Was mir zu Ohren gekommen ist über unseren Tierschutzbund!



  • volkard schrieb:

    sclearscreen schrieb:

    Ah apropos Apfelbaum

    lecker morgen Nachmittag gibts frischen warmen Apfelkuchen mit Schlagsahne
    und einen schönen Kaffee dazu.

    lecker

    tierquäler! 😃

    Ich fresse sogar die Würmer mit ;-))) Oh Fleischfalle (innen Äpfeln)



  • Auch wenn die Welt morgen untergeht, werde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen (frei nach Luther)

    Ich interpretiere den Satzt so: Da Morgen die Welt untergeht, ist es scheißegal was ich heute mache. Also pflanze ich ein Bäumchen.



  • chrische5 schrieb:

    In Ordnung. Wahrscheinlich bin ich, durch das christliche Menschenbild, was mir vermittelt wurde, davon ausgegangen, dass es Konsens sei

    Tja, und genau da ist das Problem (nein, ausnahmsweise meine ich mal nicht dein christliches Menschenbild 😃 ): du bist davon ausgegangen dass deine persönliche Meinung Konsens ist, oder wenigstens unbedingt sein sollte.

    chrische5 schrieb:

    Wie dem auch sei, sprechen wir den Tieren dieses Recht zu - was genau spricht jetzt gegen artgerechte Haltung und schmerzfreie Tötung?

    Ich habe bereits einen persönlichen weiteren Punkt genannt: Der Sinn des Lebens. (ich bin mir darüber bewusst, dass dies ein sehr subjektiver Grund ist)

    Der Sinn des Lebens. Was macht den Unterschied aus zwischen einem artgerecht gehaltenem Tier mit dem Zweck es zu schlachten und einem ohne den Zweck es zu schlachten. Dürfte man ein Tier schlachten sofern man dies nicht zuvor geplant hat?

    chrische5 schrieb:

    Das zweite Problem ist die Artgerechte Haltung: Woher sollen wir denn genau wissen, was artgerecht ist? Das dürfte nur schwer zu evaluieren sein. Meine Konsequenz: gar keine Tierhaltung, das vermeidet Fehler bei der Haltung 100%ig.

    Aha. Du tötest also, falls ich dein mehrfaches Schweigen und das etwas vage "Ihr doch auch!" richtig deute, Mücken weil sie dich nerven, zertrampelst Schnecken oder was auch immer weil du nicht ständig schaust wo genau du herläufst, und machst dir bei vielen anderen Produkten wahrscheinlich auch nicht derart intensiv Gedanken wie deren Herstellung andere Lebewesen beeinflussen, diskriminierst gegen pflanzliche Spezies; du tötest sozusagen, um deine (sicher nicht meine) Worte zu benutzen, "aus Spass". Aber wenn es jetzt darum geht Tiere artgerecht zu halten benötigst du eine 100%ige Garantie dass der Anschein der 'humanen' Haltung von Tieren der Realität entspricht?
    Wie hoch schätzt du die Wahrscheinlichkeit dass man die uns seit Jahrtausenden vertrauten Nutztiere tatsächlich artgerecht halten kann?
    Und als dritten Punkt, was meinst du mit "Meine Konsequenz"?

    chrische5 schrieb:

    Worauf basiert deine Meinung?

    Das ergibt sich daraus, dass es effektiver ist, direkt Pflanzen anzubauen und zu essen, als diese erst anzubauen, an Tiere zu verfüttern und diese dann zu essen.

    Irgendwelche Studien auf die du verweisen könntest?

    chrische5 schrieb:

    Aus einem ähnlichen Grund warum wir z.B. Diebstahl verbieten.

    Das versteh ich nicht und bitte um Aufklärung.

    Hm. Kannst du dir vorstellen warum es nicht erlaubt ist jemanden zu bestehlen? Zu töten?

    chrische5 schrieb:

    In den Anten also dieses Gebirge in Südamerika leben Voksstämme naha oder sogar
    über der Vegetationsgrenze. Die haben dort nur Yaks u.ä., also so genügsames Vieh.

