Wahrnehmung der Nachrichten und der Welt..
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Heimdall83 schrieb:
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Bestehen die meisten Kriege heutzutage nicht aus religioeser Natur?
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Naja Wissenschaft ist schon ein 'Allheilmittel' GEGEN den Fanatismus. Immerhin sind es die modernen Waffen, die uns verteidigen, auch wenn hier und da mal ein Anschlag statt findet.Hallo,
das ist wohl das, was man glaubt, wenn man zuviel CNN/ARD/N24 .. schaut.
Die modernen Kriege sind viel weniger religiöser Natur als man eigentlich glauben mag.
Nehmen wir nur mal diesen geplanten unvorstellbaren Massenmord, der in letzter Sekunde verhindert werden konnte:
Die Täter - größtenteils englischstämmige Moslems, teilw. sind die Leute erst ein paar Jahre vorher zum Islam konvertiert.
Auch interessant: Ein großteil der Attentäter kommt aus der Mittelschicht. Nein, nicht aus der untersten Gesellschaftsschicht, auch nicht aus irgendwelchen nicht-integrierten stinkenden Ghettos. Mh..
Das lässt sich übrigens auch im Lande des Feindes (naher Osten) selber beobachten: Die Leute die sich mit TNT um die Hüften auf die Amerikanischen/Israelischen/Britischen/.. Truppen schmeißen, kommen auch oft aus höheren Gesellschaftsschichten und haben teilweise studiert, eine Famile oder kurz: Einen eigentlich gefestigen Platz in der Gessellschaft.
Das passt irgendwie nicht zum schießwütigem verrücktem Islamischen Fanatiker aus den viertel nach acht Nachrichten..
Klingt komisch is aber so - und unterstützt auch Mar++us Römerthese.
Während wir (der Westen) mit offenen Mündern auf die Bildschirme gaffen und uns überlegen wo wir demnächst unser ach so vieles Geld ausgeben können um unsere Sicherheit oder "Freedom" zu verbessern, entsteht im nahen Osten (und sicherlich nicht nur da), eine starke Gegenkultur, die durch zwei Gemeinsamkeiten verbunden wird: 1) der Islam und 2) der Hass auf alles westliche.Um dieses Problem zu lösen ist Wissenschaft keine Antwort.
Egal wieviele Panzer, Sicherheitskontrollen oder Babymilch-vortester wir in die Flughäfen stellen - damit werden nur die Symptome, nicht die Ursachen des Hasses bekämpft.
Peace through superiour firepower, das meinst du doch, oder? Hat außer im WWII (tm) noch nie gegen einen moralisch gefestigten Gegner funktioniert..
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Marc++us schrieb:
Unser Problem ist ja eher, daß uns zur Zeit der Glaube allgemein verloren ging - sei es an Gott, aber sei es auch an die Möglichkeiten der Wissenschaft und Machbarkeit. Wir haben da zur Zeit ein starkes Vakuum, ...
nö, wir haben kein vakuum. sonst müßte ich das auch haben, oder?
wie haben allenfalls ein problem, daß die loslösung von der zaubernden alchemie und den götzen ein wenig lange dauert. ich denke mal, die die gesamtzahl der abergläubigen langsam sinkt, wobei ich nicht zwischen alternativeb krebsheilern und aktiven katholiken trenne. da hilft nur viel zeit und immer wieder aufklärung.
ich verwehre mich dagegen, daß du es so hinstellt, als sei das glauben-statt-wissen ein naturbedürfnis. ich halte das nur für eine schlechte angewohnheit.
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Marc++us schrieb:
Nichts anderes ist doch die verzweifelte Suchen nach den Körpern von Vermissten, obwohl man sicher wissen könnte sie seien tot - erst wenn man die verwesten Leiche gesehen hat, kann man die Tatsache akzeptieren.
Hab mal gehört, dass das einen versicherungstechnischen Grund hat. Wenns keinen eindeutigen Beweis gibt (z.B. bei Tsunami verschwunden), dann wollen die nicht so gerne zahlen.
