Würdet ihr für Lau proggen?
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Was heisst hier Verherrlichung? Ich bin einfach mal so herrlich. f'`8k
Gruß, TGGC (\-/ has leading)
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Na, Du hast das Selbst vor dem Verherllichen vergessen

Wir sind ja aber auch schon beide etwas älter und da ist vergesslich sein normal

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Wer ist lau? oO
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Knuddlbaer schrieb:
Na, Du hast das Selbst vor dem Verherllichen vergessen

Wir sind ja aber auch schon beide etwas älter und da ist vergesslich sein normal

Es ging nicht um das Selbst, sondern nur ums Verherrlichen. Es ist naemlich nichts verherrlicht. f'`8k
Gruß, TGGC (\-/ has leading)
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Fußgänger schrieb:
Wer ist lau? oO
Lau? Keine Bezahlung. Gratis. Selbstlose Arbeit. Du nichts Geld bezahlen oder Geld bekommen.

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Ich glaub es ging um Software für Jason Lau
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Geht doch mal auf eine Linux-Veranstaltung und fragt da mal nach, wer Geld für seine Programme bekommt und wer nicht. Ihr werden Vertreter beider Gruppen finden. Es gibt Menschen, die einfach aus der Begeisterung heraus Programme schreiben. Linus Torwalds hat beispielsweise aus reinem Spaß an der Freude einen Unix-ähnlichen Kernel geschrieben und viele haben ihn aus dem selben Grund unterstützt. Sicher kann er heute davon leben, aber ursprünglich war das nicht geplant.
Ich bin selbst Open-Source-Programmierer aus reinem Spaß. Ich kann mich einfach dafür begeistern, den schnellsten Webapplikationsserver der Welt (Tntnet) zu erstellen. Ich arbeite seit 2002 an dem Projekt und habe nie dafür Geld bekommen. Es geht sogar so weit, daß ich aus reinem Spaß an der Freude Vorträge halte und sogar auf der Linux-World schon mehrmals einen Messestand hatte. Die Reisekosten habe ich aus meiner eigenen Tasche bezahlt.
Natürlich muß ich auch Geld verdienen. Das tue ich auch als Softwareentwickler. Aber das hat nichts damit zu tun, daß ich abends in meiner Freizeit lieber C++ programmiere als Fernsehen schaue.
Tntnet
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Dann bist du anders ^^ nach 8h programmieren am Tag faellts mir schwer abends auch noch die ganze Zeit vorm comp zu sitzen.
Es gibt Menschen, die einfach aus der Begeisterung heraus Programme schreiben.
Die Begeisterung legt sich aber meistens schnell ... nur wenige halten bis zum schluss durch wenns keinen richtigen "Zwang" gibt und die projekte etwas umfangreicher werden.
Linus Torwalds hat beispielsweise aus reinem Spaß an der Freude einen Unix-ähnlichen Kernel geschrieben und viele haben ihn aus dem selben Grund unterstützt.
Die frage ist, was man unter LAU und der Fragestellung genau versteht ....
Ich brauch mal fix nen Tool, also bastel ich mir eines. Und da ich das tool natuerlich gut finde und anderen helfen will, veroeffentlich es halt fuer ...LAU ...
Wenn das gemeint ist, ja, werden das wohl viele machen und auch das erste Linux ist auf dem Weg entstanden.Wenn aber mit Lau gemeint ist: Es kommt einer daher, meint er braucht was unbedingt, und will fuer die realisierung nix geben, Dann wird der Intressentankreis schon kleiner.
Fuer sehr gute Freunde, klar, dann ists aber auch ned wirklich fuer Lau, weil von Freunden bekomme ich immer irgendwas zurueck, in irgend ner Form ...
Ciao ...
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Ich programmier immer für meine Firma für Lau... ob ichs will? Nein eigentlich nicht. Aber meine Firma wills

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Ich persönlich finde es eigentlich auch nicht wahnsinnig dumm ohne Bezahlung an Projekten teilzunehmen. Vergleicht einfach mal: "Ich war bei der Implementierung des Transaktions Protokolls für eine der führenden Datenbanksysteme im Open-Source Bereich beteiligt." mit "Ich war an der Implementierung des x-tausendsten Warenwirtschaftssystem an der Datenbankanbindung beteiligt." Teilweise sehe ich auch bei Firmenausschreiben, dass Projekterfahrung in der Open-Source Community bei Bewerbungen erwünscht ist, wobei ich fairerweise erwähnen muss, dass diese Firmen dann meistens auch selbst dafür bekannt sind sich im Open-Source Bereich zu engagieren.
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jemand aus dem wald schrieb:
Ich persönlich finde es eigentlich auch nicht wahnsinnig dumm ohne Bezahlung an Projekten teilzunehmen. ...
Naja, das hat auch keiner hier Behauptet IIRC.
Aberjemand aus dem wald schrieb:
Vergleicht einfach mal: "Ich war bei der Implementierung des Transaktions Protokolls für eine der führenden Datenbanksysteme im Open-Source Bereich beteiligt." mit "Ich war an der Implementierung des x-tausendsten Warenwirtschaftssystem an der Datenbankanbindung beteiligt."...
Ersteres liest sich zwar interessanter ... aber nicht auf einem Pappschild in der Fußgängerzone.

