warum benutzt ihr c++?



  • Weil es im Bereich 3D-Grafik Standard ist und die Komplexität einen seltsamen Reiz auf mich ausübt.



  • hab schon seit nem halben jahr keine zeile c++ mehr gecodet 😉

    die sprache ist halt sehr verbreitet und ist in vielen bereichen immer noch der standard schlechthin. ob das überhaupt nötig wäre, sei mal dahingestellt. andere sprachen, die höhere typsicherheit bieten und durch ihr konzept viele fehlerquellen, die in c++ immer noch üblich sind, vollständig unterbinden, haben in sachen geschwindigkeit drastisch aufgeholt. das argument, c++ sei das maß aller dinge, wenn es auf geschwindigkeit ankommt, bröckelt so langsam.



  • Weil die Sprache verdammt mächtig ist und sehr viele elegante Lösungen zulässt (und vergleichsweise wenige verbaut).

    thordk schrieb:

    …haben in sachen geschwindigkeit drastisch aufgeholt. das argument, c++ sei das maß aller dinge, wenn es auf geschwindigkeit ankommt, bröckelt so langsam.

    Ersteres stimmt, Letzteres nicht. Das Geschwindigkeitspotential ist genauso groß wie bei jeder anderen („ordentlichen“) zu nativem Code kompilierenden Sprache, nämlich maximal. Man braucht halt Erfahrung (oder noch besser, zusätzlich einen guten Profiler ;)), um es auszuschöpfen.

    Wen der Threadsteller mal nichts zu tun hat kann er sich ja einen der vielen C++ vs. J*** Threads ansehen, dort wird teilweise recht gut darauf eingegangen (irgendwo zwischen den Flammen, meistens recht weit am Anfang).



  • .filmor schrieb:

    thordk schrieb:

    …haben in sachen geschwindigkeit drastisch aufgeholt. das argument, c++ sei das maß aller dinge, wenn es auf geschwindigkeit ankommt, bröckelt so langsam.

    Ersteres stimmt, Letzteres nicht. Das Geschwindigkeitspotential ist genauso groß wie bei jeder anderen („ordentlichen“) zu nativem Code kompilierenden Sprache, nämlich maximal. Man braucht halt Erfahrung (oder noch besser, zusätzlich einen guten Profiler ;)), um es auszuschöpfen.

    widersprichst du dir da nicht selbst? 😉 c++ compiler werden seit jahren optimiert, optimiert und nochmals optimiert. und genau das hat vielen neueren sprachen gefehlt. da holen die jetzt auf, also schwindet der vorteil; und das vorurteil.
    übrigens sind auch sprachen, die auf VMs laufen ganz groß im aufholen. durch just in time compiler kommt der krempel schon verdammt nah an rein nativen code ran.
    natürlich gibs immer noch bereiche, in denen sprachen, die durch eine VM eingekachelt sind, noch meilenweit vom speed hardwarenahen codes entfernt sind.



  • let the show begin!



  • artchi: wenn du's schaffst dich ein bißchen zurückzuhalten könnte das hier auch ganz gesittet über die bühne gehen. 😉



  • naja, er erörtert ja auch nur tatsachen 😉
    also ich programmiere c++, weil es zuerst die sprache war, bei der ich gehörte hatte, dass man GUI einbauen kann, und dann weil ich die mittlerweile einfach angenehm finde. Nicht wie Assembler zum Beispiel...



  • Weil es keine Alternativen gibt. f'`8k



  • Weil man mit C++ sehr abstrakt aber trotzdem nahe an der Hardware programmieren kann.



  • Ich benutze C++,
    - wenn sie mir vorgegeben wird oder
    - sie mir am sinnvollsten für die Aufgabe erscheint.

    Wenn es "egal" ist, ziehe ich tendenziell C++, weil ich mich damit am besten auskenne und (deswegen) am schnellsten zum Ziel komme.

    Gruß,

    Simon2.



  • Durch die ganzen Fallstricke und netten Eigenheiten von C++ sah ich mich mal genötigt, mich intensiv mit der Sprache zu befassen. Seitdem bewege ich mich in C++ am sichersten und daher ist es auch oft erste Wahl.



  • Rudi Seeger schrieb:

    dieser blogeintrag http://amarok.kde.org/blog/archives/226-Why-do-we-keep-on-using-C++.html und die tatsache, das ich vor kurzem PyQt ausprobiert habe, haben mich gerade zur frage geführt: warum benutze ich c++? und die antwort ist: weil das die eine programmiersprache ist, in der ich, als nicht-"informatiker" halbwegs sicher drin bin. aber, wie im blog beschrieben, die compile-zeiten selbst bei kleineren projekten nerven. und gui-programmierung (qt) scheint mit PyQt viel leichter zu gehen.

    also: warum benutzt ihr c++?

    Weil ich für Java zu dumm bin. :p



  • Fallstricke und Eigenheiten? Sind mir noch nicht aufgefallen :p

    Mir gefallen andere Sprachen auch aufgrund ihrer Syntax teilweise nicht (z.B. Java).



