Patriotismuswelle in Deutschland



  • F98 schrieb:

    Die lenkenden Köpfe im Hintergrund werden das sicherlich mit Genugtuung registriert haben.

    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass sie es mit Genugtuung registrieren, dass Deutschland Hundertausende "Nigger" und "Kanaken" einlädt um _gemeinsam_ Fußball zu zelebrieren. Das müsste für die doch eher sowas wie "Verbrüderung mit dem Feind" sein.



  • Deutschland ist denen doch imho wurscht. Die würden auch mit ner DFB-Fahne rumrennen, wenn die populärer wäre. Dass die meisten Fans der deutschen Fußballherrennationalmannschaft aus Deutschland kommen und sich deshalb mit der entsprechenden Fahne zieren ist so gesehen nur ein Nebeneffekt.

    Ich finds lächerlich. Dass in ein paar Wochen die Fähnchen die deutschen Müllhalden und Müllverbrennungsanlagen "schmücken" werden, finde ich irgendwie doof.



  • Was ich mich ja ernsthaft frage:
    Wieso wird Schwarz-Rot-(WM)Gold hier ständig mit Nazis usw. in Verbindung gebracht? Das wären wohl eher andere Farben, die bedenklich wären.
    Und außerdem: Was hindert einen daran, mal so richtig den Patriotischen raushängen zu lassen? Ist doch geil! Und mal ganz davon ab: So ein Schwarz-Rot-Goldenes Meer von Flaggen etc. pp. sieht einfach nur genial aus! Da können keine Farben gegenanstinken! 👍



  • Ich finds auch super! 👍
    Sonst darf man sich sowas in Deutschland ja nicht erlauben (echt traurig). Tut richtig gut, endlich mal überall die Landesfarben zu sehen.



  • Ich seh es jetzt mal aus Sicht eines Ausländers, dessen Team auch noch immer gute Chance auf die Achtelsfinals hat: Wir in der Schweiz haben in den letzten Jahren vermehrt unser Label, das Schweizerkreuz, aufgehängt, angezogen oder sonst wie präsentiert. Und zwar hatten sowohl Links wie Rechts allen Grund dazu. Die Rechten als Abschottung gegen eine zu starke Integration in Europa (sprich EU Beitritt) und die Linken gegen die laufende Globalisierung. So ist es nicht verwunderlich, dass letzten Montag das Volk gut ausgerüstest genug war, um nach dem Sieg gegen Togo ganze Strassen und Städte Rot-Weiss zu schmücken.
    Nach der bisher makellosen Vorstellung der Deutschen Mannschaft finde ich es auch durchaus angebracht, etwas Patriotismus in Deutschland zu zeigen. Nun gibt es noch immer zu viele Leute, die den Patriotismus mit Nationalismus gleich setzen. Was natürlich nicht richtig ist. Klar, dass Deutschland wegen des Nationalismus eine dunkle Vergangenheit hat. Deswegen darf das Land aber nicht für alle Zeiten den Kopf unten lassen und sich nicht über Leistungen von Landsleuten freuen. Freut euch darüber was ihr habt, feiert, jubelt. Es kommen sicher wieder schlechtere Zeiten, darum nutzet die Gunst der Stunde.



  • Hm, irgendwie habt ihr noch nicht ganz verstanden, um was es mir geht.

    1. Ich habe nichts gegen Jubel, Feiern, Ausgelassenheit.
    2. Den direkten Nazivergleich scheue ich, will ich hier nicht.

    Mir geht es primär um diese überraschend schnell aufflammende Begeisterungswelle. Seit Jahrzehnten wurde in der BRD den Leuten eingetrichtert, dass alles, was auch noch so im Geringsten national angehaucht ist, pfui ist. Jetzt auf einmal, unter dem Deckmantel der WM, ist das nicht mehr so?

    Für was holen die Leute auf einmal die Fahnen raus? Aus welchem Grund? WM, neuer Nationalstolz - ich glaube es nicht wirklich. Ich denke, es ist eher Orientierungslosigkeit, neue Sehnsucht nach Zusammengehörigkeit in einer Zeit des Kampfes des Einzelnen. Nach der WM wird diese kurze Phase der "Richtungsvorgabe", eben durch diese WM, beendet sein.

