[Irak] Sarkawi bei Luftangriff getötet



  • Artchi schrieb:

    Vergleich doch nicht einen Krieg zwischen politischen Staaten, mit einem Terrorismus der von _wenigen_ Zivilisten im UNtergrund initiiert wird. Der 2. Weltkrieg wurde von Soldaten geführt, die es NICHT gerne gemacht haben. Die wenigen Terroristen machen es teilweise durch Gehirnwäsche.

    Ich habe auch nicht die Kriegsführung an sich, sondern nur die Handlungsalternativen "Führer töten" bzw. "Blöd rumhocken" verglichen.

    Als Hitler getötet wurde, war die ganze Armee froh darüber das es vorbei ist.

    Keine Ahnung.

    Bei den Terroristen ist es nicht der Fall! Die haben einen Grund zu kämpfen. Die Wehrmachtssoldaten habens aus Zwang gemacht.

    Oh, ich glaube die deutschen Soldaten hatten gegen Ende des Kriegs auch einen Grund zu kämpfen, speziell an der Ostfront: Bloß keine Kriegsgefangenschaft. Aber lassen wir das, das ist OT.

    MfG

    GPC



  • Der Al-Kaida-Anführer im Irak und sieben Gefolgsleute seien bei einem Luftangriff in der Nähe von Bagdad "ausgeschaltet" worden

    sicher ich kann behaupten das man jeden toten zivilisten als mitglied bezeichnen kann, aber in diesem fall sit das nciht eindeutig

    fakt ist aber das durch solche aktionen täglich zivilisten sterben



  • steff3 schrieb:

    Der Al-Kaida-Anführer im Irak und sieben Gefolgsleute seien bei einem Luftangriff in der Nähe von Bagdad "ausgeschaltet" worden

    sicher ich kann behaupten das man jeden toten zivilisten als mitglied bezeichnen kann, aber in diesem fall sit das nciht eindeutig

    Woher zitierst du das denn? In dem Zitat heißt es jedenfalls Gefolgsleute und sollten sie das sein, waren sie da nicht zum Spaß.

    Hier mal ein paar Zitate von Sarkawi: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,420311,00.html
    Toll der Kerl, folgendes finde ich besonders geil: "Wir haben dem Prinzip der Demokratie und all denjenigen, die sich für dieses einsetzen, einen erbitterten Krieg erklärt."
    Na dann, wenn das mal kein Pfundskerl war 👎

    fakt ist aber das durch solche aktionen täglich zivilisten sterben

    Korrekt. Aber es sterben auch tagtäglich Zivilisten bei Bombenattentaten der Terroristen.

    MfG

    GPC



  • steff3 schrieb:

    ich finde die art und weise des kampfes einfach nur zum kotzen und ich finde das 👍 ist auch nicht angebracht, weil bei dem angriff sicher wieder viele getötet wurden die nichts damit zu tun hatten

    Zwei F-16-Kampfflieger hätten zwei 500-Pfund-Bomben über dem Haus abgeworfen, in dem sich al Sarkawi aufgehalten habe.

    sowas nennt sich dann sicher wieder "gezielte" tötung
    und wenn schon, ist doch egal ob man den anfüherer tötet oder nicht kommt doch so wieso ein neuer an die macht, wer glaubt es hat sich was getan und das sei ein fortschritt, der hat das system nicht verstanden

    Was hättest du gemacht? Langwierig Infanteristen zusammenziehen, die ihm dann eine Handgranate ins Versteck werfen? Vermutlich wäre der Vogel dann schon ausgeflogen.

    ich finde die art und weise des kampfes einfach nur zum kotzen

    Ist dir das nicht "fair" genug, weil die Terroristen nicht über eine eigene Luftwaffe verfügen?
    Ich fand, was die Terroristen mit den Geiseln gemacht haben "zum Kotzen".



  • Das eigentliche Problem ist doch, dass nach Sarkawi eine neue Schachfigur auf auftaucht. Mit dem gehts dann weiter: Ölpreise steigen, Menschen sterben, Terror².



