PC rund um die Uhr laufen lassen -> Stromverbrauch
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Es gibt Barebone MBs für den Pentium M, damit solltest du ziemlich deutlich Strom spaaren können.
Darf man fragen was du damit vorhast wenn du die LAN-Karte ausbauen würdest?
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W0lf schrieb:
ich hab leider kein Strommeßgerät zur Hand
Solche Dinger gibt es für <10€ im Baumarkt. ...die kann man dann zwischen Steckdose und Stecker setzen. Falls Du ernsthaft etwas an Deinem Stromverbrauch ändern möchtest, dann ist es sicherlich sinnvoll, sich so ein Messgerät zu besorgen. ...einfach um zu sehen, wo eigentlich viel Strom verbraucht wird.
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Pussycat: Diese Embedded-Dinger werben zwar mit 5-10 Watt, verbrauchen dann aber doch eher 15-20 nur für Mainboard+CPU.
Generell gilt:
- x86-kobpatible Embedded Hardware (Mainboard+CPU mit Graka + Netzwerk onboard, zB Via C7 oä)
- wenige Festplatten (je nach Modell verbrauchen Festplatten auch nochmal so um die 10-15 Watt)
- genug RAM um die Festplatten-Zugriffe selten zu halten, aber nicht so viel, dass die Leistungsaufnahme spürbar nach oben geht
- passendes (energieeffizientes) Netzteil, evtl. extern (damit die Abwärme nicht ins Gehäuse abgegeben wird)
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PC einfach nicht run um die Uhr laufen lassen.

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Huch? Welches Netzteil gibt denn seine Abwaerme nach innen ab? Das muesste ja schon eine sehr unguenstige Konstruktion sein.
Den P4 wuerde ich fuer einen Dauerbetrieb aber auch auf jeden Fall kicken. Dann doch besser einen P3 oder evtl. Duron - die sind um Einiges Energieeffizienter.
Beides haette ich mit Mainboard und allem guenstig abzugeben, wenn Interesse besteht.
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Nobuo T schrieb:
Huch? Welches Netzteil gibt denn seine Abwaerme nach innen ab? Das muesste ja schon eine sehr unguenstige Konstruktion sein.
Nein, war dumm formuliert. Aber bei externen Netzteilen, brauchst Du keinen dicken Lüfter, um das zu verhindern.
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omg: das Stromsparthema: Total Mein Ding:
Es kommt auf die Hardware drauf an, die meisten Posts hier sagen eh schon das meiste aus. Ich suche echt schon ewig nach dem perfekt minimalsten Stromverbrauch für meinen spezifischen PC.
Bildschirm ist ein wichtiger Aspekt bei dem man sparen kann:
TFT verbraucht bei einem gleichwertigen System mit CRT-Monitor rund 60-70 Watt weniger!Wenns also um's sparen geht ist das wirklich ein extrem wichtiger Aspekt!
Am meisten spart natürlich ein Laptop statt nem PC, aber deswegen seinen PC in den Müll schmeißen ist natürlich untragbar.
Eine kleine Zusammenfassung über Stromverbrauch von PCs findet ihr auf folgenden Seiten, die ich nur weiterempfehlen kann: http://www.zdnet.de/enterprise/print_this.htm?pid=39119821-20000002c
http://archiv.chip.de/artikel/c1_archiv_artikelunterseite_17169714.html?tid1=33105&tid2=0Noch ein paar wenige "Geheimtipps" von mir, um den letzten Cent rauszukratzen, ohne Hardwaremäßig was zu unternehmen:
-schwarzer Bildschirmhintergrund verwenden
-Steckdose mit Stromein-/ausschalthebel verwenden (bei mir leuchtet sonst am PC auch beim kompletten heruntergefahrenem Zustand hinten irgendwo ne LED, so umgehe ich selbst das!)
-unbedingt einen Strommesser besorgen!
-Stromsparmodi mal etwas ausforsten: Im Bios aktivieren, Windows Energieoptionen,...
-wenn ihr den PC nur teilweise über Nacht laufen lassen müsst und nicht ganz, schreibt euch Shutdown scripts, die den PC nach der bestimmten Zeit herunterfahren!
Es gibt noch einige echt winzige Sachen, die rentieren sich kaum. Ich empfehle euch diese jetzt nicht, weil die echt krank sind. Die sparen im Jahr alle zusammen vielleicht 1 Euro, völlig sinnlos. Hoffe ich konnt euch helfen.
mfg XaTrIxX
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Danke, aber das mit dem Monitor erübrigt sich, da es hier um nen kleinen _Server_ geht

Wenn diesem Strommeßgeräte echt so günstig sind, dann werd ich mir mal eins besorgen, um das mal genau zu messen.Wie oben schon angedeutet, hab ich hier einen kleinen Server stehen, den ich hauptsächlich fürs Backup benutze, als Dateiserver, hin- und wieder auch als Webserver und dank torrentflux auch oft was saugen lasse.