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Hallo,
naja dann muss man sich doch aber die Frage stellen, was genau haben 'die' gegen die westliche Welt?
Kam eigentlich irgendwann mal eine Art Verhandlungsversuch von den 'Extremisten' mit uns? Oder umgekehrt? Oder wollen beide Seiten einfach nur die aktuelle Lage haben?Naja aber die Attentaeter opfern sich doch aus religioeser Ueberzeugung!?! Und unser Militaer greift dann z.B. die Laender an wo diese ausgebildet werden. Also doch irgendwo Kriege religioeser Natur.
Gut das aktuelle mit Israel geht ja hauptsaechlich um Land oder? Aber auch dort ist ein grosser Hauch Religion drinnen glaub ich.
Man stelle sich mal vor, wenn mit einnmal KEIN Mensch mehr irgendeine Religion vertritt. Das regebnis waere sicher nicht einfach zu diskutieren, aber denke schon, dass es einen positiven Effekt haette.Zum Thema Roemer: Zufaellig kam gestern Abend auf VOX eine Art Themen-Abend zu den Roemern
War recht interessant.
Die Roemer haben sogar eine ganze Nation ausgerottet, nachdem sie gegen usn verloren haben
So jetzt gucke ich das A-Team zu ende

MfG, Heimdall83
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Heimdall83 schrieb:
Naja aber die Attentaeter opfern sich doch aus religioeser Ueberzeugung!?!
oder aus amerikahass. begeleitet mit angst vor kultureller auslöschung, größenwahn und unaufgeklärtheit. sowas harmoniert ganz gut mit intensiver religiösität, hat aber eigentlich nix damit zu tun. viele moslems hierzulande und drüben sind so fassungslos wegen der sprenstoffidioten wie wir.
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volkard schrieb:
viele moslems hierzulande und drüben sind so fassungslos wegen der sprenstoffidioten wie wir.
So viele können es aber auch wieder nicht sein. Sicher ist nur eins: die große Mehrheit schweigt.
Lass mal Amerika irgendein Land angreifen und ruckzuck sind unzählige "degenerierte, stinkende Hunde" auf den Straßen und demonstrieren dagegen und wollen mit dem Krieg nichts zu tun haben. Aber lass mal irgendeinen Selbstmordattentäter im Namen des Islams einen Anschlag verüben und beobachte die Reaktionen der islamischen Bevölkerung. Daran, dass man nicht weiß, wie man demonstriert, kann's offensichtlich nicht liegen. Schließlich konnten Millionen wegen ein paar lächerlichen Karikaturen ja auch in allen Ecken der Welt wochenlang demonstrieren ...
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minhen schrieb:
So viele können es aber auch wieder nicht sein. Sicher ist nur eins: die große Mehrheit schweigt.
Bei uns ja auch, das ist soweit normal.
Aber auch ein Schweiger hat eine Meinung oder eine Einstellung, und da kommt glaube ich eher das Wir-Gefühl rüber... man sagt ja nicht umsonst, wer schweigt, der unterstützt. Die Schweiger bei uns sind eben eher pro-westlich, und ich denke, daß die Schweiger im Nahen Osten eher pro Aktionismus sind... sind ja schließlich "unsere Jungs, die das für uns tun". (im übertragenen Sinne.) Ist eine reine Vermutung, aber wäre menschlich verständlich.
Das kannst Du auch bei Spiegel online über Little Pakistan in London lesen, demnach sind die Leute wohl empört, aber nicht wegen der versuchten Anschläge, sondern weil sie nun unter Generalverdacht stehen (was sicherlich falsch ist). Als Distanzierung würde ich das nicht sehen. Das erinnert mich immer bißchen an die Sprüche unserer Alt-Nazis hier in Deutschland... die haben auch immer "aber der Jud' hat doch auch..." als Argument gebracht.
