Der Papst bezieht Stellung zu Evolution und göttlicher Schöpfung
-
Erhard Henkes schrieb:
Die Frage nach der Entstehung des Lebens ist wissenschaftlich völlig ungeklärt. Die Erklärung, das dies durch Zufall aus organischer Materie erfolgt ist, höchst unwahrscheinlich. Es bleibt fast nur noch die Meteoritentheorie, womit das Thema ins Universum verlagert wird. Das ist ein wichtiger Punkt.
Diese Verschiebung der Entstehungsgeschichte/-ortes des Lebens ist absolut irrelevant, betrachtet man wichtige grundlegende Eigenschaften in der Natur:
1. Dualismus (1 Ding - 2 Zustände (Chaos und Ordnung))
2. Schwingung zwischen diesen 2 Zuständen
3. Sprunghafte Übergänge
4. Selbstänlichkeit
5. Spezialisierung und Selbsorganisation
6. (Energie-)Ausgleich
7. komplexe Funktions-/Reaktionsketten
8. Erhöhung der Informationsdichte des (übergeordneten) Gesamtsystems
(Unvollständige Liste, würde gerne ernsthaft drüber mit schlauen Leuten weiterphilosohieren!)Eine Eingenschaft von selbstorganisierenden Systemen ist also das sprunghafte Herausbilden einer Höherqualifizierung des Gesamtsystems durch Spezialisierung seiner einzelnen Teilsysteme -> die Grundlage für Evolution.
Ziel der Evolution ist Informationsmaximum im System und absoluter Ausgleich.
Nochmal: Evolution ist sprunghaft und damit sind auch die "kurzen" Zeitabstände in der Verbesserung der Qualitätsstufen des Lebens erklärbar.
Kritische Selbstfrage: Hab ich eine Erklärung für den Sinn des Lebens?
-
F98 schrieb:
Diese Verschiebung der Entstehungsgeschichte/-ortes des Lebens ist absolut irrelevant, betrachtet man wichtige grundlegende Eigenschaften in der Natur:
1. Dualismus (1 Ding - 2 Zustände (Chaos und Ordnung))
2. Schwingung zwischen diesen 2 Zuständen
3. Sprunghafte Übergänge
4. Selbstänlichkeit
5. Spezialisierung und Selbsorganisation
6. (Energie-)Ausgleich
7. komplexe Funktions-/Reaktionsketten
8. Erhöhung der Informationsdichte des (übergeordneten) Gesamtsystems
(Unvollständige Liste, würde gerne ernsthaft drüber mit schlauen Leuten weiterphilosohieren!)Eine Eingenschaft von selbstorganisierenden Systemen ist also das sprunghafte Herausbilden einer Höherqualifizierung des Gesamtsystems durch Spezialisierung seiner einzelnen Teilsysteme -> die Grundlage für Evolution.
Ziel der Evolution ist Informationsmaximum im System und absoluter Ausgleich.
Nochmal: Evolution ist sprunghaft und damit sind auch die "kurzen" Zeitabstände in der Verbesserung der Qualitätsstufen des Lebens erklärbar.
Kritische Selbstfrage: Hab ich eine Erklärung für den Sinn des Lebens?
Hab nicht so wirklich verstanden was du hier sagen willst, aber hört sich alles ein wenig nach New-Age-Gefasel an

-
Dann lies es nochmal, so schwer ist es ja nu nicht!
-
volkard schrieb:
homosexualität ist höchst wahrscheinlich keine erbkrankheit.
Welch scharfsinn
Vererbbar ist es scheint's, aber obs 'ne Krankheit ist...???F98 schrieb:
...Eine Eingenschaft von selbstorganisierenden Systemen ist also das sprunghafte Herausbilden einer Höherqualifizierung des Gesamtsystems durch Spezialisierung seiner einzelnen Teilsysteme -> die Grundlage für Evolution.
Ziel der Evolution ist Informationsmaximum im System und absoluter Ausgleich.
Nochmal: Evolution ist sprunghaft und damit sind auch die "kurzen" Zeitabstände in der Verbesserung der Qualitätsstufen des Lebens erklärbar.
Kritische Selbstfrage: Hab ich eine Erklärung für den Sinn des Lebens?
Evolution ist purer Zufall und kann somit kein Ziel haben.