    Keine Ahnung, wie oft ich das schon geschrieben habe, aber wir un terhalten uns doch hier hauptsächlich über unserer westliche Wegwerfgesellschaft und das immer Beispiele gibt, wo dies anders laufen muss, ist doch klar. Den Eskimos zu sagen, sie sollen nur noch Pflanzen essen, ist doch Quatsch. Die Frage lautet doch: Weil es ein paar Menschen auf der Erde gibt, die durch klimatische Bedingungen darauf angewiesen sind Fleisch zu essen, sollten wir es alle tun?

    Äh, LOL? Ernsthaft, ich dachte hier geht's um das Thema im Allgemeinen. Und die Eskimos können doch einfach umziehen, nicht?



  • DEvent schrieb:

    Auch wenn die Welt morgen untergeht, werde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen (frei nach Luther)

    Ich interpretiere den Satzt so: Da Morgen die Welt untergeht, ist es scheißegal was ich heute mache. Also pflanze ich ein Bäumchen.

    kann ich nicht nachvollziehen.
    ich sehe nur zwei lösungen zu luthers baum:
    a) er pflanzt nen baum, damit der baum noch 24 stunden "glücklich" ist. dabei verkennt er, daß der umpflanzungsstress nicht unbedeutend ist und in einem tag gar nicht wettgemacht werden kann, erst viel tage später und dann in weiterer zukunft hätte es sich für das bäumchenseelchen gelohnt.
    b) er mag einfach abfelbäumchen in der erde und macht das aus purem ästhetischem eigennutz.
    c) er nutzt die aussage, um seine denkenden hörer zu verwirren und die glaubenden zugleich zu beeindrucken, spielt also das alte sensai-karatekid-spiel, das auf gleichermaßen unlogik aufbaut.
    (ich bitte darum, zu bemerken, daß ausgerechnet c) die für c) typische dritte lösung ist.)



  • Hallo

    Kannst du dir vorstellen warum es nicht erlaubt ist jemanden zu bestehlen? Zu töten?

    Ich weiß nicht, worauf du hinaus willst, also rückt doch bitte mit der Sprache raus.

    Äh, LOL? Ernsthaft, ich dachte hier geht's um das Thema im Allgemeinen. Und die Eskimos können doch einfach umziehen, nicht?

    Ich bin eben nicht dogmatisch.

    chrische



  • volkard schrieb:

    a) er pflanzt nen baum, damit der baum noch 24 stunden "glücklich" ist. dabei verkennt er, daß der umpflanzungsstress nicht unbedeutend ist und in einem tag gar nicht wettgemacht werden kann, erst viel tage später und dann in weiterer zukunft hätte es sich für das bäumchenseelchen gelohnt.

    kannst du mir mal erklären woher du weisst wie ein bäumchen sich fühlt ?



  • chrische5 schrieb:

    Kannst du dir vorstellen warum es nicht erlaubt ist jemanden zu bestehlen? Zu töten?

    Ich weiß nicht, worauf du hinaus willst, also rückt doch bitte mit der Sprache raus.

    Zum einen gibt es da das Phänomen der Empathie; wenn dir das auf Anhieb nichts sagt schau unter deinem persönlichen "christlichen Menschenbild" nach.

    Vor allem aber ist es ganz einfach nützlich:
    Bestimmt warst du schon einmal neidisch auf deinen Nachbarn; wirst dich aber sicher darüber freuen dass dir niemand etwas stehlen darf.
    Ich vermute dich schon mal jemand total auf die Palme gebracht; dennoch wirst du froh darüber sein dass dir niemand Gewalt antuen darf.
    Du wärst bestimmt nicht glücklich über den Umstand sollte dich jemand als entbehrlich, oder als relativ oder absolut wert- bzw. nutlos ansehen; wesentlich unbehaglicher jedoch wäre dir sicherlich sollte es ihm/ihr/ihnen frei stehen entsprechende Konsequenzen zu ziehen.