Ich denke, niemand hier möchte Anderen das madig machen, aber es muß auch erlaubt sein zu sagen: Dafür habe ich keine Zeit (z.B. weil man seine Zeit für den Broterwerb braucht ... oder seine Freizeit für "PC-freie Entsprannung" ;).
Gruß,
Simon2.
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Kostenlose Softwareentwicklung hört bei mir genau da auf, wo jemand anders daran Geld verdient und ich nicht, egal wie interessant das Programm ist.
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Ich finde es ja beruhigend, daß micht "jemand aus dem wald" nicht für wahnsinnig dumm hält
Allerdings ist die Argumentation nicht daß, was die meisten Open-Source-Programmierer antreibt.Ich programmiere nicht, um bei irgendeiner Bewerbung zu glänzen, sondern einfach so aus reinem Spaß und Ehrgeiz - ganz ohne kommerziellen Hintergedanken. Natürlich träume ich davon, daß mich jemand dafür bezahlt, aber das ist nicht primäres Ziel. Eigentlich ist das überhaupt kein Ziel.
Daß wir nicht alle die gleichen Hobbys haben, ist nichts besonderes. Ich kann mir halt nicht vorstellen, nach der Arbeit mich an irgendein Fußballfeld zu stellen und den anderen beim Kicken zuzuschauen. Oder ich gehe auch nicht gerne abends in die Disko. Ich schreibe einfach lieber Software. Zufällig ist dieses Hobby etwas, was andere (und ich auch) als Broterwerb machen. Dennoch ist es mein Hobby.
Im Gegensatz zum Broterwerb "Software entwickeln" bin ich aber in der Freizeit nicht in das enge Raster von Budjets eingebunden. Auch muß ich nicht für jede Idee erst einen Geldgeber finden, sondern kann all die (meiner Überzeugung nach) tollen Ideen gleich umsetzen.
Ich bin vielleicht anders als RHBaum (noch so einer aus dem Wald
), aber solche, wie micht gibt es erstaunlich viele. Es sind bereits ausgereifte Betriebssysteme aus dieser Begeisterung heraus entstanden. Und an denen und anderen grossen Open-Source-Projekten waren Zig-Tausende Freizeitprogrammierer beteiligt. Die wenigsten Linux-, Debian-, KDE- oder Gnome-Programmierer (um nur einige der ganz Grossen Projekte zu nennen) tun das, um Geld zu verdienen, sondern genau aus den gleichen Beweggründen, wie ich.Tntnet
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tntnet schrieb:
...von Budjets eingebunden...
wie schnell fliegen den diese Butjets?

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FachmannFürFlugzeuge schrieb:
tntnet schrieb:
...von Budjets eingebunden...
wie schnell fliegen den diese Butjets?

Du bist doch der FachmannFürFlugzeuge. Ich bin doch nur ein armer Open-Source-Programmierer. Aber ich schätze mal, schneller als Java aber langsamer als C++.
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tntnet schrieb:
Ich finde es ja beruhigend, daß micht "jemand aus dem wald" nicht für wahnsinnig dumm hält
Allerdings ist die Argumentation nicht daß, was die meisten Open-Source-Programmierer antreibt.Da hast du mich wohl falsch verstanden, denn das von mir erwähnte Argument ist auch nicht meine eigentliche Motivation, wobei es natürlich schon auch dazu beiträgt. Ich wollte damit lediglich sagen, dass sich dieses "für Lau" programmieren doch auch bezahlt machen kann.
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tntnet schrieb:
Ich finde es ja beruhigend, daß micht "jemand aus dem wald" nicht für wahnsinnig dumm hält
Allerdings ist die Argumentation nicht daß, was die meisten Open-Source-Programmierer antreibt.Ich programmiere nicht, um bei irgendeiner Bewerbung zu glänzen, sondern einfach so aus reinem Spaß und Ehrgeiz ...
Verständlich, es geht doch aber um das 'für Lau'.
Vielleicht verstehe ich darunter ja etwas anderes als ihr.
'Für lau' heißt für mich eigentlich, man tut etwas auf Anfrage eines anderen, ohne eine Gegenleistung dafür zu bekommen. Höchstens einen 'lauen' Händedruck.
Deshalb kann Hobbycoden aus Fun und zum Lernen meiner Meinung nach nicht dazugehören.
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jemand aus dem wald schrieb:
...Ich wollte damit lediglich sagen, dass sich dieses "für Lau" programmieren doch auch bezahlt machen kann.
Das ist aber eher eine weltanschauliche Einstellung ...

