Wie gross darf die *.exe Datei werden?



  • Hallo alle zusammen,

    ich habe wieder eine Frage.
    Wie groß darf die *.exe Datei werden am sinvollsten, damit das Programm möglichst relaiv schnell startet. Ich habe den Verdacht das mein Programm nach jeder neuen zusätzlich programmierten Funktion bei starten immer langsammer wird. Ich hab bisher noch keine *.dll's programmiert.
    Villeicht ist schon Zeit gekommen über *.dll's nachzudenken, damit nicht alle Funktionen bei beim Start geladen werden, nur zur Laufzeit bei Bedarf.
    Meine ausführbare Date ist 1.12 MB groß. Ist die schon zu groß?

    Auf jede Antwort werde ich mich sehr freuen.



  • die von meinem bisher größten programm ist 1,33 MB groß und starten eigentlich so wie wenn du nur ne leere form hast 🙂



  • Diese Größe ist nicht zu groß. Grundsätzlich ist das nur von deinem Speicher abhängig



  • Ich vermute Du führst eine Menge Code im Konstruktor oder OnCreate der Forms durch. Dann kann das natürlich dauern, bis etwas angezeigt wird.



  • ab 25MB wirds spürbar, aber auch nur, wenn die bei starten benutzt werden. ansonsten sind auch 500MB kein problemchen. die exe wird nicht einfach so in den speicher geladen, sondern sie wird nur reingemappt und bei bedarf kommen dann die daten von platte rein.
    und weil du mir eh nicht glaubst:
    die dlls machste dann am besten so wie der acrobat-reader. beim starten zählste fein alle dlls auf, die du lädst, dauert zwar 30 sekunden statt nur einer mit ner fetten exe, aber dem user wird nicht langweilig, weil ja toll aufgezählt wird. acht auch auf möglichst viele kleine dlls, damit die auch mal trotz defragmentierter platte weit auseinander liegen. mit nem guten sprung des kamms kannste gerne auf 10000000 takte warten und das ganz ohne Sleep()-aufruf. dann installierte dem user nen schnellstarter, der die wichtigsten 50 deiner dlls pergament im speicher hält, damit der user dein prog in 5 sek starten kann. zwar auf kosten der gesamtperformance, aber wen stört das schon? man hat ja 2048M ram, da dürfen rohig 50 für den virenscanner, 15 für die firewall, je 20 für office-schnellstarter, acrobat-schnellstarter und deinen schnellstarter, 60 fürs BS selber mit hintegrundbild und popapi draufgehen. und das ist nur das absolut nötigste. die guten progs huschen praktisch von alein auf den rechner. InCD (falls man mal lustige cds schreiben will), GUI zur Graka (weil man weder systemsteuerung noch rechte maustaste auf desktop kann), Gui zum BOIS-setup (nicht lachen, die sichtungen häufen sich!), t-online-connection-manager (keine ahnung, wozu. er macht wirklich NUR langsamer, nicht ein fitzelchen nutzen dabei), speicherdefragmentierer (2048M sollten auch regelmäßig gereinigt werden), upload-manager (für die homepage, an der man alle 5 mnate was ändert), GUI für die Soundkarte, office-schnellstartleiste, spamfiltermailproxy und ein dutzend sachen mehr.
    man ist verwöhnt heutzutage und wenn dein prog schnell startet oder auf nur eine cd passt oder sich nicht (ungefragt) in die taskleiste setzt oder der user keine EULA zeichnen muss, dann geht er zwangsläufig davon aus, daß dein prog nix taugt, von hinterhoflaien programmiert wurde, die sich nichtmal die kleinsten patente kaufen können und so. müll also, nicht marktfähig. auf jeden fall den großen programmen zu unähnlich.



  • Danke Euch,

    werde genau alles unter die Lupe nehmen!



  • Eine weitere Ursache kann bei Programmen mit vielen internen Forms sein, dass diese Forms alle schon am Anfang erzeugt werden (Projekt/Optionen/Formulare/automatisch erzeugen). Erzeug die Forms lieber erst dann wenn sie gebraucht werden. Lediglich kleine Hilfsdialoge, die häufig gebraucht werden sollten automatisch erzeugt werden.


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