    Klingelt's jetzt langsam? Ist deine scheinbar vorsätzliche Unkenntnis diesbezüglich halbwegs behoben?

    chrische5 schrieb:

    Äh, LOL? Ernsthaft, ich dachte hier geht's um das Thema im Allgemeinen. Und die Eskimos können doch einfach umziehen, nicht?

    Ich bin eben nicht dogmatisch.

    Da muss ich derzeit noch dein Wort für nehmen. Wie auch immer, die Logik der du folgst musst du mir noch mal erklären: es ist ethisch vertretbar "unmoralisch" zu handeln weil man sich weigert seine Lebensumstände zu ändern, ethisch nicht vertretbar "unmoralisch" zu handeln weil man es vorzieht seine Lebensweise nicht zu ändern?



  • Hallo

    Zum einen gibt es da das Phänomen der Empathie; wenn dir das auf Anhieb nichts sagt schau unter deinem persönlichen "christlichen Menschenbild" nach.

    Ich schreibe es gerne noch einmal. Ich mag es nicht, wenn mich jemand als dumm hinstellt. Wenn du ein Problem mit dem Begriff "christliches Menschenbild", weil es eventuell zu schwammig ist, oder irgend etwas anderes, dann schreib es und tu nicht immer so, als würdest du hier mit einem Kleinkind diskutieren. Ich bin wirklich sehr daran interessiert, mich mit dir auseinanderzusetzen, aber nur, wenn du mich endlich mal Ernst nimmst.

    Zum einen gibt es da das Phänomen der Empathie; wenn dir das auf Anhieb nichts sagt schau unter deinem persönlichen "christlichen Menschenbild" nach.

    Vor allem aber ist es ganz einfach nützlich:
    Bestimmt warst du schon einmal neidisch auf deinen Nachbarn; wirst dich aber sicher darüber freuen dass dir niemand etwas stehlen darf.
    Ich vermute dich schon mal jemand total auf die Palme gebracht; dennoch wirst du froh darüber sein dass dir niemand Gewalt antuen darf.
    Du wärst bestimmt nicht glücklich über den Umstand sollte dich jemand als entbehrlich, oder als relativ oder absolut wert- bzw. nutlos ansehen; wesentlich unbehaglicher jedoch wäre dir sicherlich sollte es ihm/ihr/ihnen frei stehen entsprechende Konsequenzen zu ziehen.

    Was hat das mit meiner Ausgangsfrage zu tun?

    Da muss ich derzeit noch dein Wort für nehmen. Wie auch immer, die Logik der du folgst musst du mir noch mal erklären: es ist ethisch vertretbar "unmoralisch" zu handeln weil man sich weigert seine Lebensumstände zu ändern, ethisch nicht vertretbar "unmoralisch" zu handeln weil man es vorzieht seine Lebensweise nicht zu ändern?

    Es ja wohl ein Unterschied auf Fleischessen zu verzichten, als seine Heimat zu verlassen, weil man Tiere aus dem Meer fängt. Deswegen habe ich ja auch geschrieben, dass es für mich schon ein sehr großer Schritt wäre Tiere "artgerecht" zu halten. Wenn man Tiere also in Ihrer natürlichen Umgebung fängt, ist das schon ein Unterschied zum Essen von Hühner auf Großmastanlagen.

    chrische



  • chrische5 schrieb:

    Zum einen gibt es da das Phänomen der Empathie; wenn dir das auf Anhieb nichts sagt schau unter deinem persönlichen "christlichen Menschenbild" nach.

    Ich schreibe es gerne noch einmal. Ich mag es nicht, wenn mich jemand als dumm hinstellt. Wenn du ein Problem mit dem Begriff "christliches Menschenbild", weil es eventuell zu schwammig ist, oder irgend etwas anderes, dann schreib es und tu nicht immer so, als würdest du hier mit einem Kleinkind diskutieren. Ich bin wirklich sehr daran interessiert, mich mit dir auseinanderzusetzen, aber nur, wenn du mich endlich mal Ernst nimmst.

