Edles Programm schreiben
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seh ich nich ganz so
ich seh keinen effektiven vorteil den ich hätte wenn die folgenden programme open source wären
winamp, winrar, photoshop, nero, icq, skype
sie erledigen ihren job und das reicht mir
bei systemkritischer software siehts natürlich wieder anders aus
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Also Adobe-Software finde ich auch recht edel (naja, der Adobe Reader ist ein wenig zu fett für einen "simplen" reader.
Aber Photoshop und die andere Software, für Film und Ton-Schnitt und Effekt-Nachbearbeitung sind echt nicht schlecht.
Wobei die Zukunft der Software eher wenig zu dem aktuellen Stand der Software beiträgt. Aber die Zukunft der Software ist ein starkes Kriterium für oder gegen die Verwendung derselben.
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Sovok schrieb:
seh ich nich ganz so
ich seh keinen effektiven vorteil den ich hätte wenn die folgenden programme open source wären
winamp
Doch, ich hab hier einen nervigen Bug beim Schliessen von Winamp, der aber von den offiziellen Devs nicht gefixt wird, obwohl ich nicht der Einzige bin, der drunter leidet...
winrar
Naja.. es haette keinen Nagscreen mehr. Aber wozu WinRAR wenns 7zip gibt

photoshop
Na ja, wenn's OSS waer, gaebs wohl bald einen Linux-Port, was fuer sehr viele Leute sehr angenehm waer.
nero
Nero ist meiner Ansicht nach komplette Bloatware, ich persoenlich wuerd da sehr gern gewisse Dinge rausschneiden
icq, skype
lol, jetzt machst du witze, oder? Fuer ICQ gibts ja zum Glueck FLOSS-Alternativen, sonst koenntest du wohl keinen Linux-Benutzer im ICQ kontaktieren. Und was Skype angeht... durch die offen gelegten Quellen waer auch das Kommunikationsprotokoll oeffentlich... und wie wichtig waere, darueber muessen wir nicht streiten, oder?
Jedes Programm koennte potentiell stark davon profitieren, dass es quelloffen ist: schnellere Bugfixes und mehr Features... und besonders bei "grossen" Programmen kann man auch davon ausgehen dass sich tatsaechlich genug Freiwillige finden wuerden, dran zu arbeiten.
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Blue-Tiger schrieb:
Jedes Programm koennte potentiell stark davon profitieren, dass es quelloffen ist: schnellere Bugfixes und mehr Features... und besonders bei "grossen" Programmen kann man auch davon ausgehen dass sich tatsaechlich genug Freiwillige finden wuerden, dran zu arbeiten.
Naja, man könnte aber davon ausgehen, dass die Verkaufszahlen stark zurückgehen

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Badestrand schrieb:
Blue-Tiger schrieb:
Jedes Programm koennte potentiell stark davon profitieren, dass es quelloffen ist: schnellere Bugfixes und mehr Features... und besonders bei "grossen" Programmen kann man auch davon ausgehen dass sich tatsaechlich genug Freiwillige finden wuerden, dran zu arbeiten.
Naja, man könnte aber davon ausgehen, dass die Verkaufszahlen stark zurückgehen

Es geht in diesem Thread eh darum, was Programme "besser" macht. Und... uhm... also ich finds generell nicht schlecht, wenn ein Programm billig ist :p
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...und du als programmierer nix daran verdienst

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Sovok schrieb:
...und du als programmierer nix daran verdienst