Um bißchen Öl ins Feuer zu kippen, hier noch ein schöner Link:
http://www.memritv.org/search.asp?ACT=S9&P1=924#
Aber letztlich können wir uns hier in Deutschland sicher fühlen (außer natürlich, wir fliegen mit einer US-Fluglinie von England in die USA). Es gibt genug politische Parteien, die viel Verständnis für diese Islamismus-Bewegung aufbringen und diese verteidigen, und auch ein permanent schlechtes Gewissen wegen unseres Wohlstands mit sich tragen und daher versuchen jede Gegenströmung, sei sie auch noch so radikal oder gefährlich, zu verstehen und zu rationalisieren. Es wäre daher für radikale Gruppen ziemlich fahrlässig, hier einen Anschlag zu verüben... das könnte die öffentliche Meinung zum kippen bringen. Und aus obskuren Gründen, die etwas mit unserer Vergangenheit zu tun haben, haben die Leute nach wie vor einen gewissen Bammel vor der Meinung in Deutschland. Also, wir sind absolut sicher. Uns droht nur die demografische Niederlage... und einige Stadtteile kann man nicht mehr betreten, aber sonst ist alles klar.
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Marc++us schrieb:
...Also, wir sind absolut sicher. Uns droht nur die demografische Niederlage... und einige Stadtteile kann man nicht mehr betreten, aber sonst ist alles klar.
Dann flüchte doch einfach in die Vorstadt wo alles schön weiss und sauber ist...
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minhen schrieb:
Lass mal Amerika irgendein Land angreifen und ruckzuck sind unzählige "degenerierte, stinkende Hunde" auf den Straßen und demonstrieren dagegen und wollen mit dem Krieg nichts zu tun haben.
Aus South Park
Cartman: "I learned somethin' today. This country was founded by some of the smartest thinkers the world has ever seen. And they knew one thing: that a truely great country can go to war, and at the same time, act like it doesn't want to. You people who are for the war, you need the protesters. Because they make the country look like it's made of sane, caring individuals. And you people who are anti-war, you need these flag-wavers, because, if our whole country was made up of nothing but soft pussy protesters, we'd get taken down in a second. That's why the founding fathers decided we should have both. It's called "having your cake and eating it too.""
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Marc++us schrieb:
...
Es wäre daher für radikale Gruppen ziemlich fahrlässig, hier einen Anschlag zu verüben... das könnte die öffentliche Meinung zum kippen bringen. ...Also ich bin auch jemand der der Ansicht ist, dass wir in Deutschland noch mit
am sichersten sind. Aber irgendwie hab ich das Gefuehl, dass diese Gruppen
so blind vor Hass (oder Ueberzeugung) sind, dass sie sich ueber
solche Dinge keine Gedanken machen.gruss
v R
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virtuell Realisticer schrieb:
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Also ich bin auch jemand der der Ansicht ist, dass wir in Deutschland noch mit
am sichersten sind. Aber irgendwie hab ich das Gefuehl, dass diese Gruppen
so blind vor Hass (oder Ueberzeugung) sind, dass sie sich ueber
solche Dinge keine Gedanken machen.gruss
v RGlaube ich leider nicht.
Deutsche Soldaten kämpfen täglich in Afghanistan mit Aufständigen und die Irakische Polizei wird von Deutschland ausgebildet. Die Merkel kommt beim Bush gar nicht tief genug in den Hintern rein und ein Nein zur Gewalt im Lebanon gabs auch nicht. Dafür aber zwei Atom U-Boote für Israel auf Staatskosten.
In jeder Krisenregion ein Fettnäpfchen, sowas sehen die Blinden Überzeugten wahrscheinlich leider auch..
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Headhunter schrieb:
ein Nein zur Gewalt im Lebanon gabs auch nicht.
Das stimmt, ich war schon länger der Überzeugung, daß man endlich was gegen die Hisbollah unternehmen sollte, und ich verstehe nicht, warum die EU Geld an die Palästinenser oder in den Libanon zahlt.
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Headhunter schrieb:
Deutsche Soldaten kämpfen täglich in Afghanistan mit Aufständigen und die Irakische Polizei wird von Deutschland ausgebildet.