    Du solltest dich nicht grundlos angegriffen fühlen. Ich habe das nur hinzugefügt weil du zuvor (mal wieder, falls ich mich nicht täusche) deine Moralvorstellungen und deine Tierliebe auf dein christliches Menschenbild zurückgeführt hattest.

    chrische5 schrieb:

    Was hat das mit meiner Ausgangsfrage zu tun?

    OK, vergiss meine Ausführungen.
    Wir fressen keine behinderten Waisenkinder; nicht, weil wir keinen Spaß daran hätten, sondern weil es nützlich ist.

    chrische5 schrieb:

    Es ja wohl ein Unterschied auf Fleischessen zu verzichten, als seine Heimat zu verlassen, weil man Tiere aus dem Meer fängt.

    Worin bitte besteht denn der Unterschied, moralisch gesehen?

    Und könntest du evtl. kurz auf die restlichen Punkte meines vorigen Posts eingehen?



  • Hallo

    Tierliebe

    Ich verspüre keine besondere Tierliebe. Das habe ich auch nie behauptet und halte ich für wichtig, weil Tierliebe für meinen Standpunkt keine Rolle spielt.

    Wir fressen keine behinderten Waisenkinder; nicht, weil wir keinen Spaß daran hätten, sondern weil es nützlich ist.

    Ich habe Probleme mit deiner Interpunktion. Was willst du mir denn nun sagen?

    Worin bitte besteht denn der Unterschied, moralisch gesehen?

    Vertreibung aus der Heimat und das Verzichten auf Fleisch dürften andere Auswirkungen haben auf psycho-soziale Entwicklung eines Menschen. Zumindest in einem großem Teil der Fälle. Außerdem töten Eskimos Tiere, die zumindest artgercht aufgewachsen sind und Menschen in der westlichen Zivilsation tun dies in grossen Fällen nicht.

    Wie hoch schätzt du die Wahrscheinlichkeit dass man die uns seit Jahrtausenden vertrauten Nutztiere tatsächlich artgerecht halten kann?

    Artgerecht würde in diesem Fall für mich eine möglichst große Ähnlickeit zu der natürlichen Umgebung Ihrer nächsten Angehörigen. Ich weiß aber, dass dieser Punkt schwierig ist. Wobei wir dann wieder dabei wären, wieviel Sinn es macht überhaupt solche Tiere zu halten.

    Und als dritten Punkt, was meinst du mit "Meine Konsequenz"?

    Hier wollte ich nur deutlich machen, dass die die Konsequenz ist, die ich für mich gezogen haben und die ich nicht missionarisch, wie es mir von dir vorgeworfen wurde, verbreiten will.

    Du tötest also, falls ich dein mehrfaches Schweigen und das etwas vage "Ihr doch auch!" richtig deute, Mücken weil sie dich nerven, zertrampelst Schnecken oder was auch immer weil du nicht ständig schaust wo genau du herläufst, und machst dir bei vielen anderen Produkten wahrscheinlich auch nicht derart intensiv Gedanken wie deren Herstellung andere Lebewesen beeinflussen, diskriminierst gegen pflanzliche Spezies; du tötest sozusagen, um deine (sicher nicht meine) Worte zu benutzen, "aus Spass". Aber wenn es jetzt darum geht Tiere artgerecht zu halten benötigst du eine 100%ige Garantie dass der Anschein der 'humanen' Haltung von Tieren der Realität entspricht?

    Auch hier wiederhole ich mich gerne: Ich kann es einfach nicht verhindern, Lebewesen zu töten. das ist nun mal so. Das bedeutet, aber nicht, dass ich mir das Recht nehme gar nicht mehr darüber nachzudenken, wenn ich essen und töte.

    Irgendwelche Studien auf die du verweisen könntest?

    Leider gerade nicht am Start. Versuche ich aber die Woche oder nächste nachzuholen. Kannst mir auch deine Mailadresse geben, dann faxe ich sie so rüber.

    chrische



  • chrische5 schrieb:

    Wir fressen keine behinderten Waisenkinder; nicht, weil wir keinen Spaß daran hätten, sondern weil es nützlich ist.