    Der Pöbel hat gut darauf angesprochen, je niedriger im Bildungsstand, um so größer die Fahne.



  • F98 schrieb:

    Mir geht es primär um diese überraschend schnell aufflammende Begeisterungswelle. Seit Jahrzehnten wurde in der BRD den Leuten eingetrichtert, dass alles, was auch noch so im Geringsten national angehaucht ist, pfui ist. Jetzt auf einmal, unter dem Deckmantel der WM, ist das nicht mehr so?

    das die Deutschen ein gestörtes Verhältnis zum Vaterland haben und nicht so unkompliziert damit umgehen, wie z.B. die Engländer oder die Franzosen ist ja klar. Ich denke aber, dass viele dieses Verhältnis normalisieren wollen, es fehlte aber bisher der Anstoß, dies zu tun. Die WM bietet diesen nun.

    Für was holen die Leute auf einmal die Fahnen raus?

    Wer sind 'die Leute'? Ich kann ja nicht jeden fragen, warum er das tut. Aber bisher haben hier ja schon einige gesagt, warum.

    Aus welchem Grund? WM, neuer Nationalstolz - ich glaube es nicht wirklich. Ich denke, es ist eher Orientierungslosigkeit, neue Sehnsucht nach Zusammengehörigkeit in einer Zeit des Kampfes des Einzelnen. Nach der WM wird diese kurze Phase der "Richtungsvorgabe", eben durch diese WM, beendet sein.

    Möglich, aber was ist so schlimm daran in der Zusammengehörigkeit eine Richtung zu suchen (und vllt. auch zu finden) ?

    Der Pöbel hat gut darauf angesprochen, je niedriger im Bildungsstand, um so größer die Fahne.

    Junge junge, nach dieser Aussage müsstest du aber ne riesige Fahne haben, gibt bestimmt auch Anti-Patriotimsus-Fahnen *kopfschüttel*



  • Hi,

    Jetzt auf einmal, unter dem Deckmantel der WM, ist das nicht mehr so

    man kann aber auch wirklich alles hinterfragen. "Deckmantel" klingt schon so negativ. Mich störts nicht, ich finds in Ordnung, und wenn es nur für die Zeit der WM ist.

    Statt sich zu freuen, dass bisher recht wenig "vorher herbeigeschworene Unglücke" eingetreten sind, wird immer noch ständig versucht, irgendwas zu kritisieren, schlecht zu machen und zu hinterfragen.

    Ich denke, es ist eher Orientierungslosigkeit, neue Sehnsucht nach Zusammengehörigkeit in einer Zeit des Kampfes des Einzelnen.

    Und selbst wenn, wne stört das? Nur, weil man sich unter einer Flagge "vereint", ist das ja noch nix Schlechtes.

    Der Pöbel hat gut darauf angesprochen, je niedriger im Bildungsstand, um so größer die Fahne.

    Aha. Also sind Leute ohne Fahne Genies, oder was?



  • Hallo

    GPC schrieb:

    F98 schrieb:

    Mir geht es primär um diese überraschend schnell aufflammende Begeisterungswelle. Seit Jahrzehnten wurde in der BRD den Leuten eingetrichtert, dass alles, was auch noch so im Geringsten national angehaucht ist, pfui ist. Jetzt auf einmal, unter dem Deckmantel der WM, ist das nicht mehr so?

    das die Deutschen ein gestörtes Verhältnis zum Vaterland haben und nicht so unkompliziert damit umgehen, wie z.B. die Engländer oder die Franzosen ist ja klar. Ich denke aber, dass viele dieses Verhältnis normalisieren wollen, es fehlte aber bisher der Anstoß, dies zu tun. Die WM bietet diesen nun.