Erstens kämpfen die deutschen Soldaten nicht in Afghanistan, sie verschenken Bonbons an die Kinder, beschützen die Drogenbarone und Drogenbauern, und verstecken sich ansonsten im Lager. 700 Mann kontrollieren den ganzen Norden... yez, sind wir gut. Die Sowjets haben 500.000 Mann für Afghanistan gebraucht und verloren, und wir schaffen das mit einem Bruchteil davon. Sind wir geil. Wie lautete der Spruch in Rambo III: "Es ist besser 10 Löwen zu schicken, als 1000 Schafe." Hm. Das hat offensichtlich einer nicht verstanden und 10 Schafe geschickt.

Und die Sache mit der Polizei im Irak ist doch neutral... tut nicht weh, hilft auch nix, also das ist kaum ein Grund für irgendwas.
Ne, ich würde die Deutschen schön in Ruhe lassen, dann zahlen sie weiter Geld an die lokalen Organisationen und lassen mich in Ruhe im Dreck wühlen.
Aufgehetzt wären sie ein Problem, aber so?
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Marc++us schrieb:
Headhunter schrieb:
Deutsche Soldaten kämpfen täglich in Afghanistan mit Aufständigen und die Irakische Polizei wird von Deutschland ausgebildet.
Erstens kämpfen die deutschen Soldaten nicht in Afghanistan, sie verschenken Bonbons an die Kinder, beschützen die Drogenbarone und Drogenbauern, und verstecken sich ansonsten im Lager. 700 Mann kontrollieren den ganzen Norden... yez, sind wir gut. Die Sowjets haben 500.000 Mann für Afghanistan gebraucht und verloren, und wir schaffen das mit einem Bruchteil davon. Sind wir geil. Wie lautete der Spruch in Rambo III: "Es ist besser 10 Löwen zu schicken, als 1000 Schafe." Hm. Das hat offensichtlich einer nicht verstanden und 10 Schafe geschickt.

Und die Sache mit der Polizei im Irak ist doch neutral... tut nicht weh, hilft auch nix, also das ist kaum ein Grund für irgendwas.
Ne, ich würde die Deutschen schön in Ruhe lassen, dann zahlen sie weiter Geld an die lokalen Organisationen und lassen mich in Ruhe im Dreck wühlen.
Aufgehetzt wären sie ein Problem, aber so?
Neutralität ist doch was schönes, oder?

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Marc++us schrieb:
Zunächst einmal will der Mensch glauben, das scheint zur Basisprogrammierung zu gehören.
Huh?
Marc++us schrieb:
Du ersetzt ja den Glauben an einen Gott auch nur durch den Glauben an die Lösung der Probleme durch Wissenschaft, ersetzt füllst die eine Lücke durch etwas anderes.
Der Glauben != das Glauben. Und die Natur der Religion ist in aller Regel eine andere als die der Wissenschaft.
Marc++us schrieb:
Und hoffst darauf, daß die Wissenschaft nur eindeutige Lösungen kennt, so daß darin kein Streitpotential enthalten ist. Das mag für simple Dinge wie F = m * a noch gelten, aber schau Dir nur das Konfliktpotential in Bezug auf Entstehung des Universums an, oder zu solchen Dingen wie Unified Theory, da gibt's Lager, die sich gegenseitig befehden. Auch in der Wissenschaft gibt's an den Rändern viele Varianten, von denen man nicht sicher ist, welche stimmt. Und wo man schon eher von Glaubenskrieg sprechen kann als von Wissenschaft.
Klar sind Hypothesen mitunter heftig umstritten - aber wie dramatisch sind denn normalerweise die Auswirkungen solcher "Glaubenskriege" verglichen mit religiösen Auseinandersetzungen, wie standhaft falsifizierte Mutmaßungen verlichen mit religiösem Dogma?
Marc++us schrieb:
Der Glaube ist für viele Menschen eine Stütze in Problemsituationen (Unglücksfälle, Todesfälle, aber auch alltägliches Scheitern oder Rückschläge).