    Ich habe Probleme mit deiner Interpunktion. Was willst du mir denn nun sagen?

    chrische5 schrieb:

    [N]enn mir mal einen vernüftigen Grund, warum wir Schweine und Pferde essen, aber keine Menschen mit einer schweren geistigen Behinderung?

    Wir essen Schweine weil es der Lebenserhaltung dienlich ist, und wir essen keine Menschen weil es der Gesellschaft schadet. Wenn dir daran etwas nicht einleuchtet dann sag was dein Problem ist statt wieder und wieder die selbe Frage zu stellen.

    chrische5 schrieb:

    Worin bitte besteht denn der Unterschied, moralisch gesehen?

    Vertreibung aus der Heimat und das Verzichten auf Fleisch dürften andere Auswirkungen haben auf psycho-soziale Entwicklung eines Menschen. Zumindest in einem großem Teil der Fälle.

    Dass heisst in diesen Fällen ist es moralisch OK? Oder ist es unmoralisch aber ethisch vertretbar? Weil die Leute ggf. ihre "Heimat" nicht verlassen wollen? Und was sollte sie daran hindern Pflanzen zu importieren?

    chrische5 schrieb:

    Wie hoch schätzt du die Wahrscheinlichkeit dass man die uns seit Jahrtausenden vertrauten Nutztiere tatsächlich artgerecht halten kann?

    Artgerecht würde in diesem Fall für mich eine möglichst große Ähnlickeit zu der natürlichen Umgebung Ihrer nächsten Angehörigen. Ich weiß aber, dass dieser Punkt schwierig ist. Wobei wir dann wieder dabei wären, wieviel Sinn es macht überhaupt solche Tiere zu halten.

    Ach komm. Sag was, 0%, 10%, vielleicht 50%, oder gar 75%?

    chrische5 schrieb:

    Du tötest also, falls ich dein mehrfaches Schweigen und das etwas vage "Ihr doch auch!" richtig deute, Mücken weil sie dich nerven, zertrampelst Schnecken oder was auch immer weil du nicht ständig schaust wo genau du herläufst, und machst dir bei vielen anderen Produkten wahrscheinlich auch nicht derart intensiv Gedanken wie deren Herstellung andere Lebewesen beeinflussen, diskriminierst gegen pflanzliche Spezies; du tötest sozusagen, um deine (sicher nicht meine) Worte zu benutzen, "aus Spass". Aber wenn es jetzt darum geht Tiere artgerecht zu halten benötigst du eine 100%ige Garantie dass der Anschein der 'humanen' Haltung von Tieren der Realität entspricht?

    Auch hier wiederhole ich mich gerne: Ich kann es einfach nicht verhindern, Lebewesen zu töten. das ist nun mal so. Das bedeutet, aber nicht, dass ich mir das Recht nehme gar nicht mehr darüber nachzudenken, wenn ich essen und töte.

    Ja, das hast du schon des öfteren gesagt. Die Frage ist natürlich auch ob du auch Lebewesen tötest wo du es tatsächlich verhindern könntest. Gibt es Lebewesen wo du mehr darauf achtest ihnen kein Leid anzutun?
    Der eigentlichen (impliziten) Frage bist du auch ausgewichen, wie schaut der Vergleich aus zwischen einer nutzbringenden Kuh, die unter Umständen nicht jede Sekunde ihrer Existenz glücklich war, und einem niederen Insekt welches schlicht lästig war?

    chrische5 schrieb:

    Irgendwelche Studien auf die du verweisen könntest?

    Leider gerade nicht am Start. Versuche ich aber die Woche oder nächste nachzuholen. Kannst mir auch deine Mailadresse geben, dann faxe ich sie so rüber.

    Gibt's da nichts online? Link wär nett, ansonsten schick mir was über's Profil.



  • Hallo

    Wir essen Schweine weil es der Lebenserhaltung dienlich ist, und wir essen keine Menschen weil es der Gesellschaft schadet. Wenn dir daran etwas nicht einleuchtet dann sag was dein Problem ist statt wieder und wieder die selbe Frage zu stellen.