    Dieses "die anderen Länder machen das auch Argument" finde ich persönlich sehr schwach. Vielleicht könnte man auch mal so argumentieren, dass den Umgenag mit Patriotismus sich die anderen Länder mal von Deutschland abgucken könnten. Auf etwas wie ein Land stolz zu sein, macht doch nun wirklich bei näherer Betrachtung einfach keinen Sinn. Zumal man in Deutschland (in jedem anderem Land wahrscheinlich auch) ja auch immer sagen kann, dass es genauso sinnvoll ist, auf sein Land stolz zu sein, wie sich dafür zu schämen. Alles beides ist meinen Augen nicht angebracht. Ich finde diese neue Welle des Nationalismus eigentlich nur peinlich, weil 90% von denen, die jetzt eine Fahne am Auto hängen haben doch mit einer solidarischen Gesellschaft nichts am Hut haben. Das sind Fussballfans und sobald die WM vorei ust, oder die Mannschaft rausfliegt, ist der Spuck zu Ende. Das Problem ist nur, dass die ganze Diskussion schon wieder Stilblüten trägt: Thomas Gottschalk sagt auf das Thema Nationalismus angesprochen: "Lieber zuviel als zu wenig."!!!! Und das in Deutschland.

    chrische



  • chrische5 schrieb:

    Hallo

    GPC schrieb:

    F98 schrieb:

    Mir geht es primär um diese überraschend schnell aufflammende Begeisterungswelle. Seit Jahrzehnten wurde in der BRD den Leuten eingetrichtert, dass alles, was auch noch so im Geringsten national angehaucht ist, pfui ist. Jetzt auf einmal, unter dem Deckmantel der WM, ist das nicht mehr so?

    das die Deutschen ein gestörtes Verhältnis zum Vaterland haben und nicht so unkompliziert damit umgehen, wie z.B. die Engländer oder die Franzosen ist ja klar. Ich denke aber, dass viele dieses Verhältnis normalisieren wollen, es fehlte aber bisher der Anstoß, dies zu tun. Die WM bietet diesen nun.

    Dieses "die anderen Länder machen das auch Argument" finde ich persönlich sehr schwach.

    War kein Argument, nur ein Vergleich. Und selbst wenn, warum darf man sich nicht an anderen Ländern orientieren? Sind das alles Holzköpfe in England, oder wie? Warum nicht auch mal Spaß an der nationalen Identität haben?

    Vielleicht könnte man auch mal so argumentieren, dass den Umgenag mit Patriotismus sich die anderen Länder mal von Deutschland abgucken könnten.

    Patriotismus bisher in Deutschland? Wo? Und hey, niemand will wirklich so mit dem eigenen Land umgehen, wie wir das taten.

    Auf etwas wie ein Land stolz zu sein, macht doch nun wirklich bei näherer Betrachtung einfach keinen Sinn.

    Wieso? Ich bin ja auch nicht direkt auf die Landschaft stolz, aber z.B. auf die Leistungen unserer Gesellschaft, unser System usw. Such dir was aus, was du daran jetzt gut oder schlecht findest.

    Ich finde diese neue Welle des Nationalismus eigentlich nur peinlich, weil 90% von denen, die jetzt eine Fahne am Auto hängen haben doch mit einer solidarischen Gesellschaft nichts am Hut haben. Das sind Fussballfans und sobald die WM vorei ust, oder die Mannschaft rausfliegt, ist der Spuck zu Ende.

    Abgesehen davon, dass es Spuk heißt, werden die Ausmaße natürlich zurückgehen, aber ich denke doch, dass etwas hängenbleibt.

    Das Problem ist nur, dass die ganze Diskussion schon wieder Stilblüten trägt: Thomas Gottschalk sagt auf das Thema Nationalismus angesprochen: "Lieber zuviel als zu wenig."!!!! Und das in Deutschland.

    Das ist nur Gottschalk. Der wohnt übrigens in Kalifornien.

    EDIT: Eine amerik. Satire hat mal folgendes geschrieben: "Germany, offical name Federal Sorry Jews Republic of Really Sorry for everything Jews Germany Sorry Anne Frank in particular."

    Das traf bisher imho auch oft zu.