  • Als Hitler getötet wurde...

    ..hast du in Geschichte nicht aufgepasst??



  • F98 schrieb:

    Das eigentliche Problem ist doch, dass nach Sarkawi eine neue Schachfigur auf auftaucht.

    Genau das habe ich versucht zu sagen. Es ist kein Vergleich mit einem konventionellen Krieg. Es gibt kein Land das man dafür besetzen muß. Die Terroristen können überall unterkommen und von überall herkommen. Deshalb ist es witzlos den ganzen nahen Osten zu bombardieren.

    Wenn es in Deutschland einen Terroristen geben würde, der sich bei euch in der Nachbarschaft versteckt hat. Und auf einmal kommen ein paar F-16 angeflogen und machen erstmal das ganze Stadtviertel platt, weil sie ihn kriegen wollen. Würdet ihr dann immer noch sagen "Naja, was sollen die Amis sonst machen?".

    Ihr redet immer nur so locker, weil das ganze Kilometerweit weg in einem ganz anderen Kontinent statt findet. Aber lasst das mal ein paar Strassen weiter, oder gar in eurer Strasse passieren. Ich wette, dann würden hier ein paar in ganz anderem Ton schreiben.



  • Artchi schrieb:

    ...Wenn es in Deutschland einen Terroristen geben würde, der sich bei euch in der Nachbarschaft versteckt hat. Und auf einmal kommen ein paar F-16 angeflogen und machen erstmal das ganze Stadtviertel platt, weil sie ihn kriegen wollen. Würdet ihr dann immer noch sagen "Naja, was sollen die Amis sonst machen?"...

    Das Problem ist, das du einen "sauberen Krieg" suchst. Krieg ist aber nicht sauber. Auch in tausend Jahren wird Krieg noch blutig, brutal und ungerecht sein egal auf welcher Seite.



  • Artchi schrieb:

    Ich finde das ganze überhaupt ziemlich lächerlich, wie die Amis und ihre Kumpanen versuchen z.B. Binladen zu finden. Sie schaffen es einfach nicht. Einfach nur armselig von den Amis, wie sie mit Hightech (Spionage-Sats, voll ausgestattete Bodentruppen usw.) es nicht schaffen so einen Typen der mit einer Kallaschnikoq durch die Berge wandert zu fassen. (viel Gerät können die Terroristenführer ja nicht mithaben, wäre ziemlich hinderlich)

    Merken wir uns, in einem riesigen Gebiet findet man auch mit Hightech nicht alles. Was bringt es mir, wenn der Terroristenführer sich in einem 1000km² großen Gebiet ohne tolle Ausrüstung aufhällt - da kann auch der bestausgebildete Soldat (und ausgerüstete) nix machen.

    Welchen Krieg haben die Amis denn bisher gewonnen? Selbst den 2. Weltkrieg haben sie nicht gewonnen, das waren die Russen die zu erst in Berlin eintrafen.

    Genau, denn man gewinnt einen Krieg genau dann wenn man in der Hauptstadt zuerst ist. Ignoriert eigentlich fast jeder in Deutschland, das der Krieg nebenbei auch im Pazifik und in Afrika geführt wurde?

    Die Wehrmachtssoldaten habens aus Zwang gemacht.

    Eine Quelle dafür wäre nett. Keiner wird behaupten, dass alle Feuer und Flamme waren - aber Zwang ist etwas heftig für eine ganze Nation im Krieg.

    fakt ist aber das durch solche aktionen täglich zivilisten sterben

    Korrekt. Aber es sterben auch tagtäglich Zivilisten bei Bombenattentaten der Terroristen.

    Leider der schwerste Punkt, kann man immer sich nur auf die jeweilig direkt kämpfende Bevölkerungsteile konzentrieren. Problem bei der Bekämpfung des Terrorismus ist ja, das man es mit einer relativ kleinen anonymen Masse zu tun hat. Interessant zu wissen wäre allerdings, wie groß die Unterstützung durch die große Masse einzuordnen ist. Sprich: Wer den Terroristen unterstützt wird selbst zu einem`?