    1. Warum schadet es der Gesellschaft
    2. Ich stelle die Frage so lange bis du sie beantwortest, oder schreibst, dass du das nicht willst. Sorry, aber so läuft in Regel eine Diskussion.

    wie schaut der Vergleich aus zwischen einer nutzbringenden Kuh, die unter Umständen nicht jede Sekunde ihrer Existenz glücklich war, und einem niederen Insekt welches schlicht lästig war?

    Wieder eine sehr gur Frage, bei der ich mich moralisch nicht korrekt verhalte. Das bedeutet, dass ich hin wieder eine Mücke töte, weil sie mich nervt. Dazu folgendes: Bin ich der Meinung, dass das Schmerzempfinden einer Mücke und einer Kuh zwei verschiedene Sachen sind (schlechtes Argument) und zweitens, was viel wichtiger sit, züchte ich die Mücke nicht nur, um sie zu quälen und zu töten, was bei Kühen und so weiter ja öfters der Fall ist.

    Zuletzt wollte ich mal feststellen, dass ich hier die ganze Zeit Vegetarismus bzw. Veganismus verteidige und wollte mal vorsichtig nach guten Argumenten für das Fleischessen fragen. Es ist natürlich so, dass auch ich mich nicht immer korrekt verhalte, aber wie sieht es denn mit den Fleischessern aus?

    chrische



  • chrische5 schrieb:

    Wir essen Schweine weil es der Lebenserhaltung dienlich ist, und wir essen keine Menschen weil es der Gesellschaft schadet. Wenn dir daran etwas nicht einleuchtet dann sag was dein Problem ist statt wieder und wieder die selbe Frage zu stellen.

    1. Warum schadet es der Gesellschaft
    2. Ich stelle die Frage so lange bis du sie beantwortest, oder schreibst, dass du das nicht willst. Sorry, aber so läuft in Regel eine Diskussion.

    Diese konkrete Frage ist doch schon mal was, und die Antwort lautet, wie ich zuvor schon anführte, dass sich dieses Verhalten negativ auf das menschliche Zusammenleben auswirkt.
    (zu 2. - lies dir nochmal durch was ich geschrieben habe. Es ging um nichts mehr als du nun mit Punkt 1 geliefert hast. Und wenn ich eine Frage (noch?) nicht beantworten kann oder mich gar getäuscht habe dann sage ich das auch, statt sie einfach zu 'übersehen', da habe ich kein Problem mit.)

    chrische5 schrieb:

    Wieder eine sehr gur Frage, bei der ich mich moralisch nicht korrekt verhalte. Das bedeutet, dass ich hin wieder eine Mücke töte, weil sie mich nervt. Dazu folgendes: Bin ich der Meinung, dass das Schmerzempfinden einer Mücke und einer Kuh zwei verschiedene Sachen sind (schlechtes Argument) und zweitens, was viel wichtiger sit, züchte ich die Mücke nicht nur, um sie zu quälen und zu töten, was bei Kühen und so weiter ja öfters der Fall ist.

    Ganz im Gegenteil, das Schmerzempfinden ist ein hervorragendes Argument - wenigstens generell gesehen, nicht in Bezug auf die Frage. Was man, oder ich zumindest, von der albernen Unterstellung bezüglich Kühen nicht behaupten kann.

    chrische5 schrieb:

    Zuletzt wollte ich mal feststellen, dass ich hier die ganze Zeit Vegetarismus bzw. Veganismus verteidige und wollte mal vorsichtig nach guten Argumenten für das Fleischessen fragen. Es ist natürlich so, dass auch ich mich nicht immer korrekt verhalte, aber wie sieht es denn mit den Fleischessern aus?

    Lebenserhaltung. Das halte ich für ein durchaus brauchbares Argument zu Gunsten von Nahrungsaufnahme.



  • finix schrieb:

    Lebenserhaltung. Das halte ich für ein durchaus brauchbares Argument zu Gunsten von Nahrungsaufnahme.

