Blöde Idee: Managed-HDDs :)



  • Das hier ist nur eine Idee die mir gestern durch den Kopf ging. Ich vermute mal dass ich nicht der Einzige bin der sich sowas ausdenkt, deshalb wunder ich mich warum es sowas nicht gibt:

    Ich habe gerade jemandem das Pointer-Konzept erklaert und dabei eine Parallele zu Festplatten gezogen:
    Eine Variable ist eine Datei, ein Pointer ist eine Verknuepfung zu dieser. Loescht man die Verknuepfung bleibt natuerlich die Datei enthalten, und loescht man die Datei greift auch die Verknuepfung ins Leere.
    Die Parallele geht sogar soweit, dass auch eine Datei im eigentlichen Sinne nur ein Zeiger ist: In der File-Table der Festplatte wird ja bloss der Speicherbereich der Daten gespeichert. So weit so gut. Der naechste Schritt war die Ueberlegung, dass ein Betriebssystem doch auch sowas wie delete zu Verfuegung stellen koennte, also eine Moeglichkeit nicht nur eine Verknuepfung, sondern auch deren Ziel loeschen zu koennen.
    Wenn man diesen Gedanken weiterspinnt, kommt man zur Einsicht, dass das Pointerkonzept in der Programmierung grundlegend weiterentwickelt wurde, waehrend die Fenstplatten noch immer ziemlich primitiv funktionieren. Aber was waere mit eine Festplatte die Java-like funktioniert ?
    Wir verzichten auf explizite Pointer (Verknuepfungen), und geben allen Dateien deren Eigenschaften. Eine Datei ist schliesslich nur eine Meta-Information (WO die Daten sind, WANN sie veraendert wurden, etc.) Also warum sollten nicht mehrere "Dateien" auf den gleichen Bereich unserer Festplatte verweisen? Dies geht einher mit einer "Garbage Collection". Und die ist weitaus weniger kompliziert als man glauben koennte, genau wie bei diversen Laufzeitumgebungen (.NET, JavaVM, was auch immer..) existiert ein Zaehler der die Verweise zaehlt. Ist der Zaehler 0 muss der Bereich wieder als frei gekennzeichnet werden. Dies muesste natuerlich ein Betriebssystem machen, besser waehre es natuerlich wenn es die Festplatte selbst taete. Sozusagen "Managed-HDD" 🙂

    Die Vorteile dieses Systems sind nicht sofort ersichtlich, aber mir fallen doch einige Faelle ein in denen sowas zu gebrauchen waere. Dateien passen schliesslich nicht immer eindeutig ein eine Kategorie. So waer es doch nett, wenn man die Datei YellowSubmarine.mp3 sowohl in den Ordner \Beatles als auch \Oldies packen koennte. Bisher haette man da entweder mit Verknuepfungen vorlieb nehmen muessen oder die Datei wohl oder uebel kopiert.

    Naja, es war nur ein Gedanke.. ich brauch also jemanden der mir sagt, dass die Idee
    a. einen grundlegenden Denkfehler beinhaltet.
    b. totaler Bloedsinn ist, weil..
    c. schon laengst existiert und ich hinter dem Mond lebe



  • hab ich mir auch schon mal überlegt. bin darauf gekommen, daß dies eine sache des dateisystems wäre?!

    grüße mm



  • Unter Linux ist das doch schon so, dass es harte Links zu einem Inode (einer Datei) geben kann, beide Dateien (Links) sehen aus wie eine "richtige" Datei, zeigen aber auf den gleichen Bereich der Festplatte. Allerdings ist die Datei glaub ich auch erst weg, wenn beide gelöscht sind.



  • TheToast schrieb:

    Unter Linux ist das doch schon so, dass es harte Links zu einem Inode (einer Datei) geben kann, beide Dateien (Links) sehen aus wie eine "richtige" Datei, zeigen aber auf den gleichen Bereich der Festplatte. Allerdings ist die Datei glaub ich auch erst weg, wenn beide gelöscht sind.

    Ja, genau so hatte ich mir das auch gedacht. Dann gibts das also doch schon 🙂





  • yogle schrieb:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Harter_Link

    looooooooool


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