Durchaus; aber für viele Menschen ist er sicher auch, sowohl in Problemsituationen als auch im Alltag, eine Last.
[quote="Marc++us"]
Denn der Mensch ist qua Aufbau seines Verstandes dummerweise dazu auserwählt, überall Muster zu sehen, d.h. er sucht nach einem Sinn. Wenn aber Deine Tochter in einem Autounfall umkommt, was ist da der Sinn? Der Verstand kann den "dummen Zufall" eben nicht als Ursache akzeptieren.Marc++us schrieb:
Es ist doch kein Wunder, warum Flugzeugunglücke so penibel aufgeklärt werden (gerade in der wissenschaftlichen Welt). Wenn man keine technische Ursache finden konnte (der Zulieferant hat brennbare Kabel benutzt) wird's zum Pilotenfelder - aber auf jeden Fall muß ein SCHULDIGER gefunden werden, zur Befriedigung der Fragen der Angehörigen der Opfer. Damit den GRUND kennen.
Ja, du hast das warum sehr schön hervorgehoben: damit, falls vorhanden, der Schuldige aus dem Verkehr gezogen wird, technische Mängel behoben werden können, Sicherheitsrichtlinien angepasst werden.
Marc++us schrieb:
Nichts anderes ist doch die verzweifelte Suchen nach den Körpern von Vermissten, obwohl man sicher wissen könnte sie seien tot - erst wenn man die verwesten Leiche gesehen hat, kann man die Tatsache akzeptieren. Das absolut nicht rational. Aber so sind wir halt.

Hast du ein Beispiel dafür? Nicht, sich an Stohhalme klammern, unökonomische Rettungsversuche, sondern wirklich wissen?
Marc++us schrieb:
Diese Suche nach Sinn und Ursache treibt die Menschen, und daher wird Glaube - und die organisierte Form davon ist die Religion - letztlich immer Bestandteil des menschlichen Lebens sein.
Lassen wir Sinn und Ursache einfach mal so stehen - wie folgt daraus zwangsläufig der Glaube?
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Hehe, da wills einer nicht zugeben.

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finix schrieb:
Marc++us schrieb:
Auch in der Wissenschaft gibt's an den Rändern viele Varianten, von denen man nicht sicher ist, welche stimmt. Und wo man schon eher von Glaubenskrieg sprechen kann als von Wissenschaft.
Klar sind Hypothesen mitunter heftig umstritten - aber wie dramatisch sind denn normalerweise die Auswirkungen solcher "Glaubenskriege" verglichen mit religiösen Auseinandersetzungen, wie standhaft falsifizierte Mutmaßungen verlichen mit religiösem Dogma?
Die Auswirkungen sind nicht dramatisch, da diese Auseinandersetzungen nur von ungefähr 0.003% der Bevölkerung ausgetragen werden. Folglich kann die Auswirkung nicht so groß sein wie bei einem religiösen Dogma. [Auch sind die Teilnehmer oftmals schwächliche Typen, die kaum eine 3-Kilo-Hantel stemmen könnten, wodurch sie auch keine körperliche Gewalt ausüben.
]Einer meiner früheren Chefs kam vom Zentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt... der erzählte mir in dieser Hinsicht einiges. Daß Redner bei Konferenzen von Zwischenrufen und Buhrufen unterbrochen wurden, wenn ihre Theorie nicht passend war. Außerdem kannst Du Dir das selbst erarbeiten, wenn Du ein bißchen im Netz surfst, und auf Seiten zu solchen Themen gehst.
Ach, ein Punkt viel mir erst später ein, ich sage nur: Flamewars. Verfolge doch mal die Flamewars bzgl Linux vs Windows oder C++ vs Java, wo ja gebildete Akademiker übereinander herfallen wie Hyänen. [Wobei ich diese Flames nicht als wissenschaftliche Debatte qualifiziert sehen will.] In der Wissenschaft gibt's zwar nicht so extreme 50:50-Lager, aber Einigkeit herrscht in den Randbereichen ja auch nicht. Und Du kannst davon ausgehen, daß diese Theorien dort auch in einer Art Flamewar vertreten werden.