    So, wenn es also nicht zwingend notwendig ist für die Erhaltung deines Lebens, dann isst du kein Fleisch?
    Wieviel Fleisch muss man den verzehren, um zu überleben und wie oft?



  • 1310-Logik schrieb:

    finix schrieb:

    Lebenserhaltung. Das halte ich für ein durchaus brauchbares Argument zu Gunsten von Nahrungsaufnahme.

    So, wenn es also nicht zwingend notwendig ist für die Erhaltung deines Lebens, dann isst du kein Fleisch?
    Wieviel Fleisch muss man den verzehren, um zu überleben und wie oft?

    Du scheinst da ein Problem mit dem Verständnis meiner Aussage zu haben.



  • finix schrieb:

    Du scheinst da ein Problem mit dem Verständnis meiner Aussage zu haben.

    Liegt vermutlich daran, daß Du begründet hast, warum Nahrungsaufnahme sinnvoll ist und nicht, warum Fleisch essen sinnvoll ist.

    btw: mein Grund für's Fleisch essen: 1. Es schmeckt! 2. Ich kann es verdauen, also esse ich's auch. :p



  • Hallo

    finix schrieb:

    1310-Logik schrieb:

    finix schrieb:

    Lebenserhaltung. Das halte ich für ein durchaus brauchbares Argument zu Gunsten von Nahrungsaufnahme.

    So, wenn es also nicht zwingend notwendig ist für die Erhaltung deines Lebens, dann isst du kein Fleisch?
    Wieviel Fleisch muss man den verzehren, um zu überleben und wie oft?

    Du scheinst da ein Problem mit dem Verständnis meiner Aussage zu haben.

    Ich auch. Ich würde dir dieselbe Frage auch stellen.

    Was man, oder ich zumindest, von der albernen Unterstellung bezüglich Kühen nicht behaupten kann.

    Welche alberne Unterstellung?

    chrische



  • finix schrieb:

    1310-Logik schrieb:

    finix schrieb:

    Lebenserhaltung. Das halte ich für ein durchaus brauchbares Argument zu Gunsten von Nahrungsaufnahme.

    So, wenn es also nicht zwingend notwendig ist für die Erhaltung deines Lebens, dann isst du kein Fleisch?
    Wieviel Fleisch muss man den verzehren, um zu überleben und wie oft?

    Du scheinst da ein Problem mit dem Verständnis meiner Aussage zu haben.

    Nein. Du bringst Lebenserhaltung als Argument zu Gunsten des Fleischessens, ich hinterfrage dein Argument.
    Mir scheint eher, dass du Probleme hast meine Frage zu beantworten.



  • Hallo

    Diese konkrete Frage ist doch schon mal was, und die Antwort lautet, wie ich zuvor schon anführte, dass sich dieses Verhalten negativ auf das menschliche Zusammenleben auswirkt.

    Ich weiß nicht, was du meinst. Warum wirkt sich das negativ auf unsere Gesellschaft aus?

    Sorry für die ganzen einzelnen Posts. ich hoffe, dass du den Überblick behälst und versuchst alle Fragen zu beantworten.

    chrische



  • Jester schrieb:

    finix schrieb:

    Du scheinst da ein Problem mit dem Verständnis meiner Aussage zu haben.

    Liegt vermutlich daran, daß Du begründet hast, warum Nahrungsaufnahme sinnvoll ist und nicht, warum Fleisch essen sinnvoll ist.

    1310-Logik schrieb:

    Nein. Du bringst Lebenserhaltung als Argument zu Gunsten des Fleischessens, ich hinterfrage dein Argument.
    Mir scheint eher, dass du Probleme hast meine Frage zu beantworten.

    chrische5 schrieb:

    [dto.]

    Ihr scheint da etwas nicht verstanden zu haben. Die Frage war welche Gründe bzw. Argumente es für das Essen von Fleisch gibt.
    Falls der Umstand nicht klar sein sollte: Fleisch essen ist eine Form der Nahrungsaufnahme.


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