  • Meine erste Programmiersprache war Pascal, Turbo Pascal. Damit kann man nur DOS programmieren. Der Text-Modus ist langweilig und der Grafik-Modus lahm. Sound-Unterstützung für halbwegs neue Hardware gibts auch nicht mehr. Ich wollte eig., wie jedes Script-Kiddie, mal ein Spiel programmieren, aber bei sovielen Hürden war das schwer.
    So entschied ich mich eine neue, breiter unterstützente Sprache zu lernen. Ich hatte gelesen, dass OOP ziemlich nüützlich ist im Hinblick auf Spieleprogrammierung, wollte aber nicht gänzlich auf die mir bekannte prozedurale Programmirung verzichten. Nach kurzer Suche stieß ich auf ruby, was mir zwar gefiel, für mich zu dem Zeitpunkt aber noch zu hoch war ;). Als nächstes hab ich dann C/C++ entdeckt und mich nach kurzer Begutachtung für C++ entschieden. Und da bin ich heute, immer noch fleißig am Lernen, wenn ich mal Zeit habe.

    Mr. N schrieb:

    Weil ich für Java zu dumm bin. :p

    dito.

    Gruß
    Don06



  • Rudi Seeger schrieb:

    also: warum benutzt ihr c++?

    ich benutze C++ eigentlich nur im zusammenhang mit visual-studio, das mir ein grundgrüst für eine windows-anwendung hinknallt, die ich dann mit eigenem code füllen kann. das ist sehr praktisch, aber ansonsten wüsste ich nichts mit C++ anzufangen. ich krieg' immer fette 'rolleyes', wenn ich sehe, mit welchen problemen sich manche im C++ forum hier herumärgern, die in sprachen X und Y (achtung, flamewargefahr) kein thema wären. beruflich hab' ich schon öfter mitbekommen, wie sich leute auf embedded plattformen durch C++ fieseste bugs, performance- und speicherplatzprobleme eingehandelt haben. zugegeben, das liegt weniger an C++ selber, sondern eher an der inkompetenz der programmierer. aber allgemein scheint C++ ein ziemlich widerspenstiges gebilde zu sein, dessen beherrschung jahrelanges training und viel erfahrung braucht, damit man sich nicht regelmässig 'die beinchen wegschiesst'. viele scheinen das zu unterschätzen.
    🙂



  • [flame]
    ...weil ich einfach eine richtige Programmiersprache lernen wollte 😃
    [/flame]



  • Mr. N schrieb:

    Rudi Seeger schrieb:

    dieser blogeintrag http://amarok.kde.org/blog/archives/226-Why-do-we-keep-on-using-C++.html und die tatsache, das ich vor kurzem PyQt ausprobiert habe, haben mich gerade zur frage geführt: warum benutze ich c++? und die antwort ist: weil das die eine programmiersprache ist, in der ich, als nicht-"informatiker" halbwegs sicher drin bin. aber, wie im blog beschrieben, die compile-zeiten selbst bei kleineren projekten nerven. und gui-programmierung (qt) scheint mit PyQt viel leichter zu gehen.

    also: warum benutzt ihr c++?

    Weil ich für Java zu dumm bin. :p

    DU benutzt C++ im Gegensatz zu Java, weil Du ein "Wie-Typ" bist. Schon vergessen? 😉 Wärst Du ein "Was-Typ" (wie ich), dann wäre es wahrscheinlicher, dass Du eine Sprache wie Java oder C# oder so wählen würdest.

    ...für alle, die nicht vor langer Zeit im Chat mit mir und MrN waren und deshalb nicht wissen, was wir unter diesen "Typen" verstehen:

    Für einen "Wie-Typen" ist der Weg beim Programmieren das Ziel. Er ist weniger am Endresultat interessiert, als vielmehr daran, wie er da hinkommt. Insofern hat er Interesse daran, sich diesbezüglich viele Möglichkeiten offen zu halten.

    Ein "Was-Typ" ist jemand, der eher am Endresultat interessiert ist und weniger daran, wie er nun genau da hinkommt. Für so einen ist es gut, einen relativ geradlinigen Weg zu haben, der ihn direkter zum Ziel führt. Der "Was-Typ" will keinen Umweg gehen, der vielleicht interessanter wäre. Er will ans Ziel kommen.



  • BitWax schrieb:

    Fallstricke und Eigenheiten? Sind mir noch nicht aufgefallen :p

    Mir gefallen andere Sprachen auch aufgrund ihrer Syntax teilweise nicht (z.B. Java).

    lol



  • @Gregor

    Dabei ist Java doch nur eine Wie-Sprache ohne Fallstricke und mit Sicherheitsnetz 😃 😉



  • java ist durch die gewaltige standard lib so angenehm. man kann z.b. einfach ne java anwendung erstellen, die auf nahezu jedem system mit nativ-ähnlicher benutzeroberfläche ausgeführt wird, nen SAX parser verwendet, mit zahlen beliebiger genauigkeit rechnet, diverse bilder laden kann und zur kommunikation SOAP verwendet, ohne auch nur eine einzige third party lib mit ausliefern zu müssen.

    und das ist der was-typ. juckt nicht die bohne, woher die implementierung der funktionalität kommt. ist lib A oder B besser? einfach das mitgelieferte zeug verwenden und gut is. spart code, kopfschmerzen und zeit 😃


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