Ersetzt Du daher die 0.003% durch eine größere Zahl, weil es Dir gelingt die Wissenschaft gegenüber der Religion in der Gesellschaft stärker zu fördern, streiten sich die Leute dann eben über Urknalltheorie.
Alter Projektleiterspruch: Du mußt Dein Projekt mit den Leuten machen, die Du hast, nicht mit denen, die Du Dir wünschst. Oder auf deutsch: der Mensch ist Scheiße, und er wird Scheiße bleiben. Jede Gesellschaftsutopie, die darauf keine Rücksicht nimmt, wird scheitern. Deine Idee, mehr Wissenschaft statt Religion, ist eine solche.
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finix schrieb:
Lassen wir Sinn und Ursache einfach mal so stehen - wie folgt daraus zwangsläufig der Glaube?
Es ist schon spät und ich muß noch bißchen was arbeiten, aber ein einfacher Erklärungsversuch:
Die Realität umfasst 100% (logischerweise).
Unser Verständnis der Realität begann irgendwo mal bei 0%, wuchst dann auf 10% (Feuer), steigerte sich über Rad (20%) hoch zu Atomwaffen (95%). Naja, Du verstehst was ich meine. Wir konvergieren gegen 100%, aber können es nicht erreichen.
Offensichtlich gibt es eine Erklärungslücke:
Erklärungslücke = 100% - Wissensstand
Diese Erklärungslücke wird nicht gegen 0 gehen, da es doch ein Widerspruch wäre, wenn wir alles zu 100% verstehen könnten (kann der Mensch den Mensch vollständig verstehen? Was sagt da die Algorithmentheorie dazu?)
Folglich ergibt sich: Erklärungslücke > 0 f.A. Zeit
Der Mensch sieht natürlich den Unterschied zwischen seinem Wissensstand und Realität, und füllt diese Lücke mit Glauben:
- Glaube an einen Gott, der für den Rest verantwortlich ist
- Glaube an einen Wissenschaftler, der eines Tages in der Lage sein wird die Lücke zu beseitigen
- etc
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Hallo,
@Marc++us:
Was verstehst du unter "Der Mensch ist Scheisse"? Letzten Endes wollen alle nur irgendwelche Ziele erreichen. Auch wenn es da einiges Ausnahmen gibt, so wollen die meisten halt moeglichst gut Ueberleben. Wie auch alle anderen Tiere und Pflanzen (Lebewesen). Und man versucht in der Regel seine eigenen Vorteile moeglichst gut auszuspielen.Naja du kannst aber
- Glaube an Wissenschaft
und
- Glaube an einen Gott nicht gleichsetzten!Weil der Glaube an einen Gott wird immer weiter widerlegt durch eben die Wissenschaft. (War da z.B. nicht mal etwas mit na Scheibe oder Hexen?
)Wissenschaft versucht ja im Grunde nur Formeln und so zu erstellen, amit wir die Zukunft moeglichst genau vorhersagen koennen, bzw. dadurch beeinflussen koennen. Um halt fuer uns das Leben zu verbessern oder sicherer zu machen.

Jetzt koennte man meinen Waffen z.B. machens aber nicht sicherer. Finde ich schon, Problem ist nur das es viele Menschen gibt die Waffen und vor allem andere Meinungen haben und dann...Peng. Aber so schuetzen uns Waffen z.B. vor anderen Tieren. Aber denke solche zerstoererischen Dinge machen auch nur einen sehr kleinen Teil in der gesamten Forschung aus.
Wir sollten vielleicht mal das Thema wechseln/vertiefen damits net langweilig wird

Wie waers mit: Gibt es sowas wie nen Geist oder existiert man nur in einer rein Materiellen Welt?
MfG, Heimdall83
/edit
Um die Frage zu Erlaeutern: Meine das im Bezug auf das Gehirn/Denken.