutschland davon eh viel zu wenige haben.Ja, das ist die Behauptung. Die habe ich schon verstanden. Ich habe darum gebeten, mit mehr Details rüberzukommen, denn ich behaupte, dass man durch den Wehrdienst nicht seinen Ausbildungsplatz verliert.
Ausbildungsplätze lassen sich fast immer auf das nächste Jahr verschieben, man kann den Wehrdienst zurückstellen und man hat auch noch ein Jahr Zeit, was anderes zu suchen. Die Möglichkeiten sind also sehr vielfältig, daher würde ich schon gerne genauer wissen, was der Wehrdienst jetzt genau kaputt macht. Im Moment hört sich das für mich eher "nur" wie eine Befürchtung an, die noch nicht vollständig gerechtfertigt ist.
Daraus abgeleitet sind jetzt auch noch die ganzen Grundsatz-Fragen wie "Wehrdienst ist doch grundsätzlich schon mal schlecht" entstanden, die ich jedenfalls nicht aufwerfen wollte. Ich habe die Einstellung kritisiert, sich komplett um den Wehrdienst drücken zu wollen.
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dEUs schrieb:
Optimizer schrieb:
Tut mir leid, dass du in einer solchen Situation bist. Ich frage mich allerdings schon auch inwiefern ein (Wehr-)dienst deine Situation verschlechtern würde.
Du scheinst nicht lesen zu können oder nciht verstehen zu wollen. Sein Problem ist nicht der Wehrdienst. Sein Problem ist der Wehrdienst JETZT, dass der Wehrdienst ihm einen Haufen Arbeit kaputt macht, die ihn Zeit, Geld und viele Nerven gekostet hat (vorausgesetzt er wird tatsächlich vor der Ausbildung gezogen, was ich bezweifle).
Wenn er nämlich jetzt gezogen wird, dann ist sein Ausbildungsplatz flöten, weil wir in Deutschland davon eh viel zu wenige haben.@Optimizer: dEUs hat es nochmal wiederholt, danke.... Ich hoffe du verstehst nun mein Begehren

Zur Thematik:
Ich hab da heute angerufen, und wie es scheint haben sie meinen Antrag scheinbar verschlammt. Ich soll ihn persönlich zum EUF Test mitbringen. Ich halte euch auf alle Fälle auf dem Laufenden.
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Ausbildungsplätze lassen sich fast immer auf das nächste Jahr verschieben, man kann den Wehrdienst zurückstellen und man hat auch noch ein Jahr Zeit, was anderes zu suchen. Die Möglichkeiten sind also sehr vielfältig, daher würde ich schon gerne genauer wissen, was der Wehrdienst jetzt genau kaputt macht. Im Moment hört sich das für mich eher "nur" wie eine Befürchtung an, die noch nicht vollständig gerechtfertigt ist.
Das glaubst du nun aber nicht wirklich, dass ein AUsbildungsvertrag grundsätzlich ein Jahr zurückgestellt werden kann oder? Und um die von dir angesprochene Rückstellung geht es mir ja eigentlich

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TGGC schrieb:
[Lobeslied auf die EU]
Und das fängt nun mal mit der Wehrpflicht an. Das was die Wehrpflichtigen leisten, lernen (nicht nur "Panzerfahren", sondern auch Dinge wie Teamgeist und Kameradschaft), den potentiellen Beginn einer Karriere als Berufssoldat und die Einstellung der Bevölkerung zur Bundeswehr allgeim, das kannst du nicht einfach mit dem Geldargument vom Tisch wischen.
Sein entscheidender Punkt war nicht das Geld, sondern Chris hat in erster Linie darauf hingewiesen, daß die Wehrpflicht ein zutiefst kollektivistisches Konstrukt ist. Mit anderen Worten: Sklaverei (in diesem Fall mit Zeitlimit).
'nough said eigentlich, aber es kommen ja immer wieder Leute unter Steinen hervorgekrochen, die solche Maßnahmen mit "positiven gesellschaftlichen Gesamteffekten" rechtfertigen zu meinen müssen.