    Artchi schrieb:

    Wenn es in Deutschland einen Terroristen geben würde, der sich bei euch in der Nachbarschaft versteckt hat. Und auf einmal kommen ein paar F-16 angeflogen und machen erstmal das ganze Stadtviertel platt, weil sie ihn kriegen wollen. Würdet ihr dann immer noch sagen "Naja, was sollen die Amis sonst machen?".

    Es bestehen keine Zweifel daran, dass man als persönlich betroffener immer anders reagiert. (mögen Nuancen sein, können Welten sein) Das Problem bei dir ist imo, dass du eine Art ordentlichen Krieg zwischen 2 genau definierten Kampfparteien suchst. Allerdings ignorierst du, das es die Terroristen SCHEINBAR auch nicht stört, wenn Zivilisten unter ihnen leiden.

    Ist es vertretbar, wenn der Staat sich dem in gewissen Grenzen anpasst und somit auch die Tötung von Zivilpersonen in Kauf nimmt?



  • Cpp_Junky schrieb:

    Das Problem ist, das du einen "sauberen Krieg" suchst. Krieg ist aber nicht sauber. Auch in tausend Jahren wird Krieg noch blutig, brutal und ungerecht sein egal auf welcher Seite.

    Ehm, also was versuche ich die ganze Zeit zu sagen? Nicht das es schlimm ist, was da passiert? Du sagst aber: da der Krieg nicht sauber sein kann, gibt es keinen Grund ihn sein zu lassen.

    Ich sage: die Terroristen haben einen Grund, warum sie ihren "Krieg" führen. Was heißt das? Nicht zufällig, das man diesen Grund aus der Welt schaffen sollte, um ihnen einen Grund weniger zu geben? Denn dann würden auch weniger Leute sich für die Terroristen anheuern lassen.

    Ihr sagt aber: hey, lasst die Amis bomben, geht eh nicht sauberer. 👎



  • Hat hier jemand den Film "Team America - The World Police" gesehen? Da wird das auch sehr schön dargestellt, das die Amis im Grunde alles platt machen und es nicht merken.



  • ich finde z.B. das bild von seiner leiche auf ard.de nicht angebracht

    stellt ech mal vor da wäre ein bild von paul spiegel, oder sonst wem -omg
    das ist doch wie die erlegte beute nach einer jagt

    und jetzt kommt bitte keiner und sagt, er hat doch blablblalba attentat hier tote dort....
    denn wenn wir soweit sind dann kann ich keinen unterschied mehr zwischen terrorist und rechtsstaat sehen



  • steff3 schrieb:

    ich finde z.B. das bild von seiner leiche auf ard.de nicht angebracht

    Als Beweis sicher nicht unangebracht - und wenn es wirklich nur diese Abbildung des Gesichtes ist...

    stellt ech mal vor da wäre ein bild von paul spiegel, oder sonst wem -omg
    das ist doch wie die erlegte beute nach einer jagt

    Zusammenhang mit Paul Spiegel ist mir leider ganz und gar nicht klar.
    Beute - nein. Beweis - ja, sonst kommen wieder x anonyme Briefe von y Organisationen, das er noch lebt.

    und jetzt kommt bitte keiner und sagt, er hat doch blablblalba attentat hier tote dort....
    denn wenn wir soweit sind dann kann ich keinen unterschied mehr zwischen terrorist und rechtsstaat sehen

    Verstehe ich richtig, du hättets ihn lieber weiterleben lassen?



  • Artchi schrieb:

    ...
    Ihr sagt aber: hey, lasst die Amis bomben, geht eh nicht sauberer. 👎

    Nur weil ich gesagt habe das es keinen sauberen Krieg geben kann, heisst das doch nicht, das ich die Kriegshandlungen - Partei egal - akzeptiere ?! 😕 Ganz im Gegenteil, aber das kapierst du mit deinem One-Way-Nachdenken sowieso nicht.



  • Ich finde das es überhaupt kein Sieg über den Terror ist. Der richtige Weg wäre ihn gefangen zu nehmen und dann vor einem ordentliches Gericht anzuklagen.
    Ein Rechtsstaat dürfte überhaupt keine Menschen töten, es seih den der Staat ist im Krieg. Wie war das: Ein Mensch ist solange unschuldig bis seine Schuld bewiesen wurde und ein Rechtsstaat garantiert jedem das Recht auf Verteidigung seiner Unschuld. ( Wo hab ich meine rosarote Brille nochmal? :p )

    Das er jetzt tot ist ergeben sich viele Nachteile:
    - man kann keine Informationen mehr von ihm bekommen
    - er wird zu einem Held des Terrors, jemand der für seine Überzeugungen von den bösen Amis getötet wurde ( wie nennt sich so ein Mensch? mir ist das Wort entfallen ), ein Idol
    - Propaganda des Terrors wird sagen das die bösen Amis einen super Menschen ohne Grund getöten haben.

    Vorteile:
    - vielleicht verlieren jetzt die Terroristen ein wenig an Schlagkraft, das ist aber eher zu bezweifeln.

    edit: aber es ist ja klar das alle es wieder hinstellen als sei das der großartigste Sieg über den Terror.



  • DEvent schrieb:

    Ein Rechtsstaat dürfte überhaupt keine Menschen töten, es seih den der Staat ist im Krieg.

    Selbstverständlich. Allerdings stellt sich die Frage, was genau du an "War on Terror" bzw zu Deutsch "Krieg gegen den Terror" übersehen hast. Die USA sehen sich ja im Krieg. Und eines muss man ihnen wirklich zugestehen: von Frieden kann auf keinen Fall die Rede sein.

    - er wird zu einem Held des Terrors, jemand der für seine Überzeugungen von den bösen Amis getötet wurde ( wie nennt sich so ein Mensch? mir ist das Wort entfallen ), ein Idol

    Mehrtürer ... oder so ähnlich 🙄



  • Was steht eigentlich so in der Genfer-Konvention ? Kann man jemand Krieg erklären der kein Staat oder Nationalität hat ?



  • immer diese Luftangriffe ...



  • Selbstverständlich. Allerdings stellt sich die Frage, was genau du an "War on Terror" bzw zu Deutsch "Krieg gegen den Terror" übersehen hast. Die USA sehen sich ja im Krieg.

    Gegen welches Land denn? Nenne mir bitte ein Land, das in den letzten 50 Jahren die USA angegriffen hat. BITTE! Nur Eines!!!

    Und eines muss man ihnen wirklich zugestehen: von Frieden kann auf keinen Fall die Rede sein.

    Hallo? War vor dem 11. September (welches Jahr war das eigentlich?) etwa auf der Welt Frieden? Wurden nicht auch schon vorher Menschen auf der ganzen Welt einfach so abgemurkst? Ich rede nicht von den letzten 20 Jahren. Nein, ich rede davon, seit dem der Mensch denken kann! Es gab schon IMMER Mord und Todschlag in der Weltgeschichte.

    Bis heute kann mir keiner sagen, warum die USA eigentlich alle paar Jahre wieder ein paar Länder den Krieg erklären. Bisher wurden sie noch nie wirklich von einem anderen Land angegriffen.

    Sag mir nicht, das eine Passagiermaschine vom 11. Sep. eine Kriegserklärung bedeutet? Und wenn ja, von welchem Land? Aber eigentlich lächerlich, bei einem zivilen Transportmittel von einem Kriegsgerät zu sprechen. 😃



  • DEvent schrieb:

    Was steht eigentlich so in der Genfer-Konvention ? Kann man jemand Krieg erklären der kein Staat oder Nationalität hat ?

    Ganz bestimmt nicht. Normalerweise ist das doch eine Sache, der die Polizei (meinetwegen Interpol) nachgehen müsste. Hab jetzt kein Jura studiert, aber wenn jemand mein Nachbarhaus in die Luft sprengen würde, würde sicherlich nicht die Bundeswehr antanzen, sondern die Kriminalpolizei würde versuchen den Übeltäter in die Finger zu bekommen.


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