Ein Arbeitskollege meint auch immer "Alles hat irgendwo sein Gutes" und ein Anderer "Letztlich tut man Alles nur der Belohnung wegen" (und sei es nur das Gefühl persönlicher Befriedigung).
Kann man ja meinen, hilft aber in der konkreten Situation slten weiter - und hat auch eher selten etwas mit der konrekten Situation zu tun, sondern ist eine Einstellung, die man eben schon vorher mitgebracht hat (oder eben nicht).
Gruß,
Simon2.
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Ersteres liest sich zwar interessanter ... aber nicht auf einem Pappschild in der Fußgängerzone.

Mal ehrlich, wenn man tatsächlich die erste Aussage von sich behaupten kann, dann steht man ganz sicher nicht mit einem Pappschild in der Fußgängerzone und wenn man sich dazu selbstständig machen muss. Ich denke dabei beispielsweise an Ausweichmöglichkeiten wie Autor für Fachliteratur, Consultant im Bereich der jeweiligen Datenbank, aber sowas ist natürlich für jemanden der in seiner Freizeit lieber in der Unterwäsche mit einem Dosenbier auf dem Bauch vorm Fernseher sitzt nicht denkbar. Wenn du forderst, dass es erlaubt sein muss seine Freizeit anders zu gestalten, dann fordere ich, dass es nicht erlaubt sein darf Open-Source Entwickler als Penner am Straßenrand darzustellen. Wenn du es nicht verstehen willst, dann lass es doch einfach und nimm dir lieber ein Bier aus dem Kühlschrank.
hilft aber in der konkreten Situation slten weiter - und hat auch eher selten etwas mit der konrekten Situation zu tun,
Warum nur schleicht sich mir der Gedanke auf, dass du nichts von dem verstehst, was du da von dir gibst? (Um diese Aussage nachvollziehen zu können, lies dir am besten das Zitat wieder und wieder durch. Solltest du nicht begreifen, warum ich so geantwortet habe, hast du dir das Zitat nicht oft genug durchgelesen) Ich hatte ja bereits erwähnt, dass es tatsächlich Firmen gibt, die Wert auf Engagement in der Open-Source Community legen.
Übrigens finde ich die Einstellung deiner Arbeitskollegen gar nicht so dumm.
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@"jemand aus dem wald"
Nun komm mal ein wenig runter: Zum einen dürftest Du durchaus in der Lage sein, ironische Übertreibung als solche zu erkennen (erst Recht, wenn Smilies verwendet werden) und zum Anderen ging ich davon aus, dass Dieses Bild so bekannt ist wie das der einstürzenden TwinTower.
(Leider kann man hier keine direkt Bilder einbinden)Du sprichst da etwas an, dem ich absolut zustimmen kann: Wer Ahnung hat, kann oftmals auch sein Broterwerb verdienen .... allerdings ist auch nicht jeder gleich doppelt begabt (guter Informatiker UND guter Geschäftsmann) und auch dann kannst Du Dich ja gerne mal zum Thema "... in der Freizeit was für lau machen ..." bei den Selbständigen in Deinem Bekanntkreis umhören.
P.S.: Meine Ehefrau, Kinder, Freunde und Sportkollegen werden erfreut sein, dass Du meine Zeit mit ihnen als "...in der Unterwäsche mit einem Dosenbier auf dem Bauch vorm Fernseher sitzt ... Bier aus dem Kühlschrank...." bezeichnest - wirklich seeeehr weitsichtig von Dir.
...Warum nur schleicht sich mir der Gedanke auf, dass du nichts von dem verstehst, was du da von dir gibst? ...
Vermutlich, weil Du nicht gewohnt bist, mit anderen Sichtweisen umzugehen.
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Übrigens finde ich die Einstellung deiner Arbeitskollegen gar nicht so dumm.Seltsam: Nach allem Hullahulla stimmst Du mir nun doch zu, dass ich Dich richtig eingeschätzt habe ?
Großes Kino,
Simon2.