Natürlich kann man mit Zwangsdienstleistungen trivial "positive Gesamteffekte" für eine ominöse "Gesellschaft" kreiren. Das ist der erste Schritt dazu, Einzelinteressen einem beliebigen "höheren Gut" unterzuordnen, also ein totalitäres System ohne nennenswerte Privatrechte einzuführen, dem nur an der Erfüllung des höheren Gutes gelegen ist. Wir sind schon fast wieder soweit.
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Lyrix schrieb:
Das glaubst du nun aber nicht wirklich, dass ein AUsbildungsvertrag grundsätzlich ein Jahr zurückgestellt werden kann oder? Und um die von dir angesprochene Rückstellung geht es mir ja eigentlich

"Grundsätzlich" erstmal schon. Wenn du den Ausbildungsvertrag in der Tasche hast, muss die Firma sehr gut begründen, wenn sie deine Ausbildung nicht verlegt, denn grundsätzlich dürfen dir durch den Wehrdienst erstmal keine Nachteile entstehen. Meistens läuft es aber eher darauf hinaus, dass der Wehrdienst verschoben wird.
Das hast du doch selber schon herausgefunden:Leider bekam ich darauf keine Antwort, ging aber dennoch mit ruhigem Gewissen an die Sache ran, da mir bei der Musterung 100% Versichert wurde, dass ich - sofern ich einen Vertrag bekomme - freigestellt werde.
Es ist also wie ich vermutet habe - du hast diese und jene Befürchtung und das beunruhigt dich, aber du weißt nicht konkret, was dir blüht. Es sieht sogar eher so aus, als würdest du keine Probleme kriegen. Aber alle gehen sofort darauf ab und finden es eine Riesen-Unverschämtheit, überhaupt Wehrdienst leisten zu müssen. Und lediglich das habe ich kritisiert.
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Es ist also wie ich vermutet habe - du hast diese und jene Befürchtung und das beunruhigt dich, aber du weißt nicht konkret, was dir blüht. Es sieht sogar eher so aus, als würdest du keine Probleme kriegen. Aber alle gehen sofort darauf ab und finden es eine Riesen-Unverschämtheit, überhaupt Wehrdienst leisten zu müssen. Und lediglich das habe ich kritisiert.
Da hast du mich missverstanden. Grundsätzlich habe ich nichts gegen den allgemeinen Wehrdienst. Es geht wie dEUs schon sagte primär um das jetzt.
Zwar gebe ich zu, dass ich diese "Pflicht" nicht für wirklich notwendig sehe, aber das ist ein anderes Thema, welches hier ja nicht unbedingt breitgetreten werden muss

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TGGC schrieb:
ChrisM schrieb:
tut mir Leid, ich bin ehrlich gesagt erschrocken, wie viele Teilnehmer in einem Programmierforum, wo man ja eigentlich halbwegs vernünftige und zumindest durchschnittliche intelligente Leute erwarten sollte, einen Zwangsdienst wie die Bundeswehr gutheißen können.[...]auch zu glauben, sie hätten die Gesellschaft außer durch Verschwendung von Staatsressourcen irgendwie verändert. De facto haben sie nämlich Staatsgeld verschwendet
Ahso, du misst das also alles in Geld. So einfach ist das nicht. Vollkommen logisch, das eine Armee, den Staat natürlich Geld kostet, das hat mit der Wehrpflicht ja überhaupt nichts zu tun. Aber hast dich mal damit beschäftigt, was die Bundeswehr alles leistet? Ist dir schon mal aufgegangen, das die Europäische Union die größte Chance für den Weltfrieden ist? Und dazu gehören nun mal auch die Militärteinsätze mit deutscher Beteiligung. Immer mal ein europäischer Minister der im Ausland auf Einhaltung der Menschrechte pocht, das wird nicht viel nützen. Und das fängt nun mal mit der Wehrpflicht an. Das was die Wehrpflichtigen leisten, lernen (nicht nur "Panzerfahren", sondern auch Dinge wie Teamgeist und Kameradschaft), ...
Wer Berufssoldat werden will, wird sich dafuer melden, dafuer benoetige ich keine Wehrpflicht. Und
das mal wieder Teamgeist und Kameradschaft als ein Argument kommt, war mir klar. Das lernt man aber
nicht nur bei der Bundeswehr. Warum wird es immer so dahingestellt, als koenne man das nirgends sonst
lernen, ausser bei der Bundeswehr? Bisschen kurzsichtig finde ich.den potentiellen Beginn einer Karriere als Berufssoldat ...