Das mit der LAN-Karte war vielleicht mißverständlich, LAN ist bei der Kiste hier onboard. Deswegen erübrigt sich also eine extra LAN-Karte.
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@ XaTrIxX
Der Stromverbrauchbei ausgeschaltetem Gerät beschränkt sich nicht auf die paar LEDs, das würde wohl weniger als 1W ausmachen.
Ich messe bei meinem Desktop ~15 - 20 W im ausgeschalteten Zustand, etwa genauso viel wie im SuspendToRAM. Liegt wohl unter anderem daran dasa) USB-Geräte teilweise noch Strom haben (Maus, ... - sieht man mit ner optischen gut)
b) Das Netzteil wohl gar nicht weniger Liefern kann (-> Wirkungsgrad im unteren Lastbereich)
c) uU der Lan Chip genug Strom hat für WakeOn LANFolglich lohnt eine schaltbare Steckdosenleiste unerwartet viel, vor allem wenn dann noch mehr externe Hardware wie aktive Boxen daran hängen, die wieder selber Strom brauchen ...
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Weil ich selber schon am Überlegen war für sowas (Subversion- / File- / Webserver fürs LAN):
Wie viel bringen Mobilprozessoren gegenüber den Desktops der spaarsameren Serie (Athlon XP, C(2)D, ...) sollte doch durchaus noch erheblich sein?
Wie schneiden die gegenüber z.B. nem C7 in der Stromaufnahme ab?
Turion - MBs für Barebones / Desktops gibts wohl nicht, nur die Pentium M Dinger? (Ich würde != INTEL vorziehen
)So ein C7 dürfte ja auch genug Leistung bringen für den Job nehm ich an ...
Und gibts irgendwo einen vertrauenswürdigen Onlineladen für C7 & ähnliches?
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darthdespotism schrieb:
Ich messe bei meinem Desktop ~15 - 20 W im ausgeschalteten Zustand, etwa genauso viel wie im SuspendToRAM.
Das liegt fast ausschließlich am Netzteil. Habe hier einen Rechner stehen, der ausgeschaltet so um die 3-4 Watt schluckt.
Folglich lohnt eine schaltbare Steckdosenleiste unerwartet viel, vor allem wenn dann noch mehr externe Hardware wie aktive Boxen daran hängen, die wieder selber Strom brauchen ...
Wird an dem Server wohl kaum dranhängen. Und bringt auch keine Vorteile, wenn das Ding 24/7 läuft.
Wie viel bringen Mobilprozessoren gegenüber den Desktops der spaarsameren Serie (Athlon XP, C(2)D, ...) sollte doch durchaus noch erheblich sein?
Athlon XP ist nicht so wahnsinnig sparsam. Aber generell sind die EE-SFF-Prozessoren von AMD schon sehr gut, kommen in Punkto Leistungsaufnahme durchaus an die Mobilprozessoren heran, kosten aber wesentlich weniger und überflügeln diese performancemäßig.
Wie schneiden die gegenüber z.B. nem C7 in der Stromaufnahme ab?
Schlecht. Der C7 hat eine viel geringere Leistungsaufnahme.
So ein C7 dürfte ja auch genug Leistung bringen für den Job nehm ich an
Klar, auf alle Fälle.
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Bleibt noch eine Frage:
Wo bekomm ich so einen C7 her? Die mir bekannte Shops beschränken sich auf AMD/Intel ...
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Bei mir im Keller steht ein P2 350Mhz/196MiB Ram/160GiB+20GiB PC/pseudo Server. Brauchen tut das Ding ca 40 Watt, Netzteil hat iirc eine max. Leistungsaufnahme von 80 Watt. Das Teil spielt Router, Subversion Server und Webserver. Alles fuer < 5 Leute und er idelt die meiste Zeit. Ich koennte wahrscheinlich ohne Probleme eine noch langsamere CPU einbauen, aber das war halt unser erster Computer und ich werde nicht extra Geld ausgeben, nur dass er 10 Watt weniger braucht..
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W0lf schrieb:
Wenn diesem Strommeßgeräte echt so günstig sind, dann werd ich mir mal eins besorgen, um das mal genau zu messen.
Wenn man der vorherrschenden Meinung in der Newsgroup de.sci.electronics glauben schenken darf, können die einfachen Leistungsmesser aus dem Baumarkt zwar die Leistung einer Glühbirne ermitteln, nicht aber die Leistung eines PCs. Das Problem ist, dass ein Schaltnetzteil wie in einem PC keine ohmsche/induktive/kapazitive Last ist, sondern (aus Sicht der 50Hz-Wechselspannung) ziemlich unregelmäßig Strom zieht.
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darthdespotism schrieb:
Bleibt noch eine Frage:
Wo bekomm ich so einen C7 her? Die mir bekannte Shops beschränken sich auf AMD/Intel ...
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Christoph schrieb:
W0lf schrieb:
Wenn diesem Strommeßgeräte echt so günstig sind, dann werd ich mir mal eins besorgen, um das mal genau zu messen.
