Opera unter Linux ziemlich traege
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endline schrieb:
hab die Erfahrung gemacht, dass Browser wie Opera und Firefox recht traege unter Linux (Ubuntu, Gnome) sind - ganz im Gegensatz zu Windows. Damit meine ich z.B. neue Tabs oeffnen.
Bei Opera kann ich das mit KDE bestätigen. Deswegen hab ich mich auch ganz besonders hierüber gefreut:
The user interface will also feel snappier and more responsive, for example switching tabs is now a lot faster on UNIX.
Siehe Kestrel is coming! (da werden auch ein paar coole Sachen angekündigt)

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Opera ist bei mir auf meinem Ubuntusystem mit KDE auch leider deutlich lahmer als auf meiner XP-Schüssel.
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Hi,
ich kann das Verhalten bestätigen - Firefox und Opera sind teilweise extremst lahm. Ich schiebe die Schuld auf ein amok-laufendes Plugin, vermutlich irgend so ein Flash Scheiß. Kann das einer bestätigen?
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Hmm, also die letzte Flashversion ist eigentlich ordentlich flott.
Das der Firefox recht lahm sein kann geht mir aber auch auf den Geist. Und es liegt definitiv nicht am WM (fluxbox, laut top RAM-Auslastung von < 8M, CPU-Zeit nach einer Stunde Benutzung < 1s), wahrscheinlich eher an den Extensions. Ich will einen neuen Browser.
Opera sieht leider bei mir potthässlich aus und läuft auch kaum schneller (immer von dem Fall ausgehend, dass viele Tabs offen sind).
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minhen schrieb:
Kestrel is coming!:)
Hmm... das dauert ja ewig.

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endline schrieb:
Hi,
hab die Erfahrung gemacht, dass Browser wie Opera und Firefox recht traege unter Linux (Ubuntu, Gnome) sind - ganz im Gegensatz zu Windows. Damit meine ich z.B. neue Tabs oeffnen.
Kann man da was optimieren? Oder ist Gnome an sich so langsam was das betrifft? Vielleicht ist KDE da anders.
Also ich habe nur die Erfahrung gemacht dass UBUNTU (GNOME) wesentlich langsamer ist als KUBUNTU (KDE) - zumindest was das starten von irgendwelchen mini-Applikationen angeht. Das dauert unter UBUNTU schnell mal etliche Sekunden wo unter Windows vergleichbare Programme schon da sind bevor ich noch die linke Maustaste losgelassen habe ^^.
(Ich meine Programme wie Taschenrechner, Notepad, Shell, Systemeinstellungen, Explorer/File-Browser etc.)
Unter KUBUNTU ist es wesentlich besser, wenn auch immer noch deutlich langsamer als unter Windows.
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Stimmt, die kleinen Programme dauern auffällig.
Beim Opera ist mir da nie was aufgefallen, da ich unter Linux so viele TABs offen habe, dass mein Vista mit dem auslagern gar nicht mehr fertig würde

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Unter Windows sind Anwendungen generell schneller. Traurig aber wahr.
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Unter Windows sind Desktopanwendung ja auch keine Fremdkörper

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Ich wüsste jetzt keine direkt auf X basierende Anwendung, was ja technisch mit WINAPI vergleichbar wäre

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SeppSchrot schrieb:
Unter Windows sind Desktopanwendung ja auch keine Fremdkörper

Jop, Windows IST der fremdkörper.

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Hi,
Um dir mal eine ehrliche und hilfreiche Antwort zu geben: Nein, da kann man absolut nichts machen. Die Linux Oberflächen sind ein gutes Stück langsamer als der Windows Explorer und das wird sich wohl auch nicht ändern.
Ich habe das alles nämlich auch mal sehr genau unter die Lupe genommen und bin zu dem Schluß gekommen, daß es ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren ist, was die Oberflächen unter Linux so träge erscheinen lässt. Das 1.Problem ist der XServer, der einfach langsam ist und eine zusätzliche Last darstellt, das 2.Problem sind die Grafik Bibliotheken GTK/QT, welche einfach nicht sehr performant programmiert sind, das 3.Problem sind die Fenstermanager selbst, die auch nicht auf Performance getrimmt sind und letzten Endes läuft ein Großteil dieser Sachen bei Windows im Kernel ab und bei Linux im Usermode.
Alle diese Faktoren zusammen, ergeben dann eben eine im Vgl. zu Windows langsame Oberfläche. Ich befürchte auch, daß das so bleiben wird, solange nicht grundlegende Veränderungen im Design vorgenommen werden (Verzicht auf den XServer, Code in Kernel auslagern etc.)
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windows nt 3.51 z.b. hatte auch eine art 'x-server'. alle zeichenoperationen und der fenstermanager waren komplett im userspace implementiert. mit nt.4 hat m$ das geändert. fortan befand sich das meiste im kernel-mode (win32k.sys). das hat die anzahl der syscalls dramatisch reduziert und windoofs eine schnelle 2d-grafik spendiert.