Die Mechanismen der Evolution (Rekombination, Mutation, Selektion) funktionieren nach dem Prinzip: "Probier alles mal aus, und wenns funktioniert; Hurra!"
Ich kann darin weder Plan, noch höheren Sinn erkennen, und sehe somit keinen "Gott" in der Natur.
Vielmehr ist "Gott" ein Erklärungsversuch für unser Unterbewusstsein, weil wir uns nicht alles rational erklären können. Wer hatte schonmal eine unheimliche Begegnung, ein Déjà vu, oder wer hat schonmal mit dem Kühlschranklämpchen geredet?
Ist Intuition ein Werkzeug des Schicksals?Der Sinn des Lebens? Lebe!
-
Nichts in der Natur passiert ohne Sinn oder aus purer Verschwendungslust.
Meiner Meinung nach betrachtest Du den Vorgang der Evolution nicht in seiner Gesamtheit. Mag das Detail (Partnerwahl, DNA-Rekombination) eher zufällig ablaufen, so ist dieses Detail aber nur ein Teil des Ganzen, nämlich die Qualität des Informations-Datenträgers (DNA) über die Zeit zu sichern und mit einer gewissen Gerichtetheit (Stichwort: "Genet. Algorithmus") zu verbessern.
Erstaunlich dabei ist, dass neben den manifestierten Informationen (DNA) auch anscheinend unmanifestierte Informationen (Wissen, welches nicht auf der DNA hinterlegt ist) entstehen. Eine neue Qualität. Informationsmaximierung. Die Frage ist nur, wozu dient das? (Welchen Sinn ergäbe das Universum, wenn es nur aus Sonnen, Staub und kalten Dreckbrocken bestünde?)
-
F98 schrieb:
...Die Frage ist nur, wozu dient das? (Welchen Sinn ergäbe das Universum, wenn es nur aus Sonnen, Staub und kalten Dreckbrocken bestünde?)
Welchen Sinn ergibt es für das Universum, dass wir uns Wissen aneignen, uns entwickeln?
Wozu das dient? Wie gesagt, dazu das wir leben. Unsere Existenz macht allein für uns und unser Bewusstsein Sinn. Einen Nutzen für das Universum kann ich nicht erkennen.
Um so wichtiger ist, dass wir uns nicht einer höheren Macht unterwerfen, nur weil wir keinen Sinn sehen. Denn der Sinn ist in uns, und nicht irgendwo da draussen.
-
1310-Logik schrieb:
Um so wichtiger ist, dass wir uns nicht einer höheren Macht unterwerfen, nur weil wir keinen Sinn sehen.
(eins vorweg: ich bin nicht religiös und nicht religiös erzogen)
Genau dieser Grundgedanke ist es aber, der die westl. Kultur zerstört -> Entfremdung von der Religion hin zum egositischen Konsumenten.
Ich bin weil ich "ich" bin.
Ich konsumiere.
Ich verwirkliche mich.
Ich lebe so wie ich lustig bin.
Ich, ich und nochmal ich.Dabei bleibt die allg. Orientierung, die Gemeinschaft, die Richtung in die die Gesellschaft driften soll auf der Strecke. Es entsteht ein Haufen orientierungsloser Egoisten ohne Halt und Ziel, die sich für allen Schrott begeistern lassen, den man ihnen vor die Nase setzt (Bedarfserzeugung). Quasi als Ersatz.

1310-Logik schrieb:
Denn der Sinn ist in uns, und nicht irgendwo da draussen.
Ich finde der letzte und vorletzte Satz Deines letzten Beitrages beißen sich etwas. Wenn Du einen Sinn in Dir siehst ist das Doch auch eine Art Glaube, etwas was Dich am Leben hält.
-
F98 schrieb:
1310-Logik schrieb:
Um so wichtiger ist, dass wir uns nicht einer höheren Macht unterwerfen, nur weil wir keinen Sinn sehen.
1310-Logik schrieb:
Denn der Sinn ist in uns, und nicht irgendwo da draussen.
Ich finde der letzte und vorletzte Satz Deines letzten Beitrages beißen sich etwas. Wenn Du einen Sinn in Dir siehst ist das Doch auch eine Art Glaube, etwas was Dich am Leben hält.
