Neue PCs werden immer schlechter.
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Mein 386 und mein ersten Pentuim sind immer ohne Probleme gelaufen, aber mein Pentim 4 hatte schon mal nen kaputte Festplatte. Irgendwie kommt es mir so vor, als ob es bei den neueren PCs immer öfters klappende Lüfter und anderes kaputte Netzteile usw. gibt. Früher gingen immer nur die Disketten kaputt, aber die Rechner waren glaub ich besser. Oder habt ihr andere Erfahrungen?
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Ich weiss nicht. Ich habe damals in der Schule die 20 MB Festplatte eines Amstrad-PCs (286) ruiniert, weil ich den Rechner ausgeschaltet habe, ohne explizit die Köpfe zu parken. DAS passiert dir heute eigentlich nicht mehr.
Außerdem muß man berücksichtigen, daß die Festplatten damals sehr bedächtig gearbeitet haben und alles größer war. Große Toleranzen, die Köpfe und Datenspuren waren so gigantisch, daß man eigentlich keine Möglichkeit hatte, eine Spur nicht zu finden, etc.
Außerdem waren die PCs damals schweineteuer. Da wurden Netzteile vor Auslieferung noch von Hand durchgemessen, die Bauteile waren Güteklasse A, etc.
Und was die Lüfter angeht: Da gibt es höchstens einen Lauftest. Wenn er nicht läuft, ist er kaputt, wenn er läuft, ist er OK und wird verkauft. Anders ist das auch nicht finanzierbar, bei der heute üblichen Centware.
Ich habe nur mal eine abgerauchte Platte gehabt, ansonsten bin ich von Ausfällen verschont geblieben. Das liegt aber auch daran, daß ich Elektronik nur neu kaufe, wenn ich den Vorbesitzer nicht persönlich kenne.
Außerdem kaufe ich nur Markenware und niemals Mainboards der neusten Generation ("Beta-Ware"). Ich übertakte meine Hardware niemals und gehe sorgfältig mit dem PC um (nicht über Nacht laufen lassen, weil vor allem die Festplatten darauf nicht ausgelegt sind).
Ich stelle die Luftschächte nicht mit Müll zu und reinige den Rechner einmal im Monat (Staubsauger auf niedrigster Stufe) um ihn staubfrei zu halten. Einmal im Jahr mache ich dann eine Grundreinigung.
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Sid2K6 schrieb:
Außerdem kaufe ich nur Markenware
IBM-Platten
(Staubsauger auf niedrigster Stufe)
Gibt das kein Problem mit elektrostatischer Aufladung?
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Bashar schrieb:
Sid2K6 schrieb:
Außerdem kaufe ich nur Markenware
IBM-Platten
(Staubsauger auf niedrigster Stufe)
Gibt das kein Problem mit elektrostatischer Aufladung?
Nope. Metall-Rohr, Metall-Düse, über den Rechner geerdet.
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Sitze gerade an nem Aldi-PC, dens beim Aldi vor 5 oder 6 Jahren gab (das 800Mhz teil). Er läuft praktisch Tag und Nacht, aber Probleme hatte ich damit nie :). Traue mich nicht den Aufzuschrauben, wird bestimmt dreckig drin sein :D.
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Hardware wird halt immer anfälliger, ist halt so.
Wenn man dieselbe Technik immer weiter ausreizt und so alles kleiner und genauer machen muss, passiert halt öfter mal was.
Mein 12 Jahre alter Clio geht auch nicht kaputt, der neue BMW von meinem Chef hingegen ständig: viel mehr potentielle Fehlerquellen.Davon abgesehen gehen Geräte ein paar Monate nach dem Kauf und dann erst wieder nach ihrer normalen Lebenszeit am Meisten kaputt.
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Neue PCs werden immer schlechter
Dieses Gefühl habe ich auch!
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MisterX schrieb:
Neue PCs werden immer schlechter
Dieses Gefühl habe ich auch!
Ich auch.
Hab hier nen sauteuren, nen halbes Jahr alten PC stehen und jeden Morgen röhrt mir der CPU-Lüfter was vor, bis Windows ihn endlich runterregelt.
Und ich weiß, wieso die neuerdings zwei Netzwerkkarten onboard haben: Die eine war nach einer Woche kaputt.
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Na dann sind wir ja schon zu fuenft. f'`8k
Gruß, TGGC (\-/ has leading)
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Feststeller schrieb:
aber mein Pentim 4 hatte schon mal nen kaputte Festplatte
Deine CPU hat 'ne eingebaute Festplatte? Wow, das nenn' ich mal Innovation von Intel.
Naja, bald gibt's ja auch CPUs von AMD mit integrierter Grafik.
Bashar schrieb:
IBM-Platten
Wieso? Taugen die von Hitachi/IBM mittlerweile nichts mehr? Habe hier noch eine 30GB von vor 6 Jahren, war damls so ziemlich das beste was es zu einem vernünftigen Preis gab. Und eine 120GB von vor 3 Jahren, und die ist auch recht gut. Schnell, leise, kühl.
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Sid2K6 schrieb:
nicht über Nacht laufen lassen, weil vor allem die Festplatten darauf nicht ausgelegt sind
Lol. Aktulle Uptime >270 Tage. Selbes System (das Ein- und Ausschalten betreffend) wende ich schon seit 3 Jahren auf dem selben System (damit ist nun der Computer gemeint) an. Ohne Probleme.
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Ist doch ein albekanntes Phänomen: Je mehr die Rechner können sollen, um so mehr Zeugs muß drin sein, damit sie es schaffen. Aber je mehr drin ist, um so mehr kann kaputt gehen.
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groovemaster schrieb:
Wieso? Taugen die von Hitachi/IBM mittlerweile nichts mehr?
Hitachi verbaut mittlerweile AFAIK keine IBM Elektronik mehr.
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IBM hatte mal ne Serie mit 45 Gig und die sind alle abgeraucht jede aus der serie die wir verkauft haben is irgendwann schrott gewesen zum glück nach der Garantiezeit
meine hat mit 3 jahren am längsten gehalten
auch cool:
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Die IBM-Serie Deskstar hatte auch den Namen Deathstar, weil die Dinger sehr anfällig waren. War selbst "Opfer" von zweien solcher Dinger...
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Das ist ja nicht nur mit PCs so. Mein Dad hat ne 30 Jahre alte Stereoanlage von Mitsubishi, und die läuft wie ne eins. Gut das Tapedeck ist etwas eingestaubt, aber der Plattgenspieler geht noch, er hat sogar noch 5 Nadeln auf Vorrat gekauft, weils die nicht mehr gibt.
Meine JVC war nach drei Jahren ziemlich hinüber. Vor allem die CD Laser taugen ja nicht viel, und die austauschen lohnt sich nicht, also ab in die Tonne.
Autos hielten auch viel länger, halt bis der Boden durchrostet oder so, heute schmorrt die Elektronik durch und was weis ich.Schade das es kaum noch Qualität gibt, diese Wegwerfmentalität find ich traurig.
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vorallem konnte man früher die probleme noch ziemlich leicht ausmachen ~~ aber heute weiss man ja meistens nicht mal woran der fehler liegt
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nicht über Nacht laufen lassen ... staubsauger ... erden ... Grundreinigung ...
Weichei!
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aber heute weiss man ja meistens nicht mal woran der fehler liegt
Das macht die Lage doch erst richtig spannend.
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Erhard Henkes schrieb:
aber heute weiss man ja meistens nicht mal woran der fehler liegt
Das macht die Lage doch erst richtig spannend.
Und die Reparaturkosten richtig teuer