Open Source existiert. Überlege, wie du damit leben kannst, anstatt es komplett zu ignorieren - immerhin kannst du davon profitieren. Wenn man bedenkt, dass die Software-Industrie ohnehin weg will von Kauf-Software (so scheint es zumindest), dann sollte man denke ich Open Source auf jeden Fall einen zweiten Blick geben.
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ich hab nichts ignoriert, ich verwende schliesslich privat und beruflich open source
ich hab lediglich die tatsache angesprochen, dass sich mit open source kein geld verdienen lässt
jedenfalls nich unmittelbar sondern eher in zweiter instanz
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Sovok schrieb:
ich hab lediglich die tatsache angesprochen, dass sich mit open source kein geld verdienen lässt
Das stimmt so nicht. Auch nicht in erster Instanz. Nehmen wir mal ein möglichst dummes Beispiel: Du nutzt Linux und willst einen neuen Scheduler mit speziellen Eigenschaften. Wäre es nicht sinnvoll, einen erfahrenen Kernel-Entwickler damit zu beauftragen - für Geld?
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ok dann ändern wir eben "kein" auf "sehr selten" im vergleich zu closed source
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Wenn man bedenkt, dass die Software-Industrie ohnehin weg will von Kauf-Software...
Hin zu was?
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das hab ich nich geschrieben
war mr.N
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Entschuldige, habs editiert.
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sap schrieb:
Wenn man bedenkt, dass die Software-Industrie ohnehin weg will von Kauf-Software...
Hin zu was?
Früher ASP, heute SaaS. Zumindest hört man dieses Wörtchen ab und zu.
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Ich glaube das wird eher eine Nische werden. Diese Zertifizierungsstellen und Zertifizerungskosten werden vermutlich dafür sorgen das sich das sowieso nur große Firmen leisten können. Noch dazu die datenschutzrechtlichen Bestimmungen einhalten und dafür sorgen das es immer Backups der Daten gibt ist bestimmt auch nicht billig. Soweit die Vermutungen.
Jetzt zu den Tatsachen. Egal ob das Unternehmen zertifiziert ist oder nicht, ich finde es nicht gut produktive Arbeiten wie beispielsweise Textverarbeitung über das Web zu versenden. Die Verbindung bis zum Anbieter mag dank SSL sicher sein, aber dann lagern dort alle Daten. Wenn dann irgendwelche Innovationen und Geschäftsgeheimnisse von Anderen eher ausgespielt werden, dann hat man direkt die Vermutung das dort jemand bestechlich war. Das man es nicht beweisen kann und das es nur eine Vermutung ist, das ist egal, solche Gerüchte sind tödlich. Ich glaube dieser datenschutzrechtliche Nachteil ist einfach zu groß.
Privatleute haben heute noch nicht alle Internet, es hat auch nicht jeder eine Flatrate. Brauch nun mal nicht jeder und das Internet ist auch (noch nicht) kostenlos. Wieder als Beispiel Pc-Spiele/Schreibprogramme im Privathaushalt kauft man ein mal und benutzt sie lange. Da will man sich nicht aufhalsen das man dafür extra immer fürs Internet bezahlen muss.
Ahja, wieso geht es dann bitte weg von Kaufsoftware?
Es ändert sich nur die Ausliferungsmethode (und vielleicht auch Zahlungsmethode). Also eh sich das durchsetzt glaube ich früher setzt sich Open Source durch, mehr Entwickler basteln in kürzerer Zeit bessere Software (ist natürlich nicht immer so) und das wollen die Kunden. Geld wird sich wohl weiter(immer mehr Raubkopien im Privatbereich und immer mehr kostenlose und Open Source Software) immer weniger verdienen lassen, im Privatbereich über Spenden und im Firmenbereich mit Support.
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sap schrieb:
Geld wird sich wohl weiter(immer mehr Raubkopien im Privatbereich und immer mehr kostenlose und Open Source Software) immer weniger verdienen lassen, im Privatbereich über Spenden und im Firmenbereich mit Support.
so ein quatsch.
http://www.heise.de/open/news/meldung/75453 schrieb:
Lediglich gut die Hälfte der Programmierarbeit erfolgt in der Freizeit der Entwickler, 42 Prozent des zeitlichen Engagements für Open Source werden bezahlt – ein erstaunlich hoher Anteil. Autor Benno Luthiger Stoll merkt dazu an, dass dieser Wert in Wahrheit noch höher liegen dürfte: Bezahlt würden Entwickler eher in großen Open-Source-Projekten, die häufig über eine eigene Projekt-Infrastruktur verfügen. Befragt wurden jedoch bei Sourceforge, Savannah und Berlios aktive Programmierer, wo überwiegend kleinere Projekte gehostet werden.
mehr als die hälfte aller FOSS projekte kommen aus europa, vergleich das mal mit proprietärer software. es ist also genau das gegenteil der fall, im momment wird in europa mit software kaum geld verdient, es gibt aber FOSS know how hier, ein umschwung auf open source ist unsere chance. natürlich werden wir die nicht nutzen.
http://www.heise.de/open/artikel/83925 schrieb:
Und Open Source bietet eine Chance speziell für Europa: Der Studie zufolge kommen 63 Prozent der Open-Source-Entwickler aus der Europäischen Union – viel Potenzial für die Entwicklung von Firmen rund um freie Software. Interessanterweise ziehen jedoch viele europäische Open-Source-Startups nach ersten Erfolgen in Richtung USA. Häufig stellen ihre Risikokapitalgeber die geografische Nähe als Bedingung für den Geldsegen. Als Zentrum des Universums gilt dabei nach wie vor das Silicon Valley. Wenn die Kommission die Empfehlungen ernst nimmt, sollte sie also die Mitgliedsstaaten dazu animieren, ein Klima zu schaffen, in dem es für Software-Entwickler attraktiv wird, in Europa zu bleiben.
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In der Sache mit Raubkopien sehe ich eine gewisse Ähnlichkeit mit der Musik-Industrie. Viele Programme sind einfach zu teuer, ebenso finde ich eine Musik-CD mit 15€ zu teuer.
Sinnvoll fände ich (bei Musik ebenso wie bei Software) die Möglichkeit, sich für einige Euros das Produkt herunterzuladen und frei zu nutzen. Wer würde sich noch Musik saugen, wenn man ein Album für 2 Euro mit ID3-Tags usw runterladen kann? Wenn ein neu erschienenes Computer-Spiel knapp 100 Euro kostet, wundert mich die Piraterie ebenso wenig. Man würde sicherlich mehr als 10 mal so viele Exemplare verkaufen, wenn man das Spiel für 10 Euro irgendwo legal(!) herunterladen kann.
Und da sehe ich das große Problem. Musik und Software wird immer mehr versucht zu schützen und muss teurer gemacht werden, weil aufgrund der hohen Preise (und teilweise auch kostenlosen Konkurrenzprodukte) der Absatzmarkt sinkt.
Das gilt jedenfalls für Software, die den durchschnittlichen PC-Home-Nutzer anspricht. Bei Software für Firmen oder Auftragsprodukten macht das natürlich keinen Sinn, allerdings hält sich in diesen Bereichen imho auch die Piraterie in Grenzen.
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Badestrand schrieb:
Man würde sicherlich mehr als 10 mal so viele Exemplare verkaufen, wenn man das Spiel für 10 Euro irgendwo legal(!) herunterladen kann.
Das wären aber schon krasse Werte...
Welches neue Computerspiel kostet denn 100 Euro?
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Je nach Hersteller sind das schon mal 50-60 Euro. Soviel hätte ich vor 5-6 Jahren nie im Leben für ein Computer-Spiel ausgegeben. Ich weiß nicht, wie das in ein paar Jahren aussieht, aber eine Verdopplung ist sicher bald drin.
Ausserdem wollte Badestrand ja nur deutlich machen, dass Firmen durch niedrigere Preise und Vertrieb übers Internet, ihre Einnahmen halten und gleichzitig ihre Ausgaben senken könnten. Damit wären sowohl der Kunde (günstigere Preise) als auch die Firmen (unterm Strich größere Gewinne) zufrieden.
Imho wird das nicht passieren, leider... Ausnahme wäre, wenn bekannte Firmen, damit anfangen. Dann würden vllt andere nachziehen.
Gruß
Don06
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TheToast schrieb:
Welches neue Computerspiel kostet denn 100 Euro?
Hab bei Saturn schon öfters welche für 80 Euro gesehen, "Two Worlds" z.B. letztens. Ein paar seltene male halt auch Spiele für 95 Euro und das waren alles keine Sammler-Editionen

Don06 schrieb:
Ausserdem wollte Badestrand ja nur deutlich machen, dass Firmen durch niedrigere Preise und Vertrieb übers Internet, ihre Einnahmen halten und gleichzitig ihre Ausgaben senken könnten. Damit wären sowohl der Kunde (günstigere Preise) als auch die Firmen (unterm Strich größere Gewinne) zufrieden.
Genau das