Uff, ich und klar ausdrücken. Ich versuchs:
Mir geht es darum, dass Religion unseren Glauben missbraucht (zB der Pabst). Natürlich haben wir etwas in uns, was uns Glauben lässt. Nur wird das in der Religion zu einem Gott, der alles erschaffen hat, über alles richtet, bei dem man in Ungnade fallen kann etc.. Damit konnte die Kirche lange ihre Macht erhalten (und das tut sie in anderen Kontinenten noch immer, ebenso wie andere Religionen es tun).
Viel wichtiger wäre, dieses "Gefühl" in einem zu spüren, zu leben, und sich damit auseinandersetzen, sich klar machen, dass man selber verantwortlich ist für seine Taten, und dass man sich selber richtet. Setzt eine sehr hohe Selbstdisziplin voraus, damit nicht das passiert, was du oben gepostet hast zum Konsumegoistentum.F98 schrieb:
...
Genau dieser Grundgedanke ist es aber, der die westl. Kultur zerstört -> Entfremdung von der Religion hin zum egositischen Konsumenten.Ich bin weil ich "ich" bin.
Ich konsumiere.
Ich verwirkliche mich.
Ich lebe so wie ich lustig bin.
Ich, ich und nochmal ich.Dabei bleibt die allg. Orientierung, die Gemeinschaft, die Richtung in die die Gesellschaft driften soll auf der Strecke. Es entsteht ein Haufen orientierungsloser Egoisten ohne Halt und Ziel, die sich für allen Schrott begeistern lassen, den man ihnen vor die Nase setzt (Bedarfserzeugung). Quasi als Ersatz.

Das ist auch nur eine Ausnutzung der Tatsache, dass Menschen Bedürfnisse haben und beeinflussbar sind. Im Prinzip ist es eine Techno-Religion, weil man glaubt, mit dem neusten tollsten Auto kommt man in den "Himmel", in die High Society.
Alle Klarheiten beseitigt? Drifte irgendwie in Esotherik ab..
-
1310-Logik schrieb:
Mir geht es darum, dass Religion unseren Glauben missbraucht (zB der Pabst).
hm, ich denke eher die grundlegende Fähigkeit zu Glauben wird für gewissen Interessen ausgenutzt.
1310-Logik schrieb:
Natürlich haben wir etwas in uns, was uns Glauben lässt.
Ich denke es ist die Verzeweiflung. Die Verzweiflung keinen Sinn im Sein zu finden. Deshalb krallt sich der Mensch an irgendwas fest, je abstrakter um so besser. Weil man muß dann nicht genau erklären was nicht erklärbar ist, sondern kann es lapidar mit Gott umschreiben.
1310-Logik schrieb:
Viel wichtiger wäre, dieses "Gefühl" in einem zu spüren, zu leben, und sich damit auseinandersetzen, sich klar machen, dass man selber verantwortlich ist für seine Taten, und dass man sich selber richtet. Setzt eine sehr hohe Selbstdisziplin voraus, damit nicht das passiert, was du oben gepostet hast zum Konsumegoistentum.
Wenn es Gott gibt, dann hat er den Menschen den Verstand gegeben sich selbst zu erkennen. Das erstaunliche ist, das außnahmslos alle, mit denen ich mich übersolche Themen unterhalte ihre Vor- und Nachteile / Probleme kennen. Bei der beseitignung letzterer scheiterts dann immer aus Feigheit vor sich selbst. Und es macht die Menschen fertig, psychisch und physisch.
1310-Logik schrieb:
Das ist auch nur eine Ausnutzung der Tatsache, dass Menschen Bedürfnisse haben und beeinflussbar sind. Im Prinzip ist es eine Techno-Religion, weil man glaubt, mit dem neusten tollsten Auto kommt man in den "Himmel", in die High Society.
Du hast es erkannt: Der Mensch will einfach seine Bedürfnisse befriedigt haben, die aus minimal egoistischen (nicht neg. gemeint) Ansätzten entstehen.
1310-Logik schrieb:
Drifte irgendwie in Esotherik ab..
Eher menschl. Psyche. Sehr ekelhaftes Thema.

-
Es ist übrigens sicher kein Zufall, das gerade in Berlin die höchste Abtreibungsrate herrscht. Von diesem gottlosen Ort aus wird dieses Land regiert.
Bitte lass die Sinnflut wiederkommen
*Ironie an* Vielleicht reicht ein starker Tornado bereits aus *Ironie aus*
-
Mir geht es darum, dass Religion unseren Glauben missbraucht (zB der Pabst).
Stop. Die römisch-katholische KIRCHE ist eine KIRCHE ein VEREIN, die ihre Auslegung der christlichen RELIGION vertritt!
Viel wichtiger wäre, dieses "Gefühl" in einem zu spüren, zu leben, und sich damit auseinandersetzen, sich klar machen, dass man selber verantwortlich ist für seine Taten, und dass man sich selber richtet. Setzt eine sehr hohe Selbstdisziplin voraus, damit nicht das passiert, was du oben gepostet hast zum Konsumegoistentum.
Das klingt schon eher nach RELIGION und CHRISTENTUM.
MfG SideWinder
-
..
-
1310-Logik schrieb:
Natürlich haben wir etwas in uns, was uns Glauben lässt.
Dopamin
-
Hexa schrieb:
1310-Logik schrieb:
Natürlich haben wir etwas in uns, was uns Glauben lässt.
Dopamin
...und Endorphin und Acetylcholin und GABA und...
Doch was beweisst das? Dass wir eine Maschine sind?
Hat Dein PC einen Glauben? Wer weiss?@SideWinder
Die röm.-kath. Kirche ist eine Mafia!
Meine Darlegung, die du als religiös bezeichnest, ist einfach der natürliche, der logische Weg mit sich selbst und anderen umzugehn, den jede/r sehen kann, der über seine Tastatur hinaus sieht.
-
ich wollte zu diesem Thread mal was zur "7-Tage-Geschichte" los werden.
„Vor Gott sind 1000 Jahre wie ein Tag und 1 Tag wie 1000 Jahre!“ heißt es im 2. Petrusbrief.7 * 1000 = 7000!

-
1310-Logik schrieb:
Hexa schrieb:
1310-Logik schrieb:
Natürlich haben wir etwas in uns, was uns Glauben lässt.
Dopamin
...und Endorphin und Acetylcholin und GABA und...
Doch was beweisst das? Dass wir eine Maschine sind?
Hat Dein PC einen Glauben? Wer weiss?Richtig, vllt ex. gar kein freier Wille oder Glaube.
-
ich denke eher die grundlegende Fähigkeit zu Glauben wird für gewissen Interessen ausgenutzt.
Man kann "schwache" Menschen eher für bestimmte Interessen ausnutzen. Gläubige Menschen werden sich innerlich instinktiv gegen das "Böse" wehren.
-
Erhard Henkes schrieb:
ich denke eher die grundlegende Fähigkeit zu Glauben wird für gewissen Interessen ausgenutzt.
Man kann "schwache" Menschen eher für bestimmte Interessen ausnutzen. Gläubige Menschen werden sich innerlich instinktiv gegen das "Böse" wehren.
Erinnert mich an folgendes Zitat:
Steven Weinberg schrieb:
"Religion is an insult to human dignity. With or without it you would have good people doing good things and evil people doing evil things. But for good people to do evil things, that takes religion."
Aber ja, du hast in Bezug auf die meisten Menschen wahrscheinlich sogar Recht; die resultierende Empfindung könnte man ganz gut mit kognitiver Dissonanz umschreiben.
-
Erhard Henkes schrieb:
ich denke eher die grundlegende Fähigkeit zu Glauben wird für gewissen Interessen ausgenutzt.
Man kann "schwache" Menschen eher für bestimmte Interessen ausnutzen. Gläubige Menschen werden sich innerlich instinktiv gegen das "Böse" wehren.
Du hast mich wiederman zum lachen gebracht.
Wo haben sich den die gläubige Menschen gewehrt als man Hexenverbrennung gemacht hat ? Frauen die im Wald Pilze suchen waren schlimmer gefoltet hat als es vielleicht der Teufel mit Hitler macht.Fanatiker sind die schlimmsten, aber religiöse Fanatiker, die sind nicht augzuhalten. Gut das es nur wenige davon gibt, sonst hätten wir einen richtigen 3ten Weltkrieg mit denen.
-
DEvent schrieb:
Du hast mich wiederman zum lachen gebracht.
Wo haben sich den die gläubige Menschen gewehrt als man Hexenverbrennung gemacht hat ?Mir scheint du hast das Konzept nicht verstanden - sie haben sich, instinktiv, gegen die "bösen" Hexen gewehrt!!