Wie gesagt, wer Berufssoldat werden will, kann das tun.
und die Einstellung der Bevölkerung zur Bundeswehr allgeim, das kannst du nicht einfach mit dem Geldargument vom Tisch wischen.
Was ist mit der Einstellung der Bundeswehr gegenueber? Sie leistet viel gutes. Ob bei Hilfseinsaetzen
im Inland (z. B. Flutkatastrophe) oder im Auslandseinsatz. Das heisse ich gut und es vermittelt einen
guten Gesamteindruck der Bundeswehr. Aendert aber nichts an meiner Meinung, dass jemand der zur
Bundeswehr will dies tun kann, ohne dass einige wenige zur Wehrpflicht herangezogen werden muessen.gruss
v R
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scrub schrieb:
Buena Vista schrieb:
Wisst ihr, was mein Ex bezahlt, dafür dass er den Wahnsinn einer Landesverteidigung, die nie Stand halten würde im Ernstfall (rede grad von der Schweiz, sorry ) nicht unterstützen kann? 2.5%!! Das sind grob 1000.- E pro Jahr! Zusätzlich zu den 15& Einkommenssteuer! Was soll das?
Er bezahlt doch schon Steuern?was kann der rest der welt dafür, daß die schweiz hirnrissige gesetze hat? was du da bringst, ist lediglich ein partikularargument. im rest der welt gibts keine "ersatzzahlung", wenn man nicht zum wehrdienst geht.
Naja, das gibt es durchaus auch woanders. Z. B. in der Tuerkei. Ich glaube in Kroatien kann man das
auch machen.gruss
v R
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@Daniel E.:
Stimmt nicht, sieh dir das Zitat in meinem Post an. Da sagt er eindeutig, das die Leute nichts tun ausser Staatsressourcen (also letztendlich Geld) zu verschwenden. Positive Wirkungen der Wehrpflicht verneint er damit komplett.@virtuell Realisticer:
Ich habe nicht gesagt, das man Teamgeist nur durch die Wehrpflicht lernen kann. Nur das ChrisM diesen Effekt einfach unterschlägt. Was ist mit den Leuten, die nicht Berufssoldat werden wollten? Es macht für mich schon einen Unterschied, ob man Söhne und Väter nach Afghanistan schickt, oder einfach die Typen, die wir mit unseren Steuern bezahlt haben. Findest du nicht?Bye, TGGC (\-/ returns)
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Hallo,
TGGC schrieb:
@Daniel E.:
Stimmt nicht, sieh dir das Zitat in meinem Post an. Da sagt er eindeutig, das die Leute nichts tun ausser Staatsressourcen (also letztendlich Geld) zu verschwenden. Positive Wirkungen der Wehrpflicht verneint er damit komplett.meine Wortwahl war vielleicht etwas ungünstig. Was ich meinte, war eher sowas: Ein Zwangsdienst wie die Bundeswehr kann noch so viele positive Auswirkungen haben, das rechtfertigt trotzdem nicht, jedermann (soviel zum Thema Gleichberechtigung) ein Jahr zu stehlen. Und selbst wenn es nur ein Monat wäre, bleibt es doch ein Gut, das man nicht abwägen darf.
Übrigens, was die Kameradschaft angeht: Wer die haben will, kann ja weiterhin freiwillig zur Bundeswehr. Wo ist das Problem?
Ich sag's dir: Dass Problem ist, dass Leute wie du meinen, sie wüssten, was gut für andere ist und könnten daher über deren Leben bestimmen.
ChrisM
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TGGC schrieb:
Es macht für mich schon einen Unterschied, ob man Söhne und Väter nach Afghanistan schickt, oder einfach die Typen, die wir mit unseren Steuern bezahlt haben. Findest du nicht?
Und was hat das mit der Wehrpflicht in Deutschland zu tun?
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ChrisM schrieb:
Übrigens, was die Kameradschaft angeht: Wer die haben will, kann ja weiterhin freiwillig zur Bundeswehr. Wo ist das Problem?
Und auch wenn die Leute, die ihren Wehrdienst geleistet haben das immer vehement verneinen: Etwas wie Kameradschaft kann man auch ausserhalb einer Kaserne "lernen".