Gutes Werkzeug für gute Arbeit! Ja oder nein?



  • ten schrieb:

    aber trotzdem es gibt auch heute noch verrückte linux-freaks, die auf vi(m) schwören.

    Wenn man Rechner hauptsächlich durch die Remote-Shell sieht, wird vi dein bester Freund 😉

    Zum Topic: Das wichtigste ist doch, dass das Werkzeug gut in der Hand liegt und über längere Zeit im Einsatz bleibt.
    (Manche Programme sind ja schon wieder veraltet, wenn man sich gerade erst eingearbeitet hat.)



  • Du schreibst definitiv keine besseren Programme durch eine gute IDE. Aber sie kann Deine Produktivität steigern durch Features wie Refactoring, autom. imports, Generierung von stub-Code, etc.. In dem reinem Schreiben von Code wirst Du mit einem guten vi(m)/emacs Benutzer kaum mithalten können. Hauptberuflich schreibe ich leider nur noch Java Systeme und möchte die ganzen Features von eclipse nicht mehr missen!



  • Der Gast schrieb:

    Du schreibst definitiv keine besseren Programme durch eine gute IDE. Aber sie kann Deine Produktivität steigern

    Ich würde jetzt aber ganz frech behaupten, dass man bessere Programme schreibt wenn man die Produktivität steigert.



  • Da ist IMHO was wahres dran.



  • das hängt davon ab, wie man (für sich) 'produktivität' definiert 😉



  • @TactX:
    Was verstehst du unter "besseren" Programmen?
    Schönerer Quelltext?
    Effizienter?



  • Kann ein Chirurg auch mit einem stumpfen Schweizer Taschenmesser operieren?

    Antwort: Ja. Aber warum sollte er das tun?



  • byto schrieb:

    Kann ein Chirurg auch mit einem stumpfen Schweizer Taschenmesser operieren?

    Antwort: Ja.

    Nein, eher nicht, es sei denn er heißt Dr. MacGyver und hat einen Strohhalm, Kaugummi und eine Packung Streichhölzer bei sich.



  • Der Gast schrieb:

    Du schreibst definitiv keine besseren Programme durch eine gute IDE. Aber sie kann Deine Produktivität steigern durch Features wie Refactoring, autom. imports, Generierung von stub-Code, etc..

    Ich gehe eigentlich davon aus, dass gerade Refactoring Features auch zu qualitativ höherwertigen Programmen führen. Aus dem einfachen Grund, dass diese Features die Hemmschwelle für notwendige Refactorings senken. Wenn man ein Refactoring in 30 Sekunden statt in 2 Stunden durchführen kann, dann muss man sich dafür weniger üerwinden. Ansonsten kommt eine Abwägung zwischen Kosten und Nutzen möglicherweise zu einem anderen Ergebnis.

    Ähnliches gilt für die Integration von Testing-Frameworks in IDEs. Wenn man die Tests schnell schreiben kann und im Groben durch die IDE generieren kann, dann schreibt man auch eher Tests als wenn diese einen größeren Aufwand bedeuten würden.

    Also: Gute IDEs unterstützen Entwicklungsmethoden, die zu qualitativ hochwertigem Code führen. Somit sollte entsprechender Code wahrscheinlicher werden.

    ...andererseits unterstützen diese IDEs auch Techniken, um ohne großes Nachdenken zu irgendeinem Ergebnis zu kommen. Zum Beispiel mit GUI-Designern. Es ist also auch eine Frage der Nutzung der IDE, was man daraus macht. Man kann IDEs auch nutzen, um das Entwicklungstempo zu Lasten der Qualität deutlich zu steigern.



  • nman schrieb:

    byto schrieb:

    Kann ein Chirurg auch mit einem stumpfen Schweizer Taschenmesser operieren?

    Antwort: Ja.

    Nein, eher nicht, es sei denn er heißt Dr. MacGyver und hat einen Strohhalm, Kaugummi und eine Packung Streichhölzer bei sich.

    😃 👍


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