Sprachen lernen
-
Ich benutze Flashcards und lerne damit täglich kanji. Das ist praktisch, weil auf den Karten auch gleich immer viele Compounds draufstehen, von denen sich der ein oder andere dann auch gleich miteinprägt.
-
Wenn man nicht die Chance hat, im Land direkt zu lernen, was m.E. eindeutig der einfachste Weg ist, aber auch nicht garantiert, dass man eine Sprache quasi "automatisch" lernt, kann ich vor allem Filme, Hörbücher und "normale" Bücher empfehlen, die nicht zu "Fantasy-mäßig" sind (zu viele Vokabeln, die man nicht braucht). Für den Einstieg in eine Sprache ist eigentlich immer ein Kurs zu empfehlen, damit man die Aussprache einigermaßen lernt. Ausserdem kann es, vor allem am Anfang, sinnvoll sein, Vokabeln zusätzlich zu lernen, weil man in Sprachkursen tendentiell zwar ganz ordentlich Grammatik lernt, aber sehr wenig Wortschatz. Ausserdem sollte man sich Leute suchen, mit denen man in der betreffenden Sprache kommunizieren kann, ansonsten kann man am Ende zwar lesen und schreiben, aber bringt keinen vernünftigen Satz raus und hat meistens auch Probleme mit dem Hörverständnis.
Wenn es um Englisch geht - Fachbücher und Papers lesen, hilft m.E. ungemein. Schreiben auch, macht aber weniger Spass.

Zum Kanji-Lernen benutze ich ebenfalls Flashcards (Die von WhiteRabbit-Press finde ich persönlich am besten), lerne aber nicht alle Readings. (In der Regel die Kun-Readings und die zwei wichtigsten On-Readings). Alle weiteren Readings lerne ich mit Vokabeln, in denen diese vorkommen. Außerdem verwende ich noch KingKanji, um so langsam mal mit dem handschriftlichen Schreiben hinterherzukommen.
Zum Vokabeln lernen benutze ich den Langenscheidt Vokabeltrainer. Das Karteikartensystem hat mich überzeugt, und vor allem die Möglichkeit, Vokabeln wirklich einzugeben und kontrollieren zu lassen und nicht nur auf "richtig"/"falsch" zu klicken.Ciao,
Anja
-
Flashcards sind eine gute Sache, habe leider nur welche aus Pappe.
Mich wundert es, dass niemand irgendwelche Sprachen-Software benennt.
-
Sprachen-Software? Ich habe mal "Tell Me More" ausprobiert, aber ehrlich gesagt sind mir "normale" Bücher zum Lernen von Grammatik etc. lieber.
Software verwende ich nur zum Vokabeln lernen. "King Kanji" und "Langenscheidt Vokabeltrainer" hatte ich ja schon genannt. Letzteren kann ich eigentlich für alle Sprachen empfehlen. Kommt auch mit Japanisch ganz problemlos klar, und die Importfunktion ist unschlagbar! Nett fand ich auch Stackz und Anki. Für Sprachen, die mit Westeuropäischem Encoding auskommen, soll auch Phase5 ganz gut sein.
-
Also: Für die Basics fand ich die "Irgendeine Sprache in 30 Tagen" sehr hilfreich, und ab da an: Möglichst alles in der Sprache machen, d.h. einsprachige Texte, ANleitungen, Bücher, evtl. Foren.
Wobei am BEsten lernt man noch mit Mitschülern
-
Fernsehsendungen, z.B.:
http://www.see.tv/channel/Spain/Telemadrid-SAT/
-
Thracian schrieb:
Wobei am BEsten lernt man noch mit Mitschülern

nein.
-
tenchou schrieb:
Thracian schrieb:
Wobei am BEsten lernt man noch mit Mitschülern

nein.
Du vielleicht nicht, Thracian vielleicht schon.

-
Mr. N schrieb:
tenchou schrieb:
Thracian schrieb:
Wobei am BEsten lernt man noch mit Mitschülern

nein.
Du vielleicht nicht, Thracian vielleicht schon.

Ja so ist es. Ich kann alleine weitaus besser lernen, als im Gruppenverband. Man ist nicht so angespannt und kann sich besser konzentrieren. Und man bestimmt sein Lerntempo selbst!
-
Also ich denke: Basics gehen vielleicht sogar besser alleine, vor allem bei "leichteren" Sprachen (Latein wäre denke ich schon schwer ohne Hilfe), aber grade wenns an die Aussprache geht muss man eben auch sprechen und das geht meiner MEinung nach mit Mitschülern am Besten.
-
Thracian schrieb:
Also ich denke: Basics gehen vielleicht sogar besser alleine, vor allem bei "leichteren" Sprachen (Latein wäre denke ich schon schwer ohne Hilfe), aber grade wenns an die Aussprache geht muss man eben auch sprechen und das geht meiner MEinung nach mit Mitschülern am Besten.
Nein, dann lernt man ja auch alle Fehler, die die Mitschüler machen. (Es sei denn natürlich, die Sprache, die Du lernen möchtest, ist deren Muttersprache.)
-
... aber grade wenns an die Aussprache geht muss man eben auch sprechen und das geht meiner MEinung nach mit Mitschülern am Besten.
Das geht mit "native speaker" oder Personen, die lange in dem Sprachraum gelebt haben, sehr gut. Man muss vor allem auch Spaß haben beim Lernen.
-
nman schrieb:
Thracian schrieb:
Also ich denke: Basics gehen vielleicht sogar besser alleine, vor allem bei "leichteren" Sprachen (Latein wäre denke ich schon schwer ohne Hilfe), aber grade wenns an die Aussprache geht muss man eben auch sprechen und das geht meiner MEinung nach mit Mitschülern am Besten.
Nein, dann lernt man ja auch alle Fehler, die die Mitschüler machen. (Es sei denn natürlich, die Sprache, die Du lernen möchtest, ist deren Muttersprache.)
Wenn einer ein neues Wort kennengelernt hat, kennen's hinterher alle, Fehler können Mitschüler auch bemerken... Im Englisch-Unterricht wird sich ja auch auf Englisch unterhalten, ist ja Unsinn, dass das nix nutzen soll..
-
Badestrand schrieb:
nman schrieb:
Thracian schrieb:
Also ich denke: Basics gehen vielleicht sogar besser alleine, vor allem bei "leichteren" Sprachen (Latein wäre denke ich schon schwer ohne Hilfe), aber grade wenns an die Aussprache geht muss man eben auch sprechen und das geht meiner MEinung nach mit Mitschülern am Besten.
Nein, dann lernt man ja auch alle Fehler, die die Mitschüler machen. (Es sei denn natürlich, die Sprache, die Du lernen möchtest, ist deren Muttersprache.)
Wenn einer ein neues Wort kennengelernt hat, kennen's hinterher alle, Fehler können Mitschüler auch bemerken... Im Englisch-Unterricht wird sich ja auch auf Englisch unterhalten, ist ja Unsinn, dass das nix nutzen soll..
Dieses Pidgin-Gestammel in der Schule bringt wirklich nichts. Es zeigt einem hoechstens, wo man im Vergleich zu seinen Mitschuelern steht.
-
Es geht eigentlich mehr um effizientes Lernen, nicht diesen klassischen Schulunterricht, der viel wertvolle Zeit vergeudet und wenig Erfolgsmomente produziert. Schule ist diesbezüglich wirklich lächerlich.
-
Doktor Prokt schrieb:
Dieses Pidgin-Gestammel in der Schule bringt wirklich nichts. Es zeigt einem hoechstens, wo man im Vergleich zu seinen Mitschuelern steht.
Klar bringt einem das was
Alleine schon, dass man selber mal Englisch spricht! Abgesehen von der Erfahrung beim Aussprechen (ich weiß, hört sich doof an..) überwindet man auch seine Scheu, Englisch zu sprechen.
-
... dass man selber mal Englisch spricht!
OK, Schule ist besser als nichts. Das ist aber auch schon alles.
-
Latein wäre denke ich schon schwer ohne Hilfe
Gerade bei Latein kommt man vor allem alleine weiter. Das weiß ich aus eigener Erfahrung während meiner Schulzeit.
-
Erhard Henkes schrieb:
OK, Schule ist besser als nichts. Das ist aber auch schon alles.
Hattet ihr alle so schlechten Englisch-Unterricht? Wir mussten ständig englische Texte lesen, zusammenfassen und interpretieren, unsere Ergebnisse auf englische mündlich vortragen; wir haben lange aktuelle Diskussionen geführt, natürlich auf englisch, irgendwas in Gruppen erarbeitet, wobei wir uns nur auf Englisch unterhalten durften usw und alles mögliche.
Die letzten drei Jahre in der Oberstufe haben mich eine ganze Ecke weitergebracht in Englisch. Das ist nicht nur ein wenig besser als "besser als nix aber auch nicht mehr", das ist viel besser. Das hätte man nicht einfach mit 10 Minuten CNN-gucken am Tag kompensieren können, auch nicht mit 10-Minuten mit Ami unterhalten jeden Tag.
-
Es hängt selbstverständlich auch vom Lehrer ab, ob man mehr oder weniger lernt. Aber nehmen wir 20 Schüler in einer Klasse an, was ja wenig ist. Der Lehrer bestreitet sicher 15 Minuten davon. Die restlichen 30 Min. spricht jeder Schüler statistisch im Mittel 90 Sekunden. Das ist einfach zu wenig! Passiv lernt man nicht effizient, weil man nicht aktiv beteiligt ist. Nur durch Fehler, die intensiv korrigiert und nochmals abgefragt werden, lernt man. Das geht nur in Kleingruppen oder im Einzelunterricht. Das ist allerdings teuer, kann sich die normale Schule nicht leisten.