Wenn man der vorherrschenden Meinung in der Newsgroup de.sci.electronics glauben schenken darf, können die einfachen Leistungsmesser aus dem Baumarkt zwar die Leistung einer Glühbirne ermitteln, nicht aber die Leistung eines PCs. Das Problem ist, dass ein Schaltnetzteil wie in einem PC keine ohmsche/induktive/kapazitive Last ist, sondern (aus Sicht der 50Hz-Wechselspannung) ziemlich unregelmäßig Strom zieht.
Danke für den Hinweis, Christoph
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Morris Szyslak schrieb:
darthdespotism schrieb:
Bleibt noch eine Frage:
Wo bekomm ich so einen C7 her? Die mir bekannte Shops beschränken sich auf AMD/Intel ...Danke, das hatte ich gesucht.
Im Stromverbrauch muss man sich wohl darauf verlassen dass der gering ist oder?
Steht ja nirgends dabei.
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darthdespotism schrieb:
Danke, das hatte ich gesucht.
Im Stromverbrauch muss man sich wohl darauf verlassen dass der gering ist oder?
Steht ja nirgends dabei.
So wie's aussieht, machst du dich also auch gerade ran, dir nen kleinen Homeserver zu basteln?!
Ich würde es praktisch finden, wenn wir uns da zur Komponentenwahl etc. ein bisschen austauschen, weil das sozusagen ein "Pilotprojekt" von mir ist und ich mit so Barebones und Mini-ITX-Boards nicht so die Erfahrung habe
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Ja ich bin auch so mehr oder weniger dabei, allerdings habe ich auch nahezu keinerlei Erfahrung.
All zu viele Komponenten braucht man wohl nicht:
- Board (wird incl. C7 - Prozessor geliefert)
- Gehäuse
- RAM
- HDD
Die meisten VIA - Boards nehmen sowieso 1x bis 1GiB RAM, also kann man sich hauptsächlich zwischen 512MiB und 1GiB entscheiden, wobei die 512MiB reichen sollten
Als HDD werden nur 2,5'' eingesetzt, die gibts zu vernünfigen Preisen so bis etwa 160GiB, viel weniger sollte es IMHO für einen Fileserver nicht sein.
Der C7 mit 1GHz sollte meines Erachtens reichen, Gehäuse ist mit dem Netzteil so ein Ding, aber da weiß ich auch nicht nach was ich da gehen soll ...
Softwaremäßig werde ich mit Wohl einen Ubuntu-Server installieren, vll Debian wenn ich die Zeit finde
dann NFS (+ Samba? + FTP?) + LAMP + Python + Subversion + DAV/SVNAber ich bin mir enorm unsicher wegen der Energieefizienz und dem Verbrauch.
Für das OS wäre uU eine Flashdisk interessant.
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Also,
ich hab derzeit einen alten PC von mir als File/Webserver zweckentfremdet (siehe oben.)
Momentan ist eigentlich nur ein Mainboard und zwei Festplatten (120 GB und 30 GB) drin. Mir ist der Stromverbrauch aber viel zu hoch, weswegen ich mir selbst was zusammenbasteln will.
Also Software hab ich Debian (Etch) im Einsatz mit Samba, FTP, SSH, etc.. Torrentflux ist auch drauf. Ich kann dir eigentlich ruhigen Gewissens zu Debian raten. Ich hae keine Probleme damit und würde mich nicht gerade als Linuxguru bezeichnen
Ich hab vor 1-2 Jahren mal einen tollen Bericht im Internet gefunden, von jemandem, der sich ebenfalls einen Homeserver gebastelt hat. Da waren auch Angaben zu Stromverbrauch, Lautstärke usw. dabei, inklusive Bildern, aber ich finde den einfach nicht mehr..
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Bei uns sieht das momentan so aus, dass ein alter P2/400MHz sowohl als Print- als auch als Fileserver dient (Win98), der wird immer gebootet wenn die Dienste Nötig sind.
Seit ich mein Notebook habe ist mein alter Rechner immer wieder als Subversion und Fileserver im Einsatz, gerade für die Musiksammlung.
Beide Rechner sind nicht gerade spaarsam und jedes mal die Kiste zu booten ist auch nicht gerade entspannend.
Ubuntu/Server habe ich angedacht, da ich meine beiden PCs (Desktop + Notebook) seit 6.10 auf Ubuntu laufen habe und damit mitlerweile einiges an Erfahrung gesammelt habe. Debian ist da dann die nächstliegende Alternative.
Interessant wäre uU auch der 2.6.22er Kernel wegen der neuen Stromspaarfunktionen, kann gut sein dass man da noch ein paar Wat spaaren kann, ob das mit Debian allerdings schneller geht weiß ich nicht.
Optional fallen mir noch die Dienste als Printserver ein, da unser alter Epson wunderbar mit Linux kooperiert und uU für das Musicstreaming, wobei ich da nicht weiß was ich da für einen Vorteil gegenüber einem NFS-mount habe.
EDIT://
Als Printserver wird er wohl am fehlenden LPT scheitern