256GB auf einem Blatt Papier speichern





  • Bei den Preisen für Druckertinte dürfte sich das finanziell kaum lohnen 😉

    Nein, im ernst. Ist wirklich eine interessante Technologie.



  • Haut mich jetzt nicht vom Hocker. 256 GB krieg ich in ein paar Jahren auch auf meinen USB-Stick und heute schon ganz leicht auf eine flächenmäßig kleinere Festplatte als ein DIN A4-Blatt. Und dabei ist das Blatt wahrscheinlich auch noch weniger robust.



  • naja, 'n Blatt Papier ist dann doch deutlich billiger als ein usb-stick... ist nur die Frage, wie gut der Scanner ist. Lässt man den Stapel Papier 2 Tage auf der Fensterbank liegen und am Ende sind wegen Vergilbung etliche Terabyte hin.



  • Optimizer schrieb:

    Haut mich jetzt nicht vom Hocker. 256 GB krieg ich in ein paar Jahren auch auf meinen USB-Stick und heute schon ganz leicht auf eine flächenmäßig kleinere Festplatte als ein DIN A4-Blatt. Und dabei ist das Blatt wahrscheinlich auch noch weniger robust.

    In ein paar Jahren bekommst du auch mehr auf dein Papier :p Und Papier ist deutlich billiger als eine Festplatte. Eine 500 Blatt Packung bekommt man ja so um die 5€ => 128000GB.



  • so ein quatsch.
    er sagt das es scanner geben soll die in ein notebook passen, mit welcher auflösung sollen die denn scannen? so ein din a4 blatt eingescannt ist vielleicht 20mb groß. 256gb auf 20mb komprimiert. super. leider nicht möglich 🙄



  • borg schrieb:

    so ein quatsch.
    er sagt das es scanner geben soll die in ein notebook passen, mit welcher auflösung sollen die denn scannen? so ein din a4 blatt eingescannt ist vielleicht 20mb groß. 256gb auf 20mb komprimiert. super. leider nicht möglich 🙄

    hmhm... von der Seite betrachtet, macht mich das jetzt auch stutzig.



  • borg schrieb:

    so ein din a4 blatt eingescannt ist vielleicht 20mb groß. 256gb auf 20mb komprimiert. super. leider nicht möglich 🙄

    Naja, mit einem Standardscanner und 600dpi -> JPEG (verlustbehaftete Kompression!) vielleicht.

    Für die in dem Artikel beschrieben Datenspeicherung sollte man ja vielleicht einen höher auflösenden Drucker/Scanner nehmen.



  • Lest ihr das Zitat irgendwie anders, als ich?

    "Files such as text, images, sounds and video clips are encoded in "rainbow format" as coloured circles, triangles, squares and so on, and printed as dense graphics on paper at a density of 2.7GB per square inch (1). The paper can then be read through a specially developed scanner (2) and the contents decoded into their original digital format and viewed or played."

    (1) Es geht also um ein Papier, das gerade mal einen Quadratzoll groß ist, nicht um ein DIN-A4-Blatt. Auf ein DIN-A4-Blatt würde dementsprechend nochmal deutlich mehr passen.
    (2) Man braucht diesen speziellen Scanner. Mit nem handelsüblichen wird es wohl nicht gehen.

    Ansonsten: Wie schnell geht das ganze? Wo ist das von der Geschwindigkeit her überhaupt sinnvoll einsetzbar?



  • Helium schrieb:

    Lest ihr das Zitat irgendwie anders, als ich?

    "Files such as text, images, sounds and video clips are encoded in "rainbow format" as coloured circles, triangles, squares and so on, and printed as dense graphics on paper at a density of 2.7GB per square inch (1). The paper can then be read through a specially developed scanner (2) and the contents decoded into their original digital format and viewed or played."

    (1) Es geht also um ein Papier, das gerade mal einen Quadratzoll groß ist, nicht um ein DIN-A4-Blatt. Auf ein DIN-A4-Blatt würde dementsprechend nochmal deutlich mehr passen.

    An dieser Stelle wird die Datendichte beschrieben: 2,7GB/Zoll^2.
    Auf ein DinA4-Blatt wuerde dann in etwa 256GB, wie oben behauptet, etwa 256GB passen... Wer hat da nun was wie falsch verstanden? 😕

    Helium schrieb:

    (2) Man braucht diesen speziellen Scanner. Mit nem handelsüblichen wird es wohl nicht gehen.

    Ansonsten: Wie schnell geht das ganze? Wo ist das von der Geschwindigkeit her überhaupt sinnvoll einsetzbar?

    Richtig. Ist den Aufwand wohl kaum wert. Die wahrscheinlich recht hohe Fehleranfaelligkeit wurde hier bisher auch noch nicht erwaehnt. Wenn du so ein Blatt knickst, oder da Fliegendreck draufkommt, wird hinterher bestimmt nicht mehr das gleiche eingelesen.



  • Nee nee, das ist garantiert Verarschung. Alleine schon die fehlenden Informationen. Der Artikel verrät ja nicht gerade viel. So hätte er genauso in der BILD stehen können.

    fast 3GB pro Zoll²... Aber bestimmt nicht mit Tinte auf normalem Papier.


  • Mod

    Nehmen wir 600 DPI an, dann haben wir 360.000 DPI² und

    Output ist 2,7 GB = 2.899.102.924,8 Byte

    Anzahl der Bytes durch Anzahl der Punkte gibt die Anzahl der Farben die der Drucker unterscheiden muss: 8054 - sollte jeder Farbdrucker hinkriegen.

    MfG SideWinder



  • Nobuo T schrieb:

    [...]
    Richtig. Ist den Aufwand wohl kaum wert. Die wahrscheinlich recht hohe Fehleranfaelligkeit wurde hier bisher auch noch nicht erwaehnt. Wenn du so ein Blatt knickst, oder da Fliegendreck draufkommt, wird hinterher bestimmt nicht mehr das gleiche eingelesen.

    Ausserdem könnte man dann Software ausdrucken und den Kopierschutz mit Schere und Radiergummi entfernen. 🕶 😃



  • SideWinder schrieb:

    Nehmen wir 600 DPI an, dann haben wir 360.000 DPI² und

    Output ist 2,7 GB = 2.899.102.924,8 Byte

    Anzahl der Bytes durch Anzahl der Punkte gibt die Anzahl der Farben die der Drucker unterscheiden muss: 8054 - sollte jeder Farbdrucker hinkriegen.

    MfG SideWinder

    Das, was du berechnet hast, ist die Anzahl an Bytes, die in einem Pixel kodiert werden müssten, damit man diese Datendichte erhält.

    Ansonsten wäre es ja ziemlich verwunderlich, wie zum Beispiel das BMP-Format diese 360.000 Pixel in einem Megabyte unterbekommt und das sogar bei 16,7 Millionen Farben. 🙂


  • Mod

    Stimmt, Käse meinerseits.

    MfG SideWinder



  • SideWinder schrieb:

    Nehmen wir 600 DPI an, dann haben wir 360.000 DPI² und

    Output ist 2,7 GB = 2.899.102.924,8 Byte

    Anzahl der Bytes durch Anzahl der Punkte gibt die Anzahl der Farben die der Drucker unterscheiden muss: 8054 - sollte jeder Farbdrucker hinkriegen.

    MfG SideWinder

    genau, das bedeutet du musst 8054*8 viele bits in der farbe codieren. das heißt wiederum das du 2^(8054*8) viele farben brauchst (die du fehlerfrei drucken und scannen kannst). ich möchte behaupten da kommst du sogar an die theoretisch physikalisch möglichen grenzen :p

    selbst wenn du von 10000 dpi ausgehst bleibt das unmöglich.



  • kriminelle Energie schrieb:

    Nobuo T schrieb:

    [...]
    Richtig. Ist den Aufwand wohl kaum wert. Die wahrscheinlich recht hohe Fehleranfaelligkeit wurde hier bisher auch noch nicht erwaehnt. Wenn du so ein Blatt knickst, oder da Fliegendreck draufkommt, wird hinterher bestimmt nicht mehr das gleiche eingelesen.

    Ausserdem könnte man dann Software ausdrucken und den Kopierschutz mit Schere und Radiergummi entfernen. 🕶 😃

    👍

    Vorallem kann man bei ner Razzia seine Daten aber endlich mal einfach und schnell vernichten, ohne viel Sachschaden zu erzeugen.

    Aber wir kommen nun zum Schluss, dass der Aritkel verarsche ist, oder wie? Habt ihr mal beachtet, dass so ein Blatt Papier zwei Seiten hat? Außerdem grenzt es schon an Ignoranz, bei einer neu entwickelten Technologie mit 600 DPI zu rechnen, wesentlich realistischer wären 3600, das ist heute guter Standard.

    Dann hätten wir auch schonmal 12.960.000 DPI², Blatthinterseite mitgerechnet macht das 25920000 DPI², sodass pro Pixel noch 112 Byte, oder 896 Bit kodiert werden müssen. Fehlen nur noch 623 Millionen Farben, die man unterscheiden muss. Mit steigender DPI-Zahl sinken die Fraben natürlich schnell rapide.

    Und wir reden hier immer noch von 2,7 GB auf dem Quadratinch!



  • 👍 schrieb:

    Aber wir kommen nun zum Schluss, dass der Aritkel verarsche ist, oder wie? Habt ihr mal beachtet, dass so ein Blatt Papier zwei Seiten hat? Außerdem grenzt es schon an Ignoranz, bei einer neu entwickelten Technologie mit 600 DPI zu rechnen, wesentlich realistischer wären 3600, das ist heute guter Standard.

    Dann hätten wir auch schonmal 12.960.000 DPI², Blatthinterseite mitgerechnet macht das 25920000 DPI², sodass pro Pixel noch 112 Byte, oder 896 Bit kodiert werden müssen. Fehlen nur noch 623 Millionen Farben, die man unterscheiden muss. Mit steigender DPI-Zahl sinken die Fraben natürlich schnell rapide.

    Und wir reden hier immer noch von 2,7 GB auf dem Quadratinch!

    wtf?
    2^896 = 5,282945311e+269, eine zahl mit 269 nullen!
    selbst wenn wir nur 24bit in der farbe kodieren, also ungefähr 16mio farben, wäre das mit heutigen mitteln nicht eindeutig scannbar.
    in so einem 2d barcode passen grad mal ein paar kbyte, und die geben sich da schon jahrelang mühe die dinger zu optimieren. wenn man da ein bisschen farbe (ein paar 100 millionen farben) reinbringt, steckt da noch nichtmal nen megabyte drin.
    imo ist die ganze geschichte absurd.



  • http://episteme.arstechnica.com/eve/forums/a/tpc/f/174096756/m/222006812831/p/5

    Der vorletzte Post scheint vom Entwickler des Rainbow Storage-Verfahrens zu stammen, der Aussagen bezüglich der angegebenen Datendichte korrigiert.


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