  • Für dieses Verhalten gibt es sicherlich diverse Gründe. Die WM ist im eigenen Land. Das ist doch mal was besonderes. Wir Schweizer freuen uns auch auf die EM 2008 in der Schweiz und Österreich. Die Deutschen sind bisher unbesiegt, ist doch auch nicht übel, nachdem man die Jungs und den Trainer dauernd schlechtgeredet hat. Und die Leute brauchen endlich wieder was zu feiern, nachdem man aus der Wirtschaft und Politik mehr schlechte als gute Nachrichten vernimmt. Ausserdem sollte man endlich mit der ewigen Schlecht- und Miesmachermentalität aufhören. Die bringt garantiert kein Land vorwärts.



  • Hallo

    chrische5 schrieb:

    Dieses "die anderen Länder machen das auch Argument" finde ich persönlich sehr schwach.

    GPC schrieb:

    War kein Argument, nur ein Vergleich. Und selbst wenn, warum darf man sich nicht an anderen Ländern orientieren? Sind das alles Holzköpfe in England, oder wie?

    Es sind keine Holzköpfe aber Nationalisten und das sollte, meiner Meinung überwunden werden.

    GPC schrieb:

    Patriotismus bisher in Deutschland? Wo? Und hey, niemand will wirklich so mit dem eigenen Land umgehen, wie wir das taten.

    Warum denn nicht? Hat es uns geschadet. Versuchen wir uns unserer Vergangenheit zu stellen. Ich finde den Weg den Deutschland begangen hat sehr gut.

    GPC schrieb:

    Wieso? Ich bin ja auch nicht direkt auf die Landschaft stolz, aber z.B. auf die Leistungen unserer Gesellschaft, unser System usw. Such dir was aus, was du daran jetzt gut oder schlecht findest.

    Mit dem Argument darf man sich aber auch schämen ein Deutscher zu sein.

    chrische



  • chrische5 schrieb:

    Dieses "die anderen Länder machen das auch Argument" finde ich persönlich sehr schwach.

    GPC schrieb:

    War kein Argument, nur ein Vergleich. Und selbst wenn, warum darf man sich nicht an anderen Ländern orientieren? Sind das alles Holzköpfe in England, oder wie?

    Es sind keine Holzköpfe aber Nationalisten und das sollte, meiner Meinung überwunden werden.

    Du bezeichnest also jeden Engländer, der ne Fahne schwingt als Nationalisten?

    GPC schrieb:

    Patriotismus bisher in Deutschland? Wo? Und hey, niemand will wirklich so mit dem eigenen Land umgehen, wie wir das taten.

    Warum denn nicht? Hat es uns geschadet. Versuchen wir uns unserer Vergangenheit zu stellen. Ich finde den Weg den Deutschland begangen hat sehr gut.

    Man kann sich ja gerne der Vergangenheit stellen, gelegentlich. Aber dauernd geht's mir einfach auf die Nerven, zumal ICH nichts mit der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts zu tun hatte und daher auch keine Reue o.ä. empfinden muss.
    Vergangenheit ist Vergangenheit, wir haben daraus gelernt, schauen wir auch mal nach vorne.

    GPC schrieb:

    Wieso? Ich bin ja auch nicht direkt auf die Landschaft stolz, aber z.B. auf die Leistungen unserer Gesellschaft, unser System usw. Such dir was aus, was du daran jetzt gut oder schlecht findest.

    Mit dem Argument darf man sich aber auch schämen ein Deutscher zu sein.

    Dann schäm dich von mir aus. Und gib mir bescheid, wenn du das Paradies gefunden hast 👍



  • F98 schrieb:

    Mein Problem dabei ist aber, eben die Kürze des "Aufflammens", wie schnell sich die Menschen auf einmal wieder "begeistern" lassen. Es fehlt meiner Meinung nach nur noch der/die Richtige zum "ins Horn pusten" und fertig ist der Salat, die Leute sind ohen kritisches Nachdenken für alles Kommende zu begeistern.

    so'ne fussball-wm spricht nunmal die niedersten instinkte an. menschen haben einen herdentrieb. das gefühl zu einer bestimmten gruppe zu gehören ist für viele sehr wichtig. hier sind 'wir' da sind 'die anderen' und 'wir sind natürlich was besseres als die anderen'. ich halte es aber für ungefährlich, wenn auch etwas rückschrittlich (aber das hört wieder auf wenn die wm vorbei ist - da bin ich ganz zuversichtlich). dazu, dass damals die nazis die macht ergreifen konnten brauchte es sehr viel mehr unzufriedenheit unter den leuten als heute (weltwirtschaftskrise, perspektivlosigkeit, demütigungen durch die sieger des ersten weltkriegs usw...). das sowas heute nochmal passiert ist nahezu ausgeschlossen. hat auch was mit dem allgemeinen bildungsstand des volkes zu tun (naja, nicht ganz, es gibt auch rechtsanwälte die nazis sind).



  • net schrieb:

    so'ne fussball-wm spricht nunmal die niedersten instinkte an. menschen haben einen herdentrieb. das gefühl zu einer bestimmten gruppe zu gehören ist für viele sehr wichtig.

    Grade da liegt das Problem, viele folgen dem Herdentrieb, ohne ihre höheren Hinfunktionen zur Gegenkontrolle zu benutzen.

    net schrieb:

    das sowas heute nochmal passiert ist nahezu ausgeschlossen.

    Ich bin der allerfestesten Überzeugung, dass so ein änliches System jederzeit, überall auf der Welt reinstalliert werden kann.

    net schrieb:

    hat auch was mit dem allgemeinen bildungsstand des volkes zu tun (naja, nicht ganz, es gibt auch rechtsanwälte die nazis sind).

    Ich behaupte pauschal, dass der politische Bildungsstand im Lande erschreckend niedrig ist.



  • F98 schrieb:

    Ich bin der allerfestesten Überzeugung, dass so ein änliches System jederzeit, überall auf der Weld reinstalliert werden kann.

    in den zivilisierten ländern, wo's den meisten leuten gut geht, ist das fast unmöglich. ausserdem sind diese länder nicht mehr so autonom wie damals. es gibt viele internationale beziehungen und abhängigkeiten. ein totalitärer herrscher, der den faschismus wieder aufbauen will, bräuchte *jahrzehnte* um alles wieder rückgängig zu machen.

    F98 schrieb:

    Ich behaupte pauschal, dass der politische Bildungsstand im Lande erschreckend niedrig ist.

    aber viel, viel höher als 1933, als es nacht wurde in deutschland. damals glaubten viele leute die in den krieg zogen, dass man etwas in der luft rumballert, dem feind angst macht und als sieger nach hause kommt. so doof ist heute keiner mehr...



  • Hier sind ja echt ein paar Dummschwätzer unterwegs. Echt unglaublich.
    Gerade wenn man sowas liest:

    F98 schrieb:

    Grade da liegt das Problem, viele folgen dem Herdentrieb, ohne ihre höheren Hinfunktionen zur Gegenkontrolle zu benutzen.

    Soll ich mich jetzt auf die Straße stellen und sagen: "Möge die beste Mannschaft gewinnen!" ?? Oder sollte ich gar dafür sein, dass einfach nur die 100 besten Fußballer der Welt zusammenkommen, in zufällige Teams eingeteilt werden und dann spielen? Dann kann man das doch gleich vergessen!
    Die DEUTSCHE Mannschaft spielt doch für UNS DEUTSCHEN! Was sollte daran hirnlos sein?



  • Ich finde diesem pseudo-intellektuellen Geblubber von Seiten der Fahnen-Kritiker fehlt jede Grundlage.



  • Jan schrieb:

    Die DEUTSCHE Mannschaft spielt doch für UNS DEUTSCHEN! Was sollte daran hirnlos sein?

    nix. zeigt es doch dass zumindest die unbewussten regionen deines gehirns gut funktionieren 😃



  • "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz", erklärte des Geistesaristokrat Arthur Schopenhauer in den Parerga und Paralipomena. "Denn er verräth in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz seyn könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen theilt (...) Jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz seyn könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu seyn."

    Zitiert aus: Der